23.05.2012 07:56 | Meine Presse Merkliste 0

Kürzere Sommerferien? Keine Einigung in Sicht

 (DiePresse.com)

Die Pflichtschullehrer können sich eine Verschiebung vorstellen, Lehrer an höheren Schulen sind kritisch. Auch die Elternvertreter sind uneins. Die Länder haben ebensowenig eine gemeinsame Position.

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In der Diskussion um kürzere Sommerferien zeigt sich nun die Pflichtschullehrergewerkschaft gesprächsbereit; bisher hatte es geheißen, dass es bei der Ferienregelung keinen Handlungsbedarf gebe. Eine Einigung ist aber nicht in Sicht: Zu unterschiedlich sind die Positionen; nicht einmal innerhalb der Elternvertretungen und der Lehrergewerkschafteen gibt es eine einheitliche Meinung.

Solange es zu keiner Verschlechterung für die Lehrkräfte kommt, wollen sich die Pflichtschullehrer nicht quer stellen. "Eine Umformung der Ferien, da wird es sicher von der Lehrerschaft kein Veto geben", sagte Pflichtschullehrer-Vertreter Walter Riegler im Ö1-Morgenjournal. Klar sei dabei aber, dass die Zahl der freien Tage übers Jahr gerechnet gleich bleiben müsse. Die wegfallende Woche im Sommer müsse im Herbst nachgeholt werden.

Probleme wegen Pflichtpraktika

Mögliche Probleme sieht Riegler aber bei berufsbildenden Schultypen wie HTL oder HAK, wo die Schüler im Sommer Pflichtpraktika absolvieren müssen. Da würden die Ferien dann schon "relativ kurz", so Riegler. Hier brauche es Sonderregelungen; vier Wochen Ferien sind für die Schüler seiner Meinung nach zu wenig.

Sein Nachfolger an der Spitze der Pflichtschullehrer, Walter Kimberger, sieht die Sache pragmatisch: "Ich bin für eine neue Regelung, wenn sie nach pädagogisch und organisatorisch nachvollziehbaren Regeln erfolgt und für Schüler, Eltern und Lehrer eine Verbesserung bringt." Derzeit liege aber kein überzeugendes Konzept am Tisch.

BMHS-Lehrer für neue Lösung

Jürgen Rainer, der die Lehrer an den BMHS vertritt, ist für eine neue Lösung: Auch, wenn an seinem Schultyp die Betreuung kein Problem darstelle: Für die Eltern gebe es derzeit keine Sicherheit, dass ihre Kinder in den bestehenden Einrichtungen im Sommer gut betreut würden.

Allerdings werde die Diskussion ohnehin im Sand verlaufen, wenn es keine entsprechenden Strukturen gebe. Rainer forderte die Einführung eines Bundes-Schulgemeinschaftsausschusses aus Schülern, Eltern und Lehrern, der solche Fragen mit dem Unterrichtsministerium diskutieren soll.

Elternvertreter uneins

Die Elternvertreter an den Pflichtschulen plädieren wgen der Probleme bei der Kinderbetreuung für eine Verkürzung der Sommerferien um eine Woche und eine bessere Verteilung von Unterrichts- und Freizeit.  Es sei schwierig, in den Ferien eine hochwertige Betreuung für die Kinder zu finden, sagte der Vorsitzende Christian Morawek.

Die Elternvertreter für die AHS und BMHS sehen die Idee indes kritisch: Es sei egal, ob Eltern für sechs oder neun Wochen eine Betreuung organisieren müssten. "Das Betreuungsproblem habe ich so oder so", sagte Elternsprecher Theodor Saverschel. Er fordert leistbare und hochwertige Angebote; an BHS seien lange Ferien wegen der Pflichtpraktika notwendig.

Schüler sind für Herbstferien

Der Vorsitzende der Bundesschülervertretung, Philipp Pinter von der VP-nahen Schülerunion, hat sich im Ö1-Mittagsjournal für kürzere Sommerferien und dafür eine Woche Pause im Herbst ausgesprochen.

"Besonders die Zeit zwischen dem Schulbeginn im September und den Weihnachtsferien ist eine sehr intensive, in der man maximal ein paar Feiertage hat, die mit Glück auf Wochentage fallen und da wäre eine Woche Herbstferien mit dem Hintergrund, eben einen möglichst zielorientierten Lernzyklus zu etablieren, sehr, sehr sinnvoll unserer Meinung nach."

Länder uneins, Ministerium zurückhaltend

Auch in den Ländern ist man sich nicht einig: So heißt es etwa aus Salzburg, der Steiermark, Vorarlberg, Kärnten und Oberösterreich, man könne sich eine neue Regelung gut vorstellen. In Niederösterreich und dem Burgenland steht man der Debatte ablehnend gegenüber. In Tirol gibt es ohnehin die Möglichkeit, dass Schulen die Sommerferien autonom verkürzen.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) zeigte sich bemüht, sich nicht einzumischen. Aus ihrem Büro hieß es nur, man habe bereits im Jahr 2009 die Schulpartner (Lehrer, Schüler, Eltern) aufgefordert, eine gemeinsame Position zu finden und Vorschläge zu machen.

(Red./APA)

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114 Kommentare
 
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Gast: eine der vielleicht-betroffenen Schülerinnen
23.08.2011 01:51
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alles nur NICHT kürzen!

Die Ferien kürzen .. alles nur das nicht! Ich mein in der Volksschule + Unterstufe ginge das ja noch, da waren bzw. sind die Ferien wirklich zu lang. Aber in der Oberstufe ist das dann wirklich die reine Hölle, da wir jedes Jahr mind. 1 Monat abziehen müssen für unsere Pflichtpraktika. Aber klar kürzen wir mal die Ferien damit wir Schüler speziell von berufsbildenden Schulen wie z.B HTL,HBLA, HAK... von der Schule direkt in die Arbeit schlittern ohne Pause.. Menschen sind doch keine Roboter. Und ich mein die meisten hier sagen jetzt, ja Ferien einfach kürzen damit das Problem vom Tisch ist .. aber mit nem Praktikum, dann noch lernen für den Anfang, wo bleibt da die Auszeit?! Auch ihr Erwachsenen habt Urlaub wo ihr euch wirklich Erholen könnt das könntet ihr uns doch auch gönnen oder etwa nicht?
Oder das allg. mehr Unterricht sein sollte.. viele von uns haben so schon zu wenig Freizeit zum lernen , noch mehr Unterricht? und dann noch kürzere Ferien? Das hält kein Schüler lange durch, mal sehen wenn dann keiner mehr die Kraft hat sich jeden Tag reinzuschleppen, was ihr dann von dieser Idee haltet.
Und das soll hier alles nicht persönlich sein, sondern nur mal die Sicht einer Oberstufen-Schülerin, die dies betreffen würde

Gast: Ulirike
24.07.2011 16:22
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Ferien auf Max 4-5 Wochen verkürzen.

Aus mit der Parteipackelei. Aus mit dem das die gewerkschaften dahinterstehen die Politisch abhängig sind. Es gibt keine Berufssparte, außer Lehrer die einfach ihre Privilegien beibehalten wollen. Mit 4 Monate Ferien im Jahr und unter " nur 20-22 Stunden in der Woche Unterricht halten und noch dazu die Frechheit haben und sagen den rest Brauchen sie als Vorbereitung. Das sind doch Akademiker, ich denke wiffe noch dazu. Für jahr für akhr der selbe Lernstoff, das wird sich herr oder frau Lehrer doch mal endlich merken. Von schülern verlangt ihrs auch. Die Haben nicht nur in einen oder zwei Fächer zu lernen. Zu Weihnachten, Energieferien und Ostern, dann noch 4-5 Wochen im Sommer sind wirklich genug Ferien. Für Kinder und für Lehrer. Das wären ohnedies noch immer mehr als die anderen in jedem Betrieb mit 5 Wochen Urlaub. Lehre bekommen das alles bezahlt die 4 Monate ohen Leistung wo keine Schule ist ziehen wir ein Monat Urlaub ab. Bleiben drei Monate fürs nixtun übrig. Das Hätten wir alle gern. Anscheinend ist der Politik wurst weil es ja eh nur Steuergeld wovon die Lehrer bezahlt werden. Die Diskusion Reicht echt. Wärs das gnaze Schulsystem ein blauer Verein, hatten wir die Extrawürstel für Lehrer schon lange abgeschafft. Ale wollens ändern, nur die Lehrer nicht! Die Freizeit hätte ich auch gern, ohne das ich den Lehrer Beruf Wähle.

Gast: gast123
19.07.2011 09:49
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generell kürzen

Die Ferien sind generell zu lange - auch wenn die Leherervertretung aufschreit sollte man die Ferien einfach kürzen, und nicht immer auf Gewerkschaften hören. Die Sommerferien sind einfach zu lange und 2 Wochen mehr um den Stoff besser zu unterrichten wären nicht schlecht. Diese ewige Diskussion nervt.

Gast: keterum kenseo
18.07.2011 22:58
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Vorschlag:

Sommerferien um 2 Wochen kürzen, Weihnachtsferien nur bis 1.1., dafür Semesterferien bundesweit auf 3 Wochen und Osterferien auf 2 Wochen ausdehnen.

Gast: Pedro
18.07.2011 21:39
2 0

Kann mir mal wer folgendes erklären:

Warum haben eigentlich fast alle Länder Europas (und auch sonst auf der Welt) "längere" (meist deutlich länger) Ferien als wir?!?

Antworten berndmoron
19.07.2011 08:50
0 0

Re: Kann mir mal wer folgendes erklären:

die antwort ist eine stufe nach unten gerutscht.

Gast: Ferienreform à la Nowak
18.07.2011 18:58
4 0

Rainer Nowak zum Abgewöhnen!

Solchen Journalismus ist man eigentlich von Gratisblättern gewöhnt! Tatsachen werden bewusst verfälscht- oder hat Herr Nowak bloß nicht recherchiert? Frei nach dem Motto:"Warum soll ich mir eine gute Geschichte durch Recherche ruinieren?" Also, lieber Herr: Über die schulautonomen Tage entscheiden Lehrer, Eltern und Schüler drittelparitätisch! Da können Lehrer nicht drüberfahren.
Und wissen Sie, dass es immer mehr Eltern gibt, die einem glatt ins Gesicht sagen, dass sie mit den Kindern früher wegfahren wollen, weil da die Flüge billiger sind? Die verlängern die Ferien ganz autonom noch einmal um 1-2 Wochen! So sind Eltern heutzutage! Sie verlangen auch statt der früher üblichen Schlussausflüge Sprachferien in England etc. Für Lehrer ist das eine große Belastung und bedeutet viel Mehrarbeit, aber den Kindern muss ja heutzutage alles, geboten werden, was möglich ist! Von Leistung ist da schon weniger die Rede. Daher sehe ich auch nicht ein, warum Lehrern Kindern Nachhilfe geben sollen, die das ganze Jahr über- trotz Frühwarnung- nichts getan haben und deren Eltern sich nicht um die Leistung ihrer Kinder kümmern. Das Problem ist, dass viele Kinder in die falschen Schulen gehen- Chancengleichheit ist eine Illusion!

Antworten berndmoron
19.07.2011 08:48
0 0

Re: Rainer Nowak zum Abgewöhnen!

sie werden darauf keine antwort erhalten.

Gast: Bildungsvermittler
18.07.2011 17:08
3 0

Unwissende

Selten so einen SChwachsinn gelesen...

und wenn man schon auf lehrer schimpft, sie bekommen nur 10 monatsgehälter eines vergleichbaren beamten, also nix mit urlaub sondern nicht bezahlte zeit.

Gast: Person, die unentgeltlich oder gegen Entgelt beherbergt, bewirtet oder befördert wird.
18.07.2011 10:48
2 0

Selten polemischer Bashbeitrag

Während der Kontra Beitrag einigermaßen sachlich argumentiert, ist der Pro Beitrag ein einziges Lehrerbashing ohne ein einziges Argument _für_ kürzere Sommerferien, also eine glatte Themenverfehlung.

P.S.: Pflichtschulen haben exakt 2 frei einteilbare autonome Tage, aus denen _kann_ man sich keine schulfreie Woche basteln.

Gast: Htl-Schueler
18.07.2011 10:06
0 0

kürzere Ferien, NEIN Danke

Meiner Meinung nach ist eine Diskussion über die Ferienkürzung unnötig.
Bsp: In vielen Schulen wie zB. der HTL sind Pflichtpraktiken in den Ferien zu absolvieren. Nun nehmen wir an der Schüler A arbeitet 4 Wochen lang in den Sommerferien, so bleiben ihm nur noch 5 weitere Wochen zur Erholung. Schüler A hat das letzte Jahr aber nicht positiv abgeschlossen und muss in seinen verbleibenden Ferien für seinen Nachzipf lernen. WO BLEIBT DEN DA DIE ERHOLUND. Da werden aus 9 Wochen schnell einmal nur noch 2 oder vlt. gar nur 1. die Der Schüler zum Relaxen hat.
Wir sollten uns eher Gedanken um die letzten 2 Juni Wochen machen, nämlich die nach Notenschluss. In diesen 2 Wochen gibt es sowieso keinen Unterricht mehr, das sind 2 Wochen in den der Schüler in der Schule sitz und Daumen dreht. Wenn man den Notenschluss später ansetzt, kurz vor Ferienbeginn, ist der Stressfaktor für den Schüler auch nicht so hoch. Es gibt Lehrer die sich beschweren wenn sie 40 std. in der Woche arbeiten, die sind meiner Meinung nach sehr Weltfremd. Den Schüler einer Htl haben im Schnitt 38 std. in der Woche Unterricht und sollen sich dann noch für 3-4 Tests die Woche vorbereiten das sind locker 60+ std. in der Woche!!!!!!!!!STRESS PUR!!!!!!!!
Also lieber in den letzten 2 Wochen noch Tests machen bevor wir über eine Kürzung der Sommerferien diskutieren.

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Re: kürzere Ferien, NEIN Danke

Wer während der Schulzeit Ferien macht und nix tut, muss die Leistung eben im Sommer erbringen, wo andere sich beim Schwimmen vergnügen. Ganz einfach. Und bei unserem Lehrniveau ist sowieso nicht von Stress zu sprechen.

Antworten Antworten Gast: Htl-Schüler 1.2
25.07.2011 09:51
0 0

Re: Re: kürzere Ferien, NEIN Danke

Sie haben schon Recht, Schüler die unter der Schulzeit nichts tun müssen halt statt schwimmen zu gehen lernen. Das ist ja deren Pech oder Verschulden. Jedoch das Praktikum ist für jeden Schüler Pflicht und dieses kürzt die Ferien erheblich. Unser Lehrerniveau ist nicht so schlecht, lässt sich zwar verbessern aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Stress, Sie waren nicht auf einer Htl oder??

pracesi
17.07.2011 23:54
0 2

Es gäbe ja auch sinnvolle Möglichkeiten

Für Lehrer 2 Wochen verkürzte Sommerferien. In diesen 2 letzten Wochen intensiver, verpflichtender Nachhilfeunterricht für Schüler die im Vorjahr im entsprechenden Fach ein Genügend oder Nichtgenügend hatten. Lehrer in deren Fächern dies de fakto nicht vorkommt wie Religion, Sport, etc. könnten inzwischen für Stundenplanausarbeitung, Projektvorbereitungen, Aufsicht bei Aufgabenarbeiten, etc. herangezogen werden.
Nebeneffekt: Viele Schüler würden sich mehr anstrengen um kein Genügend ins Zeugnis zu bekommen :))

Antworten Tiroler-W
18.07.2011 09:14
0 4

Re: Es gäbe ja auch sinnvolle Möglichkeiten

.... ganz meine Meinung....
...und, die Sommermonate sollten für die Lehrkörper verpflichtend für deren eigene (mancherorts dringend notwendige) Fortbildung verwendet werden.
Wenn die Hascherl schon bei 30 Grad nicht sitzen können, sollen die Lehrkörper wenigstens die Zeit nutzen, um bildungstechnisch am Ball zu bleiben.

Antworten Antworten Pontius
18.07.2011 10:54
3 0

Re: Re: Es gäbe ja auch sinnvolle Möglichkeiten

Und wie wär`s mit zusätzlichen 2 Wochen Urlaub für Eltern?
- aber nicht um nach Jesolo zu fahren, sondern um mit ihren Sprösslingen alles nachzuholen, was an Erziehung und Benehmen versäumt wurde, dann würde Schule viel besser und leichter funktionieren!

Antworten berndmoron
18.07.2011 07:08
0 0

Re: Es gäbe ja auch sinnvolle Möglichkeiten

so stellen sich bildungsexperten eben schule vor. das zauberwort, das alle vergessen, wenn sie die karrieresprossenleiter irgendwie emporgekrochen sind, heißt delegation. je enger das korsett, desto weniger luft bleibt zum atmen.

Gast: kurzefrage
17.07.2011 23:31
5 0

1.Parteiloser

Ist der 1.Parteilose ins Sommerloch gefallen? Der wird doch nicht etwa Ferien machen, wo doch alle Lehrer Juli & August in den Steinbruch gehören?!
Schon der zweite Artikel ohne schwere Entgleisungen und Beschimpfungen des Forumkaspers.
Eigenartig...

1 2

Sommerloch - oh, sommerloch ........

ich werde es nicht mehr erleben, dass lehrer 40 stunden/woche bei 5 wochen urlaub/jahr ihren lohn bekommen ........

Tiroler-W
17.07.2011 14:24
0 3

welche..

... Sau geht schon freiwillig vom Trog?

Gast: floppy
17.07.2011 14:01
1 0

heuchler

hmm, irgendwie heuchlerisch das ganze, als Kind selbst 9 Wochen Sommerferien gehabt, aber als Erwachsener kann man ja kürzere fordern weils einem so lange vorkommt. Ich für meinen Teil hab die Ferien genossen und sie sind im nu verflogen, aber anscheinend siegt wieder das Spießbürgertum

Sebifredi
17.07.2011 12:18
0 0

Kürzere Sommerferien, ja-Herbstferien-nein

Mehr echte Unterrichtszeit würde unseren Schülern nicht schaden, dann würden sich die vielen Projekttage, Sportwochen, Besuche von Bürgermeistern, Zeitungsredaktionen, Teilnahme an Wettbewerben.... nicht mehr so negativ auf die Leistung auswirken ind trrotzdem den Unterricht auflockern. Herbstferien sind nicht im Sinne der Eltern, wohin mit den Kindern? Jeder kann sich nicht noch einen Urlaub in wärmeren Gefilden leisten. 2 Wochen mehr Unterricht, den jetzigen Stoff muss man dafür gar nicht ausweiten, er wird sowieso kaum

Gast: carlo soziale
16.07.2011 20:26
1 0

Renovierungsarbeiten

Wie ich bei meinen gelegentlichen Besuchen in diversen Wiener Schulen mit Bedauern feststellen musste, sind die Gebäude und das Inventar in desolatem Zustand. Es würde dem Bildungsbudget sehr helfen, wenn in den Sommerferien die Schüler für Renovierungsarbeiten herangezogen werden könnten. Sie sind es ja, die Wände beschmutzen, Bänke beschmieren und zerkratzen, Sonnenschutz demolieren ...
Die Lehrer könnten die Schüler bei diesen Tätigkeiten beaufsichtigen und die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten überwachen.
Die Kinder und Jugendlichen würden über das "Bleistiftspitzen" hinaus gebildet und ordentliche Schulräume schätzen lernen. Jeder Schüler und jeder Lehrer müsste drei Wochen seiner Ferien dafür verwenden, gestaffelt zu drei Terminen, damit sie sich nicht gegenseitig im Weg stehen und alle 9 Wochen abgedeckt sind.

Antworten Gast: Denker 10
17.07.2011 17:15
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Re: Renovierungsarbeiten

Könnte mir Ihren Vorschlag auch für krankenhäuser vorstellen. Dort könnten Ärzte und Krankenschwestern auch gemeinsam die Gänge und Toiletten putzen!
Schauns einmal in das Vorzeigeland Finnland! Dort sind Lehrer ausschließlich Unterrichtende- vor 10-15 Schülern!
Armes Bildungsland Österreich!

Gast: Leistungsgerechtigkeit2011
16.07.2011 17:28
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9 Wochen Ferien

für jene Schüler, die es so möchten bzw. nicht anders brauchen und dafür Förderungen, Nachhilfe, Neigungsgruppen (Theater, Sport, Sprachen, Naturwissenschaften etc) für jene Schüler die es wollen - zumindest in den letzten 2 Wochen der Sommerferien - durchgeführt von den Stammlehrern, die zusätzlich noch 2 Wochen Fortbildungen zu absolvieren haben sonst drohen Lohnkürzungen oder bei Wiederholung Suspendierung! Erst wenn der Lehrerberuf genauso ein leistungsorientieter 40h Beruf wird wie andere auch wird die Qualität der Lehrer und auch die Achtung vor dem Berufsstand steigen! Bisher zieht es leider mehrheitlich jene in den Lehrerberuf, die in der Privatwirtschaft keine 6 Monate überleben würden und das muss sich ändern! Im Interesse der Schüler, Eltern und Lehrer selbst.

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Re: 9 Wochen Ferien

Tun`s nicht so: Ich kenn mich in der PW ziemlich gut aus, und was da alles so herumläuft und gegen die Lehrer meckert, würde in der Klasse heillos abbrennen!

 
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