23.05.2013 22:45 Merkliste 0

Lehrerdienstrecht: "Viele Fragen, wenig Antworten"

 (DiePresse.com)

Aus Sicht der Verhandler auf Seiten der Lehrergewerkschaft sind noch viele Fragen zum neuen Dienstrecht offen. Das nächste Treffen soll im Juni stattfinden.

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Die Gewerkschafter sind am Montag wie angekündigt mit einer Reihe von Fragen in die zweite Runde der Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht gegangen. Nach der vierstündigen Gesprächsrunde auf Beamtenebene gibt es allerdings aus Sicht der Lehrervertreter noch immer "viele Fragen, wenig Antworten", wie die "ARGE Lehrer" in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst in einer Aussendung monierte.

Allerdings hätten die Beamte versprochen, die geforderten Informationen nachzuliefern, sagte ARGE-Chef Paul Kimberger (FCG). Und immerhin habe auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) bestätigt, dass den Lehrern "wesentliche Punkte" des neuen Dienstrechts noch nicht übergeben wurden. "Ich bin gespannt, was vonseiten des Dienstgebers nachgelegt wird." Im Juni soll das nächste Treffen stattfinden.

Erst wenn die Gewerkschaft alle Rahmenbedingungen kenne, könne sie das "Gesamtpaket" bewerten, betonte Kimberger. So haben die Lehrervertreter von den Beamten eine umfassende Betrachtung der Lehrerarbeitszeit gefordert. Diese Beschreibung der Rechte und Pflichten soll auch die "falsch laufenden Diskussion vom Lehrerberuf als Halbtagsjob" beenden, so der Vertreter der Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS), Jürgen Rainer (FCG).

Ausbildung aller Pädagogen auf Master-Niveau

Auch die künftige, derzeit vor einer Reform stehende Lehrerausbildung müsse fixiert werden. "Wir wollen keine Stufenlehrer produzieren, wo die Ausbildung umso geringer ist je jünger die Kinder sind", stellte Rainer klar. Die Gewerkschaft fordert hier eine Ausbildung aller Pädagogen auf Masterniveau. Beim Unterstützungspersonal für Lehrer brauche es ebenfalls genaue Vorgaben, ab wann dieses zum Einsatz kommt.

Aus Sicht der Gewerkschaft ist die Regierung mit ihren Antworten säumig, immerhin sei sie von den Lehrervertretern bereits im Juli 2011 damit konfrontiert worden. Allerdings scheine es ihr "bis jetzt kein Anliegen zu sein, sich mit diesen entscheidenden Zukunftsfragen zu beschäftigen, um eine weitere Verbesserung unseres Schulsystems zu ermöglichen".

Auf Eckpunkte bis zum Sommer einigen

Bis zum Sommer könne man sich wohl noch auf die Eckpunkte einigen, zeigen sich Rainer wie Kimberger dennoch optimistisch. Voraussetzung sei aber, dass die Gewerkschaft die Bedingungen kenne, unter denen die Lehrer künftig arbeiten werden. "Wenn der Support, die Ausbildung und die Aufgaben der Lehrer außer Streit gestellt sind, dann kann es schnell gehen", meint Rainer. Und geklärt werden müssten diese Fragen ohnehin, "sonst fangen wir in zwei Jahren wieder mit derselben Diskussion an".

(APA)

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27 Kommentare
 
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Junglehrer

Nach neueren Meldungen im STANDARD kann ich nur jedem Junglehrer den Rat geben-Hände weg von der neuen Schule nach Schmied. Ihr werdet ausgebeutet bis zum Letzten und verdient das halbe Leben nicht mehr als ein Empfänger der Mindessicherung in Summe vom Staat erhält und das bei einer Arbeitszeit von 28 Stunden Unterricht plus Nachmittagsbetreuung plus den üblichen Arbeiten für Vorbereitung, Korrektur und so weiter. Für einen Akademiker mit 5-jähriger Studienzeit eine unwürdige Situation. Wiener ministerieller Wahnsinn ohne Ende!

Gast: Franzia
21.05.2012 20:52
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Neues Diesntrecht

Nur für alle Neu Lehrer.

Alles andere wäre unsinn.

Lehrer die 5-10 Jahre vor der Pension stehen, haben schon Ihres geleistet.

Einen alten Baum versetzt man nicht mehr!


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Re: Neues Diesntrecht

Aha, aber die in der S.g. Privatwirtschaft arbeitenden sollen dad wohl. Da gibt esz.t. immer mehr und neue Aufgaben zum gleichen oder sogar geringetem Gehalt. Wenn dort Lohnkürzungen wg. ökonomischer Verschlechterung Lohneinbussen in Kauf genommen werden (müssen), kann man ein wenig Flexibilität bei den Lehrern erwarten.
Schliesst Ihr Posting auch mit ein, nicht mehr auf "der Höhe der Zeit" zu unterrichten?

Neues Dienstrecht

auch für bestehende Verträge.


Antworten Gast: PensionierterLehrer 67
22.05.2012 08:45
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Re: Neues Dienstrecht

Kein Problem, wenn das niedrige Gehalt in den Anfangsjahren rückwirkend auf das Niveau der heutigen Einstiegsgehälter angeglichen, und inklusive Zinsen an jeden Kollegen ausbezahlt wird. Alles andere wäre eine dramatische Kürzung der Lebens-verdienstsumme. Das würde pro Lehrer je nach Dienstalter zwischen 25000 und 50000 Euro brutto ausmachen.

Außerdem, wie würden sie damit umgehen, wenn sie ihre Fixkosten nach dem derzeitigen Gehalt berechnet haben und dann dieses unerwartet willkürlich gekürzt wird? Die Folge würde sein, dass viele Lehrer einen Nebenjob annehmen oder den Beruf wechseln müssten. Ob das den Unterricht verbessert ist fraglich.

Eine andere Auswirkung wäre die Demotivation vieler Lehrkräfte und die Antwort:

"Dienst nach Vorschrift":

Alle Pflichten des neuen Dienstrechts werden minutiös genau erfüllt, damit man sich nichts zu Schulden kommen lässt, aber es wird keine Minute darüber hinaus gearbeitet. Um 16:00 wird der Rotstift fallengelassen. Es werden keine Projekte, keine Schikurswochen, keine Sprachprojektwochen usw. stattfinden.

Wollen sie das?


Re: Re: Neues Dienstrecht

Die Altlehrer machen doch jetzt schon Dienst nach Vorschrift.

So wie Sie das rechnen, klingt das nach einem guten Geschäft für Sie. Da sollten Sie unbedingt einsteigen.

Mathe unterrichten Sie jedenfalls nicht.

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Re: Re: Neues Dienstrecht

Himmel noch ein mal"!
Dafür haben die jetzt "alten" Lehrer einen überdurchschnittlichen Bezug, den sie in den Ruhezustand minehmen
Wenn Sie Nachzahlung fordern, dann auch Kürzungen der alten Gehälter!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 10:55
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Re: Re: Neues Dienstrecht

Neben den erforderlichen Korrekturen bei den aktiven Lehrpersonen geht es wohl doch in 1. Linie um Korrekturen bei den irren Ruhegenüssen.

Das betrifft nicht nur die Lehrpersonen, das betrifft mehr als 350.000 Ruhegenießer aus den geschützten Bereichen. Wenn man die "Privatpensionen" aller Parteibonzenhochburgen (Kammern, ORF, etc.) dazu nimmt, dann geht es sicher schon um mehr als 400.000 Bereicherer im Ruhestand, welche weit mehr abkassieren als die beruflich aktiven Menschen, welche sich um die Versorgung der Gesellschaft auch kümmern.

Die Überzahlung bei den Ruhegenüssen (Lebensverdienstsumme!) liegt wahrscheinlich bei über 20.000.- Euro pro Jahr. Da geht es um sehr vielen Milliarden an kranker Umverteilung.

Die Bundeslehrer kassieren im Durchschnitt schon über 50.000.- Euro pro Jahr an Ruhegenüssen und das für einen Zeitraum von min. 30 Jahren. Die Überzahlung liegt bei etwa 30.000.- Euro pro Jahr. Nur in diesem Bereich geht es also um satte 900.000.- Euro. Die von Ihnen genannten 50.000.- Euro sind doch ein lächerlicher Betrag!

Tatsächlich ist es auch so, dass es schon seit vielen Dekaden keine Unterzahlungen mehr von Lehrpersonen gibt, das Argument mit den Geringentlohnungen von Junglehrpersonen also schon lange kompensiert ist.

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Re: Neues Dienstrecht

Schon einmal etwas von "Vertrauensgrundsatz" gehört?

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 11:01
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Re: Re: Neues Dienstrecht

Ja, der VfGH in Ö hat diesen einseitigen Vertrauensschutz geschaffen und zum geltenden Recht gemacht. Es ist ein Vertrauensschutz, welche vor allem den definitiv gestellten Mitarbeiter gewaltige Zuwendungen garantiert, die Rechnung aber die Menschen aus der Realwirtschaft bekommen und so deren Menschenrechte stehlen.

Es ist ein Vertrauensschutz, welcher den Beamten die kranken Rechte (krank deshalb, weil Sittenwidrig und Menschenrechtswidrig) bis zum Ableben, also mit einer Wirkung bis über das Jahr 2060 hinaus, zugestehen und Massen an Menschen der Realwirtschaft in die Armutsgefährdung treiben werden, auch schon getrieben haben.

Dieser kranke Vertrauensschutz ist am Ende ein Wirtschaftsverbrechen an den Österreichern, welches der Neugebauer mit seinen Beamten beim VfGH geschaffen hat.

Sie berufen sich auf ein Recht, welches ein Verb.rechen an den Menschenrechte ist! Ein Verbr.echen, welche den Mitmenschen die Verfügungsgewalt über das Einkommen der eigenen Leistungen weiter beschneidet, auch deren Menschenwürde und Freiheit verletzt. Alles nur um die Pragmatisierten die Bereicherung, besonders bei Nullleistung im Ruhestand, zu ermöglichen.

Ihr Einstellung zu Ihren Mitmenschen ist einfach nur grauenhaft.

Re: Re: Neues Dienstrecht

Ja, auf den berufen sich immer die, die sich empörend an der jungen Generation bereichern.

Gast: huilna
21.05.2012 18:21
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Wer regiert in dem Land? Noch dazu, wo es nicht derzeit tätige Lehrer betrifft!


Gast: 1. Parteiloser
21.05.2012 18:17
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Weltfremde Gewerkschafter!

Die Forderungen nach Unterstützungslehrern kommt ja nur deshalb, weil die Lehrkräfte, trotz wesentlich verkleinerten Schulklassen, der Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen sind. Eine Forderung, welche aus der geringen Verantwortungsübernahmen, vor allem auch durch die laufende verweichlichte Gesetzgebung, gekommen sind.

Die gleiche Überforderung provoziert auch einen angeblichen Bedarf an Psychologen. Kommt doch nur aus der patzweichen, idyllischen Einstellung, welche Leistungsanforderungen als unpassend erscheinen lässt!

Die "Gerüchte" über die angeblichen Halbtagsbelastungen der Lehrpersonen sind dann bei 125.000 Lehrpersonen (alleine 8.000 Karenzierte) dann doch verständlich. Immerhin brennen die Österreicher schon für 2,2 Lehrpersonen pro Schulklasse und wissen nicht wirklich was de vielen Lehrpersonen wirklich alle machen.

Bei dieser Sachlage Forderungen an Zusatzpersonal zu stellen und den aktuellen Personalüberhand auszublenden, auch die laufend fallenden Fähigkeiten der Absolventen, das ist wohl doch eine stark verkürzte Denkweise der Gewerkschafter. Wie wäre es mal daran zu denken, die Fehlentwicklungen der letzten 30 Jahre wieder unter Kontrolle zu bringen (die Lehrpersonen würden sich darüber auch freuen!), Lösungen aus der Sicht der Lehrpersonen zu besseren Absolventenleistungen zu machen?

Dass auch die Finanzierung fehlen wird, weil die Ö das niemals erwirtschaften werden könne, das kommt noch oben drauf.

Antworten Gast: Insider41
22.05.2012 08:23
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Weltfremder Parteiloser

Die Lehrer sind überfordert, weil zunehmend verhaltensgestörte Kinder- ach das darf man nicht sagen, sie sind "verhaltenskreativ" - einen kompetenten Unterricht fast nicht möglich machen. Daher sind meines Erachtens Psychologen für Schüler und Lehrer unverzichtbar.
Bei der derzeitigen Entwicklung unserer Gesellschaft wird es für Lehrer und Schüler in Zukunft in erster Linie wichtig sein, in der Schule keinen psychischen und körperlichen Schaden zu erleiden.
Das, was in der Schule aufgrund der flächendeckenden Gesamtschule nicht gelernt werden wird, wird man auch im Privatunterricht nachholen können. Hoffentlich gibt es bald gute Privatschulen.
Die statistischen 2,2 Lehrer pro Klasse gibt es in der Realität nicht. Was nützt das schwachsinnige Zitieren von solchen Zahlen? In der Klasse meiner Tochter unterrichtet ein Deutschlehrer über 30 Schüler!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 11:08
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Re: Weltfremder Parteiloser

Kompetenten Unterricht gibt es doch nur sehr selten. Würde es einen kompetenten Unterricht, also ohne Langeweile der Schüler, auch geben, dann würde sich das Problem mit den verhaltensgestörte Kindern doch weitgehend von alleine lösen. Die Reste, welche dann noch bleiben, diese sind einfach wegen mangelnder Schulreife aus dem Unterricht zu entfernen.

Unverzichtbar ist wohl eher eine brauchbare Arbeit der Lehrpersonen mit den Schülern. Unverzichtbar sind wohl auch Psychologen für die Lehrpersonen, welche die eigene Aufgaben gar nicht mehr erkennen. Unverzichtbar wird es wohl auch sein, den erheblichen Anteil von ungeeigneten oder unwilligen Lehrpersonen aus dem Bildungssystem zum Schutz der Kinder Österreichs zu entfernen. Wenn Sie in sich gehen, dann werden Sie wahrscheinlich auch in Ihrem sozialen Umfeld Lehrpersonen zum Entfernen identifizieren können.

Antworten Antworten Antworten Gast: Oberlehrer immer fleißig
22.05.2012 14:18
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Keine Ahnung

Sie haben von Schule und Unterricht wohl keine Ahnung. Die Praxis scheint ihnen fern zu sein. Wohl haben sie ein paar gute Ideen, wie es sein könnte, aber glauben sie mir, die haben andere auch. Es mangelt an der Umsetzung. Die Gesellschaft kann durch die Lehrer nicht verändert werden. Für derzeitige und zukünftige Zustände an den Schulen sind größtenteils nicht die Lehrer verantwortlich. Und wenn ein Lehrer mit 30 verschiedenen Schülern (in der NMS werden es auch noch unterschiedlich talentierte Schüler sein), dann ist es höchst unwahrscheinlich, dass er alle in gleichem Maße für seinen Unterricht begeistern kann. Insbesondere jene, die überfordert sind, werden oft schwierig und "verhaltenskreativ". Jene, die unterfordert sind, werden ebenfalls den Unterrichtsverlauf negativ beeinflussen. Viele Schüler bekommen auch von zu Hause kein Benehmen mehr mit. Manche Themen, die laut Lehrplan durchgenommen werden müssen, sind für einen Jugendlichen nicht interessant.
Und für all das soll der Lehrer mit seinem Unterricht verantwortlich gemacht werden, das glauben sie ja selber nicht.
Aber sie haben Zeit, den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen und schwachsinnige Kommentare zu schreiben. Was für einen Beruf haben sie eigentlich, dass sie es sich leisten können, so viele Kommentare während der Zeit, in der "normale" Österreicher arbeiten, zu schreiben? Sind sie beim AMS beschäftigt? Oder in Frühpension? Oder gar Beamter?

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.05.2012 08:58
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Re: Keine Ahnung

Klar, die Anderen müssen Schuld sein!

Lesen Sie das Schulorganisationsgesetz, dann werden Sie erkennen, dass die Schulden den Erziehungsauftrag auch haben. Zusätzlich hat diese Kotzstaatlichkeit mit dem verpf. Vorschuljahr die Kinder noch früher in die staatliche "Fürsorge" getrieben.

http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12118405

Wenn Sie die fehlende Erziehung der Schüler als Ausrede verwenden wollen, dann fällt das auch wieder voll auf das Bildungssystem zurück, weil das Gesetz diese Aufgabe ins Bildungssystem, also zu den Lehrpersonen, geholt hat!

Weil die Lehrpersonen aber offensichtlich die eigene Aufgaben gar nicht mehr erkennen können, so können diese natürlich den Aufgaben auch nicht nachkommen. Das "Nichtnachkommen", das beherrschen die Totalversager aber genauso perfekt wie die Ausreden!

Sollten Sie eine Lehrperson sein, dann sind Ihre schwachen Kenntnisse zur Rechtslage der Aufgaben aber erschreckend schwach!

Ihr Kommentar zeigt aber die Einstellung der breiten Masse der Lehrpersonen zur eigene Aufgabe gut auf. Der eigentliche Aufgabe nicht nachkommen und die Anderen dafür verantwortlich zu machen, das ist doch moralisch aus der untersten Schublade. Diese Typen glauben das aber selber und das ist dann der Horror für die Schüler, eigentlich für die gesamte Gesellschaft.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oberlehrer immer fleißig
23.05.2012 16:31
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Null Ahnung

Sie haben nicht keine Ahnung, sondern NULL AHNUNG. Natürlich gibt es im Lehrplan einen Erziehungsauftrag, aber das ist nicht so gemeint, dass die Lehrer in der Schule die Erziehung der Eltern ersetzen sollen. Das ist gar nicht möglich. Wie soll ein Lehrer 30 Schüler gleichzeitig in der Klasse erziehen, wenn es manche Eltern nicht einmal schaffen, ihrem eigenen Kind grundlegende Verhaltensnormen beizubringen.
Aus Bequemlichkeit ziehen sich nämlich immer mehr Eltern aus Erziehungsfragen zurück - man will ja nicht mit dem eigenen Kind herumstreiten. "Lassen wir die Lehrer in der Schule die unangenehmen Themen ansprechen", meinen sie und sind selber nur mehr "Partner" der Kinder. Es kommt häufig auch zu einer sogenannten Machtumkehr, die Erwachsenen möchten von ihrem Kind "geliebt" werden und tun alles, um dem Kind zu gefallen. Da passen natürlich konsequent einzuhaltende Regeln und Verbote nicht hinein.
Und diese unerzogenen und schwer motivierbaren Kinder, die zudem noch eine äußerst geringe Frustrationstoleranz haben, sollen dann in der Gruppe vom Lehrer so nebenbei erzogen werden, das glauben sie ja selber nicht. Dann würde zur Vermittlung der Lehrinhalte überhaupt keine Zeit mehr bleiben.
Aber wie gesagt, sie haben von der Praxis in der Schule keine Ahnung. In einer "Schönwetterklasse" würden ihre Konzepte vielleicht funktionieren, aber das Leben ist eben anders.....Es gibt verhaltenskreative Kinder, Scheidungskinder, ADHS Kinder und viele andere...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
24.05.2012 08:44
0 0

Re: Null Ahnung

Ihre menschenverachtende Beurteilung von Österreichs Kinder zeigt Ihre wahre Persönlichkeit!

Das Ignorieren der geltenden Rechtslage zeigt dann auch noch, dass Sie ein Anarchist sein müssen.

Dass das Problem bei Ihnen liegt und nicht bei Ihren Mitmenschen ist damit eindeutig dargestellt.

Aber, Sie haben die volle Ahnung und den vollen Durchblick?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oberlehrer immer fleißig
24.05.2012 17:39
0 0

Re: Re: Null Ahnung

Jetzt darf man offenbar die Wahrheit auch nicht mehr aussprechen! Was ist Menschenverachtendes dabei, wenn man einen gesellschaftlichen Zustand schildert?
Das Leben ist eben komplizierter als ihre eindimensionale Vorstellung. Nehmen sie endlich die rosarote Brille ab!
Außerdem sollten sie genauer lesen: Ich habe nicht geschrieben, dass die Lehrer keine Erziehungsarbeit leisten sollen, sondern ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Erziehungsarbeit in der Schule keineswegs die Erziehung von Seiten der Eltern ersetzen kann.
Selbst wenn ich ein Gesetz missachten würde, wäre ich noch lange kein Anarchist. Schließlich ist auch nicht jeder, der einmal bei Rot über die Kreuzung fährt als Anarchist zu bezeichnen. Vielleicht sollten sie im DUDEN nachlesen, bevor sie in die Tasten klopfen.

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Re: Weltfremder Parteiloser

Bitte, wo sind dann die 1,2 Lehrer pro Klasse?

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Re: Weltfremde Gewerkschafter!

Ist es seit Neuestem gegen die guten Sitten Kinder zu bekommen und dann auch noch in Karenz zu gehen (ein Recht, das jeder Arbeitnehmerin in Österreich zusteht)?
Die stark verkleinerten Klassen möchte ich vor allem in der Oberstufe, aber auch in der Unterstufe der AHS, sehen - geht alles in das Prestigeprojekt NMS.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 11:09
0 0

Re: Re: Weltfremde Gewerkschafter!

Der Grund für die Karenzierungen ist doch in weiten Bereichen nicht von den Kindern kommend, sonder eine Freistellung im Sinne, und gefördert, von der Partei. Ich denke, der Hr. Amon war zB einer der Spezialisten.

Wo Sie die kleineren Klassen haben wollen, das ist doch vollkommen egal. Es geht doch darum, dass den Schülern die notwendigen Fähigkeiten vermittelt werden, also was die Schüler brauchen, nicht darum was die / der amita will.

Dass die NMS den Leistungsgedanken weiter ausheben wird, auch schon tut, und daher die Fähigkeiten der Absolventen weiter reduzieren wird, das ist doch auch klar. Dazu kommt noch, dass die Österreicher die notwendigen Mittel niemals erwirtschaften werden können. Die Gesamtkosten für das Bildungssystem, inkl. Ruhegenüsse, werden auch dadurch auf über 20 Mrd. Euro gehoben. Das können die Österreicher, besonders wenn deren Fähigkeiten noch weiter abfallen, niemals erwirtschaften. Das würde bedeuten, dass es eine Steuerprogression braucht, welche alle Einkommen über der Mindestsicherung mit 100% besteuert und so eine Massenarmut in Ö auslösen wird (plakativ formuliert).

Die Schulen entwickeln sich immer mehr zu GuGuTschaTscha Anstalten, der Bedarf ein Freizeitpädagogen und Psychologen zeigt den Trend doch deutlich, und werden daher immer mehr liebe Debben hervorbringen.

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Re: Weltfremde Gewerkschafter!

Auch wenn mir klar ist, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist, Ihrem krankhaften Hass gegen Lehrer entgegenzutreten, so lesen doch andere, vielleicht etwas kritischer denkende Leser mit: Lehrer sind sehr wohl normalen Anforderungen gewachsen und auch bereit Verantwortung zu übernehmen, können aber nicht alle Veränderungen in der Gesellschaft "ausbügeln". Auch die von Ihnen genannten Leistungsanforderungen sind da, werden aber teilweise von "oben" konterkariert.
Wenn Sie mit Ihren immer wiederkehrenden angeblich so objektiven Zahlen aufwarten und dann sagen, dass die Österreicher nicht wissen, was diese Lehrer eigentlich tun, so trifft diese Aussage wohl in erster Linie auf Sie selbst zu!
Wenn Sie den in Ihren Augen zu hohen Personalstand dem geforderten Zusatzpersonal gegenüberstellen, so sei dazu nur gesagt, dass Lehrer weder ausgebildete Psychologen noch Freizeitbetreuer sind und auch für Verwaltungsaufgaben eigentlich überqualifiziert und zu teuer - laut OECD (die von Ihnen immer dann so gerne zitiert wird, wenn es Ihnen in den Kram passt), hat Österreich diesbezüglich das geringste Unterstützungspotenzial in Europa.
Zuletzt zu dem immer wieder geäußerten Vorwurf, dass Lehrer mehr mit den Schülern arbeiten müssten: Letztere sind nicht da - und die Lehrer haben sich seinerzeit mit Händen und Füßen gegen die von Gehrer verordnete "Schülerentlastungsverordnung" gewehrt.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
22.05.2012 08:34
0 1

Re: Re: Weltfremde Gewerkschafter!

Wenn Sie aus meinem obigen Kommentar Hass herauslesen, dann leiden Sie doch unter einem krankhaften Verfolgungswahn.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die Bürger die Fähigkeiten der Lehrpersonen nicht kennen, dann haben Sie ein Problem mit der Anerkennung der Realität. Alle Österreicher konnten min. 9(8) Jahre deren Fähigkeiten beobachten und daher gut beurteilen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass es im Bildungssystem Freizeitbetreuer benötigt werden, dann haben Sie den Sinn der Bildungssystem nicht verstanden.

Würde man mit den Schüler einfach nur arbeiten und deren Langeweilereduzieren, auch die Schulreife korrekt feststellen, dann würde das Verhalten der Kinder sofort für die Wissensvermittlung brauchbar werden und auch keine Psychologen benötigt werden. Die braucht es also auch nicht.

Die Verwaltungstätigkeiten sind einfach von den vielen Verwaltungsangestellten, auch den Direktoren zu erledigen und nicht von den Lehrpersonen. Die vielen unnötigen Exkursionen, Sportwochen, Abschlussfeiern haben auch kaum etwas mit der notwendigen Wissensvermittlung zu tun.

Es sind viele Fehlentwicklungen im Bildungssystem schon passiert. Nicht alle in der Verantwortung der Lehrpersonen, aber doch mit einer erheblichen Verantwortung dieser Gruppe.

Die Gehrer ist Geschichte, es geht um die notwendigen Korrekturen für die Zukunft und die scheinen wieder nicht gemacht zu werden, eher das Gegenteil wird kommen.

Antworten Gast: profrudi
21.05.2012 20:31
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Re: Weltfremde Gewerkschafter!

Dem 1.Parteilosem aufzuzeigen, was Lehrer sein, heißt, wäre wie einer Maus die Größe einer 9. Sinfonie zu erklären. Das ist einfach sinnlos. Das passt in das kleine Gehirn einfach nicht hinein.

 
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Eduard 2013

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