19.05.2013 08:43 Merkliste 0

Die zweifelhaften Bildungs-Gurus

von Christoph Schwarz (Die Presse)

Von Glattauer bis Salcher: Die selbst ernannten Bildungsexperten sind in Österreich omnipräsent. Ihre Rolle im starren Schulsystem ist dabei wichtiger, als ihr Ruf erahnen lässt.

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Ihre Bücher tragen Titel wie „Die PISA-Lüge“, „Der talentierte Schüler und seine Feinde“, „Bildung nervt“ oder „Die Durchschnittsfalle“. Und sie werden – regelmäßig – zu Bestsellern. Denn: In Österreich haben die selbst ernannten Bildungsexperten Hochkonjunktur. Und zwar dauerhaft.

Im Diskurs über das Bildungssystem haben sich die Andreas Salchers, Niki Glattauers und Bernd Schilchers dieses Landes ihren Platz gesichert. Kaum eine TV-Diskussion kommt ohne sie aus, kaum ein politisches Vorhaben bleibt von ihnen unkommentiert. Allein: Woher die Herren – ja, es sind vornehmlich Herren – ihre Expertise eigentlich nehmen, ist niemandem so wirklich klar. Warum aber gelangen die Bildungsgurus dann zu so enervierender Omnipräsenz?

Es ist Andreas Salcher, studierter Betriebswirt und Mitbegründer der Sir-Karl-Popper-Schule für Hochbegabte in Wien, der als Urvater der populärwissenschaftlichen Bildungsdebatte gelten kann. Mittlerweile hat der heute 51-Jährige sein Fachgebiet zwar von der Bildung auf „eigentlich eh alles“ ausgeweitet. (Für seine esoterisch angehauchten Œuvres „Der verletzte Mensch“ und „Meine letzte Stunde“ erhielt er diese Woche das „Platin Buch“, eine Ehrung für mehr als 50.000 verkaufte Stück.)

Seine Popularität hat er aber der Bildung zu verdanken: Mit „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ landete Salcher 2008 seinen ersten großen Erfolg. Die Frage nach verkannten Talenten kam aufs Tapet – und blieb es bis heute. Bis 2011 festigte Salcher als ehrenamtlicher „Schüleranwalt“ im „Kurier“ seinen Ruf. Bald war er aus keiner Diskussionsrunde mehr wegzudenken. Termingerecht, wenn ein neues Buch – Inhalt und Thema sind egal – erscheint, taucht Salcher in der Schulpolitik wieder auf. Wie zuletzt mit der Forderung nach späterem Unterrichtsbeginn. Es galt, sein neues Buch „Ich habe es nicht gewusst“ zu promoten.

Nachahmer der Salcher-Strategie ließen nicht lange auf sich warten: Niki Glattauer – hauptberuflich Bruder des Schriftstellers Daniel Glattauer, im Nebenberuf erst Journalist und später Lehrer an einer Kooperativen Mittelschule in Wien – schwamm rasch auf der Erfolgswelle mit: 2010 erschien sein Buch mit dem an Salcher angelehnten Titel „Der engagierte Lehrer und seine Feinde“. 2011 legte er mit der „PISA-Lüge“ nach – und etablierte sich damit als altkluger, polemischer Klon von Salcher. Er ist vor allem Meister der Selbstinszenierung: Wenn er etwa für Fotostrecken im Boulevardblatt „Österreich“ mit verzweifeltem Blick in Klassenbücher beißt oder das Wort „Trottel“ an die Tafel kritzelt, dann ist klar – es findet sich kaum eine Aktion, für die Glattauer sich zu schade ist.


Pointierte Störenfriede. Der Dritte im Bunde: Bernd Schilcher, in den 1980er- und 1990er-Jahren Landesschulratspräsident in der Steiermark und Mitentwickler von Claudia Schmieds Neuer Mittelschule. Schilchers Atout: Er setzt auf Seriosität, erweckt den Eindruck des „Elder Statesman“. Allein: Aufmerksamkeit erregen seine Thesen nicht deshalb, weil sie innovativ sind – sondern nur, weil sie gemeinhin gegen die Positionen seiner Partei, der ÖVP, verstoßen. Mit der Unterstützung des Bildungsvolksbegehrens von Hannes Androsch versuchte er, den Ruf als Querdenker einzuzementieren. Von der ÖVP wird er nicht mehr als „einer der ihren“ wahrgenommen. In seiner im April erschienen Streitschrift „Bildung nervt“ holte er zum Rundumschlag gegen Politik, Gewerkschaft und das „enge, rückwärtsgewandte Korsett der Schulbildung“ aus.

Was die drei Experten, bei aller Unterschiedlichkeit, eint? Sie alle formulieren scharf und pointiert, attackieren beliebte Feindbilder. Angst vor inhaltlicher Verknappung kennen sie keine. Mit einfacher Sprache und griffigen Themen finden sie den Weg in die Seele vieler Medien und bildungsverdrossener Österreicher, die sich selbst gerne als Bildungsexperten fühlen. Wenn Salcher und Co. von verkannten Talenten sprechen, kann man sich darin auch selbst nur allzu leicht wiederfinden.

Darin liegt wohl auch der Erfolg begründet: Die Stärke der Gurus ist zugleich die Schwäche der (Bildungs-)Politik, die von vielen als unehrlich und veränderungsresistent wahrgenommen wird. Ihre Stärke ist zugleich auch die Schwäche der wahren Experten, also der Bildungsforscher, Didaktiker und Bildungspsychologen. Nur wenige Wissenschaftler suchen den Weg in die Öffentlichkeit – immer wieder tut das der Humangenetiker Markus Hengstschläger, der sich zuletzt mit dem populärwissenschaftlichen Buch „Die Durchschnittsfalle“ als Bildungsexperte versuchte. Viele andere scheitern an ihrem hohen wissenschaftlichen Anspruch. Aus Angst vor der medialen Zuspitzung halten sie mit Thesen lieber hinter dem Berg. Salcher und Co. werden so oft zu Katalysatoren, die die trockenen Zahlen und Fakten der Forscher gekonnt an die Öffentlichkeit bringen. Und, so viel sei ihnen zugestanden: Die Rolle, die sie damit einnehmen, ist wichtiger, als ihr umstrittener Ruf oft erahnen lässt.


Gestresstes System. Salcher reagiert auf Vorwürfe übrigens wohltuend reflektiert: „Ich sehe mich selbst nicht als Bildungsexperte“, sagt er zur „Presse am Sonntag“. „Ich habe nur aufgehört, es zu dementieren.“ Was aber ist er? „Ein professioneller Bildungskritiker, der die Debatte erweitert hat, weg vom Lehrerdienstrecht und dem ideologisch verkrampften Gesamtschulstreit von SPÖ und ÖVP.“ Von den meisten, „die meine Bücher gelesen haben“, ernte er Zustimmung. Mit „dem bisschen Aggression, das mir aus dem Schulsystem entgegenschlägt, lebe ich gut. Ein System, das so stark unter Stress steht, reagiert eben auch rasch gestresst.“

Den Vorwurf, keine Expertise zu haben, kontert er geschickt: Kaum jemand in Österreich reise so viel, kenne international so viele Schulsysteme und stehe in so engem Kontakt zu Bildungsforschern wie er, sagt Salcher. Außerdem: „Ich verwehre mich dagegen, dass nur jemand das Schulsystem kritisieren darf, der selbst 20 Jahre lang in der Klasse gestanden ist. Von einem Musikkritiker erwarten sie ja auch nicht, dass er alle Instrumente in einem Orchester selbst spielen kann.“ Spätestens da wird man ihm recht geben müssen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.06.2012)

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68 Kommentare
 
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Schwacher Artikel

Leider ein schlecht recherchierter und nicht besonders durchdachter Artikel.

Beispiele:

Niki Glattauer, "hauptberuflich Bruder",
war vor seiner Lehrtätigkeit stellvertretender
Chefredakteur von News, wollte aber etwas
für ihn persönlich stärker Sinnstifterndes machen und mit Kindern arbeiten, weshalb er Lehrer wurde.

Warum Salchers Bücher "Der verletzte Mensch" oder "Meine letzte Stunde" esoterisch angehaucht sein sollen, weiß ich nicht, vielleicht
hat sie der Journalist nicht gelesen.

Gast: Ferdinand Rieder
05.06.2012 15:09
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Hauptberuflich Lehrer

Schon sehr untergriffig, Herrn Glattauer mit "hauptberuflich Bruder" vorzustellen. Meines Wissens ist er "hauptberuflich Lehrer", und zwar einer, der tatsächlich Tag für Tag in der Klasse steht und dadurch alle Rechte hat, die Anliegen der Kollegen in der Öffentlichkeit zu vertreten. Ihn deswegen als "Bildungsguru" zu bezeichnen, in einer Linie mit praxisfernen Theoretikern wie Salcher, lässt bezweifeln, dass der Verfasser "hauptberuflich Journalist" ist.

Re: Hauptberuflich Lehrer

ich hier nur zustimmen - man einen Kollegen Glattauer nicht mit dem Schwätzer Salcher vergleichen. und ehrlich - ich kenn eigentlich nur den N. Glattauer - der andere schreibt nette Bücher - so sagt man

Gast: notnaregrüb
04.06.2012 19:27
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2.Fortsetzung:

Allein bei der Prognose der letzten vier(!!!) Nationalratswahlen hat man jeweils haushoch danebengegriffen! Wer sagt schon bei solchen Befragungen - ohne Wahrung des Wahlgeheimnisses und der Anonymität – die „Wahrheit“? Wenn mich ein Meinungsforscher anruft, dann hat er ja nicht nur meine Telefonnummer, sondern er kennt auch meinen Namen und meine Adresse, daher gebe ich niemals meine „wahre“ Meinung preis! Wie sagte einmal ein namhafter österreichischer Politiker über den Wert und die Bedeutung von Meinungsumfragen: „Parfums trinkt man ja auch nicht, sondern man riecht nur daran“? Die Ergebnisse von Wahlen kann man ja auch nicht aufgrund von Befragungen „hochrechnen“, sondern erst nach Wahlschluss unter Berücksichtigung tatsächlicher Teilergebnisse aus den Städten, Bezirken und Wahlkreisen!
In diese illustre Liste passen natürlich auch die Bildungsexperten! Die meisten dieser „Hobby-Bildungsexperten" haben keine Ahnung über die tatsächlichen Belastungen des Lehrerberufes, denn sie prügeln, gestützt durch die Berichte in diversen Medien, immer wieder auf die Lehrer ein! Die Bildungsreform ist ins Stocken geraten? Kein Wunder, wenn sog. Schul- und Bildungsexperten, Gewerkschafter, ausgediente und ausrangierte Alt-Politiker, eine Ministerin mit Banker-Hintergrund, aber ohne Schulpraxis die Schulreform durchführen wollen. Eine Schul-Bildung können nur aktive Lehrer, zusammen mit Eltern- und Schülervertretern reformieren, sonst niemand, aber auf keinem Fall die politischen Parteien!
Das sind also ein paar Forschungen, die nicht viel mehr bringen, als wenn man den wissenschaftlichen Vergleich zwischen Hunde- und Katzenflöhen beim Nobelpreis-Komitee einreichen würde!


Gast: notnaregrüb
04.06.2012 19:24
1 0

1.Fortsetzung:

Ähnlich entbehrlich sind auch die Wirtschaftsforscher! Diese Einrichtungen erforschen angeblich aktuelle ökonomische Fragestellungen und publizieren diese, meist nachträglich in Monatsberichten. Kein Mensch braucht ihre Prognosen, die sie x-mal pro Jahr hinauf und hinunter „berechnen“! Manche dieser Experten warnen vor einer drohenden Rezession, bedenken aber nicht, dass man einen Konjunkturrückgang auch „herbeireden“ kann! Außerdem arbeiten sie mit ihren Publikationen direkt in die Hände der Rating-Agenturen und der Spekulanten! Jeder Mensch mit etwas Hausverstand sieht in seiner Geldbörse, ob die Wirtschaft bergauf oder bergab geht!
Die Entbehrlichste aller Wissenschaften ist aber eindeutig die Meinungsforschung! Diese „Umfrageforschung“ dient der Ermittlung von Meinungen bzw. von Einsichten, Einstellungen, Stimmungen oder Wünschen der Bevölkerung, sehr häufig arbeiten sie auch im Auftrag von Parteien und Medien oder einfach für diese „Geldgeber“. Eine derartige „Pseudowissenschaft“, die auf meist „unwahren“ Befragungsergebnissen aufbaut, hat noch nie etwas Brauchbares hervorgebracht.

Gast: notnaregrüb
04.06.2012 19:23
0 0

Entbehrliche Experten

Kennen Sie „Forscher“ und „Experten“, die alle zusammen „entbehrlich“ sind? Meist sind es Wissenschaftler, deren Theorie und Praxis weitgehend auf illusionärem Denken beruhen, also, meiner Meinung nach, in die Kategorie der utopischen „Pseudo- oder Parawissenschaften“ – man könnte sie einfach Träumereien nennen - zu zählen sind. Sogar die Anfänge der Wetterprognosen – damals natürlich ohne Computerberechnungen - waren vergleichsweise „seriöse Wissenschaften“!
Da sind einmal die so genannten Risiko-Forscher! Haben sie uns vor den letzten Krisen gewarnt? Oder haben sie diese Krisen prophezeit? Haben sie Katastrophen (Erdbeben, Tsunami, AKW-Unfälle…) vorher gesagt? Gefahr ist immer im Verzug: Hier droht ein Krieg oder ein Erdbeben, dort könnte eine Banken-Spekulationsblase platzen und die Weltwirtschaft in eine Krise steuern usw.! Die Menschheit sehnt sich zwar immer nach Sicherheit, nach Berechenbarkeit und nach Planbarkeit, doch in unserer schnelllebigen Zeit (Globalismus) sind wir weiter denn je davon entfernt. Wenn diese Risikoforscher im Nachhinein darüber Bücher veröffentlichen, ist das bestimmt keine Hexerei! Und noch eines muss man bedenken, manche unserer Mitmenschen wollen die Gefahr sogar „erleben“, ganz nach dem Motto: „Ohne Risiko, kein Spaß“!

Gast: nursonbenebei
04.06.2012 12:38
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notwendig

wia a Kropf? denen is nicht einmal peinlich, dass das Schulsystem seit sie herumfuhrwerken immer schneller abwärts rast

"Zeilinger für´s Lehramtsstudium"

Eigentlich ist es völlig egal, was die diversen Herrn von sich geben, wobei Herr Glattauer aus der Praxis kommt - Herr Salcher ist einfach NUR Journalist und daher ja per Definition "allwissend"; der Herr Schilcher hat leider durch seine Ideen zu Lehrausbildung bewiesen, dass er es gut meint aber so keine Ahnung hat. Das sag ich alles weil ich mich natürlich auch als Bildungsexperte sehe - wie wohl die meisten Österreicher - denn alle waren wir ja mal in der Schule - und so wissen wir z.B., dass die Leher ausnahmslos alle ein faules Pack sind und die Kinder mißverstanden sind - und vor allem soll die Pädagogik im Vordergrund stehen und Fachwissen ist ja gar nicht so wichtig (zur Sicherheit: Sarkasmus).

Ich hab das zweifelhafte Vergnügen zukünftige AHS - Lehrer auszubilden - und was hab ich in den letzten 20 Jahren dabei gelernt: viele gehören überall hin, nur nicht in die Schule - die AHS-Lehrer Ausbildung sehen viele von UNS (UNI-Lehrer) als zweitranging, denn die Studierenden verlangen oft nicht mehr als "zweite Qualität" - wobei fachlich die Päd-FH "dritte und vierte Qualität" bietet (liebe FH-Kollegen tut mir leid - ist aber so) . Wenn es wo Studienzugangsberechtigungsprüfungen braucht, dann beim Zugang zum Lehramt - und dann soll diesen Leuten das Beste geboten werden, was die Universitäten zu bieten haben unter dem Motto: "Zeilinger für´s Lehramtsstudium"

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Re: "Zeilinger für´s Lehramtsstudium"

genau deshalb sollte man die Lehramtsstudien einstellen und für den Lehrberuf ein Masterstudium plus einer pädagogischen Zusatzausbildung (ähnlich wie Facharzt) voraussetzen.

Re: Re: "Zeilinger für´s Lehramtsstudium"

die idee wäre überlegenswert - der genau umgekehrte ansatz als zur zeit beabsichtigt

Gast: bärig
03.06.2012 17:23
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Blick auf die Kinder

Das Einzige, was verändert gehört: die Einstellung zu Kindern. Dies müsste schon in der Ausbildung der späteren Lehrkräfte beginnen. Es nützt nichts, die Namen der Schulen zu verändern- verändern muss sich die Sichtweise auf die Schüler. Verändern muss sich auch die Kommunikation der Lehrkräfte mit den Eltern. Das müssten Lehrer lernen und beherrschen! Von Eltern und Kindern zu verlangen, dass sie zu kuschen haben- diese Zeiten sind Gott sie Dank vorbei!

Re: Blick auf die Kinder

Bei Lauftraining auf einem Sportplatz gehört: Schülerin zu einer Lehrerin, die während des Turnunterrichts kurzzeitig - wahrscheinlich zum Rauchen - verschwundene Schülerin fragt, wo sie denn gewesen sei: " Des geht Di goa nix an, Du Schlamp'n". Lehrerin entscheidet sich den Kommentar nicht gehört zu haben, um sich nicht wegen ihrer völligen Hilflosigkeit in solchen Situationen zu blamieren. Soviel dazu, ob Lehrer noch irgenwelche Rechte haben, oder ob ihnen wenigstens noch irgendeine Form von Respekt entgegengebracht wird.

Antworten Antworten Gast: bärig
05.06.2012 08:00
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Re: Re: Blick auf die Kinder

Wie wäre es, wenn diese Lehrerin solch einen Vorfall in der Supervision bespricht? Hat sie mit dem Mädchen ein Gespräch gesucht oder sich einfach provozieren lassen und sich zurückgezogen?

Antworten Antworten Gast: Respekt bekommt man nicht geschenkt
04.06.2012 09:25
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Re: Re: Blick auf die Kinder

Wenn Lehrer in ihrem Beruf hilflos sind, dann haben sie den falschen Job gewählt. Einer der größten Probleme der Lehrer ist, das sie sich als "mei so arm" vorkommen, wenn sie versagen und erwarten, dass die Schüler sich ändern.
Es gehört nun mal zur Arbeit eines Pädagogen, das er seinem Beruf gewachsen ist. So ist das in allen Berufen. Wer überfordert ist, soll seinen Hut nehmen.
Jeder muss sich den Respekt verdienen, nur Lehrer erwarten, dass sie ihn geschenkt bekommen.


Antworten Antworten Antworten Gast: respekfrager
04.06.2012 12:40
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Re: Re: Re: Blick auf die Kinder

was hättens denn gemacht auf diese provokation??? zurechtweisung? is solchen gfrastern völlig egal, strafe darf nicht gegeben werden, eltzern herienholen... is denen völlig egal und die kinder machenn es immer wieder. nur so gscheitlöchern wie ihnen is das nicht klar

Antworten Antworten Antworten Gast: NP
04.06.2012 10:49
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Re: Re: Re: Blick auf die Kinder

Sie Ahnungsloser!
Den Lehrern wurde von politischer Seite jegliche Durchsetzungsmöglichkeit noch so geringer Forderungen genommen. Dazu wird von vielen sogenannten Eltern auch noch gefordert, die Erzieherfunktion zu übernehmen, die von den "überlasteten" (meist Freizeitüberlastet) Erziehungsberechtigten(!) einfach ausgelagert wird.
Ohne feste Regeln und Sanktionsmöglichkeiten bei Regelverstößen geht es Nirgends und schon gar nicht in der Schule!

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Re: Re: Re: Blick auf die Kinder

falsch! ansonsten müßten 90% der lehrer gehen. wer soll dann noch diesen job machen - sie vielleicht?
wenn sie jede sekunde um ihren respekt kämpfen müssen, dann bleibt zum unterrichten nicht mehr viel zeit.

wenn dinge ordentlich funktionieren sollen, dann braucht man regeln und auch die mittel diese durchzusetzen.

oder meinen sie sie könnten bei einer verletzung der strassenverkehrsordnung den polizisten anpflaumen?
viel spaß dabei!

Re: Blick auf die Kinder

kuschen sollen nur noch die lehrer, oder?

Dummheit hoch 3

Wer hat diese Herrschaften zu Experten gemacht? Doch wohl die Journailie, der ORF und die "hochqualifizierte" Frau Schmied.
Und wie war das mit der Kette und ihrem schwächsten Glied? Übertragen heißt das wohl die Bildungspolitik ist so gescheit wie ihr dümmster Repräsentant, wobei es hier schwer ist, die Schwachstelle wirklich zu benennen. Nur eins ist sicher: macht- und mediengeil sind alle, und die Medien - insbesondere der ORF und die tiefsten Schmierblätter, wie Österreich u.a. lassen sich aus Dummheit einspannen. Die wirklichen Experten, die gegen den Mainstream anzukämpfen haben, gehen unter - werden nicht veröffentlicht. Ist ja logisch, sonst würden ja die Mainstreamler als Dummköpfe gebrandmarkt und der Lächerlichkeit preisgegeben sein. Inzwischen geht die Bildung (und somit die Zukunft) immer schneller den Bach runter. Hauptsache die drei, mit Schmied vier, Schmarotzer werden mit unserem Geld gefüttert.

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Salcher und Schilcher sind die Lieblingsberater von Claudia Schmied

Mehr muss man nicht wissen.
* Matura für ALLE
* Studium für ALLE
* Facharbeitermangel? Am Besten mit Zuzug aus dem Ausland lösen.

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Man kann diese Pseudoexperten nicht einmal abwählen.


Gast: Frank555
03.06.2012 10:45
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was sagt die Politik??

Lehrerinnen leisten hervorragende Arbeit

es gibt in den Grundschulen überproportional viele Lehrerinnen, auch alles selbsternannte Fachleute, die sich selbst als hervorragend qualifiziert, ausgebildet und engagiert bezeichnen - aber 20% der 10 jährigen kann nicht sinnerfassend lesen. Die Leistung der Schüler ist im selben Tempo gesunken, wie der Anteil weiblicher Lehrkörper gestiegen ist.

ich könnte, wäre ich nicht weiter Schule gegangen nicht mal eine einfache Schlussrechnung lösen von Bruchrechnung gar nicht zu reden. In der Volksschule gabs immer eine 2, an der Hauptschule bei einer Lehrerin ging gar nichts, da gab es in der 4. Klasse noch eine Mahnung - an der HTL und Uni hatte ich dann bei den Bauingenieuren bei männlichen Lehrern eine 1 und konnte auch halbwegs was ausrechnen

Re: was sagt die Politik??

na der kommentar ist stark - wusste gar nicht, dass greise im geist auch posten können

Antworten Gast: Gast 63
04.06.2012 12:56
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Re: was sagt die Politik??

Die Schwächen der 10-jährigen in Lesen und Rechnen sind offenbar und unbestritten. Es ist das aber sicher nicht den Lehrern in der Volksschule zuzuschreiben, denn es fehlt einfach die für das ÜBEN nötige Zeit in der Schule: Bei einer täglichen Lese- und Rechenstunde ergeben sich jeweils 250 Minuten; aufgeteilt auf 20 Schüler sind das 12,5 Minuten. Es glaubt doch niemand im Ernst, dass für einen schwachen Schüler diese Übungszeit genügt, zu einem guten Rechner oder Leser zu werden. Der Einwand, er könne ja mitlesen (mitrechnen), wenn andere dran sind, gilt nicht: er wird nicht (oder kaum) mitmachen, weil es ihm zu schwer fällt, weil er sich leicht ablenken läßt, oder weil es einfach bequemer ist zu warten bis er aufgerufen wird.
Rechnen und Lesen ÜBEN müssen auch und vor allem die Eltern zu Hause mit ihren Kindern, wenn diese mit dem Angebot in der Schule nicht auskommen oder dieses nicht annehmen, weil sie abschalten, wenn sie selbst nicht aufgefordert sind.

Antworten Gast: Landregen
04.06.2012 09:28
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Re: was sagt die Politik??

Dass an den Schulen immer mehr Frauen zu finden sind ist nicht die Ursache, sondern die Folge der schlechten Organisation.


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Re: was sagt die Politik??

Geht es noch ein bisschen sexistischer??

 
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Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung