22.05.2013 11:50 Merkliste 0

Günter Schmid: "Österreich braucht einen parteifreien Bildungsminister"

THERESA AIGNER (Die Presse)

Günter Schmid, der Gründer der "Sir-Karl-Popper-Schule" in Wien, im Gespräch mit der "Presse" über das Bildungsvolksbegehren und seinen Wunsch nach einer ideologiefreien Bildungspolitik.

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Die Presse: Das Bildungsvolksbegehren wird am Donnerstag in einer Abschlussrunde zum letzten Mal im Parlament diskutiert. Wie lautet das Resümee des wohl schärfsten Kritikers?

Günter Schmid: Ich kann eigentlich kaum ein Resümee ziehen, nachdem das Volksbegehren mit seinen sechs Prozent ein Flop war. Ein großer Teil der Forderungen des Volksbegehrens, die ja altbekannte „No-Na-Forderungen“ sind, sind gut, richtig und berechtigt. Sie sollten natürlich so schnell wie möglich umgesetzt werden, keine Frage. Da kann nur jeder vernünftige Mensch dafür sein.

 

Welche wären das?

Die Forderung nach einem Ausbau der Ganztagsbetreuung und der Kindergartenbetreuung. Das Zur- Verfügung-Stellen von psychologischem Personal, Nachmittagsbetreuern, Krankenpflegern und so weiter – das sind Forderungen des Begehrens, die nachhaltig unterstützt gehören. Aber ich sehe das unabhängig vom Volksbegehren, weil das Forderungen sind, die seit Jahren von Lehrern erhoben werden.

 

Trotzdem ist seit Jahren nur wenig passiert. Kann man das nicht auch positiv sehen, wenn es eine Initiative gibt, die Druck macht?

Wenn diese Uraltforderungen mithilfe des Bildungsvolksbegehrens Schubkraft bekommen, ist das absolut positiv. Nur die Hauptforderung des Volksbegehrens – nämlich die verpflichtende Einführung der Gesamtschule – ist etwas, das es unbedingt zu verhindern gilt.

 

Diese „Gefahr“ besteht ja nicht akut. Dass das Volksbegehren nicht dazu geführt hat, die Gesamtschule umzusetzen, steht außer Frage.

Das ist an sich klar, aber die derzeitige Ministerin lässt ja nicht locker und versucht das weiter durch die Hintertür mit allen Mitteln zu erzwingen. Und da muss man weiter auf der Hut sein. Man muss die Bildung vor der Bildungsministerin schützen.

Inwiefern?

Zuletzt hat sie in einem Interview mit unüberbietbarer Deutlichkeit gesagt, dass sie nicht bereit ist, in die AHS-Unterstufe zu investieren. Durch das Aushungern der von ihr ungeliebten Schulform will sie das, was sie sich wünscht, erzwingen. Das ist eine Vorgangsweise, die derart undemokratisch ist, dass sie in jeder anderen westlichen Demokratie zum sofortigen Rücktritt führen würde.

 

Claudia Schmied ist Ministerin einer gewählten Partei, die auch öffentlich zur Gesamtschule steht. Ist es nicht ihr gutes Recht, für ihre Überzeugungen einzutreten?

Eintreten ist eine Sache. Aber das Geld, das sie schon oder eben nicht hergibt, ist das Eigentum des Volkes. Und das Volk hat über das Parlament gewisse Beschlüsse gefasst. Die Ministerin tut so, als wäre das Bildungsbudget ihre eigene Brieftasche. Und das ist ein ungeheuerlicher Skandal. Wir werden also immer wieder aufpassen müssen, dass unser Bildungswesen von ihr nicht beschädigt wird, auch wenn das bedeutet, manchmal defensiv agieren zu müssen.

 

Läuft man mit dieser Einstellung nicht Gefahr, immer wieder in das „Blockierer-Eck“ gestellt zu werden?

Sicher besteht diese Gefahr. Diese Rolle habe ich 42 Jahre lang kennengelernt. Aus dieser Rolle heraus habe ich aber immerhin die Sir-Karl-Popper-Schule zu einem europäischen Erfolg gemacht. Das positive Ergebnis muss es einem schon Wert sein, dass man schräg angeschaut wird. Da geht es um die Sache und nicht um die eigene Reputation.

 

Sie kritisieren ideologische Zugänge sehr stark. Würden Sie sich, wie das im Justizressort schon öfter der Fall war, eine parteifreie Ministerin wünschen?

Wenn eine Bildungsministerin oder ein Bildungsminister denkbar wäre, der keiner Partei angehört, wäre das schön. Auch ich habe parteipolitische Zuneigungen. Aber als Direktor habe ich mich nie darum gekümmert, wo meine Lehrer stehen, sondern allein auf die Qualität geachtet. Also entweder jemand Parteifreier oder jemand, der aus einer Partei kommt, aber imstande ist, über die ideologischen Grenzen hinaus zu denken. Da würde ich als positives Beispiel den Wissenschaftsminister nennen.

 

Ihm wird aber genau aus diesem Grund mangelnde Umsetzungskraft vorgeworfen.

Weil er über der Partei steht, hat er auch keine Hausmacht. Das ist wiederum der Nachteil solcher Politiker, die parteipolitisch nicht genug verankert sind. Für das Bildungsministerium würde ich mir tatsächlich jemand Parteifreien wünschen oder jemanden aus einer Partei, dem es wirklich nur um die Bildung geht. So jemanden zu finden, ist bestimmt nicht leicht.

 

Wenn Sie jemand bitten würde, würden Sie sich zur Verfügung stellen?

Das ist eine lustige Frage. Ich persönlich traue mir das natürlich zu, weil ich zwanzig Jahre lang als Schulleiter genau das gelebt habe. Aber mich bittet niemand, die Gefahr ist nicht gegeben.

Zur Person

Günter Schmid (68) ist Gründer der „Sir-Karl-Popper-Schule“ in Wien, die sich als Schulversuch für Hochbegabte versteht. Er ist Mitbegründer der Bildungsplattform „Leistung und Vielfalt“. [Teresa Zötl]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.05.2012)

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54 Kommentare
 
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Gast: bildungsschildbürger
29.05.2012 20:50
1 6

Mr. Schmid for Bildungsminster!

Da hat er aber sowas von recht, der Herr Schmid! So ein wunderbarer Herr Direktor, der die ganzen handselektierten Wunderwuzzis erfolgreich bis zur Matura gebracht hat (Chapeau vor dieser Leistung!) - der wäre auch ein ganz toller Bildungsminister, der die beste Bildung für die ganzen nichtganzsoprivilegierten Unterschichtenkinder ermöglicht! Eine grundsolide Müllmannausbildung für die Müllmannunterschichtenkinder, jawohl! Und überdies auch noch alles partei- und ideologiefrei, wie er verschmitzt fordert (ein bisserl ÖVP-nah darf's aber schon sein, gell? so wie der ideologie- und parteifreie Wissenschaftsminister...). Da braucht einen ja auch ganz ideologiefrei nicht zu kümmern, was die ganzen ultralinken Elitewirtschaftswissenschaftler aus Harvard, Stanford und von der London School of Economics oder die altlinken Hippiegutmenschen Wolfgang Leitl und Veit Sorger daherschawfeln, von wegen frühe Schulselektion verschwendet Talent, bringt hohe soziale Folgekosten und Verlust an Wirtschaftswachstum mit sich. War'n wahrscheinlich selber alle auf der Gesamtschule, hehe! Nein, nicht mit uns! Wo kämen wir denn da hin in unserem aussterbenden Ständestaatsösterreich, wenn auf einmal ein AHS-Lehrerkind schuld- und grundlos neben einem Müllmannunterschichtenkind die sozialistische Gesamtschulbank drücken müsste? Der Herr Schmid hat halt noch Rück"rad" (sic!), wie ein blitzgescheiter Bildungsschildbürger in diesem blitzgescheiten Bildungsbürgerblog treffend angemerkt hat

Re: Mr. Schmid for Bildungsminster!

Meine Güte, was haben denn Sie geraucht?

Antworten Gast: Prediger
29.05.2012 23:22
6 0

Schildbürger

Und wenn man das Bildungssystem mit der sozialistischen Ideologie verknüpft ist das besser? Sind wirklich alle Schüler gleich talentiert? Werden die leistungsfähigen Schüler in der Gesamtschule genauso gefordert und gefördert, wie im Gymnasium? Haben die Lehrer in der Gesamtschule überhaupt Zeit, sich um die leistungsfähigen Kinder zu kümmern? Oder fallen die durch den Rost, weil sie eh durchschnittliche Leistungen bringen und der Lehrer sich um die ganz schwachen kümmern muss?
Haben in der Gesamtschule die talentierten und leistungsfähigen Schüler WENIGER CHANCEN als sie im Gymnasium gehabt haben?
Wird das AHS-Lehrer Kind in der Gesamtschule so viel lernen, dass es später eine akademische Laufbahn einschlagen kann? Wenn es aufgrund der Gesamtschule geringere Chancen hat, übernimmt die Ministerin die Verantwortung???Oder hat es einfach nur Pech gehabt, weil es mit so vielen uninteressierten, leistungsunwilligen und verhaltenskreativen Schülern die Schulzeit abgesessen hat und die Lehrer gegen diese Schüler machtlos waren? IST ES ETWA VON DER SOZIALISTISCHEN IDEOLOGIE AUSGEBREMST WORDEN????
Werden die AHS Lehrer ihre Kinder in Zukunft nur noch auf die Privatschule schicken?
Warum schicken die sozialistischen Politiker ihre Kinder nicht in die NMS oder in die kooperative Mittelschule????
FRAGEN ÜBER FRAGEN
Und die Antworten weiß ganz allein - der Wind.

Gast: Prediger
29.05.2012 17:17
11 0

Die Wahrheit!

In erster Linie muss man das österreichische Bildungssystem vor der Ministerin und ihrer Partei schützen!!!

Gast: dirge
29.05.2012 16:47
8 0

schmid

wäre schmied alleweil vorzuziehen. der schminkkoffer fiele auch weg.

Gast: Horngacher X
29.05.2012 13:59
5 0

Ohne Paddai geht geht gar nichts in Österreich

Die Wünsche von Herrn Schmid sind fromm, aber nicht real umsetzbar.

Gast: 1. Parteiloser
29.05.2012 13:48
2 3

Partei = Ideologie als Dominanz über die Menschenrechte aber die Kontrolle über die Gesetzgebung!

Partei = Protektionismus!

Partei = Posterl- und Amterlschacher in eigener Sache!

Partei = gesetzlicher Selbstschutz und Besserstellung durch die Macht der Kontrolle über die Gesetzgebung.

"Partei" wird auch zunehmend zu einem Symbol betreffend Korruption (jährlicher Schaden zwischen 3 und 6 Mrd. Euro!), wenn man den korrupten Posterl- und Amterlschacher dazurechnet dann werden die 10 Mrd. Euro locker durchschlagen, vielleicht sogar bei weit über 20 Mrd. Euro p.a. liegen.

Die Parteien, ich würde meinen ohne Ausnahme, die haben nur noch ein Eigeninteresse, die Verantwortung gegenüber Österreich und den Österreichern wird nicht einmal mehr ignoriert. Wenn es um ungewünschte Entscheidungen geht, dann werden die Fakten durch Ideologien ersetzt und die notwendigen Korrekturen wieder nicht gemacht. Eine Ministerin, oder Minister, welche Parteilos sein würde, würde gar nicht bringen, weil die Gesetzgebung durch die Parteien, mit einem kranken Klubzwang, gegen Österreich wieder gemacht werden würden.

Ein Parteienwahlrecht mit kranken Parteien hat das kranke Österreich gemacht, schon gemacht! Das geht weit über das Bildungssystem hinaus.

Ideologen haben schon immer Leid über die Bürger gebracht und Ideologen werden weiter Leid über die Menschen bringen. Den Ideologen sind auch die Menschenrecht schon vollkommen egal, auch diese wurden der Ideologie geopfert.

Ideologen sollen in die Gebetshäuser, dürfen aber niemals eine Kontrolle über die Mitmenschen bekommen!

Re: Partei = Ideologie als Dominanz über die Menschenrechte aber die Kontrolle über die Gesetzgebung!

Ziemlich viel Tunnelblick!

wie wahr

Endlich jemand, der Klartext spricht. Die größte Gefahr für unser Schulsystem sind solche MinisterInnen, die wir jetzt haben.

2 0

das hat sie ja mit einer Bank schon mit Erfolg gemacht

"Die Ministerin tut so, als wäre das Bildungsbudget ihre eigene Brieftasche."

da haben auch wir, das Volk die Schulden bezahlt

16 1

Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

Die oberste Prämisse des Handelns darf nicht die Umsetzung von tiefroter Ideologie sein. Dafür werden derzeit sämtliche Register gezogen: finanzielle Benachteiligung der AHS bei der Zuteilung der Werteinheiten; Nichtveröffentlichung von Testergebnissen, wenn es der NMS schaden könnte; dubiose "Aufwertungsfaktoren", um Migrationshintergrund, sozialen Status oder Schulart (NMS) zu verschleiern. Und nicht zu vergessen: ein geplantes Lehrerdienstrecht, in dem AHS-Lehrern bis zu 400.000 Euro der Lebensverdienstsumme gestohlen werden.

Antworten Gast: johnnychesterfield
29.05.2012 12:25
1 4

Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

als aps-lehrer kann ich nur eines sagen. ich hätte gerne die 400000 euro lebensverdienstsumme dazu, die jetzt den armen ahs-kollegen gestohlen wird! dann wäre ich auf ca. 80% angleichung mit meiner lebensverdienstsumme zu den werten kollegen! ich wäre auch gerne bereit dafür genauso wenig zu arbeiten! und die matura und andere nette dinge bekäme ich auch noch extra boniert! und ich dürfte auch mehr über meine unfähigen kinder jammern! wir im hs-bereich sind echt priviligiert. und erst die im vs und ss-bereich! wow. die armen ahs-lehrer. ich zücke mein taschentuch und vergieße eine träne! die armen: weniger arbeit = weniger geld! das kann doch nicht sein! frechheit.
conclusio: bitte ned vom geld reden! besonders wenn es so ungerecht abläuft wie derzeit bzw. jahrzehnten!

4 0

Re: Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

1.) Die Gehaltskurve flacher zu gestalten hat aber gar nix mit der Umverteilung von AHS-Lehrern zu Pflichtschullehrern zu tun. Was heißt hier "weniger Arbeit"? AHS-Lehrer sollen 20% mehr arbeiten, im "Bedarfsfall" sogar 40% mehr bei wesentlich weniger Lohn.
2.) Was ist daran ungerecht, dass ein höher Qualifizierter auch höher eingestuft ist? Ein Dipl. Ing. verdient auch mehr als ein Ingenieur.
3.) Dass es in der HS wesentlich mehr "unfähige" Schüler gibt, haben Sie schon gewusst, als Sie sich für den Beruf des Hauptschullehrers entschieden haben. Sie hätten ja auch AHS-Lehrer werden können, wenn Sie die 5 Jahre Universität auf sich genommen hätten.

Antworten Antworten Gast: carla sociale
29.05.2012 17:21
5 0

Re: Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

Sie scheinen ein Opfer der Schmied'schen Intrigen zu sein. Ihre Kampagnen: Politiker gegen Lehrer, Bevölkerung gegen Lehrer, Medien gegen Lehrer, Bildungsexperten gegen Lehrer und jetzt noch Lehrer gegen Lehrer.

Sie dürfen sicher sein: Eine Verschlechterung im AHS-Bereich führt zu keiner Verbesserung im Pflichtschulbereich.

Antworten Antworten Gast: gast999
29.05.2012 17:16
3 0

Re: Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

Ich hoffe, Sie unterrichten nicht Mathematik im HS-Bereich, sonst könnten Sie nicht von € 400000,00 Unterschied in der Lebensverdienstsumme sprechen. Das wären, gemessen an der Zahl der Monate, die ein Lehrer in seinem Berufsleben arbeitet, fast € 1000,00 mehr pro Monat.
Wenn man bedenkt, dass ein AHS-Lehrer mit Unterrichtspraktikum mindestens drei Jahre längere Ausbildungszeit hat, verringert sich die Differenz noch einmal gewaltig. Und Sie wissen sicher über den Arbeitsaufwand der AHS-Lehrer genauestens Bescheid. Meine Reifeprüfungs-abgeltung spende ich Ihnen gerne, damit Sie der Neid nicht auffrisst. Hätten Sie halt auch ein Lehramtsstudium absolviert, wenn Sie sich schlecht bezahlt fühlen, jeder hat vor der Ausbildung gewusst, worauf er sich einlässt. Aber wahrscheinlich hat es intellektuell nicht gereicht. Übrigens - den "Professor" schenke ich Ihnen auch.

Antworten Antworten Gast: bärig
29.05.2012 13:20
4 5

Re: Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

Kann Ihnen beipflichten! Die Pflichtschullehrer HS haben mit den schwierigsten Bedingungen zu kämpfen. Sie können Kinder auch nicht "hinausprüfen", wie das in den AHS jahrzehntelang üblich war und teilweise noch ist (bis zur 4.Klasse kommen die meisten Schüler noch). Für ihre Arbeit bekommen sie weniger bezahlt als die AHS-Lehrer, obwohl sie bessere Pädagogen sind!

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Re: Re: Re: Österreich braucht einen ideologiefreien Bildungsminister

bessere pädagogen. lol


Gast: Fragestellerkritikus
29.05.2012 08:21
1 7

no na

Bei den Hochbegabteb liegt nicht das Problem, die kommen schon rein ins system, bzw. von deen erwarte ich, dass sie das allein tun ohne dauernde anschubhilfen... insofern ist es auch keine kunst erfolge mit solchen kindern zu haben, das problem liegt bei den 30% schachen, da soll der herr einmal zeigen, wie es geht, die lernen nicht mehr wollen, die nicht können usw. jeder minitserkandidat spuckt vorher große töne und ist dann nicht in der lage das geld herzuschaffen, weil es eine lüge ist, reformen machen zu wollen, die nichts kosten....

0 2

Re: no na

aus ihrer Warte ist leicht reden, Herr Schmid, nur glaub ich nicht, dass ihre Schulvorstellung auf Dauer funktioniert.

Es werden auch nicht 100% ihrer Schulabsolventen eine Spitzenkarriere machen, sollen es auch nicht, denn dann würde die Gesellschaft brutal und entfremdet.
Oder stellen sie sich ein System wie in Frankreich vor, wo nur mehr elitieabsolventen eine ordentliche Stelle bekommen.
Ich halte von solchem nichts, gar nichts und sogar weniger als nichts.
denn wenn sie sowas glauben, dann haben sie Darwin nicht begriffen.

19 1

Man muss die Bildung vor der Bildungsministerin schützen.

Genauso ist es!

"..aber imstande ist, über die ideologischen Grenzen hinaus zu denken. Da würde ich als positives Beispiel den Wissensc"haftsminister nennen.

und so etwas gibt jemand von sich, der sich als chef einer schule für hochbegabte versteht....

da ist ja jeder mittelmäßige schüler in einer normal-schule schlauer!

Re: "..aber imstande ist, über die ideologischen Grenzen hinaus zu denken. Da würde ich als positives Beispiel den Wissensc"haftsminister nennen.

Welchen Wissenschaftsminister hat er da gemeint? :-)

Gast: dire
29.05.2012 04:59
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die experten und andere weltverschlechterer

drehen andauernd an einem rädchen, dem einzigen für sie möglichem, herum, den organisationsformen. zur zeit wird eine ganz miese, die nms, aufgezwungen. in der klasse ist der lehrer allein, war es immer und wird es immer sein. da gibt es keine hilfe. negative ev., wenn ein aufsichtsbeamter daherkommt und herumgscheidelt.

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parteilos

Wie wäre es mit einer Parteilosen Regierung, oder um ehrlich zu sein einem parteilosen Staat Österreich, unnützige Organisationen wie Parteien es sind, bestehen in diesem Land offensichtlich nur um es Lobbyisten leichter zu machen sowie um Mitglieder der eigenen Parteien in die "richtigen" Posten zu hieven...

Antworten Gast: ein schwarzes Schaf unter den roten
29.05.2012 02:36
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Re: parteilos - Parteien dürften nicht regieren!

. . . Parteien sind Interessenvertretungen und müssten dem Wähler kompetente Fachleute für die Ressorts zur Wahl stellen.

was unsere nördlichen...

...Nachbarn schon seit den 70ern haben (wenn ich mich recht erinnere)...schulpolitik ohne parteipolitik und somit nachhaltige Bildungsplanung - und nicht alle 4 Jahre die nächste Katastrophe...
außerdem könnte man den Landesschulrat abschaffen (ebenfalls aus Norden abgeschaut) und den Direktoren das Zepter in die hand geben...und...wer kann ein unternehmen leiten und gleichzeitig unterrichten? (abgesehen vielleicht von schulen mit 4 Klassen oder dergleichen!?)
Also: Töchterle statt Schmidt!! Der Mann Scheint Rückrad zu haben!!

 
12

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung