19.06.2013 23:53 Merkliste 0

Fast ein Drittel der Jugendlichen hat Leseschwäche

 (DiePresse.com)

Insgesamt können in Österreich Schätzungen zufolge 15 von 100 Bürgern nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen.

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Österreichs Jugendliche liegen nach einer am Donnerstag von der EU-Kommission präsentierten PISA-Studie bei der Leseschwäche mit 27,5 Prozent am unrühmlichen dritten Platz innerhalb der EU-Staaten. Schlechtere Werte gibt es nur für Bulgarien mit 41,0 Prozent und für Rumänien (40,4). EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou sprach von einer "paradoxen Situation". Lesen und Schreiben seien in der digitalisierten Welt wichtiger und relevanter denn je, doch "hält unsere Lese- und Schreibkompetenz mit dieser Entwicklung nicht Schritt".

Es gelte, dringend gegenzusteuern. Investitionen zur Verbesserung solcher Kompetenzen seien wirtschaftlich sinnvoll. Sie schafften konkrete Vorteile für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt, die sich langfristig gesehen zu Milliardenbeträgen summierten, so Vassiliou. Die EU-Bildungsminister haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, den Anteil der leseschwachen 15jährigen bis 2020 von 20 auf 15 Prozent zu reduzieren.

In Österreich hat sich laut der Studie der Anteil der leseschwachen Jugendlichen seit 2000 dagegen deutlich verschlechtert. Waren es 2000 noch 19,3 Prozent, stieg dieser Anteil 2003 auf 20,7 Prozent, erhöhte sich 2006 auf 21,5 und explodierte bis 2009 auf nunmehr 27,5 Prozent. Von 2006 bis 2009 weist Österreich damit auch mit 6,0 Prozent die stärkste Steigerung unter allen EU-Ländern auf. Die geringste Leseschwäche haben Jugendliche in Finnland mit nur 8,1 Prozent.

15 Prozent können kaum lesen, schreiben, rechnen

Sogenannte funktionale Analphabeten - also erwachsene Menschen, die nur unzureichend lesen, schreiben oder rechnen können, obwohl sie es größtenteil einmal gelernt haben, sind in Österreich laut dem "Netzwerk Alphabetisierung" 15 von 100 Bürgern. Verlässliche statistische Daten zu Analphabetismus in Österreich liegen bisher nicht vor, kritisiert die Generalsekretärin der Österreichischen UNESCO-Kommission, Gabriele Eschig.

"Für eine gezielte Bekämpfung von Basisbildungsdefiziten bei Erwachsenen braucht es aktuelle, verlässliche Daten", betonte sie in einer Aussendung. Für Österreich sollen solche erstmals im Herbst 2013 vorliegen, wenn die Ergebnisse der internationalen OECD-Studie PIAAC (Programm for the International Assessment of Adult Competencies) veröffentlicht werden. In der Studie werden neben Lesen, Schreiben und Rechnen auch die Fähigkeiten im Umgang mit Computern untersucht.

Aus Eschigs Sicht war es bereits "mehr als an der Zeit, dass Österreich sich an einer umfassenden internationalen OECD-Studie beteiligt". Immerhin ließen Ländern wie Deutschland oder die Schweiz ihre Daten schon zum dritten Mal erheben. Eschig betonte, dass die Verbesserung der Basisbildung nicht nur von sozialer und ökonomischer Bedeutung sei. "Sie zielt auch auf ausgewogene, gerechte und inklusive Gesellschaften ab, deren Mitglieder befähigt sind, ihre Potenziale voll auszuschöpfen und am politischen und gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen."

Alphabetisierung
Mit dem Weltalphabetisierungstag am Samstag (8. September) weist die UNESCO seit mehr als 40 Jahren auf das Problem mangelnder Basisbildung hin.

(APA)

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73 Kommentare
 
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Antworten Gast: netzwerker5
07.09.2012 17:17
0 2

Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

Schmidt-Neugebauer-Brandsteidl - bitte aufs Podium! Das sind die die politisch Verantwortlichen, die jedenfalls Auskunft geben können müssten, wenn sie es wollen. In Ö. gibt es keine Diskussionskultur - es wird alles hingenommen.

Antworten Gast: Eleonora K.
07.09.2012 10:12
0 0

Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

Nicht zu vergessen die vielen Nachhilfestunden, die auch nichts fruchten.

1 0

Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

An den Schulen wird sehr wohl Brauchbares gelehrt und Maturanten in Österreich haben sehr wohl auch ein "brauchbares" Niveau (und wundern sich auch über das niedrige Niveau der so gelobten finnischen Schüler - selbst erlebt), aber Sie sehen wohl nur dass Negative, weil Sie anderes nicht sehen wollen. Außerdem: "Österreichische Lehrlinge sind so schlecht, dass man ihnen alles beibringen muss" - darum hat Österreich wohl auch eine der niedrigsten Arbeitslosenraten von Jugendlichen (ich weiß, kein wörtliches Zitat) - woher wissen Sie das, da Sie doch längst aus Österreich geflüchtet sind und im Ausland eine florierende Firma eröffnet haben? (Das ist keine Unhöflichkeit und kein Angriff, sondern eine Frage aus reinem Interesse.)
Auch wenn ich weiß, dass Sie einer konkreten Antwort mit dem Hinweis ausweichen werden, das das nichts mit dem Thema zu tun hat, stelle ich diese Frage.
Mit der Hoffnung auf eine ehrliche Antwort
Ihr/e Amita

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
07.09.2012 08:09
1 3

Re: Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

Das Wissen zum Ö Bildungssystem und den gefallenen Fähigkeitem der Absolventen ist doch inzwischen WELTWEIT bekannt. Es gibt doch ein Masse an Dokumentationen dazu, welche auch frei zugänglich sind.

Prinzipiell sind an meinem Unternehmesstandort aber auch die Probleme mit mit schwächeren Fähigkeiten von Absolventen zu beobachten. So krass wie in Ö ist es aber lange nicht.

Dass es auch bei den Maturanten stark gefallene Fähigkeiten gibt, das wird nicht nur von vielen Reifen Uniprofessoren berichtet, auch die Unternehmer berichten von immer schwächeren Fähigkeiten der BHS Absolventen.

Natürlich habe ich ich bis Heute die sozialen Kontakte in Ö. Die meisten mit Unternehmer von KMU, natürlich auch mit Lherpersonen verschiedener Schulen und Uniprofessoren.

Die nominell niedrigen Jugendarbeitslosenraten kommen doch vor allem durch Ausgliederungen zustande. Die vielen staatlichen Lehrwerkstätten und Schulungsprogramme produzieren ein bessere Bild als die Realität ist.

Österreich hat auch den niedrigensten Anteil an verfügbaren Arbeitskräften an der Gesamtbevölkerung. Hätte Ö die gleichen Anteile wie die CH, dann müsste Ö um etwa 900.000 Menschen mehr in Arbeitslosigkeit zeigen.

Es sind eindeutig in Ö massive gesellschaftliche und wirtschaftliche Disbalancen, einen wesentlichen Anteil daran hat auch das Bildungssystem. Die Auswirkungen auf die Zukuft der Kinder Österreichs müssen einfach nur als extrem betrachtet werden.

Ehrlicher geht es nicht mehr!

Antworten Antworten Antworten Gast: Windig
07.09.2012 11:30
4 0

Re: Re: Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

Rechtschreibschwäche oder nur betrunken??

Antworten Antworten Gast: dirge
07.09.2012 05:11
5 0

Re: Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

es gibt immer noch leute, die auf diesen komiker hereinfallen.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
07.09.2012 08:13
1 2

Re: Re: Re: Das kann doch kein Bürger mehr verstehen!

Meinen Sie den korrupten Inseratenkanzler?

Meinen Sie den amtmissbarauchenden Vizelanzler (Diplomatenpässe), welcher die Gier der Bünde (Lobbyistenvereine) befriedigen soll?

Meinen Sie den gescheiterten Dentaltechniker, welche einen unglaublichen Zulauf hat?

Meinen Sie die Österreicher, welche vom 2. NR Präsi schon 20 Jahre ausgeraubt wurden?

Welche Leute fallen auf welche Komiker herein?

Gast: Tarzaner W
06.09.2012 20:51
3 0

Insgesamt können in Österreich Schätzungen zufolge 15 von 100 Bürgern nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen.

Österreicher oder Neo Österreichr?

Antworten Gast: foobaro
06.09.2012 22:44
0 0

Re: Insgesamt können in Österreich Schätzungen zufolge 15 von 100 Bürgern nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen.

Ich habe genug Leute im Freundeskreis dessen Familien hier länger sind, als meine (Sprich: Einige Generationen, also waschechte Monarchie-Österreicher) dessen Eltern Probleme haben, bessere Zeitungen zu lesen und zu verstehen. Die haben einfache Berufe und so einfach über die Zeit das Lesen und Schreiben verlernt.

Damit möchte ich nicht entschuldigen, derartige Basistechniken nicht zu beherrschen, allerdings herausstreichen, dass wir durchaus auch von einem Problem der Österreicher selber sprechen.

Alpen-Disneyland


Sehen wir es doch positiv: Wir haben Berge, Seen, die Festspiele und die Donauinsel. Die Araber lieben uns und den Regen. Die Chinesen haben Hallstatt nachgebaut. Die Russen überfluten uns im Winter.

Als Alpen-Disneyland haben wir immer noch Chancen.

Gast: netzwerker5
06.09.2012 19:05
0 0

wieder einmal

"Für eine gezielte Bekämpfung von Basisbildungsdefiziten bei Erwachsenen braucht es aktuelle, verlässliche Daten".
Für Österreich sollen solche erstmals im Herbst 2013 vorliegen.
Also- es ist ja ohnehin schon alles auf Schiene. Ein paar Generationen mehr Analphabeten werden auch keine Rolle mehr spielen.

Gast: Johann S
06.09.2012 18:58
3 0

Die

sogenannten "Neuen Medien"haben daran sicher ihren Anteil,wiewohl deren Nützlichkeit nicht abgewertet werden soll.
Bin froh in den 50ern mit dem Buch aufgewachsen zu sein.

2 0

schuld daran ist das österreichische byldunkssistem!!!!

2/3 können lesen, aber verstehen NICHT was sie lesen!

2/3 können mit hilfe eines taschenrechners rechnen, verstehen aber nicht die zusammenhänge!

2/3 glauben dass AH ein maler war, der obdachlos und ganz verarmt war...

2/3 glauben dass New York die Hauptstadt der USA ist...

2/3 verwechseln INflation mit DEflation und HYPERinflation...

2/3 sind zu gut für diese Welt, daher treten in die Fußstapfen von Papa und Mama, ergo sind Papa und Mama depp, dann wir aus Junior das gleiche werden!

und das restliche 1/3 ist die s.g. "Elite", die schon von klein auf bestens erzogen werden, mehrsprachig, weltgewandt, besuchen die BESTEN Schulen, spielen schon mit 5 die Geige perfekt, lesen schon mit 7 Goethe und lernen seine Werke auswendig kennen, mit 9 haben sie bereits ein Fechten- oder Reiten- Diploma, und mit 11 besuchen sie die Oper taäglich, mit 13 sind sie schon Leader und Klassensprecher, mit 15 arbeiten sie schon beim Papa oder Mama, mit 17 haben sie schon längst maturiert, mit 23 haben sie schon einen DDr. in der Tasche, und mit 25 sitzen sie im Vorstand einer Holding, daher der Name "Elite"...

Österreicher unbelehrbar und stur wir sie sind wollen noch immer nicht begreifen, dass ihr Schulsystem einfach nicht mehr Zeitgemäß ist, und dass im Leben es gibt einige "Winners" und natürlich jede Menge "Loooooosers"... ;-) Reality Check 1 on 1!!!

Antworten Gast: foobaro
06.09.2012 22:48
0 0

Re: schuld daran ist das österreichische byldunkssistem!!!!

"2/3 können mit hilfe eines taschenrechners rechnen, verstehen aber nicht die zusammenhänge!"

Witzig, ich kann nicht mal das kleine 1x1 auswendig, bin aber in echter Mathematik deutlich fitter, als 60%+ der Österreicher. ;)

Rechnen ist das uninteressanteste in der Mathematik. Solange ich die Richtigkeit von Ergebnissen meiner Rechnungen einschätzen kann, darf mir der Computer gerne meine Integrale lösen und mir stumpf ein paar Werte einsetzen.

Bilderwelt

Oben sehe ich ein Bild, darunter eine Lupe. Drückt man auf die Lupe, wird das Bild größer. Neben der Lupe steht noch was. Das brauch ich nicht lesen können. Mit der Lupe seh ich jetzt die drei Lebkuchen größer...

Gast: netzwerker5
06.09.2012 18:48
4 0

mein täglich brot

15% mit funktionalen Schwächen: eh nicht schlecht. Mit Urlauten, Händen, Füssen geht`s doch auch ganz gut. Und der Vorschlag, eine neue Studie zu machen, ist super! Es braucht sich niemand fürchten, bei uns gibt es ohnehin keine Konsequenzen- lediglich Geraunze! Hoffentlich sagt wenigstens der Staatssekretär Kurz wieder einmal etwas. Alle andern Politiker haben dazu ohnehin keine vernünftige Meinung.

Gast: Störrisch...
06.09.2012 18:12
0 0

Ich empfehle dazu das Buch...

.."Generation Doof"....vor allem für Eltern, weil der Pudels Kern ist mangelhafte Erziehung!


0 0

Re: Ich empfehle dazu das Buch...

des pudels kern

Ich frage mich nur,

wie diese FPÖ von anderen Buchstaben unterscheiden?

Es wird halt noch gehn solange es noch geht.

Ganz plakativ:
3 Mobiles, aber k.A. was ein IP-Adresse ist - ist ja Apple, kann nix schiefgehn.
Das Auto geleast, aber nicht wissen wie hoch der Zinssatz ist und was es insgesamt kosten wird.
Prozent bzw. Zinseszinsrechnung: Nie gehört!
Eigenheim? Wozu, die Miete ist eh so billig.
Job: Beim AMS "beschäftigt" (aber bissl was schwarz geht immer).
Und bei der Wahl: Der, der am meisten versprochen hat - oder garnicht, weil eh wurscht.

Wenn der Wertemaßstab - oder der Antrieb etwas zu schaffen - fehlt, nützt alles nichts.
Durchs Leben wurschteln so gut es geht wird die Devise sein.
Ist leider so.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen...

...ausser: Der Zug für die Abfahrt in die Drittklassigkeit steht schon bereit:

Schnell noch Tickets kaufen!

Gast: africano
06.09.2012 16:38
3 0

Seit dem Sonnenkönig ,ging es abwärts.

Wer kennt nicht den SPRUCH ????
Dumm geboren ,dumm gestorben.
Bei dieser Happy Peppi Gesellschaft ,ist doch RECHNEN ,LESEN oder Schreiben Nebensache.

Re: Seit dem Sonnenkönig ,ging es abwärts.

Einer meiner Lehrer sagte immer: "Dumm geboren, nix dazug`lernt und den Rest vergessen!"

Durch die Gesamtsonderschule wird alles

viel besser, wetten?

Wer den ESM-Vertrag unterschieben hat, leidet

unter einer massiven Leseschwäche.

ich versteh gar nicht wo da das problem liegen soll

in meinem bezirk liegt der migrantenanteil bei 40-50 %.

in den schulklassen liegt er zum teil bei 100%.

bisher hat man uns das als dringedn benötigte bereicherung verkauft.
kritik daran als rechtsrechtes geschwätz abgetan und darauf gepocht dass man das alles zur sicherung der pensionen, des systems und der kültür benötigt.

also daher müsste ja eigentlich alles in ordnung sein.
.

Antworten Gast: vito c
06.09.2012 17:12
1 3

kurzzeitgedächtnis?

ind en 60ern und 70ern wurden gastarbeiter teilweise in deren heimatländern angeworben, weil die damals wachsende wirtschaft in europa keine arbeitskräfte mehr finden konnte.

das waren rationale wirtschaftliche gründe. die kamen nicht als bereicherung, sondern als arbeiter.

ich will damit keine aktuellen probleme schönreden, aber mehr als den status quo als schlecht darzustellen machen sie da auch nicht.

Gast: vito c
06.09.2012 16:03
1 2

rechts und links

ein artikel zur schule, und was liest man im forum: rechts und links, spö övp, migranten usw. usw.

wenn einige ihr hirn anstrengen würden um eine lösung für ein problem zu finden, anstatt zu überlegen wie ich einem politischen gegner die ursache für das problem in die schuhe schieben kann, dann wär dem land schon geholfen.

sich gegenseitig schlecht zu machen löst gar nichts. davon lehrnen kinder nicht besser lesen.

Gast: vito c
06.09.2012 15:59
0 3

vorschlag

um mal einen konkreten vorschlag zu bringen, und nicht nur auf andere einzutreten:

man sollte in der schule sämtliche andere fächer jeweils auf ein minimum reduzieren, bei schülern dienicht lesen können, und das so lange bis sie es können.

jemand der nicht lesen kann, kann sich auch nicht weiterbilden. er oder sie kann sich kein wissen aus büchern oder wikipedia aneignen. auch keine betriebsanleitung lesen und verstehen, und und und.

mathematikkenntnisse die über grundrechungsarten und das kleine ein mal eins nicht hinausgehen wiegen im täglichen leben weniger, als wenn jemand nicht lesen kann.

obwohl, jetzt während ich das schreibe, frag ich mich, ob durch den hype um harry potter nicht mehr kinder lesen als früher mal.

wozu lesen

in österreich kann man mit 24 in die frühpension, wie kürzlich von so einem superschnellen raser berichtet wurde.

Gast: Dr. T
06.09.2012 15:51
13 0

Bloß nicht von Finnland lernen.

Korrelation heißt natürlich nicht zwingend, daß ein kausaler Zusammenhang besteht. Aber es wäre eine Studie wert, ob das Erfolgsgeheimnis Finnlands möglicherweise mit dem Ausländeranteil von unter 3 % zu tun hat.

Re: Bloß nicht von Finnland lernen.

Sonderbar, darüber steht in dem Artikel gar nichts... ;-)

Gast: Na servas!
06.09.2012 15:51
0 0

Und diese nahezu 30 Prozent Analphabeten

gehen dann zur ÖVP-Volksabstimmung.

Bitte ja nichts über...

...den Anteil der Migrationshintergründler posten oder fragen!
Der Zensor wartet!

6 0

Zum Ausfüllen der Alimentierungsanträge reicht es offenbar.

Und wenn nicht, stellt die Gemeinde ja gerne geduldige Helfer, um sich selbst ausnehmen zu lassen. Wozu also lernen?

Antworten Gast: innnn
06.09.2012 15:54
2 1

Sie sind also der Meinung..

nur frauen für diese quote verantwortlich sind?

Gast: Lesenbildet
06.09.2012 14:58
5 0

Das muß eine Lüge sein!

Österreich hat doch einen höheren Anteil an Bildungsresistenten Wahlhelfern aus dem Morgenland?

Gast: *** Mark Poller ***
06.09.2012 14:48
2 8

Lesen wird in der VOLKSSCHULE vermittelt

Lesen wird in der VOLKSSCHULE vermittelt.

Und die Volksschule ist EINE GESAMTSCHULE !

*

Unsere Lehrer arbeiten laut OECD-Studie pro Jahr nur gezählte 607 GANZE Stunden im Klassenzimmer! Bei voller Bezahlung!

Das erledigt ein normaler 40-Stunden-Arbeiter in 3,5 Monaten!

Stress habe Lehrer natürlich auch. In der Freizeit. Auf Berghütten, beim Städteflug, bei der Vereinsmeierei, in der Partei, in der Gewerkschaft oder gar bei der einjährigen "bezahlten Auszeit".

Man muss die Lehrer wieder von den Golfplätzen und Tauchparadiesen weg und ins Klassenzimmer bringen, sonst kann unser Bildungssystem nicht genesen.

Kurz gesagt: Immer mehr Lehrer mit immer weniger Schülern verursachen immer höhere Kosten, arbeiten immer kürzer und produzieren immer schlechtere Schüler.

Dramatisch längere Unterrichtsszeiten wären ein Anfang zur Gesundung des Schulsystems. Und ein offener Vergleich der Lehrerarbeit am Ende jeden Jahres und am Ende der Schulzeit eines Schülers (=Zentralmatura)

Ohne Tricks, Genderei und Gewichtungen. Das würde die "Qualität" der Lehrer aufdecken!

1 0

Re: Lesen wird in der VOLKSSCHULE vermittelt

Abgesehen von den schon mehrmals (= tausendfach) wiederholten Zahlen des 1. Parteilosen (Statistik??) und der ebenfalls schon wiederholten Forderung, Lehrer von den Golfplätzen wegzuholen (dort war ich noch nie und es interessiert mich auch nicht) etc.: Für die so genannte"bezahlte Auszeit", die Sie nennen, gibt es zwei Möglichkeiten:
1) Das so genannte Sabbatical, für 3-5 Jahre, wobei das ausbezahlte Gehalt je nach Länge des Zeitraums gekürzt wird.
2) Die so genannte unbezahlte "Bildungskarenz".
So viel zur "bezahlten Auszeit".
Übrigends: Dass ich immer kürzer arbeite, davon habe ich noch nichts bemerkt, und auch von weniger Schülern in der Klasse nicht ( ich besitze "leider" nicht das Privileg in einer NMS zu unterrichten, sondern bin in einer dieser bösen AHS, die laut Ministerium mit keinem Cent mehr gefördert werden = keine Förderung von Begabten, keine Freifächer und unverbindlichen Übungen).
Wenn Sie "dramatisch längere" Unterrichtszeiten" fordern, so stellt sich die Frage, für wen: Für die Schüler würde es bis zu einem gewissen Maß etwas bringen (Gehrer´sche Stundenkürzung, die vor allem die Möglichkeit zum Üben genommen hat) - oder für die Lehrer, was dem einzelnen Schüler nichts bringt, da ein Lehrer lediglich mehr Schüler als bisher unterrichten würde

Antworten Gast: 2Cent
06.09.2012 20:23
0 1

Re: Lesen wird in der VOLKSSCHULE vermittelt

Rein in die Schule für 8 Stunden, 6 mal pro Woche mit den Sechsjährigen! Hauptsache die Lehrer hackeln was, die Faulsäcke!

Antworten Gast: nachfrager
06.09.2012 18:59
2 0

Re: Lesen wird in der VOLKSSCHULE vermittelt

Wann kommt die Befragung der Kindergärtner-VS-Lehrer über ihre tatsächlichen Arbeitsbedingungen und über die Vorgaben "von oben"? Ohne selbst Lehrer zu sein wäre es fair, einmal auch den Betroffenen - nicht ausgewählten "Parteigängern"-das Wort zu erteilen. Unterrichtsministerium- Stadtschulräte-"Fach"politiker könnten einmal das Podium für die "Frontdiener" freimachen.

Gast: Itüpfler
06.09.2012 14:42
1 1

Das ist das Ergebnis von 50 Jahren Schulversuche

Die große Fred Sinowatz Schulversuchsgedenkmedaille wird demnächst der Unterrichtsministerin überreicht werden.

Re: Das ist das Ergebnis von 50 Jahren Schulversuche

jaja, der gute alte Fred Sinnlosschwatz, Gott hab ihn selig!

Gast: Intelligenzbestie
06.09.2012 14:21
4 1

Fragt sich nur, warum diese funktionellen Analphabeten ausgerechnet auf der Homepage einer Zeitung posten müssen,

deren Texte sie inhaltlich nicht erfassen können?

Gast: spark
06.09.2012 13:34
2 0

kaum lesen

oder unzureichend lesen.
für die überschriften in österreichs tageszeitungen reicht es.

also

ich schreibe mal, dass ich rechne, wenn die anaphabeten das lesen, werden sie beleidigt sein!

Antworten Gast: halavalakralada
06.09.2012 15:58
0 0

bei Ihrem posting

haben Sie sich offenbar aufs Denken vergessen

Antworten Antworten Gast: Calamaro
06.09.2012 20:21
1 0

Re: bei Ihrem posting

Vorsicht! Humor!

 
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Eduard 2013

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