Sexualerziehung: Eltern protestieren gegen Schulmaterialien

 (Die Presse)

Die Materialien des Ministeriums würden Mann und Frau und die "natürliche Familie" diskreditieren, so eine Gruppe von Eltern. Die darin vermittelten Werte würden "nicht der Meinung der meisten Eltern" entsprechen.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Wien/Beba. Sexualität und Schule ist seit jeher eine heikle Kombination. Lehrmaterialien für die Sexualerziehung von Sechs- bis Zwölfjährigen, die das Unterrichtsministerium vor wenigen Monaten herausgegeben hat, sorgen nun für Wirbel. Eine lose Gruppe von Eltern rund um die Juristin und Theologin Gudrun Kugler ortet in dem Heft „Ganz schön intim“ einen „Skandal“. Die darin vermittelten Werte würden „nicht der Meinung der meisten Eltern“ entsprechen.

Die Eltern formulieren einen ganzen Fächer an Kritikpunkten: Kinder würden mit Themen konfrontiert, die eigentlich für Ältere gedacht seien; die Punkte Liebe und Beziehungsfähigkeit kämen zu kurz und – zentral: „Mann- und Frausein“ sowie die „natürliche Familie“ würden diskreditiert.

In der Tat werden Mann und Frau – gegenüber inter- oder transsexuellen Personen – und die klassische Mutter-Vater-Kind(er)-Familie nicht als die Norm dargestellt. Ein Punkt, an dem sich die Kritiker offenbar stoßen. „Lesbisch, schwul, hetero, trans wird als völlig gleichwertig verwendet“, heißt es in der Stellungnahme der Eltern. Die intensive Problematisierung der Intersexualität stilisiere „eine Sonderform zu einem dritten Weg“. Dies scheine für Kinder unangemessen. In Bildern mit je zwei hetero- und homosexuellen Paaren werde suggeriert, dass Schwule und Lesben die Hälfte der Bevölkerung ausmachen würden. Der natürliche Weg, ein Kind zu bekommen, werde zudem erst nach anderen Formen – wie Adoption – erwähnt.

 

Zentral für Prävention sexueller Gewalt

Der Verein „Selbstlaut“, der die Materialien im Auftrag des Ministeriums konzipiert hat, kontert: „Dass Minderheiten mit Mehrheitspositionen in einem Atemzug genannt werden, ist natürlich Absicht.“ Bei der Prävention sexueller Gewalt – einem zentralen Ziel der Sexualerziehung – gehe es gerade darum, Dinge zu enttabuisieren und „besprechbar zu machen“. Klar sei auch, dass die Zahl der Kinder, die mit uneindeutigen Geschlechtsmerkmalen geboren werden, also intersexuell sind, nicht sehr hoch sei. Gerade diesen Kindern müsse aber zur Vorbeugung sexueller Gewalt ein Platz gegeben werden – „und zwar nicht als Ausnahme oder Abweichung, sondern in der Mitte der Gesellschaft“.

Zwanzig Jahre Erfahrung hätten zudem gezeigt, dass bereits kleine Kinder sexuelle Gewalt erfahren und auch Volksschüler mit Pornografie und sexualisierten Inhalten konfrontiert seien. „Darauf müssen wir Erwachsenen Antworten haben.“ Schimpfwörter und sexualisierte Sprache, die ebenfalls thematisiert werden, würden das aufgreifen, „was auf jedem Schulhof zu hören ist und leider auch in vielen Familien“.

In einem Punkt gibt sich der Verein indes selbstkritisch: Dass Leihmutterschaft thematisiert, das in Österreich geltende Verbot aber nicht erwähnt werde, könne man für eine überarbeitete Version des Hefts überdenken.

Geht es nach den empörten Eltern, sollte es eine solche gar nicht geben: Sie fordern vom Ministerium, die Materialien sofort zurückzunehmen. Das Unterrichtsressort indes steht dazu: Man habe es beim Thema Sexualerziehung mit einer Breite gesellschaftspolitischer Überzeugungen zu tun. Das Ministerium halte sich bei der Beauftragung der Materialien aber stets an anerkannte Experten.

Auf einen Blick

Sexualerziehung. Der Verein „Selbstlaut“ hat die umstrittenen Materialien im Auftrag des Unterrichtsressorts erstellt. Es handelt sich um eine Sammlung von Unterrichtspaketen, Übungen und Spielen für die Sexualerziehung von Sechs- bis Zwölfjährigen. Der Verein beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen. selbstlaut.org

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

212 Kommentare

LOL

Als ich den Titel gelesen hab dachte ich, es ginge mal wieder um die empörten Menschen in den USA, die ja auch die Evolutionstheorie nicht in den Schulbüchern haben wollen. Aber nein, Österreich! Im Österreich des 21. Jhdt. gibt es tatsächlich Menschen, die Homosexualität als „nicht normal“ betrachten, und die dürfen auch noch wählen...

1 0

Re: LOL

Es geht in der Kritik der Broschüre nicht um Homo, Hetero, Inter, Trans...

Kritisiert werden Dinge, die propagiert werden, die in Österreich verboten sind. ZB Leihmutterschaft.

Re: LOL

Ihr Beitrag trifft es "Kurz und Bündig"!

23 2

Re: LOL

Mein Wahlrecht steht hier nicht zur Disposition, Ihre Bemerkung diesbezüglich verbietet eigentlich eine Diskussionsaufnahme. Ich versuche es trotzdem.
Während Hetereosexualität einen unmittelbar einleuchtenden Sinn ergibt, ist das bei Homosexualität nicht der Fall.
"Normalität" wird offenbar von ihrer puren Existenz abgeleitet, das aber läuft auf eine Begriffsentwertung hinaus, die nur der wollen kann, der nicht den Diskurs, sondern die Manipulation anstrebt.
So gesehen ist Homosexualität genau so "normal" wie Plattfüße, Kleptomanie, Diabetes mellitus, Albinismus, Down-Syndrom oder Pädophilie.
Auch da können die Betroffenen übrigens nichts dafür.

Re: Re: LOL

Wenn Sie das unbedingt wuenschen, koennen Sie daheim fuer ihr Kind Homosexualitaet immer noch negativ konnotieren.

Aber um bei Ihrem Vergleich zu bleiben: Homosexualitaet ist wie "Down Syndrom" - naemlich darin dass es *ist* - man kanns nicht aendern.

Wollen Sie, als Elternteil, lieber Unterrichtsmaterialien die allen Kindern (einschliesslich Ihren) sagen "Du bist in Ordnung so wie Du bist" oder solche die sagen "Ihr zwei Drittel seid normal und der Rest ist abnormal und soll sich was schaemen"?

Und wenn Sie sich die Materialien angesehen haben, werden Sie bestimmt bemerkt haben dass Paedophilie auch angesprochen wird: naemlich damit dass den Kindern beigebracht wird, "Nein, das ist mein Koerper" sagen zu koennen, egal zu wem, und ueber Verletzungen dessen berichten duerfen. Was ein wesentlicher Beitrag ist zu weniger sexuell gestoerten Erwachsenen in der Zukunft.

1 0

Re: Re: Re: LOL

Das ist es aber was mir völlig fehlt. Nein-sagen ist in der Broschüre nicht vorhanden. Ganz im Gegenteil werden merkwürdige Schamhaarspielchen gespielt, die Kinder müssen sagen in wen sie verliebt sind...

Lauter unangenehme Dinge, die als "gut und richtig" hingestellt werden, obwohl die Kinder dabei ungute Gefühle haben.

Wenn man ihnen beibringen will, Nein zu sagen wenn sie sich unwohl fühlen, ist das genau das Falsche.

Re: Re: LOL

da haben sie natürlich recht .. aber wenn halt von 100 leuten 2 plattfüsse haben, ist es doch mehr wie seltsam, wenn so getan wird, wie wenn es schuhe nur vom orthopäden gibt, und die ganzen schuhketten die es in jedem einkaufzentrum gibt, einfach totgeschwiegen werden ..
schon klar, dass wenn die broschüre von den orthopeden rausgebracht wird, das so ist, nur sollte diese broschüre halt dann an das fachpublikum und nicht als schulbuch verteilt werden ....

Re: Re: Re: LOL

Ich wuerde Ihnen wirklich nahelegen, die Broschuere wirklich zu lesen. 90% davon handelt ueberhaupt nicht von homosexualitaet oder intersexualitaet oder dergleichen, sondern sind Uebungen wie man seine Gefuehle beschreibt, was Grenzen sind etc.

Und dort wo es um Unterschiede geht, dort werden die Unterschiede gleichwertig dargestellt.

Damit die zwei Platffuesser Hilfe bekommen, muss man schaun dass der Orthopaede fuer alle die richtige Therapie hat, und nicht nur fuer die Masse. Der Orthopaede ist in dem Fall ja die Schule.

Ich finds schad dass das so politisiert wird. Hier gehts nicht darum, das Familienbild zu aendern, sondern sich entwickelnden Kindern zu sagen "Du bist in Ordnung wie Du bist". Das ist fuer mich einfach kein Politikum sondern common sense.

bald.....

.......gibts dann gemischte Umkleidekabinen. Weil wenn alle den gleichen Status haben wozu noch irgendwas Geschlechtermässig trennen?

Re: bald.....

.. und selbstverständlich unter wahrung der religionsfreiheit natürlich die damen schon mit kopftuch :-):-)

Ja, nur brav die links-linken Ansichten durchkommen lassen!

Wäre ja schlimm, wenn anständige Meinungen publiziert werden. Da wird bestimmt die EU dann ganz böse und streicht die Förderungen.

Re: Ja, nur brav die links-linken Ansichten durchkommen lassen!

Sexualitaet "ist", man kann sie nicht aendern, nur ein gesundes Verhaeltnis zu ihr herstellen.

Wollen Sie Unterrichtsmaterialien die den Kindern (auch Ihren!) sagen "Du bist OK so wie Du bist" oder welche die sagen "Ihr seid Ok, der Rest soll sich was schaemen"?

Haben Sie sich die Materialien angesehen? Die sind naemlich frei zugaenglich und kostenlos runterladbar.

1 12

Re: Ja, nur brav die links-linken Ansichten durchkommen lassen!

die Perpetuierung von diesbezüglichen Ansichten über Anomalien als anständig zu bezeichnen, ist höchst unanständig.

test


Darf ich, darf ich, darf ich ...?

"Zustimmung ist ein positiver Zugang zu Sexualität. Im Fokus steht das Anliegen, bei jedem kleinen Schritt nach Zustimmung zu fragen, .....".
Zustimmung ist ja ok, auch wenn sie erst nachher kommt.
Aber der zweite Satz ist nichts für erwachsene Männer. Wenn "Mann" wirklich so blöd ist, kann er gar nicht so geschwind schauen, wie die Frau weg ist.
Hier werden Kinder zu Neurotikern erzogen.

Re: Darf ich, darf ich, darf ich ...?

da geht es um KINDER denen beigebracht werden sollen dass sie selber ueber ihre Koerper bestimmen duerfen. Dass Missbrauch nicht in Ordnung ist, und dass man sich dem nicht aussetzen muss.

Nicht um Rollenspiele von balzenden Erwachsenen :)

51 14

Schwul sein ist NICHT normal...

Sonst gaebe es entweder keine Menschen oder gebaerende Maenner...sorry.

Re: Schwul sein ist NICHT normal...

Das ist der wohl einzige springende Punkt.
Müßte ja der Dümmste verstehen. Die untenstehenden Postings beweisen leider das Gegenteil.

Re: Schwul sein ist NICHT normal...

Ja, das ist eine valide Meinung. Aber Sexualitaet laesst sich nicht aendern, und egal welche Meinung (Wertung) sie ueber eine bestimmte Richtung haben, es waere hoechst unverantwortlich, einem Kind zu sagen es soll sich wegen seiner Sexualitaet schaemen. Das resultiert naemlich erst recht in einem ungesunden Verhaeltnis zur eigenen Sexualitaet, und in ein unglueckliches Kind und dann entwicklungsgestoerten Erwachsenen.

Re: Schwul sein ist NICHT normal...

„Normal“ sind also nur Dinge, die einen unmittelbaren, biologischen Nutzen haben? Hä?

1 8

Re: Re: Schwul sein ist NICHT normal...

so wie maennliche brustwarzen :-) ausserdem ist die definition von 'natuerlich' das,was in der natur vorkommt, und das sind nunmal ~10% homoerotisch veranlagte.

2 18

Re: Schwul sein ist NICHT normal...

Sie bestätigen eindrucksvoll das DUMMSEIN normal ist!
Gratuliere!

5 13

Re: Schwul sein ist NICHT normal...

Homosexualität gab es schon immer und es gibt die Menschheit und keine gebärenden Männer ... wie lässt sich das erklären?

genau ...

Re: Re: Schwul sein ist NICHT normal...

ja und sie hatte immer ihre höchste zeit kurz vor dem fall der jeweiligen Kultur

2 8

Re: Re: Re: Schwul sein ist NICHT normal...

Das ist völliger Unfug. Homosexualität hat nie ihre höchste Zeit, sie ist einfach. Außerdem sind diese post hoc Trugschlüsse nichts weiter als Propaganda, leider aber in konservativen Kreisen internalisiert. Die Unterschiedlichkeit des "Auslebens" , als der Umstände wie Homosexualität gelebt wurde, lassen dies Kreise unbeachtet, denn sonst würde die Argumentationskette wie ein Kartenhaus zusammenbrechen.

16 16

Jeder darf mit jedem

Ob es Ihnen passt oder nicht. Sexualität sollte von Verantwortung geprägt sein. Aber danach nur nach Lust. Wer gibt Ihnen allen die dagegen wettern das Recht zu beurteilen? Ob Hetero. Schwul. Lesbisch. Transsexuell. Fetischst. Es ist alles erlaubt wenn es die Personen die es betrifft glücklich macht. Niemand hat das Recht das zu bewerten. Sonst sitzen Sie dann alle irgendwann bei mir in Therapie und heulen wegen unerfüllter sexueller Phantasien und Wünsche, wo die eigenen verinnerlichten "Werte" Schuld daran tragen. Offenheit und Neugierde würde für deutlich mehr Toleranz sorgen. Ich für mich persönlich finde Frauen einfach umwerfend... aber warum soll ich einen Freund/Kollegen/Mann verurteilen nur weil er schwul ist oder Frauenwäsche trägt, oder sich in seinem Körper nicht wohlfühlt. Das hat etwas mit Toleranz zu tun. Bedeutet auch Dinge anzunehmen deren Überzeugung nicht die eigene sind. Denn wir haben nicht das Recht zu bestimmen wie wer sexuell leben und glücklich sein darf.

Re: Jeder darf mit jedem

jeder darf mit jedem... wann war denn das nicht so? aja, als man noch urmensch war und der staerkere bestimmte, haben sich alle dran gehalten... zzz dass ich nicht lache. das maennlein mit maennlein usw. als kulturelle errungenschaft zu verkaufen - so quasi: schon die hochkulturen wie roemer griechen etc. haetten dies praktiziert - ist umgekehrt eine eindeutiges armutszeugnis fuer den teil der gesellschaft, der dem dekatenten weltbild dieser gelangweilten form der menschlichen existez nachjammert, und obendrein eine absolut falsches bild von dem haben, wie eine gesellschaft fortschreiten koennte. den persoenlichen lustgewinn in form kurzer befriedung in form sexuellen kontaktes mit wem und was auch immer als freiheit zu deklarieren ist so jaemmerlich und kleinkarriert, dass es von einer derartigen gemeinheit und trivialitaet nicht weit ist zum gespoett der folgenden generationen ueber eine gesellschaft, die sich heute modern nennt oder noch weiter fortgeschritten...
in peace...

5 15

Re: Re: Jeder darf mit jedem

dream on ...

Freiheit beruht auf Selbsteigentum und das inkludiert die Sexualität. Mit Rom oder Griechenland hat das gar nix zu tun. Der Vergleich ist so absurd wie ihr Wunsch-Blick in die Kristallkugel.

30 5

Re: Jeder darf mit jedem

6jährigen mit dieser Art (genau genommen jeder Art) von Sexulatiät zu konfrontieren hat nichts mit Toleranz zu tun, sondern nur mit der Zerstörung unserer Gesellschaft und der Durchsetzung einer Ideologie von wenigen.

Volljährigen sei ihre sexuelle Ausrichtung unbenommen.

Re: Re: Jeder darf mit jedem

Nein, JEDEM sei seine sexuelle Ausrichtung unbenommen, besonders Kindern. Gerade in der Kindheit kann viel schiefgehen, und gerade deswegen sollte den Kindern moeglichst frueh erklaert werden dass, egal was es ist, es ist in Ordnung so zu fuehlen.

Das ist keine Ideologie, das ist gute Paedagogik.

1 16

Re: Re: Jeder darf mit jedem

erklären Sie doch einmal, wie die Gesellschaft zerstört wird, wenn Homosexualität als etwas Normales dargestellt wird.

Sie meinen wohl: Ihr konservatives Wunsch-Bild der Gesellschaft wird zerstört ..

37 4

Prinzipiell ...

... schon, aber ich muss nicht schon Volksschülern um jeden Preis vermitteln, dass deviantes Sexualverhalten eh ganz supertoll ist, und normale Heterosexualität nur eine Form unter vielen.

Aufklärung ja, aber bitte ohne versteckte Agenda.

Re: Prinzipiell ...

Da ist keine versteckte Agenda ausser den Kindern zu sagen dass sie in Ordnung sind.

Das ist der einzige Grund warum die unterschiedlichen Ausrichtungen trotz unterschiedlicher Haeufung "gleich" behandelt werden - um betroffenen Kindern das Gefuehl zu geben, in Ordnung zu sein und ein gesundes Verhaeltnis zu ihrer eigenen Sexualitaet zu bekommen.

Daraus ein Politikum zu machen ist einfach unverfroren in meinen Augen.

7 32

Re: Prinzipiell ...

muss? Nein. Aber nichts - gar nichts spricht dagegen, denn genau so ist es: Heterosexualität ist qualitativ eine Form der sexuellen Präferenz wie jede andere.

Und: welcher Nachteil ergibt sich ihrer Meinung nach? Ich seh keinen. Die Vorteile sind evident.

Re: Re: Prinzipiell ...

... wie jede andere ???
Die Heterosexualität, und nur sie, ist der Normalfall und ermöglicht unser Leben und den Forbestand jedweder Art (mit extrem wenigen Ausnahmen).
Alle anderen sexuellen "Präferenzen", wie Sie es nennen, sind Anomalien, sind Defekte. Nun, es gibt sie eben. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie neben der lebensspendenden Heterosexualität als gleichberechtigt bestehen können. Wir normalen Menschen sind es echt leid, uns und unseren Kindern und Enkeln diese hirnrissigen Ansichten Tag für Tag von Medien und Ministerien auf das Auge drücken zu lassen.

1 12

Re: Re: Re: Prinzipiell ...

Die Jahrhunderte währende kirchlich/religiös motivierte Propaganda, die oktroyierte 'political correctness' der letzten Jahrtausende hat also ihre Spuren hinterlassen. Nun, is ja klar und eigentlich natürlich, aber mir ist eher verständlich, das Homosexuelle es leid sind, sich dieser 'political correctness' zu unterwerfen.

Re: Re: Re: Re: Prinzipiell ...

oho-oho, wo-wo!

Dass Sie, vermutlich, das Produkt der geschlechtlichen Vereinigung Ihres Vaters mit Ihrer Mutter sind, ist nichts als ein propagandistischer Schmäh der Kirche?

oho-oho, wo-wo!

Etwas mehr Respekt Ihren Eltern gegenüber würde Ihnen gut anstehen.

Aber willkommen im Club jener, welche die political correctness auf den Müllhaufen der Geschichte wünschen.

selbstverständlich volle zustimmung - bis auf eins:

fetischismus ist mir zu unklar definiert. sie wissen schon - störung der sexualpräferenz und so...

43 12

Lehrmaterialien sin das Resultat einer

sozialistischen und nun auch grünen Erziehungsphilosophie.
Schade.

5 21

Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

etwas völlig Normales als etwas völlig Normales darzustellen ist nur sozialistische Philosophie?

Seltsam ist das

29 5

Re: Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

Schwule sind eine Minderheit und werden es immer bleiben.

6 18

Re: Re: Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

und deshalb ist Homosexualität nicht normal? Was soll denn das jetzt? Rothaarige sind eine Minderheit
Männer die kleiner sind als 1,65
Männer mit Rot/Grün-Blindheit

am besten wir sagen Kindern nix von all dem?

Re: Re: Re: Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

Sie bringen es auf den Punkt, ohne es zu merken:
Ich bin Rot-Grünblind, finde das aber nicht normal, sondern empfinde es als Defizit.
Natürlich schäme ich mich nicht dafür, ich käme aber nie auf die Idee, mich hinzustellen und zu vermelden: "Ich bin R/G-blind, und das ist gut so!"

Re: Re: Re: Re: Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

Witzig wie knapp Sie an einer Erkenntnis vorbeischrammen.

Wenn Sie R/G blind sind, werden Sie mir vermutlich zustimmen dass man Kindern die dieses Schicksal teilen sagen sollte, dass das normal ist (im Sinne von: das ist halt so, es gibt auch andere denen es so geht) anstatt sie im Glauben zu lassen, sie waeren die einzigen.

Noch viel mehr so bei Sexualitaet, wo gerne Dinge weggeschwiegen werden.

Dass sowas selbstverstaendliches hier zu einem politischen Thema gemacht wird regt mich ganz furchtbar auf.

0 5

Re: Re: Re: Re: Re: Lehrmaterialien sin das Resultat einer

sehn Sie, damit es nicht dazu kommt, dass es anderen so geht wie Ihnen, gibt es diese Schullektüre.

Damit niemand zu Ihnen hingeht, und Ihnen zu verstehen gibt, Sie seien minderwertig.

Damit Homosexuelle erkennen, dass es per se eben kein Defizit ist, genau so wenig wie Dyschromatopsie. (ich rede nicht von praktischen Auswirkungen, sondern von 'Dyschromatopsie als Hindernis qua Dyschromatopsie)

26 3

ach, wen

wundert das noch.
wenn man sich die letzte parlamentsdebatte zum budget der BM schmied ansieht, dann sieht man ja, wie der hase läuft: gefördert werden menasse und co, der rest geht vor die hunde.

so ist es auch hier: es geht nur um die forcierung der ideologie und um das umkrempeln der gesellschaft.

nichts gegen schwule! aber auch kein hochjubeln! ich gehe auch nicht auf die straße und sage, wie super es ist, ein hetero zu sein. das ist privatsache.
gleiches gilt für die lichtermeere und kerzerlhalter, wenn ein asylant abgeschoben wird: haben will sie in ihrer wohngegend niemand, gesetze müssen eingehalten werden und dann wird protestiert. wo, meine damen und herren, wird protesiert, wenn opfer von gewalttaten von asylanten schaden entsteht? wo ist hier der aufschrei?

auch hier: einen mittelweg finden.

9 18

Neue Facebook Gruppe

Auf Grund des grossen Interesses hat sich eine neue Facebook Gruppe gegründet:

www.facebook.com/pages/Skandal-im-Bmukk

Bitte zeigt Eure Unterstützung auch auf Facebook! Danke.

9 22

Re: Neue Facebook Gruppe

nie und nimmer

es gibt nämlich keinen Skandal
naja, außer vielleicht, dass ein paar Konservative sich aufpudeln, weil sie ihre Felle davon schwimmen sehn und nicht kapiert haben, das Homosexulaität gleichwertig ist.

Niemand wird homosexuelle,, weil Homosexualität als das dargestellt wird, was es ist: normal

20 7

Re: Re: Neue Facebook Gruppe

Schwulsein ist nicht normal....sonst gaebe es keine Menschen mehr...

Re: Re: Re: Neue Facebook Gruppe

Haben sie etwa 20 Kinder zu Hause oder haben sie doch verhütet? Würden alle Menschen verhüten, gäbe es keine Kinder mehr. Laut ihrer Logik ja abnormal.

Übrigen: Homosexualität kommt in über 350 Spezien vor, Homophobie nur in einer - welches ist nun abnormal? :)

8 7

Warum kann Sexualerziehung nicht Orivatsache sein?

Oder sind wir in der DDR? Der Sexualunterricht in der Schule wird von den Kindern meist eh nur halb ernst genommen.

Schlagzeilen Bildung

AnmeldenAnmelden