23.05.2012 08:09 | Meine Presse Merkliste 0

Nö. Vater klagt gegen Kreuze in Kindergärten

 (DiePresse.com)

Der Niederösterreicher zieht vor den Menschenrechts-Gerichtshof. Die "religiöse Bevormundung" müsse "ihre Grenzen haben". Das Gericht hat erst im März das Aufhängen von Kreuzen erlaubt.

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Das Thema "Kreuze in Kindergärten" beschäftigt weiterhin die Gerichte. Nachdem der Verfassungsgerichtshof (VfGH) im vergangenen März die Beschwerde eines niederösterreichischen Vaters gegen die Anbringung der Glaubenssymbole in den Kindergärten abgewiesen hatte, zieht dieser nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Laut einer Aussendung der Initiative "Religion ist Privatsache", die das Verfahren begleitet und mitfinanziert, wurde die bereits vor Monaten angekündigte Beschwerde nun beim EGMR eingebracht.

Dem Beschwerdeführer ist nicht nur die Anbringung der Kreuze in den Kindergärten ein Dorn im Auge, sondern auch die "gesetzlich angeordnete Pflicht", einen Beitrag zur "religiösen Bildung" zu leisten, hieß es. Im März hatte die Große Kammer des EGMR ein Urteil der Kleinen Kammer gekippt, das einer Beschwerde gegen das Anbringen von Kreuzen in italienischen Schulen Recht gegeben hatte. Dennoch sieht die Anwältin des Mannes Erfolgschancen: Der EGMR habe die religiösen Symbole "nur unter bestimmten Voraussetzungen" für vereinbar mit der Europäischen Menschenrechtskonvention gehalten, erklärte sie. Diese seien aber ihrer Meinung nach hier nicht gegeben, weil Kindergartenkinder "keine kritischdenkenden Schulkinder" seien und die Alternativprogramme zur Auseinandersetzung mit anderen Glaubensrichtungen fehlen würden.

"Die religiöse Bevormundung durch den Staat muss nämlich auch ihre Grenzen haben", betonte Heinz Oberhummer, Vorstandsmitglied der Initiative. Er appellierte "sowohl an die Regierung als auch persönlich an jede einzelne Abgeordnete und jeden einzelnen Abgeordneten sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene, endlich die Trennung von Staat und Kirche ernst zu nehmen". Die "schlampige Trennung von Staat und Religion" in Österreich sei einer "pluralistischen Demokratie des 21. Jahrhunderts nicht würdig".

(APA)

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249 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6
3 1

Ich finde die Klage ok,

wenn man bedenkt, wie viele Väter sich jahrzehntelang z.B. wegen Watschen in der Schule (auch im Religionsunterricht!) nicht getraut haben zu klagen.

Gast: Biersauer
26.10.2011 12:16
1 0

Religiöse Symbole werden nur mehr als Belästigung empfunden,..

nichtnur das Kreuz mit oder ohne Gekreuzigten,
sondern dem Krummsäbel seine Symbole, von Minarett, Nikab, Kopftuch und Gebetskette,
bis zumtäglichen Penetrieren der Eiferer.
Einfach ekelhaft.

Gast: (x) FPÖ
24.10.2011 17:07
6 5

Kranke Menschen haben wir hier in Österreich

2013 werden sie geholfen!

Antworten JosefGott
24.10.2011 21:20
2 3

Re: Kranke Menschen haben wir hier in Österreich

Ist FPÖ etwa eine Christliche Partei? Christliche Parteien benehmen sich anders.

Antworten Antworten gpollerus
25.10.2011 08:51
2 1

Re: Re: Kranke Menschen haben wir hier in Österreich

Leider haben Sie im Grunde recht. Wenn ich ehrlich sein soll, fällt mir gar keine wirklich christliche Partei ein (Anm. unter christlicher Partei verstehe ich nicht Lobbyismus für die katholische Kirche).

Gast: Eurabia und Christenausbeutung als Ziel
24.10.2011 15:10
12 2

Dechiffriert:

Bei dem kryptisch "niederösterreichischen Vater" Genannten handelt es sich der vertuschenden Usance gemäß wahrscheinlich um einen dem islamischen Glaubensbekenntnis angehörenden Neomitbürger mit neu verliehener österreichischer Staatsbürgerschaft.

Eine strategische Allianz an mit öffentlichen Mitteln von Häupl+Kurz+Caritas gesponserten Islamisten-NGOs versucht mit Unterstützung linker migrantenfreundlicher atheistischer Anwälte auf diese Weise, das ehemals christliche Abendland unter die Knute von Islam und Scharia zu bekommen. Mit Unterstützung der Atheisten wird von bestvernetzten islamistischen Fundis aggressiv das Ziel Eurabia durch Zurückdrängung aller christlichen Inhalte und Symbole mit fedenscheiniger Argumentation vorangetrieben.

Das liebe Kind hat womöglich einen Freiplatz im Kindergarten.

Üblicherweise mit diversen Sozialprivilegien gesponsert, u.U. in einer durch Wohnbeihilfe gesponserten Gemeindewohnung kostenlos wohnend, hat diese in der sozialen Hängematte genüßlich schaukelnde linke Migrantenklientel im Gegensatz zu den hart robotenden Steuerzahlern genügend Freizeit und Muße, unterstützt von NGO+Gutmenschen-Netzwerken ihr islamistisches Eurabia-Projekt voranzutreiben. Damit finanzieren wir die zielstrebige Demontage des Christentums in EUropa.

Kardinal Schönborn sollte daher nicht nur gegen die Kopten-Verfolgung protestieren, sondern besser auch die Finanzierung dieser Machenschaften durch Caritas u.ä. und Spindelegger-Kurz-ÖVP verhindern.

Antworten vegetation
25.10.2011 16:19
3 4

Re: Dechiffriert:

nur blöd gefragt - ist das posting ernst oder eine Satire ?

Gast: Ösi
24.10.2011 13:40
7 20

Das Kreuz ist für Milliarden Menschen außerhalb Europas ein Zeichen jahrhundertelanger Ausbeutung und Völkermord

Es bedeutet Identitäts- und Geschichtsverlust, Verlust der freien Sexualität, der Unschuld und der seelischen Freiheit.
Sowas hat im 21.Jahrhundert nichts mehr zu suchen. Ganz abgesehen davon, dass die Gschichterl mit Gott etc. ja wirklich so lächerlich sind, dagegen sind Grimms Märchen ja noch glaubwürdiger!

so long
Ösenpower

Antworten Gast: werbistdu
27.10.2011 22:09
1 2

Re: Das Kreuz ist für Milliarden Menschen außerhalb Europas ein Zeichen jahrhundertelanger Ausbeutung und Völkermord

Null Ahnung, Genosse.
Du liegst total daneben.

Das Kreuz ist seit 2000 Jahren ein Zeichen des Friedens.

Nicht das Kreuz hat die Menschen unterdrückt, sondern Menschen selber, die das Kreuz bis heute mißbrauchen.

Antworten Antworten k19
31.10.2011 21:38
0 0

seit 2000 Jahren ein Zeichen des Friedens

Kann sein - aber es wurde öfter als Kriegsrechtfertigung, als als Friedenszeichen verwendet.

Antworten Gast: Biersauer
25.10.2011 08:28
3 1

Re: Das Kreuz ist für Milliarden Menschen außerhalb Europas ein Zeichen jahrhundertelanger Ausbeutung und Völkermord

Der Halbmond ist das Reservekreuz.
Bei soviel Erfolg mittels des Kreuzes, welches aus Asien importiert wurde, muss sich ja ein Nacheiferer finden!
Was hindert uns, wenn wir unbedingt Symbole brauchen, -die Kugel, als Weltbild
der Abermilliarden Körper im Universum,
vor uns zu sehen?
Vielleicht befindet sich dort, in etwa 14 Milliarden Lichtjahren Entfernung, dieser
Gott, den sie uns da vor ein par Jahren
in Asien versprochen haben.
Hier ist er jedenfalls nirgens, auf dem "Mittelpunkt der Schöpfung", diesem winzigen Staubkorn im All, wie sie es behaupten.

Re: Das Kreuz ist für Milliarden Menschen außerhalb Europas ein Zeichen jahrhundertelanger Ausbeutung und Völkermord

P(f)osten Sie nicht so einen Schwachsinn!

Gast: Kuya
24.10.2011 13:10
4 0

wer sich um die Kinder sorgen machte,

. . . sollte besser die Politiker bedingen, nicht deren Zukunft zu verprassen.

Gast: ASVG-Pensionist
24.10.2011 11:56
0 1

In Niederösterreich ist's eh schon wurscht,

was wo hängt!

konseq
24.10.2011 08:43
7 16

Grausliches Folterinstrument!

Eine Religion, die nichts besseres zum Symbol hat als ein grauliches Folterinstrument, und dies überall, sogar in Kindergärten aufhängen muss - na, was soll man dazu noch sagen?

Kommen's mir aber nicht mit dem "Symbol der Auferstehung" - das wäre ja noch viel perverser.

Gast: Delta
24.10.2011 06:58
3 1

Was wird hier eigentlich

kritisiert?

Die "Christlichen Werte" oder die "Kirche"?


Antworten Gast: Freinberger
24.10.2011 11:43
5 6

Wer hat in den letzten 2011

Jahren etwa 1,8 Millionen Menschen (darunter auch viele Kinder) foltern bzw. ermorden lassen? Die Religion oder die Kirche? Und kommens jetzt bitte nicht mit der altbekannten Aussage, dass es die weltliche Macht gewesen sei, die folterte und den Scheiterhaufen anzündete - es ist längst belegt, dass die Kirche oft selbst ihre eigenen Folterknechte und Scharfrichter hatte.

Antworten Antworten Gast: Delta
25.10.2011 07:12
1 0

Re: Wer hat in den letzten 2011

Die Frage war durchaus ernst gemeint.

Leider konnten Sie dazu nichts sachliches vorbringen!

Ich bin sicher kein Verteidiger der röm.kath. Kirche!

Antworten Antworten Gast: Na sers
24.10.2011 18:39
6 3

so viel halb- und unwissen

gebündelt in einem Posting?
das christentum war in den ersten 3 Jahrhunderten eine verfolgte religion, die 300 jahre könnens schon mal von den 2011 jahren abziehen.
und ja, der kirche war die blutsgerichtbarkeit untersagt, das haben die weltlichen herrscher übernommen.
Geschichte lernen!


JosefGott
23.10.2011 21:58
12 7

Hätte man Jesus gehängt,

wäre wohl jetzt ein Gehängter in Kindergärten zu bewundern. Das muss wirklich nicht sein.

Autodidax
23.10.2011 20:52
5 5

1950 Jahre alt, aber ...

... hat immer noch irgendwas: 1Kor 1,23f.:

Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

Antworten Gast: Ketzer
23.10.2011 22:24
9 6

Re: 1950 Jahre alt, aber ...

Der halluzinierende Saulus Paulus, der den Aramäisch predigenden Jesus von Nazareth gar nicht kannte, stellte in griechischer Sprache eine Eigenbau-Religion zusammen, welche sich im Verein mit dem spätest geschriebenen Johannes-Evangelium (samt dessen Logos-Theorie) in der beginnenden Großkirche gegenüber anderen christlichen Richtungen in Glaubenskämpfen durchsetzte und ab Imperator Konzilseinberufer und -vorsitzendem Kaiser Konstantin weiter verschwachsinnt hat und noch mehr vom eigentlichen Jesus entfernte.

gelb
23.10.2011 20:46
20 14

ich versteh die Aufregung echt net

wenn die Leute wenigstens so leben würden wie das ein Jesus getan hat, dann wär es ja schon etwas! Für was brauche ich da ein Kreuz(?), damit ich mich immer davor fürchten muss auch so zu enden?

Für so etwas hätte Jesus sicher nicht gekämpft!!!!!!

Antworten Gast: Brennerzwerg
24.10.2011 11:44
6 2

Die kath. Kirche

lebt seit 2000 Jahren nicht so wie Jesus ...

Antworten Gast: Ketzer
23.10.2011 22:29
9 2

Re: ich versteh die Aufregung echt net

Jesus lehrte einen Weg zu Gott für die Menschen guten Willens und mit Vergebungsbereitschaft. Von Erbsünde und Erlösung der Menschheit durch seinen Kreuzestod lehrte Jesus nichts. Das ist später dazuerfunden worden, genauso wie die falsche Behauptung, dass er "zweite göttliche Person" sei (von drei). Jesus lehrte keine Dreifaltigkeit und immer, dass Gott ("Abba") eindeutig über ihm steht und im Unterschied zu ihm (Jesus) alles wisse.

DustyB
23.10.2011 19:38
24 14

Interessante Reaktionen

Die Klerikalen scheinen ja regelrecht durchzudrehen ob dieser "Frechheit" die sich der Mann leistet. Leute, nehmt endlich zur Kenntnis, dass man nicht unbedingt jeden Sonntag mit gefalteten Händen in die Kirche rennen muss und trotzdem ein "ordentlicher" Mensch sein kann. Nicht jeder, der mit der katholischen Bevormundung nichts am Hut hat, ist der Antichrist oder noch schlimmer, ein Kommunist. Im Übrigen ist es eine bodenlose Unverschämheit der Klerikalen zu glauben, sie allein hätten Menschlichkeit, Nächstenliebe, Mitgefühl und vor allem Toleranz gepachtet. Leute, das was Ihr hier von Euch gebt, ist genau das Gegenteil davon!

 
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