24.05.2013 13:17 Merkliste 0

Schule: Migrantenanteil in Margareten bei 89 Prozent

 (Die Presse)

Schüler mit anderer Erstsprache als Deutsch sind extrem ungleich verteilt. Zwettl hat den niedrigsten Anteil. Für die Schulen ist ein hoher Migrantenanteil eine Herausforderung, was die Sprachförderung betrifft.

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Wien/Apa/Beba. Die Migrantenkinder sind an den heimischen Schulen extrem ungleich verteilt. Während im niederösterreichischen Zwettl nur ein Prozent der Volksschüler eine andere Erstsprache als Deutsch hat, sind es in Wien-Margareten neun von zehn Schülern – der höchste Wert in ganz Österreich. Das zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SP), in der die Zahl der Schüler mit anderen Muttersprachen je nach politischem Bezirk aufgelistet wird.

Dass Wien österreichweit an der Spitze liegt, was die Zahl der Volksschüler mit anderer Erstsprache betrifft, ist wenig überraschend – auf jeden zweiten Schüler trifft das zu. Auf die Hauptstadt folgt Vorarlberg mit 28 Prozent Schülern mit einer anderen Erstsprache, am unteren Ende der Skala liegen die Steiermark mit 14 Prozent und Kärnten mit zwölf Prozent. Wie krass die Konzentration der Migranten auf bestimmte Wohngegenden wirklich ist, zeigt aber erst die Auswertung nach Bezirken.

So lag der Anteil der Volksschüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch im vergangenen Schuljahr in Wien-Margareten bei 89 Prozent – exakt 924 von 1038 Kindern. Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring lagen bei 80 Prozent, Brigittenau bei 79 und Meidling bei 70 Prozent. In Wien am niedrigsten ist der Migrantenanteil mit 22 Prozent bei den Volksschülern in Hietzing; im ersten Bezirk spricht jeder dritte eine andere Erstsprache als Deutsch.

Für die Schulen ist ein hoher Migrantenanteil eine Herausforderung, was die Sprachförderung betrifft. Problematisch ist die hohe Konzentration von Migranten in bestimmten Wohngegenden – und daher auch den Schulen – aber speziell dann, wenn sie mit einer sozialen Fragmentierung einher geht, sagt Integrationsforscher Heinz Fassmann. In Österreich gehen Migrationshintergrund und ein niedriger(er) sozialer Status oft Hand in Hand, viele Migranten – etwa jene aus Ex-Jugoslawien und der Türkei – sind keine Gutverdiener. Fassmann empfiehlt daher wohnpolitische Maßnahmen, um gewisse Bezirke auch für (einheimische oder ausländische) Mittelschichten attraktiv zu machen.

 

Brennpunktschulen attraktiver machen

Auch auf der schulpolitischen Ebene sieht er aber Handlungsbedarf: Sogenannte Brennpunktschulen – mit vielen Kindern aus Migranten– oder sozial schwachen Familien – sollten zusätzliche Mittel bekommen, so Fassmann. Auf diese Weise könnten sie auch für die bessergestellten Eltern wieder attraktiver werden. Denn diese flüchten derzeit teils in Privatschulen oder in andere Bezirke, um Klassen mit hohem Ausländeranteil zu vermeiden, was die Segregation noch mehr verstärke – eine Negativspirale.

Abseits der Wiener Bezirke kommen übrigens die Bezirke Wels (Stadt) mit 58 Prozent sowie Salzburg und Linz (jeweils Stadt) mit 45 Prozent auf die höchsten Anteile von Volksschülern mit anderer Erstsprache.

Auf einen Blick

Schule. Den höchsten Anteil an Volksschülern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch gibt es im Wiener Bezirk Margareten (89 Prozent). Es folgen Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring mit je 80 Prozent, Brigittenau mit 79 und Meidling mit 70 Prozent. In Wien am niedrigsten ist der Migrantenanteil mit 22 Prozent in Hietzing, österreichweit in Zwettl.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2012)

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197 Kommentare
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Wien schafft sich ab.

Danke, liebe Grüne !

Und wo ist das Problem?

Es sind ja die Wiener mit ihrem Überhang an Sozialistischen und Grünen Stimmen, die dafür sorgen, dass wir zuviel Migranten haben.
Wer dafür ist, soll sie auch nehmen.
So einfach ist das.

1 0

Re: Und wo ist das Problem?

Zur Erklärung: In Wien gibt es noch ca. 60% Einheimische. Von diesen wählen ca. die Hälfte, die Sozis oder Grün. Die NeoWiener wählen meistens die Sozis.

Wie soll eine Änderung stattfinden?


Ergebnis ungezügelter Zuwanderung und...


....daraus resultierender Ghettobildung.

Die Realität überholt Sarazin.

2 11

Vorschlag: Unterricht in Englisch

Denn nur diese Sprache hat sich in Wirtschaft und Forschung durchgesetzt. Die Frage ob jemand Deutsch, Türkisch oder Chinesisch spricht ist ein sekundärer Kulturkampf geworden, den die Eltern, Lehrer & Politiker führen, den Kinder selbst aber nichts hilft.

es wäre SCHÖN....

...wenn es in GANZ Österreich so wäre wie in Zwettl!!!

Re: es wäre SCHÖN....

I have a dream!!!!!1!1!1!!1!

6 1

...

Der Mehrwert dieses Artikels sei dahingestellt, jedoch versteh ich gleichzeitig diese 'wunderbare' Kategorisierung von MigrantInnen in den Kommentaren nicht, da ich besipeilsweise die negativen Auswirkungen meiner Praesenz fuer meine ehemaligen Mitschueler stark bezweifle...

andere Erstsprache

da die von der PRESSE brav abgedruckte APA-Meldung die andere Erstsprache nicht konkret angibt, bzw. auch keine weitere Untergliederung angibt, vermute ich, dass es sich dabei überwiegend um Kinder mit bayerischer, sächsischer, englischer, schwedischer und französischer Muttersprache handelt.
Lasse mich aber gerne eines besseren belehren ...

Traurigerweise sprechen wir hier über Kinder der dritten und vierten Generation...

...deren Eltern schon hier geboren wurden und sie es trotzdem nicht geschafft haben Deutsch zu sprechen. Wenn man nun bedenkt, dass es geschätzte 50 Millionen deutscher Einwanderer in Amerika gibt und deren Kinder in der zweiten Generation kein Wort Deutsch mehr können, dann weiß man, dass das Problem sehr wohl an gewissen kulturellen Hintergründen festzumachen ist.

Re: Traurigerweise sprechen wir hier über Kinder der dritten und vierten Generation...

Hintergründe?
In Deutschland spricht man schon längst von VORDERgrund

Re: Traurigerweise sprechen wir hier über Kinder der dritten und vierten Generation...

uheSa
uheSa !!!

Bin ich Froh in Oberösterreich zu leben.

Und dann noch in einem kleinen Ort ohne AL! Eine echte Wohlfühloase. Nein Nein - die Wiener wollten ihre "Bereicherung" haben und da sind sie nun.

Ich könnte es ja nicht verantworten wenn dann Wien so "arm" wird, dass würde mir das Herz zerbrechen :)

Re: Bin ich Froh in Oberösterreich zu leben.

Ich wohne in Baden bei Wien (unlängst zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt) und ich kann Ihnen sagen, dass es nur eine Frage der Zeit und der Demografie ist, bis die Wiener Zustände sich wie eine schleimige Krake auf's Umland ausbreiten.


Greiseneckergasse 1200 Wien

100% mit nicht-deutscher Muttersprache.

Wieso reagiert der Staat nicht?

Es muss zu einer Verschärfung der Integrationsbestimmungen kommen. Das tut keinem weh... Sehen Sie sich die skandinavischen Staaten an. Ab den 80ern hat man dort erkannt, dass Gastarbeiter womöglich auch in Lande bleiben. Österreichische Politiker dachten sich, naja die gehen eh alle wieder... In Schweden wurde die Anzahl der verpflichtenden, kostenfreien Sprachkurse für Immigranten massiv erhöht, das kann man hierzulande nicht behaupten...

Re: Wieso reagiert der Staat nicht?

Und wer soll dann die Sozialisten und die Grünen wählen?
Wien wäre wahrscheinlich heute nicht mehr rot wenn sie sich nicht die entsprechenden Wählerstimmen importieren würden.
Außerdem muss das deutsche Element in der Gesellschaft vernichtet werden.
Daniel Cohn-Bendit: “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.”

Joschka Fischer: „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert , quasi verdünnt werden. ”
„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“

Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

So denken sie, so sind sie. Niemand zwingt uns, sie zu wählen.

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wen das ergebnis überrascht, war noch nie in einer öffentlichen schule

wäre einmal interessant, wie viele politiker ihre kinder in eine öffentliche schule schicken.
könnte mir vorstellen, daß man dazu einige kommastellen braucht, um das ergebnis darzustellen.

Re: wen das ergebnis überrascht, war noch nie in einer öffentlichen schule

Für Politikerkinder gibt es z.B. das Theresianum, das Lycée Francais, etc.

Re: wen das ergebnis überrascht, war noch nie in einer öffentlichen schule

Ich glaube eher, man braucht gar keine Kommastelle. Null % kann man auch ohne schreiben...

Re: wen das ergebnis überrascht, war noch nie in einer öffentlichen schule

Hier ein Artikel, der zu Ihrem Kommentar passt:

http://www.unzensuriert.at/content/0010956-Mittelschicht-meidet-Schulen-mit-hohem-Migrantenanteil

Soweit ich weiß, ist außerdem das Lycée Français de Vienne, eine französische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht in Wien, bei unseren Politikern äußerst beliebt.

Wien ist anders

in allen belangen.

Ist schliesslich die Hochburg der SPÖ.

Und die ist

Nicht mehr Regierungsfähig.

Ausser mit den PVA Gelder spekulieren,
oder Wohngelder,
Oder im Gründen von FONDS und CLUBs
Das könnens.

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Re: Wien ist anders

Ich will die Spö nicht!
Lasse mich von denen nicht aus Wien vertreiben. Irgendwann wird es wieder besser!
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Bin froh in Tirol zu leben.

Könnte man nicht Wien aus Ö. ausschließen - "Restösterreich würde sich sicher freuen und die Zukunft Europas liegt ohnehin in den Regionen ;-) ?

By the way: Für ein unabhängiges Tirol!

Re: Bin froh in Tirol zu leben - Für ein unabhängiges Tirol!




Für ...

.... ein freies Herzogtum Kärnten!

Re: Bin froh in Tirol zu leben.

Tirol - von Kufstein bis Salurn!

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Re: Bin froh in Tirol zu leben.

Also in einer " Nachbarklasse " von meinem Sohn sind 2 !!! KINDER " Einheimische " ALLE ANDEREN STAMMEN AUS ZUWANDERER FAMILIEN !!! UND DAS IM HEILIGEN LAND TIROL !!

Re: Re: Bin froh in Tirol zu leben.

Schlecht für Ihren Sohn. Vermutlich leben Sie in Telfs oder Reutte - ich empfehle Ihnen "auszuwandern".

Re: Re: Re: Bin froh in Tirol zu leben.

eh klar, über die Bundeshauptstadt schimpfen...
...aber wenn das Geld knapp schaut auch Tirol ohne Wien traurig aus!

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Re: Re: Re: Re: Bin froh in Tirol zu leben.

Tirol hat fast das niedriegste pro Kopf Einkommen Österreich aber dafür die höchsten Preise

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Und die werden halt irgendwann

auch nicht mehr die österr. Sozialisten und österr. Gründen wählen, sondern wohl eigene Parteien? Die versuchte Integration des Don Promillo in die SPÖ, darf in diesem Zusammenhang wahrscheinlich nur als Übergangslösung betrachtet werden.

Nichts prinzipielles gegen Migranten, aber so ist das Leben. Es gibt bekannterweise ja immer einen "kleinen" Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

wo

die Kinder mehr von der Schule haben kann man leider auch gleich feststellen...

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was

sagte sarrazin über deutschland ?
langsam gilt es auch für österreich.

Re: was

Nicht langsam!
Das geht viel schneller, als wir träumen können.

Lang habens gebraucht!

Das Volk weiß es schon seit 20 Jahren!

Schmeckt deshalb das Zwettler Bier besser als das Ottakringer?


Re: Schmeckt deshalb das Zwettler Bier besser als das Ottakringer?

Ja (aber nicht deshalb).

..Kommentarfunktion zu Bericht Vergewaltigung in U-Bahn geschlossen - wow - da muss es aber zugegangen sein!

Gut, das daß das grünrote Leibblattl Standard tut war ohnehin klar.


Osttirol, ist das nicht die Gegend um Kitzbühel?


das fragte nicht etwa ein Volksschulabsolvent aus dem 15./16./20. oder 10. Bezirk sondern ein Polizeiinspektor bei einer Kontrolle im 10.


Re: Osttirol, ist das nicht die Gegend um Kitzbühel?

Kottan ermittelt.

Osttirol, ist das nicht die gegend um Kitzbühel?



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Osttirol die gegend um Kitzbühel? - Lernen Sie Geographie!


Re: Osttirol die gegend um Kitzbühel? - Lernen Sie Geographie!

Das ist noch gar nichts.
Ein Freund aus München zeigte mir einen Brief, den er mit einer falschen Postleitzahl ( Ziffernsturz) nach Klagenfurt schickte.
Der Brief kam nach München zurück mit einem Vermerk der österreichischen Post:
ORT IN ÖSTERREICH UNBEKANNT - ZURÜCK AN DEN ABSENDER

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Eine Schule in Wien mit eienr in Zwettel zu vergleiche.....

...ist natürlich sehr aussagekräftig!

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Wenn wundert es

Jeder der seine Kinder gern hat wird darauf achten, so wenig wie möglich Mitschüler mit Migrationshintergrund in der Schule zu haben, damit der Nachwuchs nicht von vornherein benachteiligt wird.

Hier zeigt sich auch sehr schön, dass linksgrüne Gutmenschen zwar gerne von "bunt" und "gemeinsam" predigen, aber wenn es um die persönlichen Angelegenheiten geht, doch lieber den Nachwuchs nicht in Migrationsklassen stecken

(Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration)

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traurig

ist es nicht bereits 5 vor 12?

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Schoen waer's.

Leider aber duerfte es schon laengst
5 nach 12 zwoelf sein.

Österreich ist ein Land das von dummen Politikern regiert wird


Das Problem ist doch nur eines der Integration!

Wenn unsere teuren Migranten endlich dazu angehalten wären endlich ihre Hausaufgaben zu machen, dann würde man nicht diskutieren müssen, wer wo Schule geht.

Die Politik hat versagt und so lange ÖVP und SPÖ das sagen haben, bleibt Politik in Österreich auf dem Niveau der türkischen Volksschüler, die im Übrigen mit Sicherheit besseres verdient hätten!

Re: Österreich ist ein Land das von dummen Politikern regiert wird

ne, ne - die sind alles andere als Dumm.

Siehe BAWAG,Konsum,Lucona,

die winden sich überall heraus.

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung