Schülervolksbegehren geht online

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften haben einen Online-Fragebogen erarbeitet, mit dem sich Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren Gehör verschaffen sollen.

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Wenn die Eintragungswoche zum Bildungsvolksbegehren am Donnerstag beginnt, kann sich der Großteil der betroffenen Schüler nicht beteiligen: Erst ab 16 Jahren können österreichische Staatsbürger das in Gemeinde- und Bezirksämtern aufliegende Schriftwerk unterzeichnen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften (KIJA) Österreich haben daher einen Online-Fragebogen erarbeitet, mit dem sich Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren Gehör verschaffen sollen.

Gemeinsam mit Jugendlichen wurden die Forderungen des von Ex-SP-Vizekanzler Hannes Androsch initiierten Volksbegehrens "verständlich und altersgerecht" übersetzt und in 20 Fragen formuliert. Bis 21. November können Schüler durch Antworten zur Ganztagsschule, Lehrerausbildung oder der Abschaffung des Sitzenbleibens angeben, ob sie das Volksbegehren unterzeichnen würden. Die Stimmen werden daraufhin vom market-Institut ausgewertet, "die KIJAs werden dafür sorgen, dass die Ergebnisse auch im Parlament und von den zuständigen Regierungsverantwortlichen gehört werden".

Weil Schüler "die eigentlichen ExptertInnen in Sachen Schule" sind, sei es "besonders wichtig", dass auch sie die Chance bekommen, sich am Bildungsvolksbegehren zu beteiligen, so die KIJA in einer Aussendung am Mittwoch.

Bildungsvolksbegehren: Die Anhänger, die Argumente, die Gegner

(APA)

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