22.05.2013 07:45 Merkliste 0

Lehrer verdienen weit weniger als andere Akademiker

 (DiePresse.com)

Österreichische Lehrer verdienen zwischen 58 und 65 Prozent des Lohns anderer Akademiker. Die Kluft ist weit größer als in anderen Ländern.

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Pädagogen werden in Österreich deutlich schlechter bezahlt als in anderen Bereichen tätige Akademiker, zeigt eine nun von der OECD veröffentlichte Statistik aus der Studie "Bildung auf einen Blick" (2011). So verdienen Lehrer in Österreich nach 15 Jahren Berufserfahrung nur zwischen 58 und 65 Prozent des Durchschnittsgehalts anderer Akademiker. Im EU-Schnitt sind es hingegen zwischen 78 und 88 Prozent, im OECD-Schnitt 77 bis 85 Prozent.

Nach 15 Jahren im Job sind Österreichs Lehrer allerdings noch weit vom Höchstgehalt entfernt. Mit der geplanten Dienstrechtsreform, über die mit der Lehrer-Gewerkschaft am Montag wieder auf Beamtenebene verhandelt wird, ist geplant, die Anfangsgehälter anzuheben und die Gehaltskurve abzuflachen.

Nur 58 bis 63 Prozent

Bei der Differenz zu den Gehältern anderer Akademiker macht es derzeit in Österreich kaum einen Unterschied, ob Lehrer eine dreijährige Ausbildung an einer Pädagogischen Hochschule (PH) oder eine fünfeinhalbjährige an der Uni gemacht haben: Die an den PH ausgebildeten Volks- und Sonderschullehrer (Primarstufe) verdienen 58 Prozent anderer Personen mit Abschluss im Tertiärbereich.

In der Sekundarstufe I, wo an der Hauptschule Lehrer mit PH-Abschluss und an der AHS-Unterstufe Pädagogen mit Uni-Abschluss arbeiten, liegt das Einkommen bei 63 Prozent von jenem anderer Akademiker. Die an den Unis ausgebildeten Lehrer für AHS und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) erhalten nach 15 Dienstjahren 65 Prozent vom durchschnittlichen Gehalt anderer Akademiker.

Kluft in Österreich außergewöhnlich

Mit der geplanten Reform der Lehrerausbildung sollen künftig alle Pädagogen denselben akademischen Abschluss bekommen und die derzeitigen Unterschiede bei Ausbildung und Bezahlung je nach Schultyp aufgebrochen werden. Solche Unterschiede sind übrigens in der Mehrzahl der untersuchten Länder zu finden, in 19 von 28 OECD-Staaten, von denen Daten verfügbar waren, werden Lehrer der Sekundarstufe besser bezahlt.

Der Abstand von Lehrer- zu anderen Akademikergehältern in Österreich ist nicht nur deutlich größer als im EU-Schnitt, er ist auch innerhalb der OECD außergewöhnlich. Eine größere Differenz gibt es nur in der Slowakei (44 Prozent des Einkommens anderer Akademiker), Ungarn (45 bis 54 Prozent), Island (50 bis 61 Prozent), Tschechien (51 bis 55 Prozent) und USA (61 bis 65 Prozent).

In den meisten anderen Ländern verdienen Lehrer 80 Prozent des üblichen Akademikergehalts oder mehr: So liegt es in den Niederlanden bei 61 bis 81 Prozent und in Frankreich bei 78 bis 85 Prozent. In einigen Ländern geht es sogar über das übliche Akademikergehalt hinaus, etwa beim PISA-Spitzenreiter Finnland (85 bis 101 Prozent) oder in Deutschland (88 bis 106 Prozent). In Südkorea, Luxemburg, Portugal und Spanien liegt es generell über den Einkommen anderer Akademiker.

(APA)

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247 Kommentare
 
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Re: Re: Re: Gleiches Recht für alle

Dativ, Dativ,
warum bist du kein Akkusátiv?

vielleicht pro Jahr, aber nicht pro Stunde...

da sind einige von ihnen vergleichsweise Großverdiener... :-)

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Und wie

sieht es beim Lebenseinkommen aus? Hier liegen doch die Lehrer weit über dem Durchschnitt. Der Artikel zeigt doch nur eine Momentaufnahme und ist blanke Stimmungsmache.

Antworten Gast: Pedro
19.08.2012 00:24
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Re: Und wie

Es geht im Artikel um den Vergleich unter Akademikern, nicht um den Vergleich mit der Gesammtbevölkerung.

Die Lehrer in Österreich verdienen viel zu wenig. Nicht umsonst haben wir Fächer bei denen 2/3 der fertigen Lehrer statt zu unterrichten in der Privatwirtschaft bleiben.

Manche Deutsche Bundesländer und Schweizer Kantone zahlen mittlerweile das 3!!! fache der Gehälter für die Lehrer wie bei uns. Und manche davon werben aktiv (bei Bayern geschah das sogar eine Weile mit Unterstützung des Landes OÖ) unsere Lehrer ab.

Ich kenne Haks in denen Studenten und Pensionisten den Betrieb aufrechterhalten, weil die fertigen Lehrer die Privatwirtschaft vorziehen. In den HTLs ist es vielfach gleich. Dazu gibt es so wenig Sportlehrer, dass sogar Studenten nach lediglich ein paar Semestern an der Uni schon gelegentlich eine volle Lehrverpflichtung bekommen. Biologielehrer die ohne Chemie studiert zu haben, dieses unterrichten, weil wer soll es mangels Fachlehrer sonst tun. In vielen Fächern läufts genauso.

Irre was da abgeht. Die Österreicher dreschen immer noch weiter auf die Lehrer ein und verschlechtern weiterhin ihre Arbeitsbedingungen und kriegen nicht einmal mehr mit, dass wir kurz davor stehen, mangels Lehrer einige Schulen schließen zu müssen. Bzw. dass wir Personen als Lehrer einsetzen die gar nicht für dieses Fach ausgebildet sind, einfach weil sonst der Unterricht nicht mehr stattfinden kann.

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Re: Re: Und wie

Na gut, aber dann ist es zumindest Jammern auf hohem Niveau: Laut Bericht der EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou (Okt. 2011) "seien Lehrer am besten in Luxemburg, Dänemark und Österreich bezahlt, wenn man Einkommen und sonstige Zulagen zusammenzählt. Am schlechtesten bezahlt sind demnach Lehrer in Bulgarien und Rumänien." Und dass eine Stichtagsbetrachtung nach 15 Berufsjahren tendenziös ist und die nicht gegebenen automatischen Vorrückungen in der Privatwirtschaft vernachlässigt, ist wohl unbestreitbar.

Re: Re: Und wie

Sie haben mit Ihrer Argumentation teilw. recht.Teilweise, weil sich die von Ihnen beschriebene Situation nur auf naturwissenschaftl. Fächer beschränkt. Die Lösung wäre einfach: Gehaltsschemata in Abh. von dem unterrichteten Gegenstand. Die Jobsituation eines Lehrers mit der Jobsituation in der Wirtschaft können Sie schon alleine aufgrund des Unterschieds im Wettbewerb (intern und extern) nicht ansatzweise vergleichen.

Re: Re: Und wie

schulen zusperren usw. ich zitiere da chin meyer: wenn die bevölkerungsentwicklung so weiter geht ist das über kurz oder lang eh ein türkisches problem ;-)

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Re: Re: Und wie

Super!! Genau so ist es, aber Österreich ist wie Schilda- es kapiert gar nichts. Ähnliches spielt sich bei der Vernichtung von Nahrungsmitteln zur Spriterzeugung ab- andere bremsen schon, aber die Österreicher kapieren die Lage schon wieder nicht. Ähnliches bei der Gesamtschule- andere rudern zurück, aber Österreich kapiert es nicht u.v.a.

Gast: Argesauge
18.08.2012 16:32
13 16

Was istbdas für ein artikel ?

waere schon nett ein paar fakten zu bringen liebe presse!

wie hoch sind denn die gehaelter?

prozentsaetze ohne basiswert sind wertlos!

lehrer arbeiten locker 10 wochen nicht! Das mit der vorbereitungmund weiterbildung in den ferien ist ein schmäh!

und dann noch halbtags arbeiten - sorry aber der artikel ist reine gehirnwaesche!


Antworten Gast: Pedro
18.08.2012 20:17
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Re: Was istbdas für ein artikel ?

Es ist nicht interessant wieviele Wochen jemand nichts tut, sondern wieviele "Stunden" er im "Jahr" leistet.

Und da schlagen die Lehrer in Österreich die ASVGler inkl. Überstunden (laut dem Arbeitgeber)!

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Re: Re: Was istbdas für ein artikel ?

Ist da die Bettruhe auch mit berechnet???

Gast: yoshi1
18.08.2012 16:20
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An all die Neider in ihren Billigjobs:

Werdet Lehrer, wenn die Priviligien für diesen Berufsstand euch so neidig machen..!

Ist schon komisch, dass man mittlerweile Leute suchen muss die unterrichten wollen. Aber das stört die Matschkerer nicht. Ihr seht 10 Wochen Urlaub und 20 Stunden unmittelbare Unterrichtszeit. Der Rest wird einfach übersehen.

PS. Denkt mal nach welche politischen Fraktionen ein Interesse daran haben die Bevölkerung gegen Lehrer einzuvernehmen. Vielleicht geht euch dann ein Licht auf, warum dieses leidige Thema ständig in die Medien zurückkehrt..!

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Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

Hey, das ist aber ein seltsamer Reflex: obwohl der Artikel darüber handelt, wie wenig die Lehrer verdienen, schreiben Sie über den angeblichen Neid der Anderen. Nicht immer, wenn in einem Artikel das Wort Lehrer vorkommt, ist er gegen die Lehrer gerichtet.

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Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

...die Lehrer haben die schlechtesten Arbeitsbedingungen und sind am meisten "verpolitisiert". Was ist da wohl passiert bzw. wer ist schuld daran?......

Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

in Bayern stehen Lehrer 28(!) Stunden in der klasse!

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Re: Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

Sie verdienen auch erheblich mehr und die Vergleiche hinken wie üblich. Sie haben ja ach so kurze Ferien- nix ist wahr. Das ist alles gesteuerte Hetze, um die öst. Lehrer ordentlich zu schröpfen. Die öst. Kinder werden es spüren.

Antworten Antworten Gast: Pedro
18.08.2012 20:47
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Re: Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

Die Angabe der zu leistenden Unterrichtsstunden sagt meist nur wenig darüber aus, wieviele Stunden tatsächlich in der Klasse gehalten werden.

Es geht dabei meist um Wertigkeiten des Faches. Zb. müssen unsere Lehrer derzeit 20h unterrichten. Ein Turnlehrer dank seiner Wertigkeit tatsächlich 22. Ein Rechnungswesenlehrer tatsächlich steht real 17h in der Klasse um die 20h zu erfüllen. Je nach Fach benötigt man für Vor- und Nachbereitung halt mehr oder weniger Zeit. Das wird derzeit zumindest zum Teil berücksichtigt.

In Zukunft sollen es "real" 24 bzw. in Ausnahmen die in Wahrheit die Regel werden 28h sein.
24h "in der Klasse" würden bei einem heutigen Rechnungswesenlehrer 28h Unterrichtsverpflichtung bedeuten.

Das bedeutet dass in der Hak zb. 1/3!!! der derzeitigen Lehrerstellen gestrichen werden sollen. Dabei gibt es dort bereits das Problem dass die in der Privatwirtschaft soviel verdienen dass nur noch 1/3 den Job überhaupt antritt. Der Rest bleibt in der Privatwirtschaft. Und immer weniger treten den Dienst an.

Es unterrichten derzeit Studenten und Pensionisten, weil sonst die Schulen geschlossen werden müssten.

Jetzt wird weiter der Lohn gekürzt ...

1 1

Re: Re: Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

...es kommt nicht darauf an, wie viel oder wie lange man arbeitet, sondern was man dabei vermittelt!

Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

in Bayern steht meine bekannte als Lehrerin 18(!) Stunden in der klasse!

Re: Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

Sorry, 28 Stunden!

Antworten Gast: Argesauge
18.08.2012 16:33
3 4

Re: An all die Neider in ihren Billigjobs:

das ist das bloedestenargument ueberhaupt.

und zwar ganz dicke!

es zeugt von grenzenlosem egoismus - ich hoffe siemsind kein lehrer!

Gast: warum mobil nicht kommentierbar??
18.08.2012 14:10
4 8

Naja

verdienen ja auch nicht alle Akademiker gleich und das Lehrerstudium zählt jetzt nicht gerade zu den anspruchvollsten (die meisten)..

bei den Löhnen und dem Lehrerbild sind halt die AltlehrerInnen schuld (keine Vorbereitung etc..)

schade um die jungen motivierten die auch (mit denen ich gesprochen habe) für eine transparente 40h Woche wären Plus fixer Arbeitsplatz an der Schule.. würde der ganzen 'Ferien Neiddebatte' helfen

(an der Uni gibt's ja auch keine Ferien sondern Vorlesungsfreie Zeit in der geforscht wird.. warum also nicht auch und der Schule Weiterbildung und Anwesenheit zur Vorbereitung aufs neue Schuljahr/nächsten Wochen)

stimmt. sie verdienen weit weniger

und bekommen zuviel!

in Bayern steht man mit fulltimejob Lehrer 28(!) Stunden in der Klasse!

nicht 22 oder 24 wie bei uns!

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Frage in der Maturaklasse:

Wer will Lehrer werden?
Drei zeigen auf.
Welcher Schultyp?
(1) Ich will Volksschullehrer werden. In St. Gallen (CH). Hab den Job schon versprochen bekommen.
(2) Gymnasiumslehrer in der Türkei für Türkisch, Deutsch und Geografie.
(3) Meine Eltern wandern in Kürze in die USA aus. Ich spreche gut Englisch und möchte an einem College unterrichten.

Frage an den Rest: Warum will sonst niemand Lehrer werden?
Antwort: Haha, dann müssten wir ja solche smartphonisierten Redbullianer unterrichten, wie wir es sind. Das sind die Sommerferien nicht wert.

So schaut's aus.

Gast: klaus3
18.08.2012 08:05
18 2

Mich

wundert, daß bei dem allgemeinen Lehrer-Beshing überhaupt noch wer diesen Beruf wählt?

Antworten Gast: gast567
18.08.2012 13:34
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Re: Mich

3 monate urlaub, halbtagsjob, praktisch unkündbar udn super gehalt bei den arbeitsstunden

ist dieser artikel

eine werbeeinschaltung der Gewerkschaft ?

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igitt

der Einheitslohn, igitt!

hmmm

ist da auch berücksichtigt, daß sie im Jahr über 10 Wochen Urlaub haben?

Antworten Gast: vergilius
18.08.2012 07:06
8 3

Re: hmmm

oh, Sie haben es auch noch nicht verstanden. bei lehrern wird etwa ein zehnmonatsgehalt auf zwölf monate aufgeteilt. daher gibt es auch eigene gehaltsschemata.

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Re: Re: hmmm

falsch! 14 Monate auf 12 wobei 10 gearbeitet werden!

Re: Re: Re: hmmm

nicht 10, sondern 9 und dafür 14 Gehälter samt Zulagen.

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Re: Re: Re: hmmm

die 3 "Rotstrichler" sollten Nachhilfe bekommen....

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andere akademiker

arbeiten dafür.

Re: andere akademiker

vor allem in den ferien

zb am 3.9.
mein kind hat schulbeginn,
doe lehrer halten das fuer einen arbeitstag, ich muss urlaub nehmen, denn um 10 muss ich soe abholen....

alles klar?

Re: Re: andere akademiker

Ja, weil ab 10 dann nachprüfungen sind, Jahresschluss Konferenz für die letzten Entscheide fürs alte Schuljahr, Eröffnungskonferenz für das neue, Klassenkonferenzen der Anfängerklassen, Klassenvorstandsbesprechungen mit den Direktor usw.

Die Kinder gehen um 10 heim...die Lehrer aber wohl eher nicht - es gibt eben auch andere Arbeit als zu unterrichten.

Und noch etwas: Die Schule ist keine Kinderaufbewahrungsstätte sondern eine Bildungseinrichtung! (auch wenn das viele nicht glauben mögen)

Re: Re: Re: andere akademiker

und warum macht man diese dinge nicht in den (2) Monaten Ferien??
3 Monate Urlaub im Jahr sind an Dreistigkeit nicht zu überbieten, dann noch administrative Arbeiten in die Schulzeit zu verlagern ist eigentlich unfassbar.

Re: Re: Re: Re: andere akademiker

Warum sollen meine Ex-Kollegen dies in ihrem unbezahltem Urlaub machen?
Noch dazu geht es schlecht Konferenzen Über Schülerleistungen abzuhlten, die noch nicht vollbracht wurden usw.
Wie gesagt: wenn man vom (organisatorischem) Ablauf mancher Dinge einfach null Ahnung hat, sollte man höflich nachfragen und nicht trollig herumbrüllen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: bärig
18.08.2012 20:15
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Re: Re: Re: Re: andere akademiker

Lehrer sind Saisonarbeiter- ebenso wie mein Neffe, der einen Eissalon führt. Der verdient in den Monaten Mai-September und danach hat er frei. In jüngeren Jahren arbeitete er in den Wintermonaten als Skilehrer.

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Re: Re: Re: Re: andere akademiker

Sie checken wohl gar nichts! Sollen die Lehrer zum Beispiel Notenkonferenzen machen, bevor überhaupt Schüler da sind? Oder wie stellen Sie sich das vor?

Antworten Antworten Antworten Gast: yn
18.08.2012 06:37
1 4

Ein Lehrer

drückt seine Geisteshaltung in seinem Gastnamen aus: So ist es halt.

Re: Ein Lehrer

Tja - Pech gehabt, ich bin nur kein Lehrer (mehr) - siehe Posting weiter unten. Aber wie schon noch weiter unten geschrieben: Pauschalurteile sind fürs Klo.

Und das ist wirklich so, nur manche wollen halt einfach nicht auf ihrem Kästchendenken heraustreten und sich das ganze mal real anschauen oder sagen lassen.

Umrechnung

Da unsere hochgeschätzten Lehrer immer die dienstfreie Zeit im Sommer betonen, sollte das Gehalt dann auch umgerechnet auf die anderen Monate werden. und das sind ca. 500 € pro Monat mehr (ohne 13 u 14). Dann ist Urlaub in etwa gleich. Bei Berufseinsteiger dann 2700 €. Das schaut doch gleich anders aus ...

Gast: Master of the Universe
17.08.2012 21:34
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22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

dafür sind 58 bis 65 % des Bezugs von wirklich Vollzeit arbeitenden Akademikern mehr als reichlich.

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Re: 22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

Sie vergessen, dass Vorbereitungen, Korrekturen, Elternarbeit, Kustodiat etc NICHT in den "22" Stunden enthalten sind.
ein Nichtlehrer

Antworten Gast: vergilius
18.08.2012 07:08
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Re: 22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

solche typen wie sie gehören eigentlich wegen rufschädigung angezeigt.

Re: Re: 22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

betrunken?

Re: Re: 22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

angezeigt gehören die Lehrer die das tatsächlich so betreiben. Das sind zwar sicher nicht die meisten, es gibt sie jedoch. Geographie-Geschichte Gymnasiallehrer, die seit Jahren keine neuen Vorbereitungen für die Schüler gemacht hatten (Stichwort: bei Geschichte ändert sich ja eh nix) und so wenig wie möglich machten. Selbst erlebt. meist sind es die älteren die schon 25 Jahre und mehr dabei sind. und dafür mit den alten Verträgen mehr als 4000 Brutto.
echt ein schlechter Deal ;-)

daneben sitzen die Junglehrer und bekommen einen Hungerlohn und nur Jahresverträge. Die alten Lehrer sind das Problem.

Antworten Gast: HB4242
17.08.2012 22:06
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Re: 22 Stunden und das nur 8,5 Monate im Jahr

Also das bringt wahrscheinlich eine Menge roter Stricherl !

(... das lesen die Lehrer nicht so gerne ...)

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Tja, wundert mich nicht!

Ich bin selbst seit 2 Jahren Lehrer und habe erst im April mein Studium mit Auszeichnung beendet. Heuer mache ich mein Praktikum und dann geht es ab nach Deutschland, von Bayern und Hessen habe ich schon Angebote erhalten, meine Mangelfächer sind dort begehrt ;))
Kommunalkredit Schmied wird eben die Lehrer bekommen, die für Bayern, BW, Hessen und die Schweiz nicht gut genug sind. So einfach und brutal ist das eben. Wer will, dass diese hier bleiben, muss eben zahlen!
PS: An alle Nörgler, die dauernd Juli und August schreien. Ich bekomme kein Gehalt für die beiden Monate, sondern lediglich eine Rate des Jahresgehalts (September-Juni), die in .at eben 12x ausbezahlt wird.
Darum haben Lehrer übrigens auch durschnittlich 2 Monatsgehälter weniger als andere Akademiker im Staatsdienst. So what?

Re: Tja, wundert mich nicht!

dass Freizeit heute aber ein unbezahlbares Gut ist, muss man auch einbrerechnen. nur weniger Geld reicht da nicht, 2 Monate mehr Urlaub ist unfassbar viel wert in der heutigen stressgebeutelten Zeit, da müsste man noch deutlich weniger bekommen.
Gleichzeitig sollte es aber auch die Möglichkeit geben durch Weiterarbeiten mehr zu verdienen, das fehlt leider.

 
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Eduard 2013

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