18.05.2013 13:03 Merkliste 0

Lehrerdienstrecht: Schlagzahl bei Verhandlungen wird erhöht

 (DiePresse.com)

Über den Sommer sollen Treffen von zusätzlichen Untergruppen Annäherung in den strittigen Fragen zum neuen Lehrerdienstrecht bringen.

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Die bisherigen Verhandlungsrunden zum neuen Lehrerdienstrecht haben keine Annäherung der Positionen gebracht, vor allem beim Gehalt für künftige Lehrer klaffen die Vorstellung von Gewerkschaft und Regierung weit auseinander. Über den Sommer soll deshalb nun die Schlagzahl bei den Verhandlungen erhöht werden: Zusätzlich zu den 14-tägigen Verhandlungen der ARGE Lehrer in der Gewerkschaft auf Beamtenebene sollen informelle Untergruppen zu diversen Konfliktthemen eingerichtet werden, so ARGE-Lehrer-Chef Paul Kimberger (FCG) am Dienstag.

Konkret soll es Untergruppen etwa zur Besoldung, zur Lehrerausbildung - wo die Gewerkschaft weiter auf einen Master- anstelle eines Bachelorabschlusses als Regeleinstieg pocht - und zu Problemen einzelner Schulsparten geben. So sei etwa die Frage, wie Personal aus der Praxis zum Umstieg in berufsbildende Schulen motiviert werden soll, im Vorschlag der Regierung nicht berücksichtigt.

"Es wird den ganzen Sommer durchverhandelt. Wir wollen die Verhandlungen weder blockieren noch verzögern", so Kimberger in Richtung von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), die der Gewerkschaft wiederholt vorgeworfen hat, auf der Bremse zu stehen. Sein Ziel sei ein "gutes Gesetzespaket für die künftigen Lehrer", betonte er. Auf den Gesetzesvorschlag treffe das allerdings nicht zu: "Ministerin Schmied ist anscheinend von ihrem Ressort nicht gut informiert, wenn sie noch immer der Meinung ist, dass das ein attraktives Reformpaket ist."

Kimberger: "Kein Lehrersparpaket"

Der Vorschlag der Regierung sieht ein Einstiegs-Grundgehalt von 2.420 Euro brutto für alle Lehrer vor, unabhängig von Schultyp oder Fach. Das Einstiegsgehalt liegt damit über, das Endgehalt allerdings unter dem derzeitigen Verdienst. Allerdings kommen nach dem neuen Schema unterschiedliche Zulagen nach Fächern, Schulstufe und Zusatzaufgaben hinzu. Außerdem sieht der Regierungsvorschlag vor, dass Lehrer verpflichtend 24 Stunden pro Woche unterrichten müssen, wobei darunter auch Lernzeiten bei der Tagesbetreuung fallen. Derzeit liegt die Unterrichtsverpflichtung zwischen 20 und 22 Stunden. Laut Gewerkschaft wäre eine solche Stundenerhöhung wegen der nötigen Vor- und Nachbereitung jedoch wesentlicher Mehraufwand.

Trotz der Differenzen sieht Kimberger die Verhandlungen prinzipiell auf einem guten Weg. Wenn nun Schmied noch die angekündigten Unterlagen zum versprochenen Ausbau des Unterstützungspersonals nachliefere, könne es noch schneller Erfolge geben. Er werde jedenfalls so lange am Verhandlungstisch bleiben, bis ein befriedigendes Ergebnis für künftige Junglehrer erreicht sei. "Ein Lehrersparpaket wird es mit uns nicht geben."

(APA)

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24 Kommentare
Gast: heebe
18.07.2012 14:17
11 1

Lehrersparpaket

Ja, man soll bei den LehrerInnen sparen!!! Denn die letzten beiden Sparpakete (Februar 12: Nulllohnrunde für nächstes Jahr und 0,8% im drauffolgenden Jahr plus Sparpaket Mai 11: Anstatt 2h mehr zu unterrichten wurden Supplierungen nicht mehr bezahlt, Prüfungsentgelte halbiert usw.) waren wirklich zu wenig. Ich wäre für noch mehr Kürzungen, denn dann demotiviert man noch die restlich motivierten LehrerInnen. Aber das ist ja kein Problem, denn es gibt ja NeulehrerInnen im Überfluss.

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Bodensatz

Lehrergewerkschafter sind leider der Bodensatz der Lehrer: meistens werden die schlechtesten Lehrer dann Gewerkschafter. Sehr gut nachzuvollziehen zB im Wiener Theresianum.

Wieso kein Lehrersparpaket ?

Es wird überall gespart. Gerade der ÖD hat sich mit unverschämten Gehaltszuwachsraten in der Krise ins Fäustchen gelacht, während anderswo Kurzarbeit und Gehaltseinbußen verzeichnet wurden.

Beamte und ÖD sollen endlich in der wirtschaftlichen ankommen, oder will Kimberger für die 4 Monate Lehrerurlaub gar das Urlaubsgeld erhöhen?


Re: Wieso kein Lehrersparpaket ?

Inzwischen funktioniert Österreich nur mehr, weil der ÖD noch funktioniert. Sie scheinen das Land endgültig ruinieren zu wollen.

12 0

Re: Wieso kein Lehrersparpaket ?

Wenn jetzt gespart wird, kommt nur noch der Bodensatz als Neulehrer in die Schulen, alle anderen, die dazu in der Lage sind, suchen sich attraktivere Jobs. If you pay peanuts, you get monkeys.

Das Ziel sollte nicht Sparen sein, sondern eine genaue Auswahl und Suche nach den Besten, denn die sollen Kinder unterrichten und nicht diejenigen, die es am billigsten geben. Dazu genau umrissene Aufgabenbereiche und endlich eine sinnvolle Erfassung der Gesamtarbeitszeit - die Lehrer sollen 40 Stunden die Woche in der Schule sein, aber dazu braucht es die Infrastruktur. Im Moment geht es doch wieder nur um ein Flicken von den schlimmsten Löchern im System.

Antworten Antworten Gast: Beamtenpartei
18.07.2012 10:07
1 1

If you pay a lot for nothing, you will produce just monkeys!

Austria did it!

Antworten Antworten Antworten Gast: spark
18.07.2012 11:06
0 0

Re: If you pay a lot for nothing, you will produce just monkeys!

eigentlich müsste es nicht "if you pay peanuts...., sondern if you pay bananas..., you will usw." heißen.

Ein hehres Ziel!

Realistisch gesehen gehen Lehrer noch immer aufgrund der vielen Freizeit und der Ferien in die Schule (auch durch Studien belegt!)

Zu glauben, wenn man etwas mehr Gehalt bezahlt die "Überflieger" zu bekommen ist und bleibt Illusion. Da wirken andere Faktoren wie das neg. Image der Lehrer, Mobbing untereinander, parteipolitischer Einfluss, usw. als dtl. einschränkenderer Faktor.

Solange diese Rahmenbedinungen des Berufes Lehrers nicht dem 21. JHD entsprochen werden, wieso kein Lehrersparpaket!

Antworten Antworten Antworten Gast: spark
18.07.2012 11:04
6 0

Re: Ein hehres Ziel!

realistisch gesehen, gehe ich in die schule, um meinen lebensunterhalt zu verdienen. hätte ich nicht familie, wäre ich mit der mindestsicherung zufrieden.

Ist das die gängige Einstellung eines Lehrers in Ö ???

... und dass schon die wenigen übrig bleibenden Arbeitsmonate zuviel sind und sich dann lieber mit der grundsicherung zufrieden gibt ? Wahnsinn!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: spark
18.07.2012 13:26
7 0

Re: Ist das die gängige Einstellung eines Lehrers in Ö ???

ein wahnsinn, gelle. kommen sie herunter von ihrer scheinheiligen empörung.

Ein hehres Ziel!

Realistisch gesehen gehen Lehrer noch immer aufgrund der vielen Freizeit und der Ferien in die Schule (auch durch Studien belegt!)

Zu glauben, wenn man etwas mehr Gehalt bezahlt die "Überflieger" zu bekommen ist und bleibt Illusion. Da wirken andere Faktoren wie das neg. Image der Lehrer, Mobbing untereinander, parteipolitischer Einfluss, usw. als dtl. einschränkenderer Faktor.

Solange diese Rahmenbedinungen des Berufes Lehrers nicht dem 21. JHD entsprochen werden, wieso kein Lehrersparpaket!

Alleinherrschaft des 1. Parteilosers

Genial.
Ein Lehrerartikel und die ersten Kommentare alle vom 1. Parteiloser.

Das wär einmal was - nur Kommentare vom Loser.

Gast: 1. Parteiloser
17.07.2012 15:25
1 11

Der Suizid des Beamtentums!

Das kann man schon bei einem kurzen Blick auf den laufenden Budgetvollzug erkennen.

https://www.bmf.gv.at/budget/akthh/2012/201205hauptueberblicke.htm

Periode Jan-Mai 2012, Vergleich zum Vorjahr:
Ausgaben:.31.202,6 Mio. Euro (+6,7%!)
Einnahmen:24.170,9 Mio. Euro (-0,3%)

Defizit:...7.032 Mio. Euro (5 Monate!). Das sind +40% zum Vorjahr!

Interessant ist, dass das trotz dem vollen Abkassieren der kalten Progression so gekommen ist.

Wie dramatisch die Lage bei einer Berücksichtigung der gesetzlichen Ansprüche der Beamtenruhegenüsse schon sind, das zeigt eine Studie um Auftrag der EU Kommission.

http://www.wiwo.de/bilder/schuldenkrise-staatsverschuldung-in-europa/4725424.html

Es geht in Österreich ja schon um über 400% des BIP, also um 1.200 Mrd. Euro an Verbindlichkeiten. Diese irre Summe muss den Bürger noch abgepresst werden, auf jeden Fall aber ein Haufen an Zinsen für die gemachten Schulden zusätzlich zu den laufenden Kosten der Staatlichkeit.

Es ist nicht finanzierbar und es wird niemals finanzierbar sein. So wird es zum Bankrott kommen müssen. Spätestens dann, wenn kein Depp mehr die Staatsanleihen zeichnet, dann löst sich auch der schöne Ruhegenuss in einer kleinen Volkspension auf.

Diese Gewerkschafter, in Ihrer Gier und Leistungsverweigerung, diese provozieren ein kaputtes Österreich und nehmen sich schon mittelfristig die erkämpften Rechte selbst. Der öff. Dienst ist am besten Weg einen Suizid zu machen.

Re: Der Suizid des Beamtentums!

Keine Angst - die Beamten müssen sich nicht selber umbringen! Das erledigen schon Politiker, Journalisten und Leute wie Sie! Die Politiker werfen das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus und Sie geben den Beamten die Schuld????

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
19.07.2012 12:04
0 1

Gaddafi konnte sein Ende auch nicht erkennen, Ben Ali auch nicht, der Mubarak auch nicht!

Die Fehlfunktionen von Polizei, Justiz, Verwaltung, Bildung, u.v.m. sind ja umfassend dokumentiert, die Kosten für den Misthaufen auch!

Nur für die 348.000 Beschäftigten der Gebietskörperschaften müssen schon etwa 43 Mrd. Euro aufgewandt werden.

Die anderen geschützten Bereichen haben dann auch noch weit mehr als 100.000 Beschäftigungsverhältnisse und schlagen noch einmal mit min. 15 Mrd. Euro auf der Kostenseite zu.

Für die Ruhegenießer und staatlichen "Betriebspensionisten" (OeNB, ORF, Kammern, etc.) müssen die Österreicher auch schon mehr als 15 Mrd. Euro brennen.

Weil das aber schon lange so geht, so wurden die Staatsschulden sehr hoch. Da fallen (ohne die vielen Leasingfinanzierungen) gleich mal 7,5 Mrd. Euro an.

Die Typen wollen dann aber auch noch Geld an die Genossen und Parteifreunde verteilen und so brennen die Ö auch noch für mehr als 15 Mrd. an jährlichen Förderwahnsinn.

Dann noch EU Beitrag und die parteikontrollierten Genossenschaftsbanken, Staatunternehmen mit vielen Milliarden.

Der Misthaufen verbraucht also schon um die 100 Mrd. Euro der Leistungen der Mitmenschen und nimmt sich, mit der Macht der Gesetzgebung, diese Mittel auch.

Der Misthaufen kosten also schon um die 100 Mrd. Euro pro Jahr. Das sind irre 27.000.- Euro pro Haushalt und Jahr!

Der Wahnsinn ist niemals finanzierbar, es ist also wirtschaftlicher Suizid. Eventuell räumen auch die Ö den Misthaufen weg!

Ihr seid am Ende und könnt es auch nicht erkennen!

Gast: 1. Parteiloser
17.07.2012 13:18
3 13

Schwer kranke Republik!

Da scheint es so zu sein, dass die Beamtengewerkschaft sich das eigene Gesetz selber macht und dann mit der Beamtendominanz bei der Gesetzgebung selber machen kann!

Das ist weit von demokratischen Prozessen entfernt, das ist diametral gegen den Sinn der Verfassung und damit voll gegen Österreich um die Österreicher gerichtet.

Es scheint so zu sein, dass es in Österreich eine Schattenregierung unter dem 2. NR Präsi gibt, welche in Ö schon lange die Macht übernommen hat.

Es scheint, dass sich eine Art von pragmatisierten Despotentum in Österreich entwickelt hat, welches als einziges Ziel die Umverteilung der Leistungen der anderen Österreicher an sich hat.

Die verlogenen Totalversager sprechen noch immer von 24 Wochenstunden Unterricht, tatsächlich sind es nur Unterrichtseinheiten zu 50 Minuten, also gerade mal 20 Stunden pro Woche. Das auch nur für maximal 40 Wochen pro Jahr.

Die Österreicher sollten schnell mit diesem Misthaufen abfahren, sonst kommt mit Sicherheit ein Griechisches Schicksal auch für die Österreicher.

Wer es nicht Glauben will, der sollte sich mal den laufenden Budgetvollzug 2012 auf der Homepage des BMF anschauen.

Was wird die Gewerkschaft machen, wenn die Österreicher der Realwischaft das Streikrecht in Anspruch nehmen und einen kollektiven Abgabenstreik machen?

Die Grausigen wären beim Lebensnerv getroffen, weil diese ja nur durch Umverteilung der Leistungen der anderen Österreicher herrlich leben.

Re: Schwer kranke Republik!

Mich würde langsam mal interessieren, worauf Sie Ihren "umfassenden" Einblick in die Arbeitsabläufe und den Arbeitsaufwand von Lehrkräften stützen? Wie lange haben Sie unterrichtet? Oder wie lange haben Sie Studien vor Ort an Schulen durchgeführt?

2 0

Re: Re: Schwer kranke Republik!

Laut eigener Aussagen postiert sich der Loser zu Unterrichtsschluss vor Schulen, um die Schüler zu beobachten, wie sie diese verlassen - finde ich immer noch sehr bedenklich, dieses Verhalten ...

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.07.2012 11:59
0 3

Menschen, welche sich um Kinder kümmern, die werden von den Lehrpersonen als Bedenklich eingestuft!

Diese, Deine, Aussage ist aber doch sehr verständlich!

Für Lehrpersonen ist jede freiwillige Näherung an Schulen oder Schüler etwas Bedrohliches und wird daher auch vermieden. Aus dieser Sichtweise sind dann auch Menschen, welche Kinder / Jugendliche von der Schule abholen etwas Bedenkliches.

Menschen, welche sich um Kinder kümmern, die werden von den Lehrpersonen als Bedenklich eingestuft!

Ihr seid doch das Letzte, das Allerletze!


Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
17.07.2012 18:11
0 6

Re: Re: Schwer kranke Republik!

Ich habe über die Gesetzwerdung geschrieben!

Deine Antwort zeigt die Korrekteheit Deines Nicks!

Re: Re: Schwer kranke Republik!

Spielverderber.
Ich hab mich schon auf einen Artikel nur mit Kommentaren vom Loser gefreut (siehe weiter oben).

:-(

Re: Schwer kranke Republik!

Jaja Griechenland kommt.
Ikaria fängt schon einmal an.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
17.07.2012 16:11
2 11

De Leistungen des öff. Dienstes!

Steuereintreibung
Da sind die Unternehmen zur Berechung (auch SV) verpflichtet und haben eine Bringschuld zum Abliefern. Die Beamten heben also gar nichts ein, die prüfen manchmal a bissl.

Alterspflege
Wir in weiten Bereichen durch Eigenleistung der Familien gemacht. Wenn es nicht reicht, dann erbringen die Leistung Helfer aus dem Ausland, Beamte machen nichts!

Polizei
Tatsächlich hat Ö eine stabil sehr hohe Kriminalitätsrate und geringen Aufklärungsrate obwohl die Österreicher schon für knapp 30.000 Polizisten brennen.

Justiz
Tatsächlich ist die Justiz vollkommen am Ende und schützt die Täter (vor allem korrupte Politiker und Beamte) nicht aber die Bürger.

Bildung
Tatsächlich brennen die Ö schon für 125.000 Lehrpersonen, die Fähigkeiten der Absolventen kippen trotzdem weg.

Verwaltung
Tatsächlich brennen die Ö für eine Riesenveraltung. Diese hat kaum mehr einen Nutzen für die Bürger, die brauchen sich zu 90% gegenseitig.

Spitalswesen
Tatsächlich brennen die Ö für ein sehr teueres Spitalswesen, vermutlich weil des der korrupteste Bereich Österreichs ist.

Landesverteidigung
Tatsächlich brennen die Ö für ein beamtetes BH, wobei beamtete Soldaten an sich schon schwer krank sind.

Für diese Nichtleistungen brennen die Österreicher für 587.000 Aktive ö B. und von etwa 400.000 Ruhegenießern.

Die Beamtendespotie wird bald auch in Ö kippen!

Eduard 2013

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