25.05.2013 20:52 Merkliste 0

Androsch startet sein Volksbegehren mit Finanzproblemen

CHRISTOPH SCHWARZ UND IRIS BONAVIDA (Die Presse)

Die Eintragungsfrist für das Bildungsvolksbegehren läuft. Der Initiator kann sich seines Erfolges noch nicht sicher sein. Hannes Androsch kämpft – von den Inhalten bis zur Finanzierung – an mehreren Fronten.

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Wien. Lange Zeit war es medial eher still geworden um Hannes Androsch und sein groß angekündigtes Volksbegehren. Nun startet die Bildungsinitiative, die sich rund um den früheren SPÖ-Vizekanzler gebildet hat, das Finale ihrer Kampagne: Unterstützer von Karlheinz Hackl bis Alfons Haider versammeln sich zum gemeinsamen Appell vor dem Parlament. Ein als Neandertaler

Bildungsvolksbegehren: Die Anhänger, die Argumente, die Gegner

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verkleideter Schauspieler macht (vor allem zum Gaudium der Boulevardmedien) auf die „Bildungssteinzeit“ aufmerksam. Und im Fernsehen erklären Prominente, warum sie (gemäß des Slogans des Begehrens) „Aufstehen und Hingehen“. Am heutigen Donnerstag beginnt die Eintragungswoche (siehe Faktenkasten).

Dass das Volksbegehren – nach anfänglicher Euphorie – unter keinem allzu guten Stern stand, darüber können aber auch die vielfältigen PR-Maßnahmen nicht mehr hinwegtäuschen. Androsch, der bereits im Herbst 2010 mit der Idee des Volksbegehrens an die Öffentlichkeit ging, kämpft seither – von den Inhalten bis zur Finanzierung – an mehreren Fronten.

 

Nur eine Million Euro für Werbung

Das größte Problem der Initiative war von Beginn an das Bestreben, möglichst viele Unterstützer aus den unterschiedlichen politischen Lagern für sich zu gewinnen: Statt kantiger Forderungen präsentierte Androsch – nach zahllosen Vernetzungstreffen und Debatten – zwölf Punkte, die als „Minimalkonsens“ übrig geblieben waren. Etwa den Wunsch nach Ganztagsschulen, nach dem Ende des Sitzenbleibens und der Aufwertung des Lehrerberufs. Die Gesamtschule hingegen findet sich ebenso wenig im Volksbegehren wie die Studiengebühren.Das Ausbleiben namhafter Unterstützer wurde für Androsch rasch auch zum finanziellen Problem. Von den erhofften 2,5 Millionen Euro konnte er nach eigenen Angaben nur 50 Prozent einwerben. Geld kommt unter anderem von der Industrie. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl hingegen ließ Androsch abblitzen – er setzt auf den selbst ins Leben gerufenen „Bildungsdialog“ mit der Politik.

 

Grüne als große Unterstützer

Androsch musste die breit angelegte Werbekampagne also „eindampfen“, wie es aus seinem Büro heißt. Man designte eine Kampagne, die wenig kostet. Bürger wurden dazu aufgerufen, ihre Unterstützung mit selbst gedrehten Handyvideos zu dokumentieren. Verlassen musste man sich zuletzt auch auf die Tatkraft der rund 80 (teils Kleinst-)Organisationen, die das Begehren unterstützen. „Ohne deren Veranstaltungen, Mails und Newsletter wäre vieles nicht möglich gewesen“, so Gesamtkoordinatorin Ingrid Vogl zur „Presse“. Vor allem Grüne und Kinderfreunde machen Stimmung.

Seine eigene Partei, die SPÖ, hat Androsch im Laufe der vergangenen Monate zunehmend verärgert. Mit seiner teils harschen Kritik an der Bildungspolitik der Regierung nahm er bewusst auch die rote Unterrichtsministerin Claudia Schmied ins Visier. Was im Ministerium nicht jedem gefiel – vor allem der Ministerin selbst nicht.

Kurz vor dem Start des Volksbegehrens, der für viele (knapp ein Jahr nach dessen Ankündigung) zu spät kommt, scheinen die Unstimmigkeiten aber ausgeräumt: Die Ministerin wolle das Begehren jedenfalls unterschreiben, heißt es auf Nachfrage. Androschs Initiative habe „große Dynamik für die Bildungsreform gebracht“, so die Ministerin. So habe Androsch „die Stimmung für die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule aufbereitet“.

 

Begehren oft ohne Konsequenzen

In der Bevölkerung scheint sich die Begeisterung eher in Grenzen zu halten. Die Zahl der Unterstützungserklärungen blieb mit nicht einmal 52.000 deutlich hinter Androschs Erwartungen zurück. Laut einer OGM-Umfrage wollen auch kommende Woche nur rund neun Prozent der Österreicher sicher unterschreiben. Androsch ist sich der Gefahr zu scheitern bewusst: Wie viele Unterschriften er sich erhofft, will er bis heute nicht sagen. Nur so viel: Wenn er zehn Prozent der Bevölkerung erreiche, sei das jedenfalls ein Erfolg.

Sicher ist nur, dass Androsch mindestens 100.000 Unterschriften benötigt, damit die Initiative im Nationalrat zumindest behandelt wird. Das heißt nicht, dass Gesetzesbeschlüsse folgen. Denn selbst das bisher erfolgreichste Volksbegehren blieb ohne Konsequenzen: 1982 stimmten mehr als 1,3 Millionen Österreicher und damit fast 26 Prozent der Wahlberechtigten gegen den Bau des Wiener Konferenzzentrums. Es wurde trotzdem errichtet. Auf Platz zwei der erfolgreichsten Volksbegehren steht die Initiative gegen Gentechnik: Mehr als 21 Prozent der wahlberechtigten Österreicher haben 1997 unterschrieben.

Am wenigsten erfolgreich war bisher übrigens das „Pro Motorrad“-Volksbegehren. Nur 1,3 Prozent der Österreicher stimmten im Jahr 1995 für eine „gerechte Besteuerung“ von Kraftfahrzeugen.

Auf einen Blick

Das Volksbegehren läuft von 3. bis 10. November. Unterschreiben können alle Österreicher ab dem Alter von 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Österreich. Eintragungslokale sind Gemeinde- und magistratische Bezirksämter, die während der Woche von 8 bis 16 Uhr (sowie zwei Mal zusätzlich bis 20 Uhr) geöffnet haben müssen. Ein amtlicher Lichtbildausweis ist mitzubringen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.11.2011)

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46 Kommentare
 
12

Frage

Wo geht sein jüngster Sohn zur Schule?
Haupschule, Neue MS, Gymnasium, Privatschule? Weiß das wer? Wäre interessant!

0 0

Re: Frage

Bischöfliches Gymnasium Graz (private Inschule)

Gast: der gelernte Österreicher
03.11.2011 14:33
0 0

Land der Bremser

... mehr als dass man die Hauptschule "neue Mittelschule" nennt und ihr ein paar Euros mehr hinlegt (die werden für das neue Schild am Eingang draufgehen), wird der Androsch leider nicht mehr erleben.

Gast: Yvonne O
03.11.2011 13:32
6 1

WOLLT IHR DIE TOTALE EINHEITSSCHULE?

Original Volksbegehrenstext:

"Wir fordern ein sozial faires Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt."

Das bedeutet EINE SOZIALISTISCHE EINHEITS-GESAMTSCHULE FÜR ALLE KINDER BIS 14!

Wie toll das funktioniert zeigt ja das Gesamtschulmodell namens "Volksschule", in dem unsere Kinder mittlerweile nicht mal mehr das Lesen lernen.

Also dann: ausweiten auf alle 6 bis 14-jährigen, damit auch die wenigen Lernwilligen von den frustrierten bildungsfernen Nichtdeutschsprechern behindert und gemobbt werden können. Wäre ja noch schöner wenn sich diese lerneifrigen Strebertypen in eine andere Leistungsgruppe oder gar in ein Gymnasium flüchten könnten.

Und natürlich müssen zukünftig auch alle Bremsklötze den Gesamt-Mittelschülern ans Bein gebunden werden. Es kann ja nicht angehen dass irgendjemand aus dem verordneten Einheitsbildungssumpf rauswächst.

Bevor ich das unterschreibe lasse ich mir die Hand abhacken!

Re: WOLLT IHR DIE TOTALE EINHEITSSCHULE?

Liebe Frau Yvonne! Die Schulpflicht in Österreich beträgt nicht 8, sondern 9 Jahre. Damit geht es nicht nur um eine sozialistische Einheits-Unterstufe, sondern auch um die Zerstörung der 1. Klasse von so erfolgreichen Schulen wie HAK oder HTL! Oder meinen die Befürworter etwa, dass man zum Beispiel die vielen verschiedenen Fachrichtungen einer HTL gemeinsam in einer Klasse unterrichten kann, in der auch Schüler sitzen, die derzeit aufs Polytechnikum (9. Schulstufe) gehen?

Gesamtschule durch die Hinterdür, ...

... danke nein!

Bildung wird überbewertet!


Ohne jede Ausbildung bekomme ich mehr als 20.000 EUR/Monat.

WernerFaymann, Bundeskanzlerimitator

Antworten Gast: Da Bese
03.11.2011 15:42
1 0

Re: Bildung wird überbewertet!

Werner Faymann hat die Paddeischule der SPÖ besucht und eben nicht die Gesamtschule.

Re: Paddeischule der SPÖ


Hauptfach: Korruption

Gast: Hermann vom Gipfel
03.11.2011 12:07
5 0

Dieses ewige Sudern ums GEld ist wiedereinmal typisch.

Es gibt viele Gründe dieses Volksbegehren NICHT zu unterzeichnen, nicht nur, weil man wenig Sympathie mit den ewig Sitzengebliebenen hat.

Gast: Gerne nur Gast
03.11.2011 12:01
3 0

Link zu einem Spitzenartikel dazu:



http://www.furche.at/system/showthread.php?s=73067c940f7a51ef795cc6b58e8fd2fc&t=20101

.. ist wirklich ein Vergnügen der Erkenntnis.


Antworten Gast: monokel
04.11.2011 21:21
0 0

Re: Link zu einem Spitzenartikel dazu:

Ja, ein wirklich guter Artikel. Kritisch aber konstruktiv.
"Zustimmen kann man dem Bildungsvolksbegehren in der dort zum Ausdruck kommenden Wertschätzung des Lehrberufs und der Forderung nach Aufwertung. "
Ich stimme auch zu.

Gast: radius
03.11.2011 11:27
3 2

Die Million hätte besser eingesetzt werden können,

nämlich in den Schulen, wo es an allem möglichen mangelt bzw. in die naturwissenschaftliche Ausbildung von Lehrern oder in die Unterstützung von Unterrichtsprojekten engagierter Lehrer.

Leider vergeudet, wie so vieles in diesem Land.

Gast: der schüler franzi
03.11.2011 10:29
7 0

ich sitz in einer gesamtschule ...der dummen 6-14 jährigen

vorsicht vor den selbst ernannten experten - wie androsch, salcher ....
die sich in ihren wünschen selbst widersprechen und die realität, dass es keine bildung nur dann gibt, wenn es einheitsbrei vorhanden ist, nicht anerkennen wollen! einheitsbrei für alle 6-14 jährigen - tolle zukunft - arme schüler! heute werden verhaltensgestörte, nein verhaltensoriginelle schüler gemeinsam mit "normalen" kindern unterrichtet nur weil man immer noch glaubt, dass dies besser für beide ist. ein glaube, der nur eine hoffnung ist und lieder nicht der realität entspricht - aber das dreifache kostet!!

Gast: mysterium
03.11.2011 09:58
12 1

Schon lustit, dass ein Minister ein Volksbegehren unterschreibt, an dessen Adresse es gerichtet ist.

Schwache Minister keuchen durchs Land.

Gast: Alberto Zomba
03.11.2011 09:54
13 3

Mein Vorschlag für ein Schulsystem

Statt einer Androsch/SPÖ/GrünInnen-Gesamtschule, brauchen wir ein ausdifferenziertes Schulsystem mit mindestens 5 verschiedenen Pflichtschultypen:

Sonderschule1: für Behinderte

Sonderschule 2: für Verhaltensgestörte, Bildungsverweigerer, Agressive

Hauptschule: für durchschnittliche Begabte

Gymnasium: für überdurchschnittlich Begabte

Schule für Hochbegabte

Dann könnte Österreich vielleicht wieder gute Naturwissenschafter, Ingenieure, Nobelpreisträger hervorbringen.

Mit Androsch gehts nur noch schneller in den Bildungskeller.

Antworten Gast: Analyst 829
03.11.2011 12:47
3 0

Einheitlicher Bergbau ohne Rücksicht auf vorhandene Rohstoffbasis ist genauso widersinnig wie einheitliche Schulung von Hirnen die verschiedene "Rohstoffe" in verschiedenen Konzentrationen haben

Sie haben völlig recht! Je individueller die Ausbildung, desto größer ist der Erfolg im Leben.

Dazu gibt es auch unter den Nobelpreisträgern viele Beispiele:

Z. B. Wilhelm Wien - Nobelpreisträger 1911 und Entdecker des Zusammenhangs zwischen Masse und Engergie (m=4/3*e/c²) - versagte in der preußischen Einheitsschule, bekam aber dann Privatunterricht und dabei wurde sein Talent erkannt und gefördert, wodurch er schlussendlich den Nobelpreis in Physik bekam. Man muss sich vorstellen, was sich ein Willi Wien in einer Einheitsschule für seine Ideen von Mitschülern anhören hätte müssen. Schnell wären seine Talente verkommen, nur damit er sich dem Niveau seiner Mitschüler anpasst.

Je individueller Kinder unterrichtet werden, desto eher werden Talente von Kindern erkannt und gezielt gefördert. Einheitsschule ist das genaue Gegenteil von dem was sinnvoll für Kinder ist!

Besser wäre es schon nach 2 Jahren Volksschule Kinder in verschiedene Schultypen aufzuteilen und dann nach weiteren 4 Jahren Schulbildung wieder individuell schon Berufsgruppenorientiert noch individueller zu unterrichten.

Jeder Beruf macht nur Spaß, wenn man sich speziell gut auskennt. Mit einer Gesamtschule verdummen alle!

Je länger die Einheitsphase, desto mehr Talente verkümmern!

Kein Hirn gleicht dem anderen. Manche haben das Sprachzentrum besser ausgebildet, manche den Bereich der Logik u. s. w. Kinder einheitlich zu quälen bringt genauso nichts wie Bergbau ohne Rücksicht welche Rohstoffe wo lagern.

Antworten Gast: Wumpus
03.11.2011 12:21
6 1

Re: Mein Vorschlag für ein Schulsystem

Bin ich richtig in der Annahme Daß die Sonderschule 2 in erster Linie für Türken gedacht ist. Endlich einmal ein kostruktiver Vorschlag.

Re: Mein Vorschlag für ein Schulsystem

du klingst wie ein Nazi, der weder mit Menschen mit Benachteiligungen noch aus unteren Schichten etwas zu tun haben möchte. Sehr tolerant und so durchdacht ...

Re: Re: Mein Vorschlag für ein Schulsystem

Natürlich, alle die gegen den verordneten Einheitsbrei sind, sind Nazi! Vielleicht sollten sie selbst mal einen Psychologen aufsuchen!

0 0

Re: Re: Mein Vorschlag für ein Schulsystem

Und Sie klingen reichlich vorurteilbehaftet. Der Vorschlag des Vorposters zielt rein nur auf eine Differenzierung nach Begabung nicht aber nach sozialen Schichten ab, dieser Vorwurf entspringt rein Ihrer Fantasie. Auch Kinder aus armen Elternhäusern können hochbegabt sein und reiche Kinder strohdumm. Optimal gefördert werden diese aber nur jeweils im Umfeld mit Kindern ähnlicher Begabung.

Gast: hausverstand
03.11.2011 09:49
9 1

Grüne als große Unterstützer

Allein diese Überschrift sollte jedem zu denken geben, bevor man dieses Begehren mit einer Unterschrift unterstützt.

14 0

Alterseitelkeit..

.. sonst nichts!

Gast: maus7689
03.11.2011 09:07
3 8

Die Gesamtschule hingegen findet sich ebenso wenig im Volksbegehren wie die Studiengebühren.

Wie wärs mit Brille aufsetzen? Gesamtschule ist eine Forderung!

Ohne Veränderung kann sich nichts ändern. Über DIE beste Neuerungen im Schulsystem kann man sich ewig streiten, mit Gewissheit lassen sich die Auswirkungen erst im Nachhinein bestimmen.

Wenn man nichts unternimmt, hat man schon verloren. Schlechter als jetzt wird das Schulsystem schon nicht werden.

Gast: begehrer
03.11.2011 09:02
4 0

natrülich gema hin..

es ist allen anschein derzeit "in" wenn ehemalige politiker die aufgaben der derzeitigen bundesregierung übernehmen. das sind die zeichen der zeit - nähmlich jene unfähigkeit die derzeit österreichs politiker auszeichnet! die schauen nur zu sind zuerst böse und tun dann mit, damit die altvorderten ja keinen gesichtsverlust haben. ich bin der meinung unsere derzeitige regierung gehört sofort aufgelöst und junge, dynamsiche politiker die auch fähig sind mit dem volk direkt zu sprechen sind auf jeden fall zu fördern. wir können doch unsere pensionierten politiker nicht forderun die arbeit für andere, die es nicht mehr können oder verlernt haben, zu machen!!!!

Gast: freerider
03.11.2011 08:38
8 1

Mal nachdenken...hmm

Also einerseits fordert das Volksbegehren ein Bildungssystem, in dem alle Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich in ihren Talenten und Fähigkeiten kontinuierlich gefördert und in ihren Schwächen unterstützt werden?!?, andererseits fordert es ein sozial faires Bildungssystem, in dem die Trennung der Kinder nach ihren Interessen und Begabungen erstmals am Ende der Schulpflicht erfolgt??!

Hmm?

Also sollte nicht einfach angedacht werden: Bildung mit allen wesentlichen Inhalten, vermittelt durch vertrauensvolle und mit Respekt geachtete Lehrer, bis zum Ende der Pflichtschule - danach können sich alle in die von ihnen gewünschte Richtung entwickeln. Vorher bitte jedoch um Grundausbildung. Wer weiß, ob der jeweilige Pädagog(e)in die Begabung eines jeden richtig erkennt?!? hm.
Also wenn ich mir vorstelle, dass ich jetzt nichts wüßte von zB Mathematik, weil mich das in meinen jungen Jahren nur wenig interessiert hat, na donksche.

Außerdem:
Also wenn ich mich zurückerinnere, mich hat es eher angespornt zu lernen, wenn es um Noten ging, die für alle einordenbar waren, ich weiß nicht, ob ich genauso für einen 'Smiley' gekämpft hätte...

 
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Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung