23.05.2013 22:09 Merkliste 0

Lehrerdienstrecht: Gewerkschaft will "deutliche Nachbesserungen"

 (DiePresse.com)

Nach der Verhandlungsrunde zum neuen Lehrerdienstrecht am Montag konstatieren die Gewerkschafter, dass man noch "weit auseinander" liege.

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"Deutliche Nachbesserungen" verlangt der Vorsitzende der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger (FCG), bei den Verhandlungen zum neuen Lehrerdienstrecht. Nach der auf Beamtenebene geführten Verhandlungsrunde am Montag konstatierte der Gewerkschafter, dass man noch "weit auseinander" liege. Der vorliegende Dienstrechtentwurf habe "mit einem großen Reformpaket nichts und mit einem attraktiven Angebot schon gar nichts zu tun".

Bei der Verhandlungsrunde habe man die eigenen Berechnungen zu der von der Regierung vorgelegten Gehaltsstruktur präsentiert, so Kimberger. Dabei sei man auf Verluste zwischen zehn und 30 Prozent beim Lebenseinkommen gekommen - von den geforderten und eigentlich avisierten höheren Anfangsgehältern bei gleichbleibendem Lebensverdienst und Zusatz-Leistungsanreizen sei keine Spur.

Gewerkschaft will Master für alle Pädagogen

Weiterer Kritikpunkt der Lehrervertreter: Die künftige Ausbildung sehe grundsätzlich Bachelor-Abschlüsse für die neu eintretenden Pädagogen vor. "Das ist gegen den internationalen Trend. Wir wollen eine Lehrerausbildung auf Masterniveau." Außerdem verlange man eine "umfassende Job Description für Pädagoginnen und Pädagogen". Bei den Verhandlungen sei lediglich die Arbeitsplatzbeschreibung eines Verwaltungsbeamten vorgelegt worden.

Bis Ende Juli habe man nun zwei weitere "große" Verhandlungsrunden auf Beamtenebene vereinbart, betonte Kimberger. Dazu gebe es laufend informelle Gespräche. Auf die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) geäußerte Kritik am langsamen Tempo der Verhandlungen reagierte er gereizt: "Das lasse ich mir von ihr überhaupt nicht sagen." Die Ministerin habe seit 2008 Zeit gehabt, einen Entwurf auf den Tisch zu legen und habe vier Jahre dafür verstreichen lassen. Nun sei das Verhandlungstempo sogar "sehr hoch". Man sei immerhin in jene Bereiche eingestiegen, die die "großen Brocken" darstellen.

(APA)

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35 Kommentare
 
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Gast: Blaise Pascal
28.06.2012 07:19
8 0

In Salzburg und Tirol gibt es einen riesigen Lehrermangel. Warum?

Ganz einfach, weil diese von Bayern abgeworben werden.

Argument:
Ihr habt bei uns zwar mehr Stunden, dafür verdient ihr aber auch pro Monat rund 1.000,-- Euro brutto mehr und habt die Chance, in ein paar Jahren "verbeamtet" zu werden, um dann als deutsche Beamte am Ende der Karriere eine ordentliche Pension zu kassieren.

So:
Und in Zukunft sollen die österreichischen Lehrer ebenfalls mehr Stunden unterrichten, erhalten dafür 300,-- Euro brutto mehr Einstiegsgehalt und bleiben auf dieser Gehaltsstufe 13 (!!) Jahre lang stehen, von "Verbeamtung" (wie z.B. in Deutschland, Frankreich, ... ) keine Spur mehr, alle werden Vertragsbedienstete.

Ich glaube, der Ansturm auf diese "attraktiven" Posten wird enden wollend sein.
Oder man geht halt nach Bayern (oder in die Schweiz), die suchen dort auch verzweifelt Lehrer, und das zahlt sich dann wenigstens finanziell aus.

Antworten Gast: kein lehrer
28.06.2012 22:57
2 0

Re: In Salzburg und Tirol gibt es einen riesigen Lehrermangel. Warum?

Danke für den Beitrag. Mir hats auch schon gereicht und ich bin in der Privatwirtschaft - aber bei den Bedingungen und Aussichten ist meine Motivation gleich 0. Schweiz und Deutschland sind sicher eine gute Alternative!

Schade um die Kinder, aber Frau Schmied wird nach Ihrer Ministerlaufbahn sicher gut entsorgt (vielleicht die nächste Bank schrotten) und keiner will mehr was mit dem Desaster, das sie zurückläßt, zutun haben....

Schade, dass die Bevölkerung nicht vesteht was passiert und welche Konsequenzen für ihre Kinder auf sie zukommen - SPÖ ist für mich mittlerweile gestorben...

Antworten Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 12:09
0 6

Bist Du ein armes Würstchen?

Personalstand Lehrpersonen:
http://www.statistik.at/web_de/static/lehrerinnen_und_lehrer_an_oeffentlichen_und_privaten_schulen_192324_bis_20_029732.xlsx

Lehrpersonen in Ö:
2010/11: 124.921
2000/01:. 125.177
1990/91:. 112.746
1980/81:. 100.561
1970/71:…68.342
1960/61:.. 57.862
1950/51:.. 58.004

Schüler pro Lehrperson:
2010/11: 9,33
2000/01: 9,84
1990/91: 10,64
1980/81: 13,78
1970/71: 19,72
1960/61: 18,04
1950/51: 18,60

Irgendwie kann der Lehrpersonenmangel in Österreich doch nicht sein. Wenn es einen Mangel gibt, dann müssen exzessive organisatorische Fehler vorhanden sein, bzw. eine kollektive Leistungsverweigerung der Lehrpersonen als Ursache sein.

Wenn alleine mehr als 8.000 Lehrpersonen dienstfrei gesellt sind, dann haben doch schon einen wesentlichen Punkt der grausigen Parteibonzenparade in diesem Bereich identifiziert. Klar fehlen diese Lehrpersonen um den Schülern die Fähigkeiten zu vermitteln.

Es sind aber auch die von der OECD festgestellten Unterrichtszeiten der Lehrpersonen (lächerliche 607 Stunden pro Jahr in der Sekundärstufe II), welche die gesetzliche, damit kollektive Leistungsverweigerung, deutlich machen. Auch wenn die 1.000 Stunden pro Jahr fürs Hefteverbessern real sein sollten, die Schüler lernen dadurch gar nichts.

Logische Erkenntnisse:
- Die Organisation versagt
- Der Gesetzgeber versagt
- Lehrermangel wird provoziert
- Die Lehrpersonen sind Leistungsverweigerer
- Die Absolventen können nichts mehr.

Re: Bist Du ein armes Würstchen?

Wie viele Schüler pro Klasse halten Sie heute für angemessen?

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 22:26
0 0

Re: Re: Bist Du ein armes Würstchen?

Der effektivste Erwerb von Fähigkeiten ist mit Sicherheit der Einzelunterricht, leider aber niemals verwirklichbar.

Beim Fronalunterricht spielt die Anzahl der Schüler pro Klasse eine eher untergeordnete Rolle. Ich selber war in Schulklassen zu 40 Schülern, in der Maturaklasse waren es dann nur noch 22 Schüler. Aus der Sicht des Schülers waren kaum Unterschiede bei der Qualität des Unterrichts zu erkenne, auch keine Unterschiede beim Fortschritt des Erwerbs der Fähigkeiten. Ich selber halte daher auch 30 bis 35 Schüler pro Klasse für durchaus vertretbar. Das gilt aber nur aus der Sicht der Schüler, für die Lehrpersonen sind dann die Korrekturen von Schularbeiten und Hausübungen mit einem höheren Aufwand verbunden. Das ist vermutlich auch der wahre Grund für den Druck der Gewerkschaften in Richtung kleiner Klassen, durchaus erfolgreich übrigens.

Zu bemerken ist aber, dass es sich um die Erfahrungen eines Einzelnen handelt und nicht allgemeine Gültigkeit haben müssen.

Abgesehen von, vermutlich sehr verschiedenen Meinung zu den Klassengrößen, ist es mit Sicherheit so, dass etwa 1,2 Lehrpersonen pro Schulklasse ausreichend sein müssen. es kann ja nicht sein, dass die Schüler wesentlich höher belastet werden als die erwachsenen Lehrpersonen. Die Österreicher müssen aber für 2,2 aktive Lehrpersonen pro Klasse Brennen und da läuft was ordentlich verkehrt. Angemessen ist das sicher nicht!

Antworten Gast: salzburger123456
28.06.2012 10:55
1 0

Re: In Salzburg und Tirol gibt es einen riesigen Lehrermangel. Warum?

Ich bin auch angehender Lehrer und überlege auch den selben schritt - nach deutschland zu gehen. Ist ja nicht so weit...:-)

Ich bin mir ziemlich sicher, wenn dass durchgeht gibt es zukünftig einen noch größeren Lehrermangel und man erreicht das gegenteil als man eigentlich ursprünglich erreichen wollte (nämlich die anstehende pensionoierungswelle durch ein attraktives dienstrecht abzufedern)...

Antworten Antworten Gast: Duden
28.06.2012 15:50
0 4

Re: Re: In Salzburg und Tirol gibt es einen riesigen Lehrermangel. Warum?

Hoffentlich unterrichten Sie nicht Deutsch!

Gast: Junglehrer
26.06.2012 13:34
15 3

Wir hoffen

Für einen Junglehrer, der nach dem Studium in den Lehrberuf einsteigt sind 6 zusätzliche Stunden ein Irrsinn. Wen man bedenkt, dass Deutsch, Englisch, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen extrem viel Vorbereitung und Nachbereitung bedeuten.

Alle jene, die es nicht glauben - bitte setzen Sie sich mit 30 Schularbeitsheften je Klasse einmal hin.

Daneben wollen wir Junglehrer einen attraktiven - für Schüler interessanten - Unterricht gestalten. Das heißt Projektarbeit an aktuellen Themen - idealerweise mit der Wirtschaft.

Ich möchte in meinem BWL Unterricht tagesaktuelle Themen zur Wirtschaft einbringen - Zusammenhänge erklären und meinen Schülern interessanten und wertvollen Unterricht bieten. Unter den neuen Rahmenbedingungen geht einfach nur noch Dienst nach Vorschrift.

Es geht mir nicht ums Geld; sonst würde ich nie Lehramt studieren - es geht darum im Beruf glücklich zu sein - und das ist man nur dann, wenn man positives Feed Back von den Schülern bekommt und das Gefühl hat etwas wertvolles geleistet zu haben.

Sollten Junglehrer - die mit dem neuen Vertrag einsteigen - weiterhin derart ausgebeutet werden, leiden am Ende die Schüler und Junglehrer werden sich überlegen ins Ausland abzuwandern oder einen anderen Beruf zu ergreifen.

Es ist wirklich Zeit Stop zu sagen und den
Junglehrern unter die Arme zu greifen. Dem Lehrermangel kann nicht mit einer Erhöhung der Arbeitszeit entgegengewirkt werden - und die Milchmädchenrechnung der Regierung glaubt ohnehin niemand...


Antworten Gast: Arbeiter40
06.07.2012 08:21
0 0

Re: Wir hoffen

Ja, bin da voll bei Ihnen, dass es für einen Junglehrer ein enormer Aufwand ist. Aber wenn er nach 2 Jahren noch nicht eine gewisse Routine in seinem Job hat und noch immer jede einzelne Stunde minutiös vorbereiten muss, hatt er sich wohl für den falschen Beruf entschieden.

Vergleich: ein Rechtsanwaltsanwärter muss auch die ersten Jahre ordentlich reinbeißen um dann mit einer gewissen Erfahrung sein Job erledigen zu können.

Und ein Maurer steht auch jetzt bei dieser Hitze auf der Baustelle! Und der Hackler in der Fabrik auch - und die sind ja in den seltensten Fällen klimatisiert!

Bei der Gewerkschaft gibt es nur das "wir wollen!"


Erinnert mich irgendwie an meine Kinder und denen muss ich oft genug sagen und zeigen wo es lang geht.

Sollte das eine Regierung nicht endlich auch einmal?

Antworten Gast: Kindergärtnerin
27.06.2012 00:42
9 0

Auch bei der Regierung gibt es bald das "wir wollen..."

Wenn die UM so weitermacht werden sich bald überhaupt keine Jugendlichen mehr für den Lehrberuf interessieren. Um das Gehalt von 2400 € brutto (= 1600 netto), das 13 Jahre nicht erhöht wird, geht sicher keiner für 5 Jahre studieren. Und dazu soll er später noch bis zu 28 Stunden in der Klasse stehen!
Ich werde alle Jugendlichen in meinem Bekanntenkreis motivieren Lehrer zu werden.
Ich werde sagen:
"Wenn ihr 13 Jahre lang ein (unter)durchschnittliches Gehalt verdienen wollt, wenn ihr Druck von den Eltern, der Direktion und der Gesellschaft bekommen wollt, wenn ihr ausgenutzt werden wollt, dann werdet Lehrer."
Für zukünftige Lehrer gibt zwei Möglichkeiten, den Lehrberuf auszuhalten:
Entweder man arbeitet die vorgeschriebene Zeit in der Schule UNT TUT KEINEN STRICH ZUSÄTZLICH, oder man wird nicht Lehrer.

Ich jedenfalls möchte meine Kinder nicht von ausgebrannten, unmotivierten, depressiven Lehrern unterrichtet haben und werde meine Kinder in die Privatschule schicken.

0 0

Re: Auch bei der Regierung gibt es bald das "wir wollen..."

Lehrer an Privatschule verdienen das gleiche, denn auch sie werden vom Staat bezahlt.

Re: Auch bei der Regierung gibt es bald das "wir wollen..."

"(unter)durchschnittliches Gehalt" - Was haben sie für Vorstellungen, was man in der PW verdient?! Lassen sie sich zurück in die Realität beamen...

3 Jahre PH-Ausbildung (wirklich schwaches Niveau dort) und dann 2400€ is zuviel, für einen der 5 Jahre an der Uni studiert hat, ist das ein normales Einstiegsgehalt.

Gast: Faule Säcke
26.06.2012 13:30
1 15

Zuerst die Leistung

In einer Leistungsgesellschaft, die halt schon seit geraumer Zeit außerhalb des Beamten- und Lehrerbiotops um sich greift, erledigt man seine Aufgaben und fordert dann mehr Geld. Eine Vorgangsweise, die den österreichischen Gewerkschaften und den von ihnen vertretenen geschützten Gruppen dermaßen fremd ist, dass nicht einmal die Horrormeldungen hinsichtlich des Nachhilfebedarfs ein wenig Zurückhaltung aufkommen lassen. Ein normaler Arbeitnehmer würde sich über so viel Unterstützung freuen - ein Unternehmer sowieso.

Re: Zuerst die Leistung

wenn sie von leistung sprechen, dann verraten sie mir bitte, wie sie die leistung eines lehrers messen wollen? und wie wollen sie leistungen von lehrern verschiedener schulen messen (z.B.: elitegym oder normales gym)?


Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 12:18
0 0

Re: Re: Zuerst die Leistung

Die Leistung kann durchaus gemessen werden, eigentlich wird diese auch laufend gemessen.

Die Leistung der Lehrpersonen wurde doch durch die Resultate der Pisastudie deutlich gemacht. Auch die Rückmeldungen der weiteren Ausbildungsstufen (Unis, Lehrlingsausbildner, AHS, BHS) zeigen den Abfall der Fähigkeiten der Absolventen sehr deutlich.

Nur die Leistungen der Absolventen zeigen aber am Ende die Leistungen der Lehrpersonen.

Man kann die erbrachten Leistungen der Lehrpersonen Österreichs auch an den Unterrichtszeiten festmachen. Da sieht dann auch nicht nach einer Leistungserbringung dieses Kollektivs aus.

Die Lehrpersonen Österreichs wollen aber für deren Leistung der 1.000 Stunden Hefteverbessern pro Jahr entlohnt werden. Es sind 1.000 Stunden pro Jahr wo die Schüler nichts, gar nichts, lernen. Wahrscheinlich ist es diese Leistung der Lehrpersonen, welche die Werkstücke maximal halbfertig liefert.

Egal welchen realen Parameter Sie aktuell zur Leistungsbeurteilung der Lehrpersonen heranziehen, es bei einer Gesamtbetrachtung kaum eine Leistung feststellbar. Offensichtlich wurde die Arbeit mit den Kindern, zum Erwerb von Fähigkeiten, durch eine teure Aufbewahrungsorganisation für Kinder und Jugendliche abgelöst.

5 0

Re: Zuerst die Leistung

Leistung, Karriere, Stechuhr, Stress, Zeitmangel und dann Kinder ohne Erziehung, mit Eltern, die sich in der Schule "auskennen"! Das ist ein Mix, der den Lehrern mehr an Energie abverlangt, als normal nötig wäre. 4 bis 8 Stunden mehr (ohne Lohnerhöhung!) wäre für Routiniers schon eine gewaltige Überforderung. Die Jungen sollen das schlucken? Sie werden wohl nicht kommen oder gleich wieder gehen und die "Leistungskinder" werden es spüren.

Antworten Gast: Ahnungloser
26.06.2012 14:05
16 0

Re: Zuerst die Leistung

Also Ihrer Meinung nach sollen jetzt Junglehrer 15 Jahr mehr leisten und dann auf viel Geld hoffen - bzw. fordern.

Lächerlich - so funktioniert es leider nicht und ich verzichte gerne auf den Job - soll sich wer anderer abrackern - Glück das ich in die Schweiz ausweichen kann!!!

Am besten ihr lehrt und erzieht Eure Kinder selbst - viel Spaß mit Euren Superheros - ich gehe ins Ausland wo die Bedingungen, die Bezahlung und die Achtung um ein vielfaches besser ist.

Gute N8 Österreich

Gast: 1. Parteiloser
26.06.2012 13:20
3 12

Attraktives Angebot als Kriterium?

Wie wäre es wenn die Gewerkschaft den Österreicher auch mal ein attraktives Angebot machen würde und dafür sorgen, dass die Absolventen a bissl was können?

Vielleicht eine Quote von 90%, welche im Alter von 15/16 Jahren durchgängige Lesen und Rechnen können?

Wahrscheinlich ist das aber eine unfaire Leistungsanforderung. Die Vermittlung der Fähigkeiten an die jungen Menschen muss ja immer mehr in Heimarbeit gemacht werden. In den Schulen gibt es nur noch die Prüfungen und einen Haufen GuGuTschaTscha.

Griechenland wird kommen bald, dann aber so ungebildet, dass wir nicht begreifen können was da überhaupt abgeht. Das passt dann zu einer totalitären Regierung in Brüssel, vielleicht sogar zu einer Weltregierung. Dann können Orwells Vision endlich zu 100% umgesetzt werden.

Ich aber, ich werde um Euthanasie bitten. Wahrscheinlich werde ich aber auch dazu kein attraltives Angebot bekommen.

Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

"Vielleicht eine Quote von 90%, welche im Alter von 15/16 Jahren durchgängige Lesen und Rechnen können?"

wenn sie glauben, ein lehrer in der sekundarstufe kann den schülern "gutes lesen" mit max. 4 std. pro woche "beibringen", dann tun sie mir leid!

heimarbeit der schüler?! aber natürlich muss das sein...schule ist kein betrieb, von dem man um 5 uhr nach hause geht und dann hinter mir die sintflut.

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 22:31
0 0

Re: Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

Dein Kommentar ist doch nur lächerlich. Die Lehrpersonen sind doch kaum bis 17.00 Uhr an den Schulen. Die Unterrichten doch lächerliche 607 Stunden pro Jahr, sind also keine 20 Stunden pro Woche an den Schulen. Die Schüler sollen das Versagen der faulen Lehrpersonen dannzu Hause kompensieren, während die grausigen Asozialen beim Heurigen sitzen.

Die Österreicher brennen ja schon für 2,2 Lehrpersonen pro Schulklasse. Das bedeutet ja irgendwie auch, dass die Schüler um den Faktir 2,2 höher belastet sind als die Totalversager. Das muss endlich korrigiert werden, eine NMS braucht man dazu aber nicht.

Antworten Gast: Gast 63
26.06.2012 18:20
3 0

Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

Wann nimmt der 1. Parteilose zur endlich Kenntnis, dass das Lesen-, Rechnen- und Rechtschreiben-Lernen etwas mit regelmäßiger und ausdauernder Übung bereits im Volksschulalter zu tun hat?
Das kann man am wirkungsvollsten (zu Hause) als Einzelschulung, weil man nur so auf die individuellen Fehler eingehen kánn, bevor sie verfestigt werden.
Auch gewöhnen sich die Kinder dann an eine (positive) Arbeitshaltung, was ja auch kein Fehler ist!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
27.06.2012 08:32
0 3

Re: Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

Sie stellen die Meinung des Lehrerkollektivs sehr deutlich dar.

Die eigentlichen ufgaben des Erwerbs der zum Leben notwendigen Fähigkeiten hat in Heimarbeit durch die Schüler mit den Eltern zu erfolgen. Damit liegt auch jede Verantwortung bei den Eltern.

Die Schule ja nur den Zweck des Verteilens der Übungen und manchmal die erworbenen Fähigkeiten zu überprüfen.

Ich würden meinen, dass das auch in der Praxis genauso läuft.

Es stellt sich dann aber die Frage was in den 10.000 Unterrichtseinheiten wirklich gemacht wird.

Es stellt sich auch die Frage ob für diese Aufgaben des staatlichen Schulsystems 125.000 Lehrpersonen bezahlt werden müssen.

Es stellt sich auch die Frage ob die Gesellschaft dazu wirklich ein Schulsystem braucht.

Die Verteilung der Schulbücher würde ja reichen. 2 x pro Jahr eine Prüfung im Stadtsall durch eine staaliche Kommission und alles ist auch, nach Ihrer Darstellung, erledigt.

Re: Re: Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

erschreckend, welche personen auch wahlberechtigt sind, nicht?!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 11:43
0 1

Re: Re: Re: Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

Erschreckend, welche Lehrpersonen lehrberechtigt sind und auf die ungeschützten Kinder losgelassen werden!

Erschreckend, wie viele Lehrpersonen die Österreicher schon bezahlen müssen um schlechte Fähigkeiten bei den Absolventen zu bekommen.

Erschreckend, wie viele Schüler in den Klassen sitzen, welche gar keine Schulreife / Schulstufenreife haben.

Erschreckend, wie viele Politiker eigentlich im Gefängnis sitzen sollten, trotzdem aber die Gesetze für Österreich und die Österreicher machen. Nicht nur, dass sogar Vorbestrafte eine Stimmrecht im NR haben, der oberste Lobbyist in Österreich wacht gleich als 2. NR Präsi über die Gesetzgebung! Dass dieser Misthaufen dann von einem korrupten Inseratenkanzler samt amtsmissbrauchen Vizekanzler repräsentiert wird, das darf dann auch nicht mehr verwundern. Nur so konnte die Hoffnung entstehen, dass ein gescheiterter Dentaltechniker die Lösungen bringen kann.

Das Totalversagen der Politiker und des öff. Dienstes, ohnehin gut vermischt, gegenüber Österreich und den Österreichern ist einfach nur noch galaktisch. Pragmatisierte, auch die grausigen Typen im Parlament, konnten aber von den Österreichern niemals gewählt werden, die Pragmatisierten auch niemals abgewählt werden. Die Wähler können also nicht die Ursache für den Misthaufen sein.

Re: Re: Re: Re: Re: Attraktives Angebot als Kriterium?

um auf ihren schulusssatz zu antworten: das hat auch niemand behauptet! erschreckend, wie viele personen nicht sinnerfassend und interpretativ lesen können. daran schuld können doch nur die lehrer sein. und bevor sie ernsthaft auf diesen text antworten: der vorige satz war sarkastisch.

 
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Eduard 2013

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