24.05.2013 22:14 Merkliste 0

Lehrer: "Regierung muss ordentlich nachbessern"

 (Die Presse)

Die Lehrergewerkschaft verschärft vor der nächsten Verhandlungsrunde zum neuen Lehrerdienstrecht am Montag die Gangart. Verhandelt wird über neue Gehälter, Unterrichtszeit, Zulagen und Entlastungen.

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Wien/Red./Apa. Kommenden Montag steht die nächste Verhandlungsrunde zum neuen Lehrerdienstrecht an. Nach dem harmonischen Auftakt Anfang Mai verschärft die Lehrergewerkschaft nun die Gangart. „Wenn die Bundesregierung es genauso ernst meint mit einem neuen modernen und attraktiven Dienstrecht wie wir, muss da noch ordentlich etwas nachkommen“, fordert Chefverhandler Paul Kimberger von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter. So sind laut Kimberger die angekündigten Supportsysteme und administrativen Entlastungen für Lehrer „mit keinem Wort erwähnt“.

Auch Thomas Bulant (Sozialdemokratischer Gewerkschafter) pocht auf eine Verankerung der Unterstützungssysteme. Derzeit seien Lehrer vor allem an Pflichtschulen zusätzlich Therapeuten und Erzieher, obwohl sie dafür keine Ausbildung hätten. Aus seiner Sicht müsste im Schulunterrichtsgesetz festgehalten werden, ab welcher Schülerzahl und Problemlage es Unterstützungspersonal gibt. „Ich hoffe, dass die Regierung uns ihre Pläne bisher nur noch nicht übergeben hat“, so Bulant.

Inhaltlich will man in der Gewerkschaft die Vorschläge der Regierung weiterhin nicht kommentieren. „Ich halte mich an die Vertraulichkeit, so wie das vereinbart ist“, betont Paul Kimberger. Für die Regierung verhandeln Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ), Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) und Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ). Am Montag wird voraussichtlich jedoch nicht auf Minister-, sondern auf Beamtenebene verhandelt.

 

Die Eckpunkte im Lehrerdienstrecht

Geplant sind im neuen Lehrerdienstrecht dem Vernehmen nach folgende Eckpunkte:

Gehalt: Ab dem Schuljahr 2013/14 soll es 2420 Euro brutto als Einstiegsgehalt für alle Lehrer geben, unabhängig von Schultyp oder Fach. Für Pflichtschullehrer bedeutet das ein Plus von 400 bis 500 Euro, für Bundesschullehrer steigt das Einkommen beim Berufseinstieg um 200 Euro. Die bisher steile Gehaltskurve soll deutlich abgeflacht werden, das Einkommen über das gesamte Berufsleben gleich bleiben. Die automatischen Gehaltssprünge alle zwei Jahre fallen weg, statt der bisher 17 oder 18 Gehaltsstufen soll es nur noch sieben geben, die in den letzten Jahren vor der Pensionierung anfallende Dienstalterszulage wird gestrichen. Der erste Gehaltssprung kommt nach 13 Jahren, nach 35 Jahren soll der Endbezug von 4330 Euro brutto pro Monat erreicht sein. Das bedeutet ein Minus von 170 Euro für Pflichtschul-, 810 Euro für Bundesschullehrer.

Unterrichtszeit: Die Normunterrichtszeit soll künftig 24 Stunden pro Woche betragen, wozu auch der Förderunterricht in der Tagesbetreuung zählt. Derzeit gilt für Pflichtschullehrer eine Unterrichtsverpflichtung von 20 bis 22 Wochenstunden, für Lehrer an Bundesschulen sind es 20 Wochenstunden. Die übrigen Aufgaben (etwa Vorbereitung, Korrekturen, Projekte etc.) werden nicht als Arbeitszeit in die Unterrichtsverpflichtung mit eingerechnet, sondern mit fixen Geldbeträgen abgegolten.

Zulagen: Für die Arbeit an Volksschulen ist nur das Basisgehalt vorgesehen, für den Fachunterricht in der Sekundarstufe I (Haupt-, Sonder- und Polytechnische Schule, AHS-Unterstufe, Neue Mittelschule) gibt es Zulagen. Damit werden die an der Uni ausgebildeten AHS-Lehrer für den Unterricht in Unterstufenklassen künftig gleich viel verdienen wie die derzeit an den Pädagogischen Hochschulen (PH) kürzer ausgebildeten Lehrer der Sekundarstufe I. Für den Unterricht in der Sekundarstufe II (AHS-Oberstufe; BMHS) soll es höhere Zulagen geben. Neben der Schulstufe ist die Höhe der Zulagen auch vom Fach abhängig, für Schularbeitsfächer wie Sprachen oder Mathematik gibt es mehr Geld als etwa für Turnen oder Musik.

Berufseinstieg: Pflichtschullehrer sollen die ersten zwei Berufsjahre von einem Mentor eingeführt werden und auch Lehrveranstaltungen an den PH absolvieren. Bei den AHS-Junglehrern bleibt es bei dem einjährigen Unterrichtspraktikum, aber mit erhöhter Unterrichtsverpflichtung (22 statt vier bis acht Unterrichtsstunden).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.05.2012)

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58 Kommentare
 
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Gast: Anreger
24.05.2012 10:18
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Am Rande beobachtet

Als Gatte einer Lehrerin kann ich beobachten dass die Wochenstundenanzahl (inkl. Vor- und Nachbereitung) mehr als vergleichbar ist mit ASVG Beschäftigten.

Allerdings sind die Themen mit denen LehrerInnen konfrontiert werden vielfältiger. Heute muss ein Lehrer Bürokraft, Pädagoge, Didakt, Fachspezialist, Rechtsberater, Seelsorger, Coach und Lebensberater, manchmal Sozialhelfer sein.

Die meisten Lehrer die ich kenne ergriffen diesen Beruf aus Überzeugung, leiden heute allerdings darunter wegen der Rahmenbedingungen und dem Bild in der Öffentlichkeit.

Meine Meinung ist, dass sich das bald selbst regeln wird, denn den Wert erkennt man immer erst wenn etwas nicht mehr da ist.
Erst wenn der Lehrermangel derart groß ist, dass es zu wirklichen Problemen kommt wird ein Umdenken stattfinden.

Leider bleiben die Kinder, die unsere Zukunft sind, auf der Strecke, aber vielleicht ist das ja so gewollt?

Jeder der über LehrerInnen herzieht sollte sich mal überlegen warum er/sie diesen Beruf nicht ergreift! Die Möglichkeiten gibt es! Nur zu!
Viel Geld - viel Freizeit und ein ruhiger Job sind doch was!

Gast: Pädagogin
18.05.2012 22:46
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schlechte Bezahlung!

Hier steht nur etwas von Lehrern...

was ist mit den Sozialpädagogen/Erzieher die in öffentlichen Einrichtungen bzw. in Schulen arbeiten?

Früher hatte man als "Lehrer" oder "Pädagogin" noch einen angesehenen Job!!

Wie ist es heute??????
Tja, die Kinder haben MEIST keine Erziehung mehr, ... da ja die Eltern ja gar keine Zeit mehr haben. Und die Eltern sind oftmals uneinsichtig und respektlos... toller Job heutzutage!!

Und was bekommt man dafür???!
Ich bekomme für meine 30 Stunden

NICHT einmal 1100 Euro ausbezahlt ; ((((((

für eine langjährige Ausbildung zur Sozialpädagogin!!!!

Gast: ph-studentin
18.05.2012 21:18
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Vorfreude?

Ich habe eine Ausbildung zur Volksschullehrerin an der Pädagogischen Hochschule absolviert und werde nach der Bachelorverleihung im Sommer voraussichtlich als Volksschullehrerin arbeiten. Da dies allerdings mein zweiter Bildungsweg ist - da ich bereits 4 Jahre als Angestellte gearbeitet habe überlege ich, nach dieser derzeitigen Hetzjagd gegen Lehrpersonen, ernsthaft ob ich mich beim Landesschulrat freimelden soll. Da habe ich als Angestellte weniger Aufwand, weniger Stress und bin nicht das Hassobjekt von Herrn und Frau Österreich. Es ist unglaublich - mit welcher Unwissenheit hier argumentiert wird....! An die Neider: Man muss sich an keiner Pädagogischen Hochschule einkaufen - wenn man 4 Jahre bereits gearbeitet hat bekommt man sogar ein Selbsterhalterstipendium - nur der Aufnahmetest ist zu bestehen!!! Ich wollte Lehrerin werden, weil ich selbst Mutter eines 5jährigen Buben bin und ein Herz für Kinder hab........

0 1

die allgemeine schulpflicht

hat zur folge, dass jeder Österreicher bei diesem Thema mitreden kann und darf. jeder hat Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe gesammelt. kein wunder, dass alle anderen Berufsgruppen relativ unbehelligt bleiben und ohne jegliches Interesse der Allgemeinheit vor sich hin werkelt. ich habe mich als ehemalige Lehrerin niemals erdreistest, das berufliche Engagement oder die Einkommensverhältnisse von Urologen oder metallschwerarbeitern oder Bauern in derart emotional geführter und auch beleidigender art zu kommentieren, wie es hier im forum teilweise gemacht wird. man sollte die Lehrer in ruhe ihre Arbeit machen lassen ohne Gehässigkeiten und Neid"Ergüsse". würde man z.b. gegen die Chirurgen so ins Feld ziehen, sie könnten kein Skalpell mit ruhiger hand mehr führen. auch Automechanikern dürfte unter den Argusaugen der Allgemeinheit der Schraubenschlüssel aus der hand fallen.

Gast: Analyst
18.05.2012 07:38
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Arbeitszeit?!

Die Norm-Arbeitszeit der Lehrer beträgt durchschnittlich rund 20 Stunden je Woche. Und dazu haben sie auch noch ca.15 Wochen (!) Ferien! Und "Fortbildung" findet nahezu ausschliesslich während der Unterrichtszeiten statt?! Und dann wollen die Lehrer auch noch Zulagen und Hilfssysteme? Forderung eines Bürgers: Grundgehalt für Junglehrer erhöhen, Wochenarbeitszeit deutlich erhöhen, Ferien kürzen, verpflichtender Nachhilfeunterricht, Zulagen streichen, Fortbuildung nur mehr während der Ferien und Pensionsobergrenze auf einem Niveau ähnlich dem ASVG.

Re: Arbeitszeit?!

und damit haben sie wieder alle über einen kamm geschert! bravo!
ich bin stolz auf meine mitbürger, wenn sie nur bis zur eigenen nasenspitze denken!

Re: Arbeitszeit?!

sie haben keine ahnung.
im alten griechenland waren solche wie sie die "idiotes", die hatten auch kein wahlrecht.
gute alte zeit.
:-)

Antworten Antworten Gast: Analyst
18.05.2012 17:23
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Re: Re: Arbeitszeit?!

Wem die objektiven Argumente fehlen, der beschimpft alle, die logisch argumentieren. Und da wir schon dabei sind: Wie würden Sie Schmarotzer definieren?

Re: Re: Re: Arbeitszeit?!

sie argumentieren nicht logisch, sondern falsch.
mit einer "normarbeitszeit von 20 stunden" würde ich wie alle meine kollegen nie das auslangen finden.
übrigens, es gibt keine "zulagen".
schreiben sie bitte nicht von themen, von denen sie keine ahnung haben, solche kommentare sind überflüssig.

Mit diesem Dienstrecht werden

sicher nicht die Besten der Besten kommen. Es können sich halt die Studienabbrecher diverser Parteien und ahnungslose Expertinnen und Bildungspolitikerinnen hineinstellen.

Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.05.2012 08:14
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Lehrpersonen, die Besten der Besten?

Ist es nicht so, dass Menschen verschiedene Talente haben und es daher keinen "den Besten" gibt, sondern immer einen Besten für einen Bereich?

Ist es nicht so, dass die Leistungsfähigkeit der Menschen im Laufe des Lebens schwankt, sogar sehr starke schwanken kann, und es daher keinen Besten für einen längeren Zeitraum geben kann?

Ist es nicht so, dass es keine 125.000 Beste geben kann, welche aber wegen der kollektiven Arbeitsverweigerung der Lehrpersonen in Ö gebraucht werden würden?

Ist es nicht so, dass die Besten der Besten besser nicht zum Unterrichten von Fähigkeiten, welche weit unter den eigenen Fähigkeiten liegen, herangezogen werden sollen?

Ist es nicht so, dass die meisten Lehrpersonen noch die leistungswilligsten und besten Menschen waren, welche diese Beschäftigung auf Lebenszeit gewählt haben, weil es ein bequemes und sicheres Posterl im geschützten Bereich ist?

Österreich braucht auch nicht die Besten der Besten als Lehrpersonen. Österreich würde doch nur Lehrpersonen brauchen, welche vor den Schülern nicht zum Hefteverbessern oder in die vielen freien Tage flüchten. Lehrpersonen, welche nur ganz normal mit den Schülern arbeiten.

Ahnungslos, ob des eigenen Versagen bei der Betreuung der Schüler und dem Vermitteln von Fähigkeiten, das sind aber auch die Lehrpersonen Ö und nicht nur die Entscheidungsträger der Politik. Beide Gruppen verstecken sich auch hinter einer Präpotenz, verstecken hinter Rechten, verstecken vor Bürgern und Schülern,.....

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Auf der Strecke bleiben die SchülerInnen

konnen die LehrerInnen vielleicht einmal an die SchülerInnen denken, die ein Recht auf Unterricht haben!
Was würde es kosten, in der Oberstufe der AHS bzw. BHS in den Schularbeitsgegenständen eine verpflichtende Doppelstunde pro Woche einzuführen? Die Folge wären weniger ausgefallene Stunden bei den mehrstündigen Schularbeiten, effizienteres Arbeiten, besser Vorbereitung auf die Matura,..
Kosten würde das nichts! Keine Mehrstunden, nicht mehr Vor- und Nachbereitung, kein zusätzlicher Aufwand.
Es wäre schön, würden die GewerkschafterInnen einmal an ihre Aufgaben denken und nicht nur ans Finanzielle.
Die Vorbereitungszeit differiert nach Unterrichtsstufe und Gegenstand. Viele Lehrkräfte verzichten bereits darauf Aufgaben zu geben, da diese korrigiertwerden müssen und das kostet offensichtlich Freizeit. Bezahlen dafür müssen die Eltern mir teuren Nachilfen.
Es ist kaum nachvollziehbar, dass z.B. 2010 noch Kopien mit Werten in ÖS ausgteilt wurden und die Eltern für diese alten Unterlagen teure Kopierkosten verechnet bekamen.
Eine Qualitätskontrolle ist dringend erforderlich!
Es gibt viele fleißige, engagierte Lehrkräfte aber leider auch 1/3 das für diesen Beruf ungeeignet ist.

Re: Auf ...

die einteilung des stundenplans (und die einführung von verplichteten doppelstunden) ist nicht aufgabe der lehrer (im allgemeinen).
außerdem können sie die qualität von lehrern nicht beurteilen.

0 3

Re: Re: Auf ...

Meinen Sie damit, dass Lehrer kein konstruktiven Vorschläge machen dürfen?
Ist Lehrkräften wirklich verboten worüber sich jeder Firmenchef freut?
In der Privatwirtschaft gibt es für Verbesserungsvorschläge Anerkennung (oftmals auch in finanzieller Form)
Wenn Lehrkräftwn tatsächlich das Einbringen von Verbesserungsvorschlägen verboten ist, darf sich niemand mehr wundern.

4 1

Re: Auf der Strecke

Doppelstunden sind gang und gäbe, vor allem in den HTLs. Vorteil: effizienteres Arbeiten, weil administrative Tätigkeiten nur einmal anfallen, intensivere Übungsphasen ohne Zeitdruck.
Nachteil: wenn an dem Tag kein Unterricht stattfindet, fallen gleich zwei Stunden aus.

Mit der Gewerkschaft haben Doppelstunden rein gar nichts zu tun, auch im SchUG steht nichts drüber. Könnte also höchstens am LSR scheitern.

Hausübungen sind wieder ein eigenes Problem, meistens kriegt man nur eine abgeschriebene Version. Diese zu korrigieren, ist in der Tat Zeitverschwendung.

Antworten Gast: 2Cent
18.05.2012 07:02
2 0

Re: Auf der Strecke bleiben die SchülerInnen

Ja, die Schüler bleiben auf der Strecke, wenn der Lehrer einen nicht unerheblichen Teil der Unterrichtszeit damit verbringen muss, Erzieher und Sozialarbeiter zu spielen. Wenn wir das geforderte Unterstützungspersonal hätten, könnte die Unterrichtszeit auch tatsächlich für Unterricht verwendet werden, und das käme den Schülern zugute.


Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
18.05.2012 08:20
2 2

Lehrpersonen haben einen Erziehungsauftrag!

Vielleicht lesen Sie den §2 des Schulorganisationsgesetzes und Sie werden die werden die Verantwortung der handelnden Personen im Bildungsbereich erkennen.

Es gibt doch zur Erziehungskompetenz in Österreich eine klare Rechtsvorschrift, welche diese Verantwortung voll ins Bildungssystem holt. Eindeutig geregelt ist das im §2 des Schulorganisationsgesetzes!

http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12118405

Auszug:
• (1) Die österreichische Schule hat die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend nach den sittlichen, religiösen und sozialen Werten sowie nach den Werten des Wahren, Guten und Schönen durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Sie hat die Jugend mit dem für das Leben und den künftigen Beruf erforderlichen Wissen und Können auszustatten und zum selbsttätigen Bildungserwerb zu erziehen.
Die jungen Menschen sollen zu gesunden, arbeitstüchtigen, pflichttreuen und verantwortungsbewußten Gliedern der Gesellschaft und Bürgern der demokratischen und bundesstaatlichen Republik Österreich herangebildet werden..........

Du kannst Deine Aufgabe gar nicht erkennen, also kannst Du Deine Aufgabe auch gar nicht lösen!

Antworten Gast: KLLLL
18.05.2012 00:31
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Re: Auf der Strecke bleiben die SchülerInnen

Ich würde sofort Mathematik in der Oberstufe in Doppelstunden unterrichten - aber der LSR ist dagegen, Doppelstunden im Stundenplan bekommt man nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigt...
Was HÜ betrifft: Ich bin bereit, die HÜ meiner Oberstufenschüler mit der Sorgfalt zu korrigieren, die sie in die Erstellung investiert haben. Ich werde sicher nicht Zeit zum Korrigieren einer HÜ aufwenden, die auf einem zerfetzten Blatt unvollständig abgeschrieben wurde...

Gast: HansWurst1
17.05.2012 22:15
2 0

Also es wird echt Zeit für eine neue Generation von Lehrern,

die endlich mit dem Nürnberger Trichter umgehen können.

Gast: Oberstudienrat 55
17.05.2012 21:38
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Lehrer sind keine Wunderwuzzis


Lehrer sind keine Wunderwuzzis sondern auch nur Menschen. Sie können

in einer Klasse, in der das System Unterricht überfordert ist, sprich in der es zu viele "verhaltenskreative" Schüler gibt, auch nichts ausrichten

Sie sind nicht verantwortlich für "Verhaltenskreativität", sollten aber (in Einzelfällen) darauf eingehen können.

Sie können Stoff nur nachhaltig vermitteln, wenn die Schüler auch etwas lernen WOLLEN. Was sollen Lehrer bei Schüler ausrichten, die tagtäglich mehrere Stunden in Facebook hängen und an NICHTS INTERESSIERT SIND?

Lehrer sind auch nicht schuld an der multikulturellen Gesellschaft. Sie können versuchen, die dramatische Situation in manchen Klassen bestmöglich zu meistern, aber Faktum ist, dass durch fehlende Sprachkenntnisse und unzureichende Integration das Bildungssystem stark ins Wanken gekommen ist. Wenn nicht gegengesteuert wird, dann wird es wohl früher oder später zum Kollaps kommen.

IM NEUEN DIENSTRECHT IST DAS EINZIGE FIXUM DIE ERHÖHUNG DER ARBEITSZEIT UND DIE VERMINDERUNG DER LEBENSVERDIENSTSUMME.
WILL DIE FRAU MINISTER AUF DIESE ART UND WEISE DEN LEHRBERUF ATTRAKTIV MACHEN Und JUNGE ENGAGIERTE PERSONEN FÜR DEN LEHRBERUF BEGEISTERN????OHNE PSYCHOLOGEN AN DER SCHULE???? OHNE GARANTIERTE LEHRER-ARBEITSPLÄTZE AN DER SCHULE????OHNE ADMINISTRATIONSUNTERSTÜTZUNG??? (....)

ÜBRIGENS; € 2420 sind ca. 1650 netto. Auch das wird viele nicht überzeugen. Besonders nicht für einen Job mit 40 Stunden Anwesenheit und 5 Wochen Urlaub.

Antworten Gast: andi007
18.05.2012 08:40
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Re: Lehrer sind keine Wunderwuzzis

ein turnusarzt hat WENIGER grundgehalt!!!!

ist höher qualifiziert (meiner meinung nach) und der markt ist angespannter, mehr verdient ein turnus arzt nur, wenn er wochenend und nachtdienste anhängt, dann wiederum reden wir von einer exorbitanten stundenleistung

1650€ netto einstiegsgehalt nach einem 4 jährigen studium sind absolut ok!!!! und von einer urlaubsreduktion auf 5wochen und einer erhöhung der wochenarbeitszeit auf40/woche sind die lehrer noch jahrzehnte entfernt

Gast: Lara Klara
17.05.2012 21:29
2 5

Ist doch ein Faires Angebot vpn Frau Schmied

Lehrer haben noch immer mehr an Freizeit wie alle anderen Berufe.
Wer gerne Lehrer werden will, der diesen Beruf auswählt. Gibst sich auch mit Bedienung zufrieden die in Zukunft Notwendig sind.
Die gehaltsstufen sind ohnedies nicht Fair. Staatsangestellte haben jedes jah eine Gehaltserhöhung und jedes zweite Jahr nochmals eine Erhöhung die Gehaltsstufen. Besser kann den Lehrer wirklcih nicht gehen............

Re: Ist doch ein Faires Angebot vpn Frau Schmied

und bei ihrer ausdrucksweise kann man auch erkennen, dass wir noch viel mehr für bildung tun sollten.

Re: Ist doch ein Faires Angebot vpn Frau Schmied

und diverse Zulagen, deren Höhe nicht bekanntgegeben wird.

Gast: Ötschmann B
17.05.2012 18:41
15 3

Die allerbeste Entlastung der Lehrer wären und das sage ich mit aller Deutlichkeit:

Schüler, die die Deutsche Sprache beherrschen und aus unserem Kulturbereich kommen.

Das würde unserem Budget Millionen ersparen.

Zwei Hauptprobleme:

Erstens: Jeder gibt heute sein Kind ins Gymnasium, oder versucht es zumindest. Da es keine strengen Aufnahmetest gibt landet da vom Sonderschüler bis zum Wunderkind letztendlich jeder drin. Sowas kann nicht funktionieren.

Zweitens: Fehlende "Qualitätssicherung". Die angehenden Lehrer (wie übrgens Politiker auch) müssten, ähnlich dem Stand heute in der Privatwirtschaft mehrere Auswahlverfahren und Assessmentcenter überstehen bevor man sie mit ihren so wichtigen Fähigkeiten auf die Allgemeinheit loslässt. Sowas passiert aber nicht, und jeder Wurschtel kann somit Lehrer werden. Pädagogen die nicht eine gewisse Persönlichkeit und die Begabung haben mit Kindern, im zugegeben schwierigen Alter, fertig zu werden, haben in diesem Beruf nichts verloren. Mein ehemaliges Gymnasium in Baden in der Biondekgasse war vollbesetzt mit solch pädagogischen Vollnieten und "Persönlichkeiten" die sich von Ferien zu Ferien halt irgendwie durchgewurschtelt hatten. Mindestens 90% dieser "Lehrer" und "Innen" waren für den Job völlig ungeeignet. Ein Trauerspiel rückblickend gesehen.

So lange da an der Qualität des Lehrers nichts geändert wird, werden die privaten Schulen weiterhin Zulauf erleben. Warum? Weil dort das ganze System einfach professioneller und realitätsnäher abläuft.

 
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Eduard 2013

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