24.05.2013 18:33 Merkliste 0

Eltern wollen Uni-Abschluss für alle Pädagogen

 (DiePresse.com)

Laut Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen können nur Universitäten die notwendige "Vielfalt von Bildung" bieten.

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Geht es nach dem Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs (BEV), sollen künftig alle Pädagogen an den Universitäten ausgebildet werden. Denn nur dort sei eine Ausbildung von Kindergartenpädagogen zu "Spezialisten für kleine Kinder" und von Lehrern zu "Kindheitsexperten" mit breiter pädagogischer, sozialwissenschaftlicher und fachspezifischer Basis möglich, so der BEV am Dienstag in einer Aussendung.

Kritik übt der BEV am Hauptverband Katholischer Elternvereine, der zuletzt vor eine "Verwissenschaftlichung" der Lehrerausbildung an den Unis gewarnt hatte. "Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Erziehung und Bildung im vorschulischen Bereich lediglich 'Betreuung' in einem typisch weiblich-mütterlichen Berufsfeld sei", betont der BEV und plädiert dafür, Kindern "von der Krippe bis zum Schulabschluss bestgebildete Pädagogen zur Seite zu stellen".

(APA)

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13 Kommentare
Gast: Franzia
16.08.2012 19:22
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Ja genauso soll es sein. Alle Lehrer Uni Abschluss

Kann ja nicht sein das jemand mit etwa 50 Jahren aus der Industrie kommt als Techniker. Oder ehemalige Firmenbesitzer. Dann einfach Lehrer ist.

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Gender

Hier haben wir einen Bereich in welchem vor allem Frauen arbeiten. Permanent wird uns erklärt, dass dort, wo mehr Frauen sind, alles besser läuft.
Warum dann hier nicht?
Wahrscheinlich versteh ich dass nicht, weil ich als Mann zu blöd bin!

Gast: Vater mit Matura
09.08.2012 06:54
3 1

schwerer Fehler

typischer Fall von falschem Elitedenken !

Durch die Verpflichtung zur Matura hat man in Wien schon etliche von Natur aus sehr gut geeignete Frauen und Männer vom Kindergärtnerberuf ausgeschlossen weil sie z.B aufgrund von Schwächen in Mathematik oder Rechtschreibung eine Matura nicht geschafft hatten. Die sogenannten Kleinkindpädagogen von der Uni KÖNNEN geeignet sein, müssen aber nicht geeignet sein !

ganz abgesehen davon dass die Lohnkosten für Beamte (auch in meiner eigenen technischen Dienststelle) extrem hoch sind (Ing. statt Werkmeister, Dipl.Ing. statt Ingenieure). Das ist in jeder Hinsicht völlig überzogen, man führt nur Schranken ein !

Richtiger wäre es das System durchlässiger zu gestalten, soll heißen weg vom Abschlußdenken (Matura, Studium) hin zur PERSÖNLICHEN Eignung für einen Beruf mit Fokus auf das jeweilige tatsächliche Anforderungsprofil.

Gast: Tja,
08.08.2012 17:20
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als ob das helfen würde.

Zeigt einfach nur, wie gespalten Menschen denken. Die, die eigentlich ständig über die Akademiker jammern, fordern auf der anderen Seite Akademiker. Ein phänomenaler Irrtum, zu glauben, dass Akademiker die besseren Ausbilder wären, weswegen ich nicht daran glaube, dass diese Forderung von normalbürgerlichen Eltern stammt. Auch hier trägt der Lobbyismus die Vernunft zu Grabe. Besser, ich bilde meine Kinder selbst aus, weil man dem Staat auch in der Bildung nicht mehr trauen kann.

Gast: pol Beobachterin
08.08.2012 17:11
0 0

Bundesverband der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen gegen Hauptverband Katholischer Elternvereine- das ist Brutalität ;-)

Oder Politik?

Alles so lassen

Alles so lassen wie es ist - und Ende der gegenwärtigen Diskussion - nur Verbesserungen in den jeweiligen Ausbildungsinstitutionen - Pflichtschullehrer sollen den Titel Bacc bekommen - AHS/BHS Ausbildung bleibt auf der Uni mit einer Verbesserung auch im Bereich der Fachausbildung neben einer Stärkung der Ausbildung zur schulischen Praxis. Einrichtung einer Institution, die vom BMUK (schulische Praxis) und dem BMWF (fachliche Ausbildung) beschickt wird und beiden Ministerien untersteht. Das Bundesamt für die primäre und sekundäre Bildung hat als Aufgabe die Koordination der schulpraktischen Ausbildung und der fachlichen Ausbildung aller Lehrer. Und ich verwende bewusst den NICHT Begriff Pädagogik - das ist eine Disziplin der Bildungswissenschaften, die theoretische Konzepte liefert, die in schulpraktische Konzepte einfliessen können/ sollen (Karl Reiter, Universität Wien)

Gast: 1. Parteiloser
08.08.2012 12:44
0 3

Auch dieser Elternverein kann nicht für die Eltern sprechen!

In diesem Fall ist es ein Elternverein für mittlere und höhere Schulen Österreichs, welche sich auf seine Aufgaben konzentrieren sollte.

Es ist auch ein Verein, welcher meint für alle Eltern sprechen zu können, obwohl die meisten Eltern diesen Verein nicht einmal kennen.

Es ist ein Verein, welche Vereinsmitglieder hat und damit die Vereinsmitglieder vertreten kann, niemals aber die "Eltern".

Dieser Verein lebt vermutlich vorwiegend von Subventionen, also der Zuteilung von Fördergeldern (Gelder der anderen Österreicher). Es scheint auch eine der vielen Vorfelsorganisationen der Parteien zu sein, wo sich Parteibonzerl ein schönes Leben auf Kosten der Mitmenschen machen können.

Die Wortmeldungen und Aussagen, egal von welchen Verein (oder Kammern) sollen nur die Interessen des jeweiligen Finanziers unterstützen. Die Parteibonzen sorgen ja für die Finanzierung der Parteibonzerl. Ein Interesse, dass die Absolventen endlich wieder was können, ein solches Interesse haben die Vereine eher nicht.

Würde mich nicht wundern, wenn der halbe Vorstand aus ÖAAB/GÖD Bonzen, oder auch Lehrpersonen, bestehen würde.

Jeder Verein hat das Recht zur Existenz und zum Ausleben seines Vereinslebens. Keine Vereine, keine Glaubensrichtung (auch Ideologen) haben aber das Recht deren Glauben und Interessen so zu den Mitmenschen zu tragen, dass diese in deren Leben und Interessen gestört werden.

Gast: Manfred Berger
08.08.2012 11:46
1 0

Ja,

aber dann auch zumindest einen Bakk für jeden Polizisten.

Re: Ja,

ist es ja ohnehin fast so - ohne Matura geht es nicht mehr und dann kommt die Ausbildung

17%

17% der Kinder gehen in ein Gymnasium. Warum glauben die GymLeut also, dass sich alles rund um sie dreht? in der Volksschule brauch ich keinen Dr. der duzende Bücher gelesen hat und nicht weiß wie man mit verspielten und oft rotzenden Kindern umgeht.
(Die restlichen 83% gehen übrigens in die BHS, Lehre, ...)

Gast: Tec60
08.08.2012 07:49
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Spezialisten und Experten

Klar. Am besten, ein Hochschulabschluss wird Voraussetzung für die Zeugungserlaubnis. Denn nur Eltern, die "Spezialisten und Experten" sind, können ihren Kindern die erforderliche Vielfalt von Bildung bereits von Geburt an vermitteln.

eltern wollen

eltern ist ein hochqualifizierter beruf.

Gast: vergilius
07.08.2012 21:52
4 1

60% der österreicher

wollen auch weiterhin das gymnasium. aber was schert das die ministerin. je bleder die leit, desto besser.

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung