20.06.2013 01:14 Merkliste 0

Druck für zweites Pflichtjahr in Kindergärten steigt

Von KARL ETTINGER (Die Presse)

Forderungskatalog: Industriellengeschäftsführerin Roither sagt: „Ausweitung hilft Frauen bei Löhnen.“

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St. Pölten/Wien. Knapp vor dem Start der SPÖ-ÖVP-Verhandlungen über Änderungen bei Familienleistungen wird die Phalanx der Befürworter eines zügigen Ausbaus der Kinderbetreuung breiter. Die Industriellenvereinigung strebt an, dass es statt des jetzigen verpflichtenden Gratiskindergartenjahrs für alle fünfjährigen Kinder zu einem verpflichtenden zweiten Kindergartenjahr kommt.
Damit soll auch die Berufsunterbrechung durch eine Karenz für Mütter kürzer werden. Die Geschäftsführerin der niederösterreichischen Industriellenvereinigung, Michaela Roither, argumentiert im Gespräch mit der „Presse“, eine Folge wären höhere Einkommen für Frauen: „Das ist auch ein wirksames Mittel, damit die Gleichstellung bei der Entlohnung hergestellt wird.“

Betreuung statt höherer Beihilfen

Auf den Einwand, dass gerade Wirtschaft und Industrie sonst strikt gegen zusätzliche Gratisleistungen des Staates eintreten, betont Roither: Was die Finanzierung betrifft, sei man dafür, Mittel umzuschichten, nämlich mehr Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung statt höherer Familienbeihilfen. Gleichzeitig unterstreicht sie zweierlei: „Uns geht es darum, die Kindergärten zu Kinderbildungseinrichtungen zu machen.“ Außerdem müsse es mehr Betreuungsplätze für kleine Kinder unter drei Jahren geben. Ein weiterer Grund für die im Schnitt niedrigeren Durchschnittseinkommen der Frauen sei, dass weibliche Beschäftigte nach wie vor zu stark „auf frauenspezifische Beruf fixiert“ seien. Sie würden lieber in die im Vergleich schlechter entlohnten Sozial- und Gesundheitsjobs als in technische Berufe gehen.

„Schleichende Abwanderung“

Was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft, sei Niederösterreichs Industrie für das zweite Halbjahr 2013 „vorsichtig optimistisch“. Vor allem mahnt Roither weitere Schritte für mehr Flexibilität ein. Das gilt für die Verlängerung der zulässigen Normalarbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden ebenso wie für die Ausdehnung der Durchrechnungszeiträume, in denen Zeitausgleich für Überstunden zu nehmen ist.

Sie verknüpft die Forderungen nach mehr Flexibilität mit einer Warnung: Die Auswirkungen massiver Standortnachteile in Österreich würden sich erst längerfristig zeigen: „Abwanderung ist keine Drohung. Abwanderung erfolgt nicht von heute auf morgen, das geht schleichend.“

Nach der Landtagswahl Anfang März erwartet sich Niederösterreichs Industriellenvereinigung weitere Aktivitäten der Landespolitik zu Einsparungen in der Verwaltung. Eine Möglichkeit seien vermehrte Kooperationen der 573 Gemeinden im Land: „Von uns werden Gemeindekooperationen sehr begrüßt.“ Diese solle man vorantreiben. Ob sie das für eine der vorrangigen Aufgaben von Landeshauptmann Erwin Pröll in den kommenden fünf Jahren halte? Roither knapp, aber deutlich: „Ja.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.03.2013)

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50 Kommentare
 
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Sie täten vielleicht auch Probleme machen,


wenn Liechtenstein zu Vorarlberg gehören würde, und die Bevölkerung dort anfangen würde einen eigenen Staat zu gründen

Sie sind derealisiert !


Bitte geht's sch…

… und überlasst’s die Erziehung den Eltern!!

Wir sind hier noch nicht in einem totalitären Staat wie Nordkorea!!!

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Dann nehmt euch mal OÖ vor!

Dort bekommt wer sein Kind nicht in den Kindergarten schickt Geld vom Land bezahlt!

Welche Familien werden das wohl sein die ihr Kind "nicht" in den Kindergarten schicken?!? Diejenigen die es nötig hätten oder eben genau die für die der Kindergarten extrem wichtig wäre?!?

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Hühner sollen stressfrei leben!


Schweine und Rinder auch. Wir wollen doch gesundes Fleisch essen.

Kinder aber sollte man frühmorgens aus ihren Bettchen reissen, unausgeschlafen, hinaus mit ihnen in den Stadtverkehr und ab in die Kinderkrippe oder Kindergarten, ab in die bindungsarme Einsamkeit, in den Konkurrenzstress unter Gleichaltrigen, ab in den Machtkampf.

Wickeln, füttern und Gruppenbetreuung sollte zumindest das biologische Aufwachsen gewährleisten. Mehr brauchen wir ja nicht.

Hoffentlich werden aber unsere Tiere besser gehalten.
Es werden auch mehr Tierschutzgesetze verabschiedet als Kinderschutzgesetze.


Re: Hühner sollen stressfrei leben!

also mein kind, steht früh morgens von selber auf, der kindergarten ist in der nähe, und die bindung zu den tanten sehr hoch, vor allem aber die bindung zu den eltern so groß und gefestigt, dass es für mein kind kein problem dastellt, ein paar stunden von anderen personen betreut zu werden. das urvertrauen, dass die mama/ der papa wieder kommt ist da.

im kindergarten lernt mein kind, den umgang mit gleichaltrigen, rücksichtnahme aber auch, sich durchzusetzen, nämlich ohne, dass die mama ein erreichbarer nähe ist und einschreiten kann. es lernt, dass man manchmal gewinnt, manchmal verliert, dass man nicht immer mittelpunkt der welt ist, dass es auch andere gibt.

ich weiss ja nicht, welche erfahrungen sie mit kindergärten haben, aber in denen, die ich kennengelernt habe, hat sich jede betreuerin zur aufgabe gemacht, den kindern mehr zu geben, als wickeln füttern und aufbewahren.

beim verpfichtenden kindergartenjahr sprechen wir von 20 stunden die woche! wenn es ihr kind nicht verträgt, 20 stunden die woche nicht von ihnen betreut zu werden, wenn es in 20 stunden alles verlernt, was sie ihm mitgegeben haben, dann haben sie etwas falsch gemacht.


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Re: Re: Hühner sollen stressfrei leben!

Schon allein das Wort 'Verpflichtung' in Zusammenhang mit Kleinkindern in den Mund zu nehmen, ist ein Menschenrechtsvergehen.

Wenn Ihrem Kind das gut tut, dann ist das gut. Wenn es einem anderen Kind nicht gut tut, dann ist es schlecht.

Pauschalgesetze sind unzulässig, wenn es um Menschen geht. Es kann auch kein Gesetz Ihnen vorschreiben, wo Sie sich 20 Stunden der Woche aufzuhalten oder welchem Beruf Sie nachzugehen haben.

Ich habe 5 Kinder und meine Kinder haben all das zu Hause gelernt, was Sie beschreiben und heute Einzelkinder im Zwangskindergarten zu lernen haben. Also bitte nicht verallgemeinern. Und das können Sie mir glauben: Kinder lernen im Kindergarten KEIN soziales Verhalten, sondern Durchsetzungsvermögen. Soziales Verhalten lernt man in der Familie.

Meine Erfahrungen?
Eine 20-jährige Kindergärtnerin nach der Matura muss in einem burgenländischen Kindergarten eine "Gruppe" mit 20 Kindern im Alter von 2 - 6 Jahren alleine (!) betreuen.
Ihre Aussage: "Meine Aufgabe ist es, den ganzen Tag Streit unter den Kindern zu schlichten. Zu etwas anderem reicht es nicht."

Interessant dazu auch:
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/1329462/Ihr-Kinderlein-kommet_Der-Zwang-zur-Krippe?from=suche.intern.portal

Re: Re: Re: Hühner sollen stressfrei leben!

sorry, aber alle unsere gesetze sind pauschalgesetze! das ist ein bissl die geschichte am rechtsstaat, wenn sie mit pauschalgesetzen aufhören, können sie mit dem rechtsstaat gleich einpacken.

und ja: wir alle unterliegen verpflichtungen. da kinder nicht mündig sind, sieht das gesetz vor, dass sie über gewissen dinge nicht selber bestimmen können, der vergleich mit dem job hinkt also ein bissl. bei vorschriften von menschenrechtsverletzungen zu sprechen ist schon ein bissl weltfremd. kindergärten mit hühnerfarmen zu vergleichen auch.

irgendwann kam man in ö zu der auffassung, dass kinder den staat und somit die gesellschaft etwas angehen, d.h. dass sie in die schule gehen sollen, dass sie medizinisch versorgt werden sollen, dass sie nicht arbeiten dürfen, nicht geschlagen werden dürfen usw. ( alles bereiche, in denen sich der staat einmischt und vorschriften !!! macht). dafür gibt es auch geld für die familien.

wenn sich der staat nicht einmischen soll, damit kann ich sehr gut leben, aber dann auch konsequent! dann sind kinder privatsache, reine!


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Re: Re: Re: Re: Hühner sollen stressfrei leben!


Der Vergleich zwischen Hühnerfarmen und Kindergärten zwingt sich auf, nachdem in unserem Land unter tatkräftiger Unterstützung einer abtreibenden, egomanistischen, geldgierigen Minderheit mehr für den Tierschutz als für das Wohl der Kinder tut. Stressfreiheit wünscht man sich für Tiere, nicht für unsere Kinder.

Dass in dieser Gesellschaft 25% der Jugendlichen nicht mehr richtig lesen können, ist nur eines der Ergebnisse.

Nun, für Sie mag das gut sein. Sehen Sie sich unsere Gesellschaft an, die Arbeitslosenzahlen, die unbesetzten Lehrplätze, die Geldgier, die Doppelbelastung der Frauen und die Not der Kinder an.

Super, nicht?

Re: Re: Re: Re: Re: Hühner sollen stressfrei leben!

dass 25% der kinder nicht mehr lesen können liegt aber nicht am kindergarten, sondern daran, dass wir viele familien haben, in denen die werte bildung, lesen, leistung usw. nicht vermittelt werden. in wien gibt es schulen, in denen 90% der kinder aus solchen familien kommen, die haben wenn sie in die schule kommen solche defizite, dass sie die nie weider aufhören. im grunde geht bei der kindergartenpflicht um genau diese kinder.

vielleicht denken sie mal ein bisschen nach, so zwei drei millimeter über die eigene türschwelle hinaus. und nein, ich bin keine kindergärtnerin, aber ihre pauschale verunglimpfung eines berufstandes, nämlich der kindergärtnerinnen, in kombination mit dem vergleich von tierfabriken finde ich gelinde gesagt unter jeder kritik. und es spricht ganz ehrlich nicht für inellektuelles und soziales niveau.

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Re: Re: Re: Re: Re: Hühner sollen stressfrei leben!


Kälber trennt man von den Kühen; und die Kühe trimmt man gleich auf viel Milch
was da angedacht ist, ist eh klar;
nur von Menschen gegen Menschen
Sind unsere Frauen und Kinder zu trennen wie Kühe und Kälber ?
wenn das durchgeht bin Ich auch für die Reichensteuer, dass die industriellen das Land verlassen, wie die Reichen Frankreich.

Haut ab !

Die Verstaatlichung...

...der Kinder wird also wieder modern

bals dürft Ihr

Eure Säuglinge schon nach der Geburt dem Staat übergeben wenn Ihr nicht langsam aufwacht und diese Politiker in die Wüste schickt!

Linke Umerziehung braucht den Zwangskindergarten

Eltern, die ihr Kind mit 3 Jahren in den Kindergarten geben wollen, können das bereits jetzt ohne Probleme tun. Doch offenbar gibt es einige renitente Eltern, die ihren Kindern ihre eigenen Werte vermitteln und Mädchen zu Frauen und Burschen zu Männern erziehen wollen. Manchen Eltern ist Unterstützung und Zusammenhalt in der eigenen Familie wichtiger als Toleranz gegenüber Asylbetrügern und Sozialschmarotzern,
Die Politiker von Rot, Schwarz und Grün halten daher die rechtzeitige Umerziehung im Zwangskindergarten für vordringlich. Für die Erziehung der Kinder durch die eigenen Eltern kann also folgerichtig kein Geld ausgegeben werden.

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Re: Linke Umerziehung braucht den Zwangskindergarten

Man kann Mädchen nicht zu Frauen und Burschen nicht zu Männern erziehen. Das ist keine Frage der Erziehung, sondern der Hormone. Jeder wird das, was die Biologie vorsieht. Selbst die Homosexualität ist von der Natur vorgegeben. Der Unterschied zwischen männlich und weiblich ist relativ gering, ich möchte fast sagen: fließend.

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dazu ist der Staat da

damit solche die es wünschen, alles was Sie wollen gegen andere durchsetzen können

Ich habe nie eine Beitrittserklärung zur Republik Österreich abgegeben

alles was an rechtlichen Vorschriften, Gesetzen, - Verfassung - etc hier existiert und Mich und meine Angehörigen zu etwas zwingt, entbehrt der rechtlichen Grundslage

ist ungesetzlich


Re: dazu ist der Staat da

ihnen ist aber schon klar, dass das halten an gesetze die grundvoraussetzung für einen funktionierenden staat ist. wenn sie mit den österreichischen regelwerken nicht können, suchen sie sich bitte einen anderen staat und wandern sie aus.

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Re: Re: dazu ist der Staat da


auswandern tun Sie schon selbst;
suchen Sie sich ein neues Land !
Ich bin auch nicht dafür dass ich oder meine Kinder für den Blödsinn da (Aufenthaltsvorschriften) in einer Armee unsere Köpfe auch noch hinhalten sollen

da warte ich dagegen schon wieder auf die Befreiung

Die Regierung hat vor kurzem auch die Strafen für Schulschwänzen der Kinder gegen die Eltern erhöht

Abgaben werden eingehoben, die Kinder in Schulen gezwungen, und wenn es ihnen dort nicht gefällt werden auch noch die Eltern
gestraft; es ist unglaublich was da abläuft

Also: schauen Sie dass Sie verschwinden, wenn es sein muss mit der Mehrheit - Spinner !


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Frauen kehren

dadurch früher in den Beruf zurück? Blödsinn. Die Betreuungsquote bei den 5 jährigen liegt ohnehin bei über 90%.

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12h-Schicht - na, da müssen die Kindergärten aber lange offen haben!

Ich denke, Frau sollte es sich gut überlegen, ob sie Kinder möchte oder nicht. Denn es kann ja nicht sein, dass die lieben Kleinen, dann einfach irgendwo abgegeben werden und "fertig" gebildet und erzogen wieder abholt werden. Kinder brauchen die Zuwendung der Eltern und nicht die Zwangsbetreuung durch eine Kindergärtnerin, die gleichzeitig 25 Kinder in einer Gruppe hat! Da kann es logischer Weise keine "Einzelförderung" geben, das liegt klar auf der Hand! Jeder weiss, dass Kinder großzuziehen nicht billig ist, da muss man schon mal auf einiges verzichten können - wer das nicht will, muss ja schließlich keine Kinder bekommen! Ich finde es jedenfalls sehr fahrlässig, die Kinder von klein an den ganzen Tag in Fremdbetreuung zu geben!

Re: 12h-Schicht - na, da müssen die Kindergärten aber lange offen haben!

lt kindergärtnerinnen kann mancherorts nicht früh genug geöffnet und nicht lang genug offen sein. und außerdem sinkt die europäische reproduktionsrate weiter. ein blick in h.buschkowski`s "Neukölln ist überall" ist interessant.

Mit Kindern und Frauen kann man alles machen, die haben keine Lobby.

Dass die Kinder im Proletariat keinen hohen Stellenwert haben, ist bekannt.

Die ÖVP behauptet gern, dass ihr die Familie wichtig ist, schaut aber tatenlos zu, wie die Familien suksessive demontiert werden.

Ja, die Frauen sind stark benachteiligt. Es ist aber höchst charakterlos, dieses Problem auf Kosten der Kinder lösen zu wollen.

Schulpflicht ab dem vollendeten 6. Lebensjahr ist genug. Die Kinder früher zu Fremdbetreuung zu zwingen, nur damit die Industrie ihre Mindeslohnarbeitsplätze mit Frauen besetzen können, ist ungeheuerlich und die ÖVP schaut zu, weil ihr die Firmeneigentümer immer noch wichtiger sind als die Familien. Die Familien sind nur eine Werbegag für die ÖVP, jedoch kein ehrliches Anliegen. Schämt euch!!!!!!!

Re: Mit Kindern und Frauen kann man alles machen, die haben keine Lobby.

d i e familie wird doch europaweit demontiert. die neuen familienformen sind doch unsere zukunft - mit den fertilisationstechniken werden die demographischen entwicklungen gestoppt.
wie immer eine sinnvolle zukunfts-taugliche bildungsstrategie aussehen soll, der familienbegriff von anno dazumal ist historisch - alles andere wäre wieder eine realitätsverweigerung. beharren im vergangenen ist auch kein lösungsansatz.
und bezüglich övp: wofür steht diese partei derzeit überhaupt? welche ansagen von relevanz kamen von deren parteichef im vergangenen jahr?

Re: Re: Mit Kindern und Frauen kann man alles machen, die haben keine Lobby.

Bei dieser Forderung geht es doch gar nicht um die Interessen der Familien, sondern nur um billige Arbeitskräfte.

Vielleicht können Sie ein paar Menschen mit dem Gefasel von Realitätsverweigerung und Beharren im Vergangenen überzeugen.

Mit dem letzten Absatz denke ich wie Sie. Es gab von der ÖVP genau so wenige Ansagen von Relevanz wie von der Kanzlerpartei.

Re: Re: Re: Mit Kindern und Frauen kann man alles machen, die haben keine Lobby.

es geht weder um billige arbeitskräfte, noch um interessen der familien. wir haben das reale problem, dass es (gerade aus dem migrantenmilieu, aber nicht nur) immer mehr kinder gibt, die so bildungsfern sind, dass sie für gar keinen job zu gebrauchen sind. d.h. das sind die sozialhilfeempfänger von morgen. und die frage ist vor allem die, wie man es schafft, diese kinder in die gesellschaft zu integrieren. einerseits kulturell, andererseits aber auch bildungsmäßig, damit sie als erwachsene in der lage sind, für sich selbst zu sorgen und nicht (um halbwegs ruhig zu bleiben) von der allgemeinheit daueralimentiert werden müssen.

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Re: Re: Re: Re: Mit Kindern und Frauen kann man alles machen, die haben keine Lobby.

Kinder brauchen nach der Geburt nur ihre Mutter. Das muss nicht die biologische Mutter sein und es muss keine Frau sein. Es geht darum, dass das Neugeborene die Kontinuität braucht. Es muss immer die gleiche Person sein.
Mit zunehmendem Alter kann das Kind weitere Menschen bewusst wahrnehmen und eine Beziehung aufbauen. Bei manchen Kindern geht das mit 2 oder 3 Jahren, manche Kinder sind mit 6 noch nicht so weit.

Es ist ein großer Irrtum, zu glauben, man müsste ein Kind nur früh genug von der Mutter trennen, damit es viel lernt. Das Gefühl der Geborgenheit ist ein sehr wichtiger Faktor, damit das Kind sich vertrauensvoll der Entdeckung der Welt zuwenden kann. Wenn ein Kind zu früh von der Mutter getrennt wird, wird sein Vertrauen zerstört und es muss dann selbst aufpassen, dass ihm in der "Fremde" nichts passiert. Zum Lernen bleibt dem Kind dann wenig Zeit.

Das Kind versäumt überhaupt nichts, wenn es erst mit 6 Jahren in eine Gruppe mit anderen Kindern kommt, was jedoch nicht ausschließt, dass bei manchen Kindern dieser Schritt schon früher möglich ist.

Wir sollten uns lösen von der Idee, dass etwas mit 2, 3 oder 6 Jahren zu geschehen hat. Viel wichtiger wäre es, den Entwicklungsstand des Kindes als den richtigen Moment zu erkennen. Das betrifft auch die Schulreife. Manche Kinder würden profitieren, wenn sie schon mit 5 zur Schule gehen könnten, andere Kinder sind erst mit 8 schulreif.
Das sind die Sozialhilfeempfänger von morgen, weil sie zu früh eingeschult wurden.

 
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Eduard 2013

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