18.05.2013 23:21 Merkliste 0

Ferien-Fortbildung laut Lehrergewerkschaft unmöglich

 (Die Presse)

AHS-Lehrergewerkschafter Eckehard Quin spricht von einer jährlich wiederkehrenden "Neiddebatte" über die Ferienzeit. Derzeit fallen laut Ministerium nur fünf Prozent der Fortbildungen in die Sommerferien.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/Apa. Das geplante neue Lehrerdienstrecht sieht eine Verschärfung vor: Anders als bisher sollen Pädagogen zu 15 Stunden Fortbildung verpflichtet werden, die ausschließlich außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden müssen. Die von politischer Seite geforderte vermehrte Fortbildung im Sommer stößt auf Widerstand der Lehrergewerkschaft. Die vorhandenen Ressourcen würden es unmöglich machen, Fortbildung nur in den Ferien anzubieten.

AHS-Lehrergewerkschafter Eckehard Quin rechnet vor, dass in diesem Fall für die rund 120.000 Lehrer in den Sommerferien 575 Fortbildungsveranstaltungen pro Woche angeboten werden müssten. Werden diese in Seminarform angeboten, würden 575.000 Nächtigungen anfallen, und zwar in der Hochsaison. Das wird wohl nur schwer zu bewältigen sein. Die Diskussion darüber nennt Quin eine jährlich wiederkehrende „Neiddebatte“ über die Ferienzeit. Derzeit fallen laut Unterrichtsministerium nur fünf Prozent der von Lehrern absolvierten Fortbildungen in die Sommerferien. An den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen finden laut Gewerkschafter Jürgen Rainer schon jetzt zwei Drittel der Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit statt. Allerdings, so Rainer, gebe es „im Bereich der BHS überhaupt keine gescheiten Angebote“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

184 Kommentare
Antworten Gast: pol Beobachterin
10.08.2012 09:29
2 0

Re: Ich verstehe die Aufregung nicht

Irgendwer muss die Fortbildungen auch bezahlen.

Wenn Sie 15 Std Fortbildung für ca. 70.000 Pflichtschulleher/innen benötigen, kommt da schon einiges an Referentengeldern zusammen. (pro Kurs ca. 20 Teilnehmer/-innen)

Und das ist die unterste Grenze.
Deshalb ist die PH wahrscheinlich sogar froh darüber, dass sich sie Lehrer/-innen auch an anderen Stellen (online...) fortbilden.

Gast: gast21_
09.08.2012 17:59
8 0

Am Thema vorbei - wieder mal

Man möge sich mal die "Angebote" der "Fortbildung" zu Gemüte führen, dann ist man in der Lage zu Verstehen.

Der Level der hier zugemutet wird ist es schlicht nicht wert besucht zu werden!

In der Dienstzeit und per Dienstauftrag kann ich mir da nicht helfen.

Wenn ich aber an einem dienstfreien Tag eine Fortbildung besuche (dazu bin ich gerne bereit) erwarte ich QUALITÄT!

Antworten Gast: 43er
10.08.2012 11:27
2 0

Naja, die PHs

gehören eh weg. Da sind sich alle einig.

Gast: hhhhhh
09.08.2012 17:14
5 0

frage

gibts auch eine verpflichtende fortbildung für landesschulratspräsidentInnen?

2 1

Re: frage

Die sollten aber mit der Grundausbildung beginnen.

Gast: NPT
09.08.2012 14:23
6 3

:)

Von den "Rechenkünsten" (die Übernachtungszahlen betreffend) des sogenannten AHS (!)- Lehres Quin einmal abgesehen, weiß ich aus der eigenen Verwandtschaft (AHS und BHS - Lehrer), dass keiner jemals eine Fortbildung in den Ferien besucht hat.

4 0

Re: :)

Es gibt genügend Lehrer, die sich in den Ferien fortbilden, aber es sollte jedem grundsätzlich selber überlassen sein, in welcher unterrichtsfreien Zeit er das machen will.

Gast: toro
09.08.2012 11:18
8 8

Originelle Argumentation des Kasperls Quin!

Das selbsternannte Tourismusweltmeisterland Österreich kann diese Nächtigungen nicht unterbringen.
Dann fordere ich: kein Wachstum im Tourismus mehr, sondern Quoten für Touristen - man kann schließlich nicht verlangen, dass ein Mehr an Nächtigungen bewältigbar ist.

Während der Unterrichtszeiten ist das natürlich kein Problem. So wie auch während der Wintersaison die Schulskikurse plus Nächtigungen mit 100.000en Schülern kein Problem sind.

Wäre ich Lehrer, ich würde mich für meine gewerkschaftliche Vertretung und deren Debilität in Grund und Boden schämen.

2 1

Re: Originelle Argumentation des Kasperls Quin!

Er sagt selten was, und dann liegt er meist daneben (weit weg vom Kern der Sache).
Zu wichtigen Fragen des Dienstrechtes für Junglehrer z.B. hört man von ihm gar nichts. "Der Kimberger wird`s schon richten"

Re: Originelle Argumentation des Kasperls Quin!

Da die Wintersportorte so überfüllt sind - überhaupt die 0 - 1 Sterne Kategorie - schreit die Tourismuswirtschaft so nach Schikursen.

Antworten Gast: Georg Mark
09.08.2012 11:51
8 5

Re: Originelle Argumentation des Kasperls Quin!

Herr Quin hat wohl an Bildungsorte wie den Wörtersee oder Kitzbühel gemeint und nicht einfache Bildungshäuser, welche nicht an Seen oder in den schönsten Lokationen liegen.
Man kann halt nicht alles bedenken. Aber wie wird wirklich so jemand Lehrervertreter? Genieren sich seine Kollegen nicht dafür?

Gast: HASP
09.08.2012 10:51
9 11

Realitätsfremde Lehrer

Nun, ein "normaler" Beschäftigter hat bei rund 1400 bis 1600 € Nettobezug (monat) mit 5 Wochen Urlaub auszukommen, die Fortbildung wird in Teilen sicher innerhalb der 5 Wochen abgewickelt und oft auch noch selbst bezahlt!!!
Daher - ab sofort 5 Wochen Urlaub für die Lehrerschaft - die freiwerdenden Zeiten können für die Fortbildung UND für GRATIS-NACHHILFE benutzt werden (wird Nachhilfe nötig hat nämlich vorher jemand in der Lehrerschaft seine Arbeit NICHT gemacht)!! Mit Neid, lieber HERRRRRRRRR Lehrervertreter, hat das nichts zu tun sondern nur mit dem in der Verfassung garantieren Gleichheitsgrundsatz!!!

Antworten Gast: pol Beobachterin
10.08.2012 09:36
1 0

Re: Als realitätsfremde Lehrerin

frage ich Sie:
Ist dass wirklich so, dass sich ein Großteil der österrreichischen Arbeitnehmer/-innen während des Urlaubes auf eigene Kosten in Kursform weiterbildet?


Antworten Antworten Gast: pol Beobachterin
10.08.2012 11:38
1 0

Re: Re: Als realitätsfremde Lehrerin

Ist DAS wirklich so...

Re: Realitätsfremde Lehrer

1600 als akademiker eher nicht, außer als einstiegsgehalt!

der neid schreit förmlich aus dem post!

Re: Realitätsfremde Lehrer

wenn alle gleich brav und fleißig wären, nicht einmal dann ist über solch imbecile vorschläge diskutieren.

3 4

Re: Re: Realitätsfremde Lehrer

Net amol diskutieren? Net amol ignorieren? Sie müssen Lehrer sein!

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 15:40
2 4

Re: Re: Re: Realitätsfremde Lehrer

In diesem Fall könnte es auch einer der 8.000 freigestellten, aber gut bezahlten, Lehrpersonen sein.

Dann ist dieser Kommentator aber nicht wirklich ein Lehrer, dann ist er nur einer vielen 1.000 Funktionäre Österreichs, welche keinen Nutzen für die Gesellschaft haben aber hervorragend von den Leistungen der Mitmenschen leben.

Gast: Georg Mark
09.08.2012 09:45
13 6

Werden nur die dümmsten Lehrer Lehrervertreter?

Wie kommt dieser beschränkte Lehrer auf eine Zahl von 575.000 Nächtigungen? Bei einer Pflichtweiterbildung von 15 Stunden hätte man in Seminarform zwei Tage Weiterbildung, was eine Übernachtung bedeutet (also dann 120.000 Lehrer x 1), aber nur dann, wenn die Veranstaltung an einem anderen Ort als dem Wohnort des Lehrers stattfindet. Da dies vermutlich nur für die Hälfte der Lehrer zutrifft, hätte man sogar nur mit 60.000 Übernachtungen zu rechnen und nicht mit der 10fachen Anzahl. Sollte man einen Lehrer, der so offensichtlich nicht einmal mit einfachsten mathematischen Prinzipien vertraut ist, nicht besser kündigen als ihn zum Lehrervertreter zu machen?

1 4

Re: Werden nur die dümmsten Lehrer Lehrervertreter?

Vermutlich ist er Humanist und nicht schnöder Realist.

Re: Re: Werden nur die dümmsten Lehrer Lehrervertreter?

Ob man zwingend Humanist sein muss, um Lehrergewerkschaftler zu werden, sei dahingestellt: der aus einfachsten Verhältnissen kommende Fritz Neugebauer ist durch seine v.a. gewerkschaftliche Arbeit zum mehrfachen Euro-Millionär geworden. Zu sich selbst - das zeigt sich auch äußerlich - ist er also zweifellos sehr human.

1 4

Re: Re: Werden nur die dümmsten Lehrer Lehrervertreter?

Dieses Posting ist noch dümmer als die Lehrerargumentation!

3 1

Re: Re: Re: Werden nur die dümmsten Lehrer Lehrervertreter?

Nicht, wenn man es verstanden hat.

Gast: pol Beobachterin
09.08.2012 08:55
3 1

Fortbildungsgesamtstundenzahl ist unbekannt

Es gibt nirgendwo eine Statistik, wieviel Fortbildung die Lehrer/-innen tatsächlich machen, weil ausschließlich die Fortbildungen, die über die PH laufen, erfasst werden! (zB online- Seminare, universitäre Lehrgänge... alles nicht gesamt erfasst)


Sinnvolle Kurse in der Ferienteit

Ich persönlich würde die für mein Fach notwendigen Fortbildungen gerne in der Ferienzeit machen. Habe auch schon einige Online-Fortbildungen gemacht. Ich finde es eher stressig, den Stoff wegen ausgefallener Stunden einzuarbeiten, wenn eh schon aufgrund der Stundenkürzungen so wenig Zeit für manche Fächer bleibt. Leider fehlt das Angebot oft in den Ferien. Gute Kurse werden eher selten in den Ferien angeboten. Nur für eine schönere Statistik als Kommerzialistin ein Weinseminar zu besuchen finde ich echt lächerlich.

Schaut euch die Pisa-Studie an...


.....dann wisst ihr, welche Lehrer-Qualität in Österreich herumläuft.

Hauptsache viel Ferien, wenig arbeiten, die Ausbildungsqualität ist denen Wurscht.


Antworten Gast: NPT
09.08.2012 14:17
3 1

Re: Schaut euch die Pisa-Studie an...

Es sollte sich auch bis zu Ihnen durchgesprochen haben, dass die PISA -Studie keinerlei Aussagekraft hat. In vielen Ländern. wie z.B. Finnland werden die Schüler extra auf die Fragestellung des PISA-Tests gedrillt. Das Endergebnis der ach so großartigen Schulausbildung in z.B. Finnland ist eine enorme Jugendarbeitslosigkeit. Also was soll das?

Re: Schaut euch die Pisa-Studie an...

Dieses Pisa-Argument geht mir echt auf die Nerven. Es kann doch nicht sein, dass der einzige Rückschluss nur sein kann "alle Lehrer haben versagt". Es gibt soooo viele Einflussfaktoren auf Schüler, der Lehrer ist nur einer davon. Hier ein interessanter Link zu einer etwas objektiveren Interpretation der Ergebnisse.

http://lernen.lerntipp.at/401/pisa-die-wirklichen-ursachen-guter-und-schlechter-ergebnisse

Übrigens, während Ö eine der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten Europas aufweist (Platz 2 soweit ich weiß), liegt Pisa-Vorzeigeland Finland auf Platz 11. Ich frage mich, was wichtiger ist, Tests oder der erfolgreiche Einsatz im Berufsleben?

Mein Gott, bevor ihr euch so viel überlegt...


....warum ihr so schwach seid, sollt ihr euch überlegen, wie ihr besser werden könnt.

z.B. Fortbildung in den Ferien.

PS. Die Lehrer weigern sich ja auch seit Jahren Leistungsbeurteilungen über ihre Qualifikation einzuführen.

Mit dieser Mentalität gefährden sie unsere Zukunft.

14 1

Diskurs

1. meine Mutter, pensionierte VS Direktorin, hat jedes Jahr in den Sommerferien ihre Fortbildungen besucht. Wie etliche ihrer Kollegen auch, natürlich nicht alle!
2. welcher Angestellte in der Privatwirtschaft würde sich nicht mokieren würde man seinen Urlaubsanspruch immer wieder diskutieren.
3. ich habe mich nach einem Jahr PH entschieden nicht Lehrerin zu werden, trotz der wunderbar langen Ferien.
4. es gibt etliche engagierte Pädagogen, die sich in ihrer Freizeit für ihre Schülerinnen einsetzten und mit ihnen arbeiten. Dies kann ich aus der Praxis in den Schulen meiner beiden Kinder sehr gut beobachten. Natürlich gibt es auch wiederum viele Lehrer, die jegliche Pädagogik vermissen lassen. Leider wie in jeder Berufsparte, wie in meiner als Steuerberaterin.
5. natürlich gehört das Dienstrecht an die heutigen Anforderungen angepasst. Aber vielleicht mit klarem Blick und weniger Emotionen und einer Gewerkschaft, die sich vielleicht nicht auf Nächtigungszahlen herausredet.

0 1

Re: Diskurs

Ich glaube nicht, dass im Lehrerdienstrecht die Schulferien einen Urlaubsanspruch gleicher Länge begründen. Es diskutiert also niemand Ihren Urlaubsanspruch, sondern das, was Sie außerhalb Ihres - sicher wohlverdienten - Urlaubs in den Ferien machen!

2 6

wer behauptet denn, dass Lehrer....


....in den Saisonmetropolen die Weiterbildung machen sollten. Eine Mittler Bezirksstadt, von denen es doch einige geben sollte, würde doch auch genügen.... und den meisten würde eine Fortbildung im Ausland auch nicht schaden, vor allem den Sprachlehrern, vielleicht sind sie dann endlich in der Lage, den Unterricht in der Fremdsprache zu halten, ohne Zuhilfenahme der Muttersprache.....

Antworten Gast: Russischlehrer
09.08.2012 20:09
0 1

Re: wer behauptet denn, dass Lehrer....

Sprachlehrer sind durchaus in der Lage, den Unterricht in der Fremdsprache zu halten. Aber Sprachunterricht nur in der Fremdsprache war vorgestern, zumindest im Anfangsstadium. Die Lernenden sollen nicht erraten, was gesagt wird, sondern verstehen, und dazu brauchen sie bei geringerem Kenntnisstand Erklärungen in der Muttersprache (oder einer anderen Sprache, die ihnen schon bekannt ist). Die Methode, die Sie vorschlagen, ist altmodisch und für die Lernenden viel zu frustrierend. (Ich schreibe bewußt "Lernende" und nicht "Schüler", weil das für die Erwachsenenbildung genauso gilt.)

Bayern hat ein weit besseres Schulsystem, kürzere Ferien und keine Gesamtschule

trotzdem stecken die Bayern die Österreicher auf der Uni in die rasche!

komisch....

Antworten Gast: btw
09.08.2012 14:15
3 2

Dichtung und Wahrheit...

Komisch ist da vielleicht nur Ihre Gedankenführung: weil Bayern Ihrer Meinung nach "ein weit besseres Schulsystem, kürzere Ferien und keine GS" habe, "stechen die Bayern TROTZDEM die Ö in die rasche" - entweder ich hab da sehr subtile Ironie nicht verstanden, oder Sie sollten sich intensiver auf die Logik von Grund und Wirkung einlasse...

Ach, und übrigens:
Ferien in Bayern 2012: Sommer 6 Wochen, Herbst 1Wo, Weihnachten 2 Wo, Winter 1 Wo, Ostern 2 Wo, Pfingsten 2 Wo => 14 Wochen
Ö: Sommer 9 Wo, Weihnachten 2 Wo, Winter 1 Wo, Ostern 1 Wo => 13 Wochen

http://www.feiertage-newsletter.de/ferien-kalender/termine-schulferien-bayern-by.php

Re: Dichtung und Wahrheit...

soll "Tasche" heissen, aber geilen sie sich eben an Tippfehler auf.

aber mit den Ferien haben sie recht

Gast: Meinninger
09.08.2012 06:06
4 2

..erfahren...

Lehrergewerkschafter und Personalvertreter haben wenig Erfahrung mit Weiterbildung,..bauchen sie auch nicht, denn sie haben ja den bequemeren Weg fernab des Unterrichts gewählt,.. gut für die Schüler allemal.
Und daher ist das Killerargument des Herrn Funktionärs durchaus verständlich,...er wird nie Fortbildung brauchen, höchstens in Sachen Opportunismus, und die gibt es in Österreich ja schon beim Heurigen.

Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

im Urlaub zu Forbildungskursen zu verplichten?

Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

wie wäre es damit, allen Arbeitnehmern 2 Monate Sommerferien, 2 1/2 Wochen Weihnachtsferien, 1 Woche Osterferien, plus Semesterferien plus "Arbeitsautonome Tage" zu geben. Und sie zur "Strafe" mittags heimzuschicken, damit sie dort "weiterarbeiten" können … wer für x Stunden bezahlt wird, arbeitet (jedenfalls anderswo) auch für x Stunden. am Vormittag recht zu haben und am Nachmittag frei ist jedenfalls ein einzigartiges Privileg. Da kann die rückwärts gewandte Beton-Fraktion unter den Lehrern und -innen noch so windig herumargumentieren.

Antworten Antworten Gast: tunaider
09.08.2012 14:15
2 0

Re: Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

"am Vormittag Recht zu haben und am Nachmittag frei" - das hört sich verdächtig an... übrigens: in genug Schule wird von 8 bi 15, 16 Uhr unterreichtet.

Antworten Antworten Gast: exschüler
09.08.2012 13:40
3 5

Re: Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

ICh würde Ihnen raten sich mal schlau zu machen, wie sich der Lehrergehalt zusammensetzt. Es ist nicht so, dass es 3 Monate Urlaubsgeld gibt - es wird über das Jahr weniger ausgezahlt. Haben Sie jemals versucht 6 Stunden durchgehend in einer motivierten freundlichen Art - das wäre dann das Gegenteil ihres mails - Leuten, die es teilweise nicht interessiert oder grade andere Sorgen haben, etwas nahezubringen? Ah ja, und sie werden dann von Jedem, der keine Ahnung hat danach kritisiert und beschimpft. Viel Spaß! Vergessen wir nicht, dass sie auch gerne 2 Stunden früher in die Firma kommen, weil ein Elternteil sonst keine Zeit für ein Gespräch hat - also außerhalb des Parteienverkehrs. Nicht zu vergessen, dass Sie sich bei jedem ihrer Klienten Gedanken um ihr psychisches Wohl und familiären Umstände machen und bei Bedarf in ihrer Freizeit intervenieren bzw. Gespräche führen und helfen.

Re: Re: Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

ich arbeite 10h pro Tag und Lutsch auch nicht gerade am Daumen...

Buhu böse Kinder...

4 1

Re: Re: Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

Mir kommen die Tränen! Was Sie hier beschreiben, ist durchaus löblich und wird sicher von der Mehrzahl der Lehrer auch gelebt - nur in der Privatwirtschaft lässt auch die Mehrzahl nicht nach 8!! Stunden den Bleistift fallen und Probleme mit unmotivierten Kunden etc. gibt es auch und wenn der Chef in der Freizeit ruft, springen die meisten auch. Und Fortbildung findet - rein aus Gründen der Arbeitslast - auch meistens in der Freizeit statt.

Antworten Antworten Antworten Gast: kratulire
09.08.2012 14:32
0 0

Re: Re: Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

Ich gratulieren Ihnen zu dem außerordentlich guten, ausgewogenen Posting.

Re: Wie wäre es damit, alle Arbeitnehmer

das ist lehrverpfluchtungsfreie zeit, kein urlaub

Es behauptet ja niemand, dass Lehrer nicht arbeiten ..

(einige mehr andere weniger wie im öffentlichen Dienst so üblich - sprich: die Minderleister werden zum Schaden der Kinder mitgezogen).
Aber von Neid zu sprechen wenn man verlangt, dass sie arbeiten wie alle anderen auch, ist reine Kampfrhetorik.

Antworten Gast: whddg
09.08.2012 14:16
0 0

Re: Es behauptet ja niemand, dass Lehrer nicht arbeiten ..

Was heißt denn genau "arbeiten wie alle anderen"?

Gast: guy fawkesII
08.08.2012 23:11
16 3

unerträglich

ein gedankenexperiment: wenn lehrer sein so toll ist und die ferien so super - warum gibt es dann zu wenig lehrer? warum werden nicht einfach all jene die meinen unterrichten ist nur lenz und eierkuchen einfach lehrer.
wenn es aber nicht so toll ist ein lehrer zu sein und die meisten lehrer es einfach nur fein finden 2 monate ferien zu haben warum ergreifen dann nicht all jene die finden lehrer sind nur maden im speck den beruf lehrer um ihre kinder vor diesen subjekten zu schützen.

das niveau dieser debatte ist unerträglich. wenn man in einer "wissensgesellschaft" jenen beruf der das fundament darstellt dergleichen unterminiert was soll da rauskommen?

Antworten Gast: NPT
09.08.2012 14:33
1 1

Re: unerträglich

Nur so nebenbei - AHS-Lehrer haben ca 15 Wochen Freizeit! Das hat mir ein verwandter AHS-Lehrer, der im Gegensatz zu Herrn Quin, des Rechnens kundig ist, vorgerechnet!

Re: unerträglich

wenn es so toll ist, pilot zu sein (oder neurochirurg oder filmschauspieler oder oder oder …) … selten ein so eigenartiges argument gehört/gelesen. ihrer logik folgend bedeuten noch weniger lehrer noch kürzere arbeitszeiten. oder meinen sie: wenn's gar keine lehrer mehr gibt, ist deren arbeitszeit gleich null? denn dann hätten sie wiederum recht, auf eine kabarettistische art ... im sinne des tschenderns sind natürlich auch die -innen gemeint.

Antworten Antworten Gast: habensiewirklich
09.08.2012 14:18
0 1

Re: Re: unerträglich

Haben Sie sein Posting wirklich gründlich gelesen? Wenn ja, warum posten Sie so wirr und hassend?

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung