23.05.2013 05:48 Merkliste 0

PH Tirol: Schmied steht zu Abberufung von Märk

 (DiePresse.com)

Ihr sei auch die Einstellung der Kandidaten zur Institution, die sie leiten sollen, wichtig, so Schmied. Deshalb seien Märks Aussagen ein "No-Go".

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Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) begründet die Abberufung des designierten Rektors der Pädagogischen Hochschule (PH) Tirol, Elmar Märk, mit einem "massiv gestörten Vertrauensverhältnis". Bei Personalentscheidungen seien ihr neben der fachlichen Qualifikation auch die Einstellung und Haltung der Kandidaten zu der Institution, die sie leiten sollen, wichtig. "Ich habe mit Erstaunen feststellen müssen, dass der Kandidat in einem öffentlichen Interview eine andere Haltung vertritt als im Bewerbungsgespräch mit mir", so Schmied bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Wien.

Märk war von Schmied noch vor seinem Amtsantritt am 1. Oktober abberufen worden, weil er sich in einem APA-Interview für die langfristige Integration der Lehrerausbildung in die Universitäten ausgesprochen hatte. Gleichzeitig hatte er betont, dass sich an der Ausbildung der angehenden Lehrer an der PH ab Herbst nichts ändern werde.

Schmied: "Das ist einfach ein No-Go"

Wenn man an der Spitze einer Institution stehe, müsse man auch bedingungslos zu dieser stehen, betonte Schmied. Man werde auf der ganzen Welt keinen Konzern finden, in dem der Chef einen Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft bestelle, der das Vertrauensverhältnis so massiv gestört habe: "Das ist einfach ein No-Go." Der Vertrag mit Märk werde daher nicht zustandekommen.

Zur Aussage des Tiroler Landesschulratspräsidenten und Hochschulratsmitglieds Hans Lintner (ÖVP), wonach der Rektorsposten nicht neu ausgeschrieben werde, da kein Bescheid bzw. keine schriftliche Mitteilung des Ministeriums vorliege, meinte Schmied, dass der Hochschulrat noch gar nicht vollständig getagt habe, da viele Mitglieder auf Urlaub seien. Solange kein neuer Rektor bestellt sei, werde der amtierende Rektor Markus Juranek die Geschäfte weiterführen. Die Letztverantwortung für die Entscheidung über Führungskräfte liege bei ihr: "Das nehme ich sehr ernst."

Schmied verteidigt Entscheidung an PH-Wien

Ihre Entscheidung für Ruth Petz als Rektorin der PH Wien verteidigte Schmied ebenfalls: Sie sei eine "Verfechterin der Kultur der Begründbarkeit". In den vergangenen Jahren habe es zwischen der amtierenden Rektorin Dagmar Hackl und dem Hochschulrat kein Vertrauensverhältnis gegeben. Die Entscheidung für Petz sei nun entlang der Empfehlung des Rats getroffen worden, sie habe als einzige Zustimmung bei allen Rats-Mitgliedern gefunden. "Und ich traue ihr das nach dem Bewerbungsgespräch auch zu." Kritik hatte die unterlegene Kandidatin Ilse Schrittesser, Institutsleiterin für Lehr- und Lernforschung an der Universität Innsbruck, geübt. Schrittesser, die eigentlich als Favoritin Schmieds galt, machte den Einfluss des Wiener Bildungsstadtrats Christian Oxonitsch (SPÖ) für die Entscheidung verantwortlich.

(APA)

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48 Kommentare
 
1 2
Gast: b754
23.07.2012 11:59
12 1

Die Genossen ....

... wissen eben genau, wo Sie mit der politischen Umerziehung anfangen müssen! Zuerst müssen die Lehrer auf Linie gebracht sein .. dann geht's eh schon von alleine in den Köpfen der Kinder weiter. Ganz nach dem SP Motto - egal was Du kannst, wie hart Du arbeitest .. was zählt ist ob Du auf Linie bist!

Gast: EskommtansTageslicht
23.07.2012 11:56
18 0

Qualitativ hochwertige Berufungen

Nun wird endlich allgemein deutlich, wie Berufungen im Bildungsbereich in Österreich erfolgen.

In Sonntagsreden wird von "qualitativ hochwertigen Berufungen" gesprochen.

Wer vom Fach ist, weiß schon längst, wie die Realität aussieht. Nur ein Beispiel für die Universität:

http://plagiatsgutachten.de/blog.php/uni-innsbruck-auserordentliche-professur-trotz-eigenplagiat-und-unethischer-autorschaften/

Gast: harakiri
23.07.2012 11:39
2 10

das ist doch ganz einfach,

Frau Schmied, immer erst schön die ÖVP fragen, die sagt Ihnen dann schon , was zu tun ist.In solchen Fällen sind sie die Entdecker der freien Meinungsäusserer , auch als Erfinder der direkten
Demokratie rühmen sie sich,aber nur , wenns um eigene Interessen geht. So sind sie halt, die Christlichen.

Re: das ist doch ganz einfach,

Bitte nehmen Sie Ihren nick wörtlich und begehen Sie es endlich...

Gast: Besenkammerln
23.07.2012 11:07
9 1

Wo ist Herr Spindelegger?

da findet gerade in Österreich eine rechtliche Schwei...statt, da äussert sich ein Bildungsexperte in einem Interview in einer Art und Weise die der Frau Schied nicht passt, und verliert sein Amt!
Hier sollte nicht Herr Märk verteidigt werden, sonder die Frage geklärt, wie offen man in Österreich noch seine Ansicht vertreten kann und darf, ohne seines Amtes bzw. seiner beruflichen Stellung verlustig zu gehen?
Diese Rechtsfrage müsste ganze Scharen von Rechtsexperten interessieren ( Mayer; Funk; Berka...), aber besonders die Politik, denn solche Fragen graben an der Glaubwürdigkeit unserer Demokratie!
Jetzt hätte die ÖVP die Möglichkeit Stellung zu beziehen!
(aber nicht der Herr Rauch, sondern der Chef selbst)

Gast: 1. Parteiloser
23.07.2012 10:02
2 1

Der Posterl- und Amterlschacher ist eigentlich ein korrupter Vorgang!

Wie krank in Österreich die Sichtweise zu diesem Thema ist, das zeigt auch die Überschrift "Eine Personalentscheidung als Kampfansage an die ÖVP" sehr deutlich.

Der Posterl- und Amterlschacher ist doch seit vielen Jahren das eigentliche Tagesgeschäft der Parteien. Diese Kämpfe zwischen den Parteien gehen voll auf Kosten der anderen Österreicher und müssen auch von diesen bezahlt werden. Dazu kommt noch, dass die Posterlinhaber kaum mehr einen Nutzen für Österreich und die Österreicher haben, sondern nur die Parteilinie und die Parteieninteressen vertreten müssen. Die Begünstigten des Posterl- und Amterl müssen dann selber das Spiel weiterspielen und so für eine Durchdringung von allen parteienkontrollierten Bereichen mit dem grausigen Posterl- und Amterlschacher bringen.

Nicht zu verachten ist auch, dass die Posterl- und Amterl rechtlich meist so abgesichert sind, dass diese den Begünstigten auf Lebenszeit eine perfekte Absicherung, auch bei Totalversagen, bieten (zB Pragmatisierung, auch Post, Telekom, Kammern, etc.).

Der Vergleich mit "hinter dem eisernen Vorhang" ist durchaus angebracht, weil ja eines der Niedergangsphänomene das ausgeuferte Bonzentum war. In Österreich sind davon alle Parteien gleich betroffen!

Staatswirtschaft =
Planwirtschaft =
korruptes Bonzentum =
Mangelwirtschaft!

Wann werden die Parteien und deren vielen Bonzen und Bonzerl endlich für Österreich und die Österreicher arbeiten?

Gast: Föhn
23.07.2012 08:35
4 4

Die Bildungslandschaft in Tirol

gehört ordentlich durchlüftet! Sonst wird einem bald schwarz vor Augen.

Gast: pol Beobachterin
23.07.2012 08:10
12 2

Die Schmied darf man nicht unterschätzen...

...Sie schaut zwar Cappuccetto-mäßig-harmlos aus, ist aber eine eiskalte und leider völlig sachkompetenzlose Ideologin.

10 1

Frau Schmied:

Sie sind eine Schande für dieses Land, wandern Sie aus in eine faschistische oder kommunistische Diktatur, da sind Sie besser aufgehoben! Es zeigt sich wieder einmal, je größer das "Gutmensch-Gehabe", desto ärger ....

Sind wir eigentlich

in Nord-Korea?

Wird die Frau Ministerin bald auch Lehrer(innen) zu ihrer Ehre auftanzen lassen?

11 0

Schmied folgt ja nur der SP Tradition ...

... die der Hr. Darabos ja schon vorgemacht hat. Unliebsame Mitarbeiter werden wegen "Vertrauensverlust" der Ämter enthoben. Typisch für die kommunistischen Ideologen halt - unliebsame und selbständig denkende Mitarbeiter werden entfernt und durch leicht lenkbare Ideologen ersetzt.

Aber eines muss man Fr. Schmied lassen - sie schafft es tatsächlich als treue Genossin the größte Bankenpleite der 2. Republik ( Komunalkredit ) hinzulegen und keiner fragt danach. Offenbar funktioniert das rote Netzwerk bestens ...

Gast: Hardliner 1
23.07.2012 00:31
1 1

das Band heißt Macht

in Großen Koalitionen wurde seit eh und je gepackelt. Freunderlwirtschaft einerseits und Animositäten zwischen Rot und Schwarz. Das Band, das die beiden verbindet, ist die Macht, der Zugang zu gut gefüllten Trögen, die Möglichkeit, Posten für gefällige Mitstreiter zu vergeben. Der rot-schwarze Spuk muss nächstes Jahr beendet werden. Vielleicht gibt es bis dahin wieder den Schilling.

wenn scherben glück bringen...

... warum schwebt die schmide nicht schon längst auf wolke 7???
was kann sie eigentlich als nächstes zammhaun? mark my words: wurcht was es ist: sie wird es tun!

Gast: mirwirdübel
22.07.2012 23:12
3 4

Warum die Nörgelei ?

Nur lauter Neider hier, die die Amtsführung dieser erfolgreichen Ex-Topbankerin kritisieren !

Schämen sie sich Ihnen !!!

Re: Warum die Nörgelei ?

Ironie?

Antworten Antworten Gast: mirwirdübel
23.07.2012 13:27
3 0

Re: Re: Warum die Nörgelei ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Galgenhumor

;)

Schmied und Darabos sind die Geheimwaffen der SPÖ

zur völligen Zertrümmerung der bestehenden Gesellschaft! Und dann führen sie uns ins marxistische Paradies.

8 0

na,

die Politkomissarin hat entschieden! Wird schon jemwnd rückgängig machen.

Gast: ROTFRONT
22.07.2012 20:43
12 0

Wer Meinungsfreiheit will

ist in der SPÖ ganz falsch siehe Darabosch vs Entacher und jetzt Schmid vs Märk.

Diese Partei ist in den Tiefen einer Meinungsdiktaur angekommen und absolut unwählbar.

Gast: sisterle
22.07.2012 20:14
14 0

Das ist ...

... was diese Bescheidenen Figuren am besten können. Intrige, Machtkampf, Hierarchie. Inhalt bleibt links liegen oder es kommen solche Monster wie die Zentralmatura raus. Bitte - schleichts Euch

Gast: Kommunal Kredit
22.07.2012 20:10
10 1

Nicht jede Bundesministerin

hat ein ungestörtes Verhältnis zur Demokratie.

1 0

Re: Nicht jede Bundesministerin


... nur die linken ?

Gast: vergilius
22.07.2012 20:08
15 0

die braucht sich beschweren

will selber die ahs ruinieren (und tut es auch durch ihre unverschämte budget-politik) und regt sich über einen auf, der kritische anmerkungen zu ph-s macht.

 
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Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung