19.05.2013 01:33 Merkliste 0

Schmied ist offen für zehntes Pflichtschuljahr

 (DiePresse.com)

Gewerkschaftspräsident Foglar stößt mit seiner Forderung nach einem zehnten Pflichtschuljahr auf offene Ohren bei Unterrichtsministerin Schmied.

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Auf offene Ohren ist ÖGB-Präsident Erich Foglar mit seiner Forderung nach einem zehnten Pflichtschuljahr bei Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) gestoßen. Zielgruppe dafür wären jene rund 6.000 bis 8.000 jungen Menschen, die jährlich nach Ende der Schulpflicht das Schulsystem ohne Pflichtschulabschluss verlassen. Für diese biete sich die Verlängerung der Schulpflicht jedoch an, damit sie in diesem Jahr einen Abschluss erwerben oder über ihren weiteren Ausbildungsweg entscheiden können, heißt es aus Schmieds Büro gegenüber der APA. In der ÖVP reagiert man skeptisch.

Derzeit werde mit den Bildungssprechern aller Parlamentsparteien über eine Reform des neunten Schuljahrs verhandelt, hieß es aus dem Ministerium. Für jene, die über 16 Jahre alt sind und über keinen Pflichtschulabschluss verfügen, wurde erst kürzlich die Möglichkeit eines kostenlosen Nachholens geschaffen. Ein zehntes Pflichtschuljahr "passt da grundsätzlich gut in die Architektur", eine mögliche Ausweitung der Schulpflicht sei auch durchaus Thema bei den Debatten zur Reform des neunten Schuljahrs.

ÖVP: "Zeitabsitzen erhöht Chancen nicht"

Beim Regierungspartner ÖVP reagiert man weit weniger offen auf Foglars Vorschlag: Bloßes Zeitabsitzen erhöhe die Chancen am Arbeitsmarkt nicht, wird die Partei im Ö1-Mittagsjournal zitiert. Wichtiger sei es, dass am Ende der Schulpflicht ein Bildungsziel erreicht werde, es gehe um die Qualität der Bildungsabschlüsse.

Und auch FPÖ und BZÖ glauben nicht, dass zehn Pflichtschuljahre Jugendlichen besser auf das Berufsleben vorbereiten. FP-Bildungssprecher Walter Rosenkranz fordert stattdessen mehr Qualität in den Polytechnischen Schulen. BZÖ-Bildungssprecherin Ursula Haubner setzt auf rechtzeitige Beratung zu den Berufs- und Karrierechancen und fordert einen echten Bildungsabschluss ähnlich der Mittleren Reife am Ende des neunten Schuljahrs in Deutschland.

Grünen-Bildungssprecher Harald Walser fordert die Regierung unterdessen in einer Aussendung auf, sich endlich den alten Großbaustellen zu widmen: "Wir müssen die Qualität der ersten neun Schuljahre zuerst einmal anheben. Erst dann kann über Sinn und Zweck eines zehntes Pflichtschuljahr nachgedacht werden."

(APA)

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27 Kommentare
 
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Gast: Annley
19.08.2012 13:56
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Schulpflicht ganz abschaffen, Bildungsrecht schaffen

Immer, wenn irgendetwas nicht funktioniert, wird darüber nachgedacht, wie man mit „noch mehr desselben“ vielleicht doch noch etwas erreichen könnte. So etwas bringt doch nichts.
Ich bin der Meinung, dass die Schulpflicht ganz abgeschafft werden sollte, und durch ein Bildungsrecht ersetzt werden sollte. Jeder sollte das Recht und die Möglichkeit haben, sich in für ihn interessanten Bereichen bilden zu können. Keiner sollte jedoch gezwungen werden, sich mit Lerninhalten zu beschäftigen, die andere für ihn vorsehen. Dass Zwang und Lernen nicht funktionieren, wird einem jeder Gehirnwissenschaftler bestätigen. Was funktioniert ist: selbstbestimmtes Lernen nach eigenen Interessengebieten.
Also, schafft den Zwang ab und ersetzt ihn durch das Recht und die vielfältig zur Verfügung gestellten Möglichkeiten.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:49
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job. anm. und viele (kinder)prostituierte gibts leider auch.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:48
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job. anm. und viele (kinder)prostituierte gibts leider auch.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:48
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job. anm. und viele (kinder)prostituierte gibts leider auch.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:47
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:47
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:47
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:47
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

die leute hocken nach 20 jahren noch immer im gleichen job.

Gast: geh anders
23.07.2012 10:46
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UNBEGRENZTE MÖGLICHKEIT

ein seit 20 jahren in österreich lebender ägypter meinte heute, österreichische politik stoppe die selbstverwirklichugsmöglichkeit der österreicher. sie können nicht wie in den usa ALLES ERREICHEN. das ams sei bürokratisch und hinderlich. unschön seien die jungen leute, die am sozialamt auf geld warten. anmerkung: dafür hat das land so viele millionäre und v.a. viel mehr korrupte leute, als man braucht.

Gast: Berufsschullehrer
23.07.2012 08:48
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Schlechtes wird nicht besser wenn man mehr davon kriegt.

Wenn man wirklich denen helfen will, die aus dem Bildungssystem herausfallen, muss man früher ansetzen.
Wer von den jungen Leuten in 9 Jahren fürs Lernen kaputt gemacht wurde, der wird in diesem System sicher nicht wegen einem zusätzlichen Jahr sich auf einmal um 180 Grad drehen.
Es geht doch nur darum, für Lehrer zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Wenn man den Jugendlichen helfen will, muss man bei der Qualität ansetzen, schlechte Quantität haben wir schon mehr als genug.

Von den jungen Leuten, die eine Lehrer machen wollen, weil sie an dem Beruf interessiert sind, gehen viele ein Jahr in eine weiterführende Schule um das Polytechnische zu meiden. Diese Schulform mit dem schlechtesten Ruf soll jetzt auf 2 Jahre erweitert werden?

die frau derpack ich nimmer lang

das ganze system ist mittlerweile offensichtlich komplett an der realität im echten leben vorbei und die frau geht in verlängerung!

wenn man was falsch macht, wirds nicht richtiger nur weil mans länger falsch macht. in welcher glaskugel lebt die denn??

Antworten Gast: Hoffnungslose Reformbemühungen
23.07.2012 08:52
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Re: die frau derpack ich nimmer lang

Natürlich hat sie keine Ahnung, sie ist ja auch keine Pädagogin. Das Problem ist nur, dass von den Pädagogen nichts kommt und diese Frau strampelt sich ab, etwas in Ordnung zu bringen, das dringend in Ordnung gebracht werden muss, weil die, die es in Ordnung bringen müssten, nichts tun oder höchstens bremsen. Also was tut sie? Möglichst viel von der Ideologie ihrer Partei in das Bildungssystem hineinzubringen. Mehr geht nicht, wirklich nicht.

ca. 380 000 haben das bildungsvolksbegehren

österreichweit unterschrieben.
ca. 150 000 unterschriften gab es allein in wien für oder gegen das parkpickerl.
da könnte man auch ein paar schlüsse ziehen.
ein parkplatz ohne auto ist nichts wert, z.b.

Schmied schmiedet Pläne für Idiotenschmiede..

Man verzeihe mir die Überschrift, aber ich konnte nicht widerstehen.

Frau Schmied denkt scheinbar nicht mehr über ihre eigenen Aussagen nach. Wieso soll der Steuerzahler ein zehntes Pflichtschuljahr bezahlen? Die Jugendlichen besuchen die neun vorigen ja auch nur noch sporadisch. Und wer kann es ihnen verdenken?

Es wäre darüfer nachzudenken, ob man nicht besser etwas Geld in die Hand nimmt um anständiges Personal für die Ausbildung unserer Kinder in die Schulen zu bekommen, als selbige noch ein Jahr von den gleichen - pardon - Vollidioten bespaßen zu lassen.

Liebe Frau Schmied,

hören Sie auf den Beruf des Lehrers unattraktiver zu machen, fangen Sie an die Rahmenbedingunen für einen sinnvollen Unterricht zu schaffen, der allen Beteiligten Freude macht und zu Guter Letzt: Nehmen Sie danach Ihren Hut, setzen Sie ihn auf Ihren aufgedunsenen Schädel und gehen Sie.

mehr desselben!

schon watzlawick beschrieb in seinem buch “anleitung zum unglücklichsein” eines der erfolreichsten und wirkungsvollsten katastrophenrezepte: mehr desselben.

http://misswirtschaft.wordpress.com/2012/07/21/mehr-desselben/

Re: mehr desselben!

wenn schon, dann auch auf die parteien anwenden.
“das sture festhalten an anpassungen und lösungen, die irgendwann einmal durchaus erfolgreich oder vielleicht sogar die einzig möglichen gewesen waren.”


Gast: Vielflieger sen.
21.07.2012 07:35
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nicht die Lösung!

Das kann nicht die Lösung des Prloblems sein!Es sollte an Wurzel beginnen,Kinder die von zu Hause nicht die Möglichkeiten bekommen können weil die Eltern selber keine Bildung haben und somit dem Kind gar nicht helfen können.Es sollte gratis Nachhilfe für solche Schüler geboten werden. Nicht alle Kinder haben diese Möglichkeiten.Ein Strawanzer wird auch im 10.Schuljahr nix lernen!Das dient nur um die Arbeitslosenzahlen zu verschönern.

Antworten Gast: Spätsommerblume
23.07.2012 09:00
0 0

Re: nicht die Lösung!

Ach, hören Sie doch auf mit dem dummen Gerede, dass Eltern es versäumen die Arbeit der Lehrer zu machen.
Wir haben doch genau deshalb die Schulpflicht, damit auch die Kinder Bildung bekommen, die von zu Hause nichts mitbekommen.

Gratis Nachhilfeunterricht wäre absolut kontraproduktiv. Es würde die Lehrer nur dazu animieren, den Unterricht noch unproduktiver zu gestalten.

Das 10. Schuljahr ist natürlich völlig ungeeignet die Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuholen.

Gast: bergziege
20.07.2012 23:08
0 0

Selbstverständlich

Was sollte man von der Frau Unterrichtsministerin anderes erwarten?

Gast: Reformator
20.07.2012 22:50
0 0

Zu Lasten der Gymnasien

Das Geld für die 10. Schulstufe entziehen wir den Gymnasien, ätsch!

Wer für alles offen ist,

kann nicht ganz dicht sein.
Fiel mir spontan beim Anblick der Überschrift ein.

Gast: Hans im Glück
20.07.2012 19:14
3 1

Nur wer lernen will wird auch lernen.

Ein weiteres Schuljahr schönt nur die Arbeitslosenstatistik.

Am besten wäre es wenn alle beim Arbeiten lernen würden. Learning by doing. Selber erfahrungen sammeln.

10 Jahre Frontalvortrag killt jede Eigeninitiative.

Ich bin dafür, dass man weniger Schule hat und dafür mehr vom Leben. Mit 8 Pflichtschuljahre könnte man beginnen und vielleicht landen wir bei den 6 Jahren wie am Beginn dieser Erfolgsgeschichte.

Das geht nur wenn man die heutigen Strukturen aufbricht. Mindestlohn und sonstige zweifelhafte "Errungenschaften" abschaft. ÖGB, AK, WK und wie sie alle heißen sollen auf eigenen Beinen stehen und nicht durch Zwangsbeiträge und staatliche Unterstüzungen künstlich am Leben gehalten werden.

Antworten Gast: asterixdergallier
21.07.2012 15:23
0 0

Nur zur Information

ÖGB bedeutet "Österreichischer Gewerkschaftsbund". Es handelt sich um einen Verein. Die Mitgliedschaft ist freiwillig. Wer nicht Mitglied ist, zahlt auch keinen Mitgliedsbeitrag.
So einfach ist das ;-)

Gast: bernstein99
20.07.2012 18:30
3 0

eine grandiose Idee der Gewerkschaft

es sitzen derzeit schon genug Kinder in der 8. + 9. Schulstufe, die schon älter als 15 sind und keine Lust haben in die Schule zu gehen. Das Niveau wird sich weiter verschlechtern und die Wirtschaft wird weiter jammern, dass die Lehrlinge und Arbeitnehmer weder rechnen noch schreiben und lesen können. Ein 10. Schuljahr löst das Problem nicht.

Gast: 1. Parteiloser
20.07.2012 17:30
4 1

Nur grausige Kommunisten wollen die Kinder und Jugendlichen in voller staatlicher Obhut!

Mit dem 1. verpfl. Vorschuljahr wurde schon der erste große gegangen und den Etern die Kinder im Alter von 5 Jahren entzogen.

Nun wollen die grausigen Kommunisten mit der NMS "seine Bürger" uniformieren und den Bürgern "sein Wissen" samt "seiner Ethik" vermitteln. Um jede Abweichung von der Ideologie zu vermeiden werden die Kinder und Jugendlichen im Rahmen einer Ganztagsbetreuung geschult werden.

Der Staat hat aber nur ein geringes Vertrauen in die Funktion seiner Schulen, daher muss dieser Staat Ambitionen haben die staatliche Komtrolle über "seine Bürger" auf 11 Jahre auszubauen. Sollte das 2. verpfl. vorschuljahr auch noch realisiert werden, dann kann der Staat 12 Jahre auf die manipulierbaren jungen Menschen voll zugreifen.

Um ein Signal zu setzen werden in weiterer Folge Gratisuniformen verteilt werden, welche dann verpflichtend zu tragen sein werden.

Wie Wien, neuerdings auch immer mehr NÖ, vorzeigt funktioniert auch die Staatlichkeit bei der Wirtschaft immer besser. Die Wiener Betriebe, welche ja fast alles Wirtschaften in Wien kontrollieren, werden auf ganz Österreich ausgebaut. Mit den verpfl. Staatsanleihen können wir diesen notwendigen Zugriff auch verwirklichen.

Die Menschen werden dann in den staatlichen Sozialwohnungen leben, von staatlichen Löhnen leben und so endlich die notwendige Dankbarkeit der Staatlichkeit gegenüber entwickeln.

Diese menschenverachtende Ideologie lässt sich offensichtlich nicht ausrotten, die UdSSR war nicht lehrreich genug.

Antworten Gast: alibababa
21.07.2012 15:25
0 0

Re: Nur grausige Kommunisten wollen die Kinder und Jugendlichen in voller staatlicher Obhut!

"wurde schon der erste große gegangen"
Hä?

 
12

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung