Österreich hat ein sehr gutes Schulsystem, das Gymnasium schneidet dabei noch besser ab als die Hauptschulen im ländlichen Raum, das beweist auch die niedrige Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich zu Finnland. Natürlich sind Verbesserungen möglich, die stehen auch in dem ambitionierten Koalitionsabkommen der Regierung, wie Fritz Neugebauer beim Bundeskongress der Gewerkschaft immer wieder betont hat, drum brauchen wir kein Androsch-Volksbegehren. Wenn wir etwas notwendig haben, dann keine Gesamtschule, sondern noch mehr Differenzierung. Jedem das Seine, hat der AHS-Gewerkschaftsvorsitzender den GÖD-Delegierten zugerufen, das gilt natürlich auch für die Kinder und die für sie passenden Schulen: Gute Hauptschulen (neue Mittelschulen) für alle und sehr gute Gymnasien für die besseren Kinder. Auch die FPÖ steht hinter dieser Zukunftsvision für die Kinder unserer Leute. Schluss mit dem linkslinken Schlechtreden unserer Schule. Reden wir Deutsch: Es ist Zeit für einen schwarz-blauen Schulterschluss.
"Sich darüber zu beklagen, dass die Dinge so sind, wie sie sind, hat keinen Sinn! Unsere Einstellung muss sein: Was ist am Vernünftigsten und Dringensten heute zu tun, um die Dinge, wie sie jetzt sind, einfach besser zu machen." Ich finde die Forderung nach einer Bildungsreform ist sehr vernünfitg und dringend - daher das Volksbegehren, das diese Forderung zum Ausdruck bringt.
Es geht um UNSERE Bildung - nicht immer nur um Androsch
Wenn die Politik notwendige anstehende Reformen und Entscheidungsprozesse nicht vorantreiben kann oder will ist doch ein Volksbegehren ein wichtiges Instrument der Bürger! Ich werde unteschreiben obwohl ich nicht jede einzelne der Forderungen überzeugt unterstütze. Aber so bringe ich doch zum Ausdruck, dass ich eine Bildungsreform dringend einfordere
Die Suderer sollen nicht zersetzend antreten sondern additiv ihre besseren Vorschläge einbringen.
Dann liegt es an den, unseren Parlamentariern, daraus die passenden Gesetze zu machen.
So ein Volksbegehren geht ja nicht an die Ministerien sondern ausnahmsweise direkt vom Souverän an unsere Abgeordneten. Es muss so formuliert sein, dass es für uns Bürger nützlich ist, nicht für die Beamten. Verwaltungsbequeme Gesetzesvorschläge werden eh reihenweise eingebracht.
1. Weniger Frontalunterricht: Dieser mitmach-Projektunterricht ist gerade grandios am scheitern bei uns in den Schulen besonders den Volkschulen.
2. Gesamtschule: Ist als solches nicht tragbar
3. leistungsanreize für Lehrer: wie soll die leistung des lehrers bemessen werden ? so wie bisher ? danach wieviel durchfallen und wieviele nicht ? Dann prophezeie ich fällt niemand mehr durch.... aber nicht weil alle gut werden, sondern weil man eben keine fünfer mehr vergibt.
Ja, damit bin ich einverstanden - ich bin zwar nur „Ausländer“ und daher habe ich auch keine persönliche Interesse an dem Österreichischen Bildungssystem, aber gerade die Reformen, die in den letzten 20 Jahren getroffen wurden (Projekte, weniger Frontalunterricht, usw.) finde ich für heutige Probleme schuldig.
Gesamtschule = Grab für talentierte Menschen
40 % mit Hochschulabschluss = die Qualität der Hochschulen muss gesenkt werden, da es sonst nicht 40 % schaffen würden und die Österreicher werden in der Zukunft eher weniger konkurrenzfähig
Mehr Projekte = mehr Chaos in den Schulen
Hochschulausbildung für Lehrpersonal in den Kindergärten = niemand wird es machen wollen (zu viel verlangt)
Stunden nicht mehr durch 50 Minuten begrenzt = Chaos im Stoff für die Schüler
Insgesamt = Friedhof für Talente und Grab für Österreichs Zukunft
Meine Lösung: Zurück zu dem alten und schon durch viele Generationen erprobten System, das noch in 80. Jahren in Österreich normal war und kein Hasardspiel mit der Zukunft Österreichs.
Als heute schon ziemlich alter Mann erinnere ich mich daran, daß seit dem Jahre 1946 pausenlos an unserem Schulsystem herumgedoktert wird. Hauptsächlich allerdings von Politikern, welche ihre Ideologien in die Schule einbringen wollten. Schulfachleute waren weniger gefragt, sie durften nur gemeinsam mit den armen Kindern endlose Schulversuche über sich ergehen lasse. Der letzte wirkliche Schulreformator war der legendäre Schulmann Glöckel und seine Schulideen waren sicher die besten für viele, viele Jahre. Der würde sich sicher im Grab wie ein Ventilator herumdrehen, wenn er die heutigen Reformatoren sehen könnte.
Letztendlich ist es der alte Wunsch der Sozialisten nach einer Ganztagsschule. Und mehr Geld für alle, auch das ein alter Zugang der Sozialisten. Ist ihnen halt nichts neues eingefallen.
Das ganze verpackt in eine Hülle mit teilweise durchaus vernünftigen Vorschlägen bleibt am Ende eine Mogelpackung.
Wer also für sozialistische Gleichmacherei ist, muss unterschreiben. Alle anderen: Finger weg!
Kritische Meinungen in dialogischer Auseinandersetzung sind wertvoll. Sie, Herr AndroschKritische sehen aus internationaler Erfahrung wie bedeutend die Bildung für den Wohlstand eines Landes ist. Sie haben den Mut, Menschen um sich zu scharen, die bereit sind, Verantwortung für die kommende Gesellschaft zu übernehmen und treiben das Bildungsvolksbegehren voran, machen die Aufgabe der Regierung. Danke. Und wenn auch viele hier ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen schlage ich für die Kommentatoren vor: verstecken sie sich nicht hinter ANONYMEN Namen. Lasst uns über eine neue Form der Mittelstufe diskutieren. Wenn so viele Länder eine andere Form haben, müssen wir doch nachsehen, WARUM sie diese Schulformen nutzen und wie erfolgreich sie für die Heranbildung der nächsten Generationen sind. Dann erst entscheiden wir. Dialog ist der Weg zum Erfolg. Paul Kral. PS:Ich unterstütze neues Lernen, lebensbegleitendes Lernen, wie es das Bildungsvolksbegehren ebenso unterstützt. Hinweis für manche Beitragsleister: das Bildungsvolksbegehren hat 12 Positionen.
Es war der SPÖ sehr peinlich, dass Herr Androsch das Volksbegehren initiierte. Das kam nämlich einer Misstrauensbekundung aus den eigenen Reihen gleich. Seither versucht die SPÖ das Volksbegehren für sich zu vereinnahmen. In dem Volksbegehren aber einen Marketinggag der SPÖ zu erkennen ist einfach nicht richtig.
Folgende Ziele verfolgt das Bildungsvolksbegehren:
-) die Bekämpfung politische Lähmung und Apathie -) gegen Länderkompetenzen in Bildungssachen -) mehr Geld für das österreichische Bildungssystem -) die spätere Teilung der Schüler in Begabte und weniger Begabte
Wenn Sie die vier obigen Punkte für eher unterstützenswert halten, dann ist es klug das Volksbegehren zu unterschreiben. Wenn nicht, dann werfen Sie vielleicht einen Blick auf dieses Volksbegehren für mehr Leistungsdifferenzierung: http://www.bildungsplattform.or.at . Dabei spielt es aber keine Rolle, ob der Herr Androsch ein guter Mensch, oder die SPÖ die Lieblingspartei ist, obgleich das viele Poster hier in den Vordergrund stellen. Was hingegen eine sehr große Rolle spielt ist, ob Sie als Bürger für einen bessere Bildung Initiative an den Tag legen.
Wenn Sie Ganztagsschule und hemmungsloses Anhäufen neuer Schulden für eher unterstützenswert halten, dann ist es klug das Volksbegehren zu unterschreiben.
Viel Schönes und Gutes wird gefordert, dahinter verbirgt sich leider eine Unterstützung für Schmieds Pläne der flächendeckenden neuen Mittelschule für alle Kinder bis 15 - ohne die Alternative Gymnasium, -ohne Leistungsgruppen. Ob das wirklich alle Unterzeichner wollen? Diejenigen, die ihre Kinder wie Androsch in einer teuren Privatschule haben, vermutlich schon.
dann bitte Vorsicht. Jemand der mit dem Gesetzt schon in Konflikt gekommen ist und seine politische Karriere nur seinem EGOIS widmete, ist als Rattenfänger gezeichnet!
Androsch und sein grantiges, sauertöpfisches Gehabe nerven!
Liegt es daß daran daß der Gute schon senil ist oder hat er nur verdrängt daß eine Genossin die Frau Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur ist?!
Da stellt die Kanzlerpartei die Bildungsministerin. Diese ist aber offensichtlich damit überfordert, das linke Einheitsbildungsprogramm der SPÖ umzusetzen. Jetzt wendet sich die frustriete Ministerin bereits an die Grünen, mit der Bitte, ihr doch zu helfen, wenigstens die "Neue Mittelschule" flächendeckend umzusetzen. Doch diese denken nicht daran. Sie wollen die Gesamtschule in Form einer Ganztagsschule. Der Androsch versucht sich noch einmal wichtig zu machen, wird aber weder für die SPÖ, noch für die Grünen das "Kraut fett" machen.
Ich würd ihm ja gern beim Zündeln helfen, dem armen Kämpfer. Und empöre mich grundsätzlich gerne. Aber jetzt suche ich noch den Grund für die Empörung. Bitte Androsch hilf mir.