Die laizistische "Initiative Religion ist Privatsache" stößt sich an der Schulmesse bzw. an dem Schulgebet. "Dass diese diskriminierende Praxis auch in vielen öffentlichen Schulen noch als Selbstverständlichkeit gilt, ist eine Ungeheuerlichkeit", kritisiert der Vorstand der Initiative, Heinz Oberhummer in einer Aussendung. Die Schule solle der Bildungsvermittlung, Demokratieerziehung und insbesondere der Integration und nicht der Glaubensvermittlung bzw. der Ausgrenzung von Nicht- oder Andersgläubigen dienen, betonte Oberhummer.
Die Abmeldemöglichkeit vom Schulgottesdienst hält Oberhummer für nicht ausreichend: "Warum müssen nicht- bzw. andersgläubige Eltern gezwungen werden, ihren Kindern zu erklären, warum sie nicht gemeinsam mit ihren Freunden das Schuljahr beginnen dürfen?" Er sehe auch nicht ein, wieso an öffentlichen Schulen Gottesdienste für alle Schüler abgehalten werden, während "die wenigsten Kinder oder Eltern daran denken, außerhalb der Schule die Kirche zu besuchen".
(APA)
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