Wien/J.n. Dem Gespräch mit den Eltern folgte eine Unterredung mit den Lehrern: Felix Wagner wollte sicher sein, dass ihm sein Umfeld den Posten als Bundesschulsprecher zutraut. Das Vertrauen ist da. Und so stand seiner Wahl am Sonntag nichts mehr im Wege. Der 18-jährige Niederösterreicher folgt Conny Kolmann nach. Beide gehören der ÖVP-nahen Schülerunion an, die die stärkste Fraktion in der Bundesschülervertretung ist. Am Sonntag wurde er von den Landesschulsprechern gewählt.
Die Arbeit als Schülervertreter ist dem Schüler der HTL Mistelbach zwar nicht ganz neu – seit einem Jahr ist er Schulsprecher der HTL und seit Juni BMHS-Landesschulsprecher. Sich selbst sieht er dennoch als „Quereinsteiger“ – im Vergleich zu den anderen, die sich teilweise schon länger engagieren.
Er habe gesehen, dass Schüler auf der politischen Bühne zunehmend gehört werden; Stichwort Verschiebung der Zentralmatura. Das habe gezeigt, dass es sinnvoll ist, sich zu engagieren. Bei dem Thema wolle er „am Ball bleiben“ und auf eine bessere Vorbereitung pochen. Weiteres wichtiges Anliegen: die Einsetzung eines Schulgemeinschaftsausschusses auf Bundesebene. Schüler, Lehrer und Eltern sollten bei bundesweiten Reformen mitbestimmen können.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2012)
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