Wien. Wien mobilisiert gegen Schulschwänzer - so wird heuer erstmals erhoben, wie viele Schüler unentschuldigt zu spät aus den Ferien zurückkommen. Zusätzlich wird auch die Möglichkeit der Entwicklung eines flächendeckenden SMS-Meldesystems geprüft, mit dem die Eltern über schwänzende Kinder informiert werden. Einen solchen Informationsdienst gibt es bereits an einzelnen Wiener Schulen. Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) hält dies für sehr sinnvoll. „Es muss allerdings von den Schulpartnern gewollt werden, wir werden das nicht oktroyieren." Zusätzlich gibt es eigene Broschüren zum Thema Schulschwänzen für Eltern, Lehrer und Direktoren.
Zweiter großer Schwerpunkt wird in diesem Schuljahr die Leseförderung sein. So erhalten etwa alle Wiener Lehrer zum Schulanfang ein „Lesecheck-Paket". Darin finden sich Fördermaterialien und Diagnoseinstrumente. Als dritten großen Schwerpunkt sieht Brandsteidl die Förderung von Zweisprachigkeit. Insgesamt beginnt am Montag für 220.000 Kinder in Wien die Schule. Rund 17.000 von ihnen sind Schulanfänger, das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (16.300).
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