20.05.2013 08:18 Merkliste 0

Die Angst der Eltern vor dem Schulstart

von Rosa Schmidt-Vierthaler, Theresa Aigner, Bernadette Bayrhammer (Die Presse)

Schulangst haben nicht nur Kinder - unzählige Eltern zittern der Einschulung entgegen. Damit die Laufbahn der Kinder auch ja glatt verläuft, starten sie schon vorher regelrechte Castings mit Schulen und auch Lehrern.

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Haben wir alles richtig gemacht? Es ist diese Frage, die unzählige Eltern in den letzten Tagen vor dem Schulbeginn quält. Haben sie die optimale Schule ausgewählt? Wird das Kind dort vom richtigen Lehrer unterrichtet? Ist es gut auf die Schule vorbereitet? War die Einschulung früher hauptsächlich aus Kindersicht unglaublich aufregend bis furchteinflößend, bereitet sie nun zunehmend den Erwachsenen schlaflose Nächte. Weshalb sie schon im Vorfeld viel daran setzen, aus dem Schulbeginn ein Erfolgsprojekt zu machen: Von Vormittagen im Klassenzimmer zur besseren Beurteilung der Lehrer bis zu gefälschten Wohnsitzen in Nähe der gewünschten Schule.

Auch Iris Campregher hatte Volksschule und Lehrerin bewusst ausgesucht, die Einschulung ihrer ältesten Tochter Gianna artete im Vorjahr trotzdem zu einer „Katastrophe“ aus, wie sie sagt. Denn die Lehrerin, die ihr Kind unterrichten sollte, wurde schwanger. Und die Ersatzpädagogin der Schule im dritten Wiener Gemeindebezirk entsprach nicht dem Bild, das Campregher von einer „guten Lehrerin“ hatte. „Meine Tochter wollte nicht mehr in die Schule gehen, sie fand den Unterricht fad und hatte keine Freundin in der Klasse,“ erzählt sie. Für die Mutter ein untragbarer Zustand. Sie versuchte, die Volksschulpädagogin zu einem anderen Unterrichtskonzept zu bewegen. Als die das – wenig überraschend – ablehnte, wollte Campregher ihre Tochter in eine andere Klasse versetzen lassen.

Um bessere Argumente für einen Klassenwechsel zu haben, ließ sie ihr Kind am Psychologie-Institut der Uni Wien auf Hochbegabung testen – und tatsächlich: In einigen Bereichen zeigte sich eine solche. So konnte sie erreichen, dass ihre Tochter den Unterricht zeitweise in einer zweiten Klasse verbringen durfte, mit einer anderen Lehrerin. Aber auch das „ging nicht gut“: Denn dort unterrichtete eine Montessori-Pädagogin, von der die Mutter den Eindruck hatte, sie würde ihr Kind zu wenig unterstützen.

So beschloss Campregher, dass ihre Tochter die Schule wechseln sollte. Darin steckte sie all ihre Energie, denn sie wollte sich keinesfalls eine Schule zuweisen lassen, sie wollte selbst eine auswählen. Mit Erfolg – das neue Schuljahr wird Gianna in einer Schule beginnen, die der Mutter behagt. Auch Campreghers jüngere Tochter wird an diesem Tag eingeschult: Just in der Schule, die ihre große Schwester nach einem dramatischen Jahr verlässt. Eine doppelter Schulstart also, der der Mutter auch doppelte Sorgen macht.

Doch woher kommen diese Ängste von Müttern und Vätern? „Eltern denken in Zusammenhang mit dem Schulstart sehr vorausschauend“, sagt Mathilde Zeman, Leiterin der Abteilung Schulpsychologie im Wiener Stadtschulrat. „Sie fragen sich: Wird mein Kind die Anforderungen in der Schule gut bewältigen? Welche Chancen hat es dann in 15 Jahren am Arbeitsmarkt? Hat mein Kind ohne guten Start in der Volksschule überhaupt Chancen im weiteren Leben? Wird mein Kind eine Lehrkraft haben, die es gut fördert?“ Die Frage der Lehrperson ist in der Volksschule zentral, denn immerhin prägt sie das Kind entscheidend mit. Oft verbringt sie vier Jahre lang mehr Zeit mit den Schülern als deren Eltern.


Vorbild Simpsons. Sehr entspannt sieht Thomas Weber dem ersten Schultag seines sechseinhalbjährigen Sohnes Adrian entgegen. Der Wiener Journalist hat nicht allzu viel Zeit in Vorbereitungen darauf gesteckt. Lediglich Schwimmen haben ihm die Eltern beigebracht – „damit Adrian nicht der Einzige ist, der das nicht kann“. Viel mehr aber nicht, weil „es ist für ein Kind mitunter schwieriger, wenn es schon alles kann, bevor die Schule losgeht“.

Alles andere als entspannt war dagegen die Schulwahl. Es sollte ein inspirierendes, forderndes, förderndes Umfeld sein, die Schule nicht zu weit entfernt, gut geführt, alternativ, aber nicht dogmatisch. „Wir haben uns gefühlt unendlich viele Schulen angesehen“, erzählt der 35-Jährige. Ein mühsames und zeitraubendes Unterfangen. Doch am Ende von Erfolg gekrönt – eine kleine Schule im angrenzenden Nachbarbezirk. Allein, ein Platz dort war nicht so einfach zu bekommen, weil die Familie nicht in unmittelbarer Nähe wohnt. „Kurzfristig habe ich überlegt, einen Wohnsitz im Geschäftslokal eines Bekannten anzumelden“, sagt Weber – um Chancen auf einen Platz in der Wunschschule zu haben. Weber lächelt, als er die Anekdote zu Ende erzählt. Er habe zufällig eine Folge der „Simpsons“ gesehen, in der Familienvater Homer genau das tut: Er meldet sich in einem anderen Distrikt an, um Tochter Lisa auf eine adäquate Schule schicken zu können. Skurril sei das gewesen, so Weber. Er verwarf schließlich den Plan.

Andere Wiener Eltern führen derartige Pläne allerdings konsequent bis zum Ende durch. Allein, öffentlich äußern wollen sich diese Eltern ob etwaiger Konsequenzen lieber nicht. Ein Problem: Gerade in den innerstädtischen Bezirken ist eine Vielzahl an Schulen schnell erreichbar. Wenn ihr Platz am Wunsch-Standort abgelehnt wird, befürchten Eltern die Zuteilung zu einer schlechteren Schule. Webers Sohn Adrian wird – auch deshalb – ab Montag eine katholische Privatschule besuchen. „Hätten wir bei den öffentlichen Schulen eine zweite Wahlmöglichkeit gehabt, hätten wir uns nicht für eine private Schule entschieden“, sagt der Vater.


Bewerbungsbrief. Derartige Sorgen hat man in der Familie Koidl nicht: Die Eltern kennen die Schule, in der Tochter Ida am Montag starten wird, schon von ihren zwei größeren Kindern. „Die Ganztagsvolksschule Aspernallee ist eine der besten Schulen, die es gibt“, sind die Eltern, beide Schausteller im Wiener Prater, überzeugt. Beim ersten Kind mussten sie sich sogar persönlich vorstellen und einen „Bewerbungsbrief“ schreiben.

Die Koidls kennen die Ängste anderer Eltern rund um die Schule. Sie selbst wollen sich davon aber nicht anstecken lassen. Das geht so weit, dass sie nur selten zu Elternabenden gehen – „um uns nicht von den Sorgen der anderen Eltern anstecken zu lassen“. Denn das, was man dort zu hören bekomme, sei nur mehr „Angst und Hysterie“. Und viele Eltern würden diese Hysterie ihren Kindern vorleben. Sie selbst wollen sich jedenfalls nicht schon zu Beginn der ersten Klasse Fragen in der Art stellen, ob die Kinder später auch ja problemlos ins Gymnasium wechseln können.

Ihre älteste Tochter habe es jedenfalls auch ohne diesen Stress in ein renommiertes Privatgymnasium geschafft. „In der Volksschule sollen die Kinder Sozialkompetenz aufbauen. Lernen wollen sie ohnehin“, sagt die Mutter. Der erste Schultag, das erste Schuljahr seien jedenfalls zu früh, um die Kinder in den sogenannten „Ernst des Lebens“ zu stoßen. Für die meisten Kinder sind all die Fragen, die sich die Eltern rund um den Schulstart stellen aber ohnehin eher nebensächlich. Das, was für sie am Ende wirklich zählt, ist vor allem die Größe der Schultüte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2012)

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53 Kommentare
 
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Gast: Schlitzauge
04.09.2012 12:20
2 1

Andere Konzepte gefordert

Faktum ist, die Situation der Wiener Volksschulen ist schwierig-viele Kinder, die immer noch schlecht oder gar nicht die deutsche Sprache beherrschen, führen zwangsläufig zu einem schlechteren Start und schlechteren Bedingungen für alle--die Kinder von Freunden deren Eltern (beide Akademiker) ganztägig berufstätig waren, konnten nach dem ersten Schuljahr allesamt schlecht lesen und schreiben noch schlechter- diese Kinder waren ohne Ausnahmen in Ganztagesschulen bzw Ganztagesbetreuungsstätten- die anderen Kids, die nach der Schule nach Hause durften, konnten nach einem Jahr ausnahmslos schreiben und rechnen (Akademikerkinder und Nichtakademikerkids)=> es scheint den Kindern die Ganztagesschule erheblich mehr an Kraft abzufordern, als sie besitzen-die soziale Situation fordert ihren Tribut -zum Lernen bleibt nicht mehr genug übrig=> wir benötigen andere Konzepte, die es erlauben, dass Eltern mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen-Ganztagesschule ist der falsche Weg-verstärkte, verpflichtende Elternteilzeit (für Männer, wie Frauen) mit Lohnausgleich wäre eine bessere Investition in die Zukunft

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dieser Kinder-Kult ist kaum zu ertragen! eltern müssen eines verstehen: There are a few winners and lot of looooooosers!!!


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Re: dieser Kinder-Kult ist kaum zu ertragen! eltern müssen eines verstehen: There are a few winners and lot of looooooosers!!!

Selbstverständlich. Und Eltern nehmen es gelassen hin, dass ihre Kinder ruhig auch auf der Loser-Seite sein können.

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SNOBS!!!


Gast: Schulen dienen der Verbildung
02.09.2012 17:30
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Die Hauptprobleme sind: überehrgeizige Eltern, fehlende Nachmittagsbetreuung, kein Auslauf für die jungen Löwen sowie Ödesse & inhaltliche Unterforderung

Doch mit einem inspirierenden wissensvermittelnden Buch unter der Bank läßt sich der graue Schulalltag nutzbringend überstehen.

Im Grunde sind unsere Schulen noch immer Kinderaufbewahranstalten, die viel unproduktives Zeitversitzenmüssen aufzwingen.

Das vermittelte Wissen ist nicht das, was persönliches Wachstum und Reüssieren unter harten Konkurrenzbedingungen auf dem global vernetzten Markt ermöglicht. Denn davon haben die geistig trägen Lehrer keine Ahnung. Alles orientiert sich an der (Über-)Förderung des Bodensatzes, während echte Begabtenförderung nicht stattfindet. Fremdsprachenlernen ab spätestens Volksschule findet - abgesehen von stümperhaften Alibilösungen - nicht statt. Musik- und Kunstunterricht ist auf den teuren und mühsam zu bewerkstelligenden Privatstundenbereich abgeschoben. An Sport im Grünen fehlt es. Ideologisch verseuchte Modelle und die Gedankenwelt des 19. Jh. prägen den Unterricht.

Mit täglich jahrelang herumzuschleppenden 12 kg schweren Schultaschen ab der 1. Volksschulklasse werden, da Spinde in den Schulen fehlen, wegen den daraus resultierenden Dauerschäden des Bewegungsapparates teure Frühpensionisten gezüchtet.

Falsche Ernährung, bewegungsloses Sitzen und Nachplappernmüssen werden den zukünftigen obrigkeitshörigen Staatsschafen zur Erleichterung der Manipulation und der Ausbeutung antrainiert.

Die beste Schule ist das Autodidaktsein in einem anregenden Umfeld: Gute Bibliotheken, wissende Erwachsene mit Zeit und Bäumeklettern würden genügen.

Re: Die Hauptprobleme sind: überehrgeizige Eltern, fehlende Nachmittagsbetreuung, kein Auslauf für die jungen Löwen sowie Ödesse & inhaltliche Unterforderung

Wenn ich mir nicht die Mühe mache die Schultasche meines VS-Kindes zu kontrollieren, wundert mich gar nichts mehr.

5 2

Man weiß ja, daß die Frischlinge allesamt Genies und hochbegabt und sowieso sind.

Jedenfalls wenn man ihre Eltern fragt. Die Schule ist schuld, daß auf wundersame Weise später nur Pfosten daraus werden. Nur die.

Gast: Gindl K
02.09.2012 17:11
7 1

Die Angst ist berechtigt

Wenn nur mehr 40% der Kinder mit deutscher Muttersprache in einer Klasse sind und die anderen stören weil sie fast nichts verstehen, ist es verantwortungslos keine eigenen Klassen nur für Schüler mit deutscher Unterrichtssprache zu eröffnen.

Das Märchen von gegenseitiger Bereicherung und Befruchtung entlarvt sich selbst durch die katastrophalen Ergebnisse von Pflichtschulabsoventen.

Ein Großteil kann nicht sinnerfassend lesen und einfache Rechnungen durchführen, was sie für den Arbeitsmarkt unbrauchbar macht.

Mit weiteren Förderungen Millionenhöhe werden sie fähig gemacht, eine Lehre antreten zu können

Ist das verantwortungsvoll den jungen Menschen gegenüber, die unsere Zukunft sind?

0 2

Re: Die Angst ist berechtigt

Wo genau sind sie in die Schule gegangen?
Und gleich die darauf folgende Frage: ist etwas aus ihnen geworden?

2 0

Re: Re: Die Angst ist berechtigt

Fragen Sie einmal jemanden, der Lehrlinge anstellen will, was da daherkommt. Es ist wirklich ein Albtraum. Und das sind noch nicht die dümmsten, die von vornherein als Hilfsarbeiter anfangen.

Gast: Don Quichote
02.09.2012 15:40
6 3

Ein guter Rat ...

... an alle Eltern, die befürchten, daß ihr kleiner verhätschelter Liebling in der Schule nicht ausreichend unterhalten wird, die Schule fad findet etc.: Ein paar hinter die Löffel wirken oft Wunder! Je früher sie lernen, daß die Schule keine Unterhaltungseinrichtung ist, an die man Forderungen stellt, sondern daß es da auch Pflichten, Eigenverantwortung und Disziplin gibt, desto besser wird es für sie sein.

Antworten Gast: Abdisu (kein Lehrer)
02.09.2012 23:05
0 2

Re: Ein guter Rat ...

Da Sie zu einer illegalen Handlung aufrufen, sollte man Sie ausforschen und zur Verantwortung ziehen.

Gast: bärig
02.09.2012 14:41
15 0

Übertrieben!

Es gibt keine Schule bzw. keinen Lehrer keine Lehrerin, die für ALLE Kinder gleich passend ist. Das beste ist: Nicht zu viel tam tam um die Schule machen. Eltern, die sich mit ihren Kindern beschäftigen, diese unterstützen, sind wichtiger als das, was in der Schule vor sich geht! Eltern können NIE vorhersagen, was einmal aus ihren Kindern wird- aber sie sind die wichtigsten Vorbilder! Eltern, die nicht arbeiten wollen, werden sicher keine fleißigen Kinder haben.
Wichtig, damit die Kinder gut durchs Schulsystem kommen: Gutes Benehmen! Und das lernt man in erster Linie zuhause!

Lotterie

Ich wünsche den Schulanfängern:

1. Eine homogene, positiv geprägte Klasse mit netten Mitschülern- reine Glücksache
2. verständisvolle, engagierte LehrerInnen- noch mehr Glücksache
3. viel Rückhalt in der Familie- auch Glücksache.

Ist das gegeben, kann nicht viel schiefgehen und der Erfolg ist fast automatisch. Andernfalls kann alles zur unendlichen Mühsal werden!
Daher: Viel Glück!

Gast: Halbwissen
02.09.2012 11:01
0 2

Ist halt eine "Reise nach Jerusalem" !

Bei den Generationen davor konnten auch jene die früh ausgesiebt wurden ( und in diesem System ist dies leider der eigentliche Zweck ), noch ein halbwegs zufriedenes Leben leben. Aber schön langsam kommen wir in einen Resourcenengpass ( Grundstücke, Energie, Rohstoffe, Superhirne etc. ) und einige müssen ausscheiden.

Antworten Gast: bärig
02.09.2012 15:08
3 0

Re: Ist halt eine "Reise nach Jerusalem" !

Heute ist alles viel einfacher geworden! Wer die AHS nicht schafft, kann in der Hs oder NMS lernen. Hat er es dort gut geschafft, kann er seine Schullaufbahn fortsetzen oder eine Lehre machen u.s.w. So viele Möglichkeiten wie heute gab es noch nie!

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
02.09.2012 18:29
0 1

Re: Re: Ist halt eine "Reise nach Jerusalem" !

Ich schreibe nicht von heute sondern von morgen !

Der Resourcenenpass hat 2007 begonnen.
Ohne Ölengpass hätten wir keine Finanzkrise da der Kettenbrief der strukturierten Papiere ewig weitergelaufen wäre.

Die jungen Eltern wissen möglicherweise nicht was los ist, aber sie haben es im Gefühl.

Ahem

Wo sind denn meine Beiträge geblieben??

Antworten Gast: Abdisu (kein Lehrer)
02.09.2012 12:07
0 0

Re: Ahem

Auch ich fand den Disput kultiviert und interessant.

Re: Re: Ahem

Vielleicht hat sich die Anwältin beschwert, LOL.

Gast: Kleine Hexe
02.09.2012 10:26
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Die Angst der Eltern ist nicht grundlos.

Zuerst macht man den Eltern Angst und dann sagt man den Eltern dass sie blöd sind weil sie Angst haben. Natürlich sind auch ausschließlich die Eltern schuld, wenn sich herausstellt, dass die Angst begründet war.

Gast: pol Beobachterin
02.09.2012 09:42
2 0

self-fulfilling prophecy

in jede Richtung...

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was für ein abgehobener Haufen

der hier beschrieben wird. Die 3 Dinge die Eltern bei Schulstart bewegen sind einfach gesagt:

1) Wie kann man die ganzen kosten für diversen lt. Lehreren absolut notwendigen Kram zahlen (Nachdem die Kinderbeihilfe ja nicht so wie die Parteiensubvention nicht an die Inflation angepasst wird)

2) Wie hoch ist der Ausländeranteil in der Klasse, kann man Kind in dem jeweiligen Umfeld überhaupt etwas erlernen oder muss man einen Schulwechsel planen.

3) Wie bringt man seine Arbeitstätigkeit mit den berufsfeindlichen Schulöffnungs- und betreuungszeiten (falls vorhanden) unter einen Hut?

Antworten Gast: Kleine Hexe
02.09.2012 10:27
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Re: was für ein abgehobener Haufen

Super auf den Punkt gebracht. Danke.

Gast: bürgerIn
02.09.2012 08:16
15 0

elite

warum recherchiert die "presse" nicht ordentlich in den kreisen der rot-grünen gesamtschulbefürworterInnen, ob deren kinder dann wirklich in den von ihnen propagierten schultypus landen oder doch in einer elitären, leistungsbezogenen schule (schaut ins theresianum....)??? das wäre eine hammerreportage, aber nicht dieses aufsätzchen.....

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nicht nur 'hysterische bobos'

wollen ihren kindern einen guten start mit motivierten lehrern, ideologieneutralem lesematerial, wertvollen zusatzaktivitaeten, guter ausstattung und streben nach exzellenz und persoenlicher lebens vorbereitung. Sollte einmal der numerus klausus auch nach oesterreich kommen wird das noch aktueller werden. Und wieso werden hier leute runtergemacht weil sie nicht hinnehmen wollen was ihnen der staat zuweist? Artikel ist auch schwach, unfundierte ansammlung unnoetig ausgeschmueckter,vermutlich erfundener annektoten

 
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Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung