23.02.2012 12:07 | Meine Presse Merkliste 0

Koedukation: Der Kampf um die Geschlechter

von Rosa Schmidt-Vierthaler (Die Presse)

Das derzeitige Schulsystem bringt offenbar für beide Geschlechter Nachteile. Der Ruf nach getrenntem Unterricht für Mädchen und Buben ist dennoch eine Sackgasse, sagen renommierte Wissenschaftler.

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Alle Jahre wieder erschallt der politische Ruf nach getrenntem Unterricht für Mädchen und Buben. In bestimmten Fächern sei es sinnvoll, getrennt nach Geschlechtern zu fördern, heißt es regelmäßig. Politiker berufen sich hier darauf, dass der gemeinsame Unterricht das Interesse von Mädchen an Technik und naturwissenschaftlichen Fächern sinken lasse. Tests wie PISA zeigen, dass es in Österreich relativ große Unterschiede bei den Leistungen von Mädchen und Buben gibt. In der Mathematik etwa schneiden die Burschen besser ab, das gilt für die Volksschule wie auch für die Sekundarstufe. Bei den Naturwissenschaften sind die Differenzen zu vernachlässigen, im Lesen haben dafür die Mädchen die Nase vorn – und das EU-weit. Der Vorwurf an die Schule lautet deshalb, dass sie für beide Geschlechter Nachteile bringe.

 

Buben oder Mädchen: Wer wird bevorzugt?

In den vergangenen Jahren hat sich aus den Geschlechterdifferenzen in der öffentlichen Wahrnehmung ein Kampf um die Geschlechter entwickelt. Die eine Seite ergreift Partei für die Mädchen: Diesen wurde über Jahrhunderte nichts zugetraut, Erfolge seien hart erkämpft. Immer noch würden aber viele Lehrer Mädchen für mathematisch unbegabt halten, was dann negative Auswirkungen auf das Selbstvertrauen der Mädchen hätte. Auf der „gegnerischen“ Seite heißt es, dass Burschen mittlerweile die großen Bildungsverlierer geworden seien. Sie kassieren die Betragensnoten und stellen den Hauptteil der Sonderschüler. Bei den Studienanfängern machen sie nur noch 43Prozent aus, auch unter den Absolventen sind sie in der Minderheit. In dreißig Jahren werden alle gehobenen Berufe mehrheitlich in Frauenhand sein, warnt der deutsche Bildungsexperte Klaus Hurrelmann. Sie hätten in der Schule im Gegensatz zu Mädchen zwar das nötige Selbstbewusstsein, es fehle ihnen aber an der Motivation.

 

Geschlecht nicht dramatisieren

Das sind sehr unterschiedliche Bedürfnisse. Müssen die Geschlechter in manchen Bereichen tatsächlich getrennt werden? Nein, sagt Hannelore Faulstich-Wieland, renommierte Forscherin im Bereich der Koedukation, des gemeinsamen Unterrichts von Mädchen und Burschen. „Geschlechtertrennungen sind Dramatisierungen von Geschlecht, das Geschlecht wird überbetont,“ sagt die Hamburger Professorin zur „Presse“. „Es ist aber eine Entdramatisierung des Geschlechts notwendig.“ Die Überzeugung der Expertin ist: Ob ein Schüler männlich oder weiblich ist, ist nicht irrelevant. Aber es ist ein Merkmal unter vielen, genau wie der sozio-ökonomische Status, das Aussehen, der ethnische Hintergrund. Kinder sind individuell, die entscheidenden Voraussetzungen für ihre Leistungen in der Schule sind Interessen und Erfahrungen, aber nicht das Geschlecht. Sie erteilt dem getrennten Unterricht von Mädchen und Burschen eine Absage. Er bringe nicht automatisch Vorteile mit sich. Auch die Wiener Bildungspsychologin Christiane Spiel warnt davor, dass eine Aufhebung der Koedukation Stereotype verstärken könnte. Etwa: Mädchen brauchen eine spezifische Mathematik, weil sie dem Fach nicht gewachsen sind.

Studien, die gerne zitiert werden, wenn es wieder um die Forderung nach getrenntem Unterricht geht, sind den Expertinnen zufolge mit Vorsicht zu genießen: „Soziale Bedingungen sind zu komplex, um auf eine einzelne Variable reduziert zu werden. Insofern ist es schon methodisch schwierig, Differenzen allein auf die Trennung zurückzuführen.“ So gehen etwa vor allem Schülerinnen mit einem hohen Sozialstatus auf reine Mädchenschulen, das müsse berücksichtigt werden.

 

Männermangel unter Pädagogen

Rund um die Schulen wird aber derzeit nicht nur das Geschlecht der Kinder heiß diskutiert. Der Anteil der männlichen Volksschullehrer ist so weit zurückgegangen, dass er mittlerweile nur noch etwa zehn Prozent ausmacht. Die „Feminisierung“ der Schule wird teils für das schlechte Abschneiden von Buben beim Lesen und ihre schlechteren Schulabschlüsse verantwortlich gemacht. Aktuell wird deshalb gefordert, dass mehr Männer unterrichten sollen. In Oberösterreich gab es sogar einen Anlauf für eine Männerquote für pädagogische Berufe – der aber scheiterte. Doch braucht man tatsächlich Männer, um gegen die schlechten Leistungen von Burschen anzukämpfen? Nein, sagt Faulstich-Wieland auch hier. Sie führt aktuell das Forschungsprojekt „Männer und Grundschule“ durch. Erste Ergebnisse zeigen, dass Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht des Lehrers und Leistungsunterschieden der Schüler nicht nachweisbar sind. Die Schüler wurden auch danach befragt, ob ihnen das Geschlecht der Lehrkraft wichtig sei. Die Mehrheit der Kinder findet jedoch „individuelle Aspekte wesentlich relevanter“. Eine Vorbildwirkung in dem Sinne, dass die Kinder so sein wollen wie ihr Lehrer, wurde jedoch eher nicht bestätigt.

„Es ist wesentlich, Lerninhalte auszuwählen, die gleichermaßen Mädchen und Knaben ansprechen, den Unterricht so zu gestalten, dass er sowohl den Bedürfnissen der Mädchen als auch der Knaben entgegenkommt“, lautet ein didaktischer Grundsatz der österreichischen Lehrpläne. Die bewusste Koedukation wurde damit im Jahr 2000 aufgenommen, 25 Jahre nach der Einführung des gemeinsamen Unterrichts. Reine Mädchen- und Bubenschulen gibt es in Österreich mittlerweile kaum mehr. Es gibt lediglich noch einige wenige getrennte Ordensschulen wie zum Beispiel St. Ursula in Salzburg und Klagenfurt oder das Katholische Oberstufenrealgymnasium Kettenbrücke in Innsbruck. Das teilweise Ende der Koedukation scheint weit entfernt – auch wenn es immer wieder gefordert wird.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.03.2011)

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29 Kommentare
 
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Gast: Liberté et égalité
27.03.2011 11:05
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Komisch, zu meiner Zeit in den 1980ern

hat die Koedukation sehr gut funktiniert.
Ich vermute, dass die Schallmeienrufe nach "Geschlechtertrennung" in der Schule andere Gründe haben und eher in der Anpassung an demographische und daraus resultierende sozio-kultuelle Veränderungen zu sehen sind.
Es schaut so aus, als würde aus einer "Kulturdiskussion" eine "Gender-Debatte" gemacht, weil man diese im politisch korrekten Wertesystem für das kleinere und vertretbarere Übel hält.

Gast: Gastname
14.03.2011 20:50
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Buben werden in den heutigen Schulen

nicht mehr artgerecht unterrichtet. Und Maedchen wird der unverdiente Erfolg geschenkt. Und das mit Absicht!

Es ist ein Verbrechen. Nicht nur an den Burschen, denen die Zukunft gestohlen wird, indem sie benachteiligt und schlecht unterrichtet werden, sondern auch an der Gesellschaft die immer mehr zurueckfallen wird.

Aber auch den Maedchen und Frauen wird damit kein Gefallen erwiesen - ganz im Gegenteil - aufgrund der ungerechten Bevorzugung - sind sie den tatsaechlichen Anforderungen nicht gewachsen und werden klaeglich scheitern - die standardisierten Aufnahmetests an den diversen Fakultaeten haben es eindruecklich gezeigt (und unsere Politikerinnen zeigen es noch viel mehr)!

Gast: Tante Jule
14.03.2011 17:39
0 0

Für Mädchen getrennt, für Buben gemischt

Ich bin immer in eine reine Mädchenklasse gegangen, mal war es eine reine Mädchenschule, mal waren nur die Klassen in Buben und Mädchen getrennt. Mir sind die Buben nie abgegangen. Besonders froh war ich über die Abwesenheit der Buben wenn mein Bruder erzählte, wie es in seiner Bubenschule zuging. Darauf konnte ich wirklich verzichten.
Der Unterschied lag nicht nur an den Buben. Auch unserer Lehrerinnen (alle waren -innen) waren viel netter als die Lehrer und Innen in der Bubenschule. So harte Strafen wie bei den Buben gab es bei uns nie. Wir konnten auch viel besser, entspannter lernen als die Buben.

Wenn ich die Gelegenheit hätte, ich würde meine Tochter ganz ohne Zweifel in eine reine Mädchenschule geben. Für meinen Sohn war ich froh, dass er eine gemischte Klasse besuchte.

Gast: Alpenkönig
14.03.2011 17:30
1 0

Nichts ist ungerechter, als die Gleichbehandlung Ungleicher.

Es gibt keine Schule die für alle immer richtig ist. Der Staat ist mit dem Bildungsauftrag überfordert. Warum bloß glauben unsere Politiker, Schule müsste für alle gleich sein? Es gibt nichts Ungerechteres als die Gleichbehandlung ungleicher.

Nur eines kann helfen: Privatisierung. Der Staat soll sich auf die Vorgabe (sinnvoller) Rahmenbedingungen und die Überprüfung beschränken.
Angebot und Nachfrage wird den Markt besser regeln als alle Politiker zusammen das jemals tun könnten. Wie lange dauert das noch, bis die Politiker das endlich kapiert haben?

Antworten Gast: Karl Huber
14.03.2011 20:06
0 0

Re: Nichts ist ungerechter, als die Gleichbehandlung Ungleicher.

Das hat doch alles nichts damit zu tun.
Es geht um den politischen Einfluss der Schutzgelderpresser auf unsere Kinder!
Was denken Sie wie WURSCHT denen unsere Kinder sind (oder würdens sonst die finanzielle Zukunft unserer Kinder ohne mit der Wimper zu zucken verzocken)?!?
Aber NICHT wurscht ist unseren Kindern zu erklären "WAS zu wählen" haben!
Der Einfluss der Politik auf unser Kinder ist eine SAUEREI und die Verantwortlichen gehörten dafür HINTER GITTER!

Gast: Frage
14.03.2011 17:27
0 0

Kann es sein?

Das hat aber nichts mit der schleichenden Islamisierung Europas und dem dauernd hungrigen Geldtaschl der Politik zu tun?

Antworten Gast: Nachdenklicher Gast
27.03.2011 11:17
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Das dürfte eine Scheindebatte sein

Ich vermute, dass die "Genderdebatte" nur vorgelagert wird, um von den wirklichen Hintergründen und Ursachen des schleichenden gesellschaftlichen Rückschritts in Europa abzulenken. Vor 10/15 Jahren hätte das kaum wer für möglich gehalten-
Plötzlich wird wieder über Geschlechtertrennung diskutiert und über "Männlichkeitsbilder" sinniert, natürlich ohne zu erwähnen, dass es hauptsächlich um neue (in hiesigen Breitengraden bei den unter 45jährigen längst vergessen geglaubte) "Männlichkeitsbilder" mit Hintergrund geht.
In meiner Schulzeit gabs keine Probleme mit der Koedukation. Es gab fleißige Buben und faule Mädchen und umgekehrt.

mein_senf
14.03.2011 16:16
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Ich war 3 Jahre in einer Knabenvolksschule.

Mir sind keine Mädchen abgegangen. Erst später...:) Wir hatten vorwiegend männliche Lehrer. Aber wo sind die heute?? In der Zeit der "Quotenregelung".....

Gast: Einketzer
14.03.2011 16:03
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Das mit der Mathematik ist nicht so einfach

Interessant wird es vor allem bei der angewandten Mathematik (Textaufgaben). Hier müßten die belesenen Mädchen das Problem eigentlich schneller erfassen und verstehen können. Tun sie das?

Bei den Naturwissenschaften sehe ich den Gleichstand darin begründet, daß vor allem Lehrerinnen den Unterricht rein auf Lernstoff reduzieren. Bubenfreundliche Experimente, z.B. in Chemie, werden doch schon lange nicht mehr gemacht - man müßte sie in der Pause vorbereiten, es könnte stinken, und es könnte nicht funktionieren und die arme Lehrerin wird ausgelacht.

0 0

Re: Das mit der Mathematik ist nicht so einfach

Also ich habe Textaufgaben gehaßt und Chemieexperimente geliebt. Es gibt auch statistische Ausreißer :-)

f.j.neffe
14.03.2011 15:13
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Oberflächliches Rangieren

Wenn etwas für alle verkehrt ist, wird es ja nicht dadurch richtiger, dass man denselben Unsinn Knaben und Mädchen getrennt antut.
Wir fragen immer den bewussten Verstand für die Studien. Der ist aber für das meiste gar nicht zuständig und sagt natprlich das, was ihm passt. Die Lebensfunktionen wie die Talente werden aber nicht vom Verstand gesteuert sondern vom UNBEWUSSTEN. Das aber befragen die Wissenschaftler in ihren Studien nicht. Als Ich-kann-Schule-Lehrer frage ich dann natürlich, was so eine Studie konkret aussagen kann.
Ganz offensichtlich zeigt die Interpretation der Ergebnisse, dass SUGGESTIVE WIRKUNGEN eine Rolle spielen. In Pädagogik wie Forschung wird Suggestion seltenst beachtet. Was also soll ich mit solchen Ergebnissen, die über die entscheidendsten Einflussfaktoren gar nichts aussagen?

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Hannelore Faulstich-Wieland???

WTF.,.. Doppelnamen gehören verboten. mein Favorit ist Leuthäuser-Schnarrenberger. Der ist unschlagbar!

Gast: Lobito
14.03.2011 13:39
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typisch ist...

... das man soetwas gleich politisiert, es ist nunmal fakt das kinder verschiedenen geschlechts im kindesalter anders lernen, das passt den gender wahnsinnigen und linken.
Momentan sind wir leider an dem punkt wo buben in der volksschule schon benachteiligt werden durch nicht angepassten unterricht, das zieht sich dann bei vielen in die nächste schule wos genauso weitergeht.

wer sich für soetwas interessiert sollte mal vorlesungen von frau birkenbiehl ansehen sehr interessant, und auch nicht so trocken dargestellt wie man es vll erwartet.

Gast: Nurse Diesel
14.03.2011 12:10
1 0

In England gab es Schulversuche mit teilweiser Geschlechtertrennung

Die Geschlechter wurden in Mathematik und in Sprachen, bes. Englisch getrennt, nicht durchgehend. Die Mädchen waren dann besser in Mathe, die Burschen in Literatur. War vor ein oder zwei Jahren im Daily Telegraph.

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Warum ein getrennter Unterricht doch sehr sehr hilfreich sein kann:

Getrennter Unterricht kann es sehr wohl "bringen", denn Frauen und Männer kommunizieren einfach unterschiedlich. Also auch die Mädchen und Buben mit dem Lehrer / der Lehrerin. Das bedeutet, dass es im interaktiven Unterricht zwei verschiedene Kommunikationsarten braucht, um sowohl Mädchen wie Burschen effektiv zu erreichen und ihnen den Stoff gut zu vermittelnd.

Anders gesagt, mit Mädchen spricht man so, mit Burschen anders.

Daher sollte man es den Lehrern und Lehrerinnen leichter machen und zumindestens in den Fächern nach Geschlechtern trennen, bei denen dieser Unterschied noch verstärkt wird.

Beispielsweise Mathematik: Buben können mit einer streng-logischen Erklärung viel mehr anfangen als Mädchen, denen zusätzlich ein eher emotional gefärbtes Beispiel hilft. Umgekehrt Geschichte: hier haben Mädchen weniger Probleme, sich die geschichtlichen Beziehungen zusammenzureimen, Burschen hingegen benötigen eine systematische Zusammenstellung.

Wo ich hingegen absolute Vorteile einer gemischt-geschlechtlichen Erziehung sehe, wäre der Sportunterricht. Denn bei einem gemeinsamen Unterricht könnte bzw. müsste man auch auf die körperlichen Unterschiede der beiden Geschlechter eingehen, was gerade in der Pubertät helfen könnte, das eigene geschlechtliche Selbstverständnis auszuprägen. Praktischer, nicht-sexueller Aufklärungsunterricht, besser, als ihn jede Biologiestunde vermitteln kann...

0 1

Re: Warum ein getrennter Unterricht doch sehr sehr hilfreich sein kann:

Ich würde die Buben auch noch nach Links- und Rechtsträger trennen. Das kann auch große Auswirkungen auf den Lwernerfolg haben!

mxmanner
14.03.2011 10:34
2 0

ganztagsschule aber die trennung von mädchen und buben fordern! - spinnen die?


Antworten mxmanner
14.03.2011 10:48
1 0

Re: ganztagsschule aber die trennung von mädchen und buben fordern! - spinnen die?

sorry, gemeint ist die gesamtschule ,-))

Gast: Nein
14.03.2011 10:33
6 1

Nein

Nein, der Wald ist nicht grün!!! Unser Sohn hat mit hat mit weitem Abstand das beste "Jungenzeugnis" seiner Klasse - aber sieben von neun Mädchen haben bessere Zeugnisse als er. Er kam von sich aus auf die Idee dass da was nicht stimmen kann! Und das in der 3.Klasse. Einer von tausenden Einzelfällen.

Antworten Gast: @Nein
14.03.2011 17:15
0 0

Re: Nein

auch wenn ihr Junge in der Schule schlechtere Noten bekommt als die Mädchen, ist die Wahrscheinlichkeit doch gross, dass er mal ne Trulla finanzieren muss.
Frauen in Österreich lassen sich meist noch immer von Männern erhalten.

Also nehmen sie diese SChulnoten nicht allzu schlimm.
Spätestens wenn der Sprössling grossjähirg ist, wird das völlig egal sein.

Er wird sich dafür spätestens ab der Pubertät für Technik, Computer und was handfestes interessieren.
DIe 1er Mädchen werden sich schminken und enge Hosen anziehen, udn im besten Fall maturieren, um später dann im geschützten Bereich zu verschwinden... (achja, den wirds dann ja nicht mehr geben, dumm gelaufen für die Mäderln....).

Gast: Dr. T
14.03.2011 09:09
8 0

ja aber

"In dreißig Jahren werden alle gehobenen Berufe mehrheitlich in Frauenhand sein", heißt es. Aber werden es dann auch noch gehobene Berufe sein? Schon jetzt hat sich der Wert eines akademischen Abschlusses enorm reduziert und garantiert nicht einmal mehr, daß man ein überdurchschnittliches Einkommen erzielt.

Antworten Gast: @Dr. T
14.03.2011 10:07
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Re: ja aber

tja, wenn man Leute in der IT befragt, werden die sagen, dass dort unheimlich viele Frauen rumwirbeln;
aber was innovatives wird von denen nur selten kommen, die reden zwar wichtig herum, machen auf wichtig.
Aber wenns an Eingemachte geht, oder wenn neue Projekte anstehen, sind die Damen plötzlich sehr zurückhaltend, und warten was die Männerchen denn da so aushecken.
Wenn dann schon was im Entstehen ist, wird dann wieder eifrig mitgeredet, und die Dinge die entstanden sind eifrig kritisiert.

Kritisieren und Empören können sie sich ja, das haben sie schon zur Genüge bewiesen...

D.h.: Innovation wird nur im geringen ausmasse von Frauen kommen.
Die sind vielleicht ausdauernder und genauer, haben mehr Sitzfleisch und Nerven - aber in der Wirtschaft wird eben Innovation und Durchsetzungsvermögen belohnt.
Immerwiederkehrende tätigkeiten sind eher gering bezahlt.

Das hat aber nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern ist Ausdruck der Wirtschaftsweise.

Im KOmmunismus wurde alles gleich entlohnt.
Innovation wurde oft bestraft ("das braucht niemand").
Nur im Militärbereich wurde Innovation hoch entlohnt - deshalb war der Ostblock militärisch 1A, sonst aber qualitativ weit abgeschlagen...

berndmoron
14.03.2011 08:39
0 0

sagen renommierte wissenschaftler

oder wissenschafter. so genau wissen das die experten auch nicht.
wie man zum experten wird, dazu genügt ein blick ins kroneforum. für eine zeitung, die für die gesamtschule eintritt, wird da ganz schön differenziert.
nach der anzahl und bewerteten inhalt ist man:
anfänger
neuling
grünschnabel
schreiberling
amateur
stammgast
haudegen
routinier oder
lebende talksalon legende

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nun, irgendwie muss ja der Boden bereitet werden

ansonsten wird der Gender- und Glaubensgerechte Unterricht nicht gwährleistet.

Gast: kümmernummer
14.03.2011 00:04
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Feministinnenartikel - gut getarnt

ExpertINNEN wurden ja genug zitiert ...

Wahrscheinlich spricht frau man mittlerweile auch schon das Recht ab über die eigenen Bedürfnisse und Anliegen zu reflektieren und forschen, daher sind ExpertEN wohl überflüssig - oder habe die vielleicht doch eine andere Meinung ?

Oder wurde in diesem hehren Feld der Wissenschaft in deutschsprachigen Ländern auch schon die 99% Frauenquote erreicht ?

Gast: kümmernummer
13.03.2011 23:58
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Feministinnenartikel - gut getarnt ?

1.) Buben "kassieren nicht nur Betragensnoten" sondern werden in der Regel um 2 Grade schlechter benotet (Forschungsarbeiten liegen auf).
Das bedeutet: Mädchen schwimmt durch bis zur "Frau Doktor", Bub wird durchgefallen und Hilfsarbeiter. Bei gleicher Leistung !!!!
Aber natürlich braucht man hier nichts zu unternehmen, betriftt ja (zukünftige) Männer, realiter sind deren Bedürfnisse der Politik egal.
(s. fehlendes Männerministerium, aber Frauenministerium mit Sitz und Stimme im Ministerratl)
Das ist aber eine gesellschaftspolitische Zeitbombe die irgendwann hochgeht.
Hundertausende Männer in Österreich denen so ihre Zukunft gestohlen wurde zu Gunsten der Förderung mittelmäßiger (3 ist Mittelmaß) Mädchen, die jetzt in Massen die Blüte unserer "Bildungselite" darstellen und so das Niveau immer mehr nach unten drücken.
Die anderen wählen dann halt blau oder schauen tief in das Glas (vielleicht auch ein Grund für die Alk-Exzesse ?).

2.) Keine Männer als Lehrer, Krankenpfleger, Altenpfleger, bald auch Ärzte (frau arbeitet daran), was nur, ja was ist da wohl die Ursache ?. Soooooooooo schwer zu erraten !
Darum: Frauenförderung - die ist wichtig ! Am besten dort wo schon 99% Frauen sind.

3.) Der Untergang unserer Kultur ist zu einem wesentlichen Teil falsch verstandene Frauenförderung in den deutschsprachigen Ländern. Skandinavien ist da viel weiter.
Wenn wir dieses Problem nicht sehr bald lösen wird es der Islam lösen (Demographie). Oder China und Indien (wirtschaftlich)

 
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