Lehrergehälter: Ab Jänner steigt die Schlagzahl

Schmied, Heinisch-Hosek und Fekter fixierten den Fahrplan für das neue Lehrerdienstrecht.

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Fekter, Schmied, Heinisch-Hosek – (c) APA GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)

Wien/ett. Einen Tag früher als zuerst geplant kam es am Dienstagnachmittag zu einem außergewöhnlichen Treffen: Unterrichtsministerin Claudia Schmied und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (beide SPÖ) stimmten in einem zweistündigen konstruktiven Gespräch mit Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) ihre Linie und den Fahrplan für die weiteren Verhandlungen mit den Lehrergewerkschaftern über ein neues Dienstrecht für künftige Pädagogen ab.

Hauptkonfliktpunkt ist und bleibt die Frage eines längeren Unterrichts bei gleichzeitig höheren Gehältern für Junglehrer.
Die Schlagzahl bei den Verhandlungen mit den Lehrergewerkschaft wird nun erhöht. Im Jänner wird es daher zuerst nochmals Beratungen auf Beamtenebene und dann eine politische Runde geben. Ziel der drei Ministerinnen bleibt, rechtzeitig vor der Nationalratswahl im Herbst 2013 eine Einigung mit den Lehrergewerkschaftern zu erzielen.

In Salzburg sind gleichzeitig Verhandlungen der Landesregierung mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten erneut gescheitert. Das Land bietet 40 Euro im Monat mehr, die Gewerkschaft fordert 50 Euro und berät nun auch über Kampfmaßnahmen.

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.12.2012)

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