Jobsuche: Ausbildungspflicht für alle Jugendlichen

von KARL ETTINGER (Die Presse)

Nach Schulende plant Sozialminister Hundstorfer eine "Ausbildungspflicht" ab 15. Wer dabei nicht mitmacht, dem drohen Sanktionen bis zur Streichung der Familienbeihilfe. Wirtschaftsminister Mitterlehner begrüßt dies.

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Fast 10.000 Jugendliche unter 19 Jahren waren zuletzt pro Monat arbeitslos gemeldet. Knapp 5000 Burschen und Mädchen in dieser Altersgruppe suchen nicht einmal einen Job. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) möchte diese Gruppe durch eine Art Grundausbildung zumindest so weit bringen, dass sie überhaupt eine Lehre antreten können.

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Deswegen bereitet er neben der bestehenden „Ausbildungsgarantie“ für jeden Schulabgänger ab 15 eine „Ausbildungspflicht“ vor – inklusive möglicher Sanktionen für Verweigerer. Überlegt werden dabei im Sozialministerium die Streichung der Familienbeihilfe oder auch Verwaltungsstrafen.

Beim Koalitionspartner ÖVP stößt Hundstorfer auf offene Ohren. „Dem kann ich relativ viel abgewinnen“, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner auf Anfrage der „Presse“. Dies setze aber voraus, dass es ein entsprechendes Angebot zur Berufsorientierung für Jugendliche gebe. Er warte auf konkrete Vorschläge Hundstorfers. Wann es so weit sein wird, wollte Hundstorfer auch auf Nachfrage noch nicht verraten.

 

„Sind sonst Sozialhilfebezieher“

Er wirbt jedoch um Verständnis und Unterstützung: „Wenn man nichts macht, produzieren wir höhere Kosten, weil das Sozialhilfebezieher par excellence werden.“

Schon zurzeit wird versucht, rund 2000 Jugendliche in 18 sogenannten „Produktionsschulen“ innerhalb von sechs, längstens neun Monaten vom „Nichtstun“ auf den Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten. Dabei handelt es sich um Burschen und Mädchen zwischen 15 und 19, die teils wegen familiärer Schwierigkeiten, wegen Alkohol- oder Drogenprobleme nicht einmal eine Berufsausbildung absolvieren. „Die brauchen einmal drei Wochen, um zu erkennen, dass sieben Uhr früh sieben Uhr früh ist“, formuliert Hundstorfer daher drastisch. Nach den bisherigen Erfahrungen gelinge die Eingliederung in 70, im günstigsten Fall in 80 Prozent der Fälle.

Johannes Kopf, einer der beiden Chefs des Arbeitsmarktservice (AMS), signalisiert im Gespräch mit der „Presse“ Unterstützung für eine Ausbildungspflicht ab 15 Jahren: „Wenn ein so evidenter Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Ausbildung zu sehen ist, bin ich ganz klar dafür. Das ist eine sehr sinnvolle Idee.“

Er verweist auf eine frühere OECD-Studie, wonach bis zu elf Prozent der Jugendlichen betroffen seien. Diese Zahl hält Kopf zwar für „sicher zu hoch, aber es sind ein paar Prozent“.

 

AMS-Chef sieht „Verwahrlosung“

Er sieht dabei in sehr vielen Fällen die Verantwortung bei den Eltern. „Das ist oft auch eine Art Verwahrlosung“, weil sich Eltern nicht um die Kinder kümmerten und diese Verantwortung nicht mit 15 ende. Vielfach sei es schwierig, betroffene Jugendliche anzusprechen, weil diese nicht ins AMS kommen. Mit dem Projekt „Der Jugend eine Chance“ würden daher Jugendliche von AMS-Betreuern aufgesucht und sogar zu Vorstellungsgesprächen begleitet. „Evident“, so Kopf, sei auch das Problem besonders von Mädchen mit Migrationshintergrund – meist jungen Türkinnen –, die statt einer Lehre oder Jobsuche nach der Schule einfach daheim ihrer Mutter helfen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.03.2011)

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133 Kommentare
 
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OECD-Studie klingt immer gut.

Wie wäre es mit gesicherten Daten?
Wenn ich mir meinen, doch sehr großen Bekanntenkreis ansehe, fallen mir nur zwei Fälle ein bei denen in der Familie einiges schief gelaufen ist. Einen davon möchte ich kurz schildern: Schon sehr früh war klar dass der junge Mann psychologische Hilfe braucht. Das wurde aber vom Vater (Primar in Amstetten) abgelehnt, da er das als „Schande“ betrachtete. Der Sohn wurde drogenabhängig und war trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten.
Jene „Gastronomen“ die Flatrate-Saufen anbieten gehört sofort die Lizenz entzogen. Da wird aber aus „wirtschaftlichen Gründen“ nichts unternommen.
Sehr häufig wird den Kindern auch nicht beigebracht, dass das Geld nicht aus dem Bankomaten kommt, sondern erarbeitet werden muss. Die Kinder sehen keinen Grund den Finger zu rühren, sie bekommen ja alles.
Als Vater von zwei Kindern kenne ich natürlich auch unsere Pädagogen. Die sitzen in einem Elfenbeinturm und verstehen die Welt nicht mehr. Deren Kinder müssten eigentlich „Musterkinder“ sein, sofern sie überhaupt welche haben. Das Gegenteil ist der Fall. Da versucht man den Eindruck zu vermitteln, dass fast alle Kinder gestört sind. Die ständige Jammereien sind mir unerträglich. Mimosen sind hier fehl am Platz. Die Zeiten haben sich geändert. Das ist ja kein österreichisches Problem.

Gast: Alles Alea
01.04.2011 15:03
1 0

AMS-Chef sieht „Verwahrlosung“

Dagegen kann man jetzt nur noch Abermillionen Euro in dubiose Schulungsmaßnahmen stecken. dadurch schafft man wenigstens Parteinahe Einkommensquellen für private Schulungsagenturen.

Gast: 1. Parteiloser
01.04.2011 13:49
2 0

Wie soll man Jugendlich ausbilden, welche nicht Rechnen und nicht Lesen können!

Nach der Pisastudie können 23% der Pflichtschulabsolventen nicht brauchbar Rechnen und 28% nicht Sinn erfassen lesen.

Irgendwie fordert der Staat nun, dass die Realwirtschaft für die Ausbildung dieser Gruppe sorgt, weil der Staat bei seinen Kernaufgaben versagt.

Die Verwahrlosung ist offensichtlich bei der "Staatlichkeit" noch wesentlich ausgeprägter als bei den Menschen der Realwirtschaft.

Die 10.000 Jugendlichen ohne Beschäftigung sind ja auch teilweise auf verlorene Lehrplätze, wegen Insolvenzen, zurückzuführen und auch teilweise in einer Übergangsphase der Orientierungssuche. Es ist doch nur ein sehr geringer Teil der Jugendlichen, welchen ich für wenig dramatisch halte, weil es immer einen Anteil an diesen Menschen geben wird.

Gast: alex beer
31.03.2011 22:06
0 0

startma.at

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dieses Projekt wird voraussichtlich nicht mehr finanziert, obwohl wir bereits vor drei jahren diese Zielgruppe identifiziert haben und b ereits sehr erfolgreich mit den jugendkichen arbeiten. ansehen, anklicken, kommentare abgeben

Grundsätzlich eine gute Idee...

...nur wie man das kontrollieren will, ist mir nicht ganz klar.
Wenn man sich jetzt schon schwer tut, betroffene Jugendliche anzusprechen, wie stellen sie sich das dann später vor? Wenn die Jugendlichen wirklich nichts tun wollen, dann werden sie sich beim AMS halt zukünftig nicht mehr als arbeitssuchend melden, Geld bekommen sie ja eh keins vom AMS.
Familienbeihilfe streichen stört höchstens die Eltern, die diese Jugendlichen durchfüttern müssen, den Jugendlichen selbst wirds egal sein, da ihre Eltern sie sowieso erhalten müssen, zumindest solange es das Gesetz vorschreibt.

Das ist das endgültige "Nicht genügend" für die österreichische Schulpolitik!

Was haben denn diese Kinder 9 Jahre lang in der Schule gemacht, wenn sie jetzt nicht einmal lesen, schreiben und rechnen können? Das ist auch für Migrantenkinder mehr als genügend Zeit um die grundlegenden Kulturtechniken zu erlernen!
Jetzt müssten die Verantwortlichen endlich aufwachen und merken, dass es nicht genügt nur auf "Chancengleichheit" zu achten und dafür zu sorgen, dass die Kinder nur ja keinen Stress in der Schule haben und nur "spielend" lernen. Das Leben ist aber nicht so, dass man sich nur spielen kann, man muss schon in der Schule lernen, dass man sich auch dann anstrengen muss, wenn es keine Freude macht.
Die Politik muss sich endlich darum kümmern, dass die Schüler so viel wie möglich lernen und zwar nicht alle gleich viel, sondern jeder nach seinen Fähigkeiten, aber für Schreiben und Rechnen muss es bei allen reichen! Auch müssen die Lehrer die Mittel in die Hand bekommen, um die Schüler zum wirklichen Lernen zu bringen. es ist einfach nicht wahr, dass Kinder "von selbst" alles lernen wollen, was nötig ist!

Re: Das ist das endgültige

Mittel in die Hand bekommen? Was stellt ihr denn euch darunter vor? Prügelstrafe? Einsperren?

Re: Das ist das endgültige

Gerne schieben die Verantwortlichen die Schuld an der katastrophalen Bildung unserer Kinder den Lehrern in die Schuhe. Aber ein System, welches als Lehrer lauter Wunderwuzzis, die das Unmögliche möglich machen braucht, kann nicht das richtige sein!

Wir brauchen dringend eine andere Schulpolitik!

Antworten Antworten Gast: Kaspar Hauser
31.03.2011 20:36
0 0

Re: Re: Das ist das endgültige

Früher waren die Lehrer Wunderwuzzis. Da war es für die Lehrer noch nicht unmöglich allen Kindern Schreiben und Lesen beizubringen.
Jaja, die gute alte Zeit.

Antworten Antworten Antworten Gast: Calamaro
01.04.2011 06:00
3 0

Re: Re: Re: Das ist das endgültige

Früher war's aber auch für die Eltern Ehrensache, dass sie drauf schauen, dass die Kinder ihr Bestes geben. Früher mussten die Lehrer auch nicht die Basics vermitteln, wie zum Beispiel Höflichkeit, Pünktlichkeit oder ganz einfach die Tatsache, dass man sich gegenseitig nicht bei jeder Gelegenheit schlägt.

Darüber hinaus ist es halt auch leichter, jemandem etwas beizubringen, wenn einen der auch versteht. Und ja, es gibt auch einheimische, die am Lesen scheitern. Würden sie aber wahrscheinlich nicht, wenn sie nicht jahrelang zuschauen dürften, wie der Lehrer versucht, den Zuwandererkindern deutsch beizubringen.

5 0

Wer tuts?

Und wer wird die Ausbildung übernehmen und durchführen?

Die Lehrer, die jetzt schon knapp werden, weil sich nach jahrelanger Prügelei von allen Seiten niemand mehr diesen unterbezahlten Job antut?

Die Unternehmer, die jetzt schon an den Jugendlichen verzweifeln, weil nicht einmal die Kenntnisse aus der Volksschule da sind?

Oder das AMS, das dann die Jugendlichen in sinnlosen Kursen zwischenparkt, seine eigenen Leute damit mit Aufträgen versorgt und so das System "Verschwenden von Steuergeldern in schwachsinnigen Alibiaktionen" aufrecht erhält?

Re: Wer tuts?

unterbezahlter job? lol ...

Re: Wer tuts?

Ich nehme mal an, das werden überbetriebliche Lehrwerkstätten sein. Sowas gibts ja jetzt auch schon.
Nur dass eben in Zukunft alle Jugendlichen dahin müssen, wenn sie selbst keine Lehrstelle finden. Jetzt ist es freiwillig.

Find ich aber gar nicht so übel, die Idee. Die Unternehmen müssen sich dadurch mit den lernunwilligen Jugendlichen, die nicht mal eine Basisbildung mitbringen, nicht mehr herumärgern. Die Lehrstellen in den Unternehmen werden dann nur mehr an die vergeben, die was können und die sich anstrengen.

Gast: kommentator1
31.03.2011 12:16
5 0

Retter unseres Sozialsystems

Eine Problematik wird in dem Beitrag zu wenig beachtet, die liegt nämlich bei der grossen Zahl Jugendlicher, die nicht oder nicht ausreichend deutsch können.
Für diese Menschen bleibt der Arbeitsmarkt verschlossen. Gerade aber diese zuwandernden Menschen werden uns als zukünftige Retter des Sozialsystems "verkauft". In Wirklichkeit werden das Sozialfälle, die das Sozialversorgungssystem mehr belasten als es zu unterstützen.

Antworten Gast: Eleonora K.
31.03.2011 13:35
3 0

Re: Retter unseres Sozialsystems

Vielleicht könnte man Herrn Erdogan fragen, ob er für seine Landsleute in der prosperierenden Türkei einen Arbeitsplatz hat.

Gast: Fatalist
31.03.2011 12:10
1 2

Perspektivlosigkeit

Es ist doch kein Wunder wenn die heutige Jugend keine Motivation hat etwas zu lernen, wenn sie täglich in den Medien hört und liest, dass es in Österreich Berufsgruppen gibt die von unseren Steuergelder so großzügig lebt, und sie sollen einen Beruf ergreifen der ihnen keine sichere finanzielle Zukunft bietet, "Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel"!
Eine ausgelernte Verkäuferin bekommt bei Vollzeit 800 Euro im Monat, bei den Handwerkern ist es nicht viel besser!
Gleichzeitig werden die Bauern und Großbetriebe mit Milliarden subventioniert.

Re: Perspektivlosigkeit

Das ist in der Tat auch ein Problem. Ich finde es auch immer lustig, wenn von "Karriere mit Lehre" die Rede ist und man sich dann die Gehaltstabelle diverser Facharbeiter ansieht.

Ich verstehe sowieso die Unterschiede in den Kollektivverträgen zwischen den verschiedenen Branchen nicht. Wieso zahlt man einer ausgebildeten Friseurin mit Lehrabschlussprüfung, die Vollzeit arbeitet, weniger, als beispielsweise einem Elektriker mit Lehrabschlussprüfung, der ebenso Vollzeit arbeitet? Beides sind Lehrberufe und somit gleichwertig vom Ausbildungsstand her.

Arbeit muss einfach wieder mehr wert werden, das ist der einzige Anreiz, damit die Menschen auch wieder gern arbeiten und sich anstrengen.

Re: Re: Perspektivlosigkeit

weil bei friseuren trinkgelder vorausgesetzt werden

wäre doch viel einfacher auch möglich!

anspruch auf sozialhilfe erwirbt man erst nach einer gewissen anzahl an beitragsjahren.

Antworten Gast: Neuer Gastname
31.03.2011 12:39
0 0

Re: wäre doch viel einfacher auch möglich!

Nach einer gewissen Anzahl von Beitragsjahren hat man Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung und dann Notstandshilfe - wenn nötig ... Als braucht man dann die Sozialhilfe nicht.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
31.03.2011 12:08
1 0

Re: wäre doch viel einfacher auch möglich!

Vorallem die Säuglinge sollen sich erst einmal ihre Geburt selbst zahlen.

Wo kommen wir denn sonst auch hin?

Re: wäre doch viel einfacher auch möglich!

Das war einmal. Jetzt gibt es Mindestsicherung.

Gast: gast1984
31.03.2011 10:31
1 0

Sklave wird man nicht einfach so! Man wird mit Gewalt dazu gezwungen!


Gast: nußknacker
31.03.2011 09:13
0 0

helmpflicht für ghetzte radlfahrer!

die verwahrlosung der potentiellen ganglien durch alkohol ist fatal.
zum glück ist man sich wenigstens selbst gerecht. :-)))

Gast: Richard Z
31.03.2011 09:13
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„Sind sonst Sozialhilfebezieher“

Wenn man tausende Analphabeten durch "Familienzuzug" ins Land lässt, darf man nicht erwarten, dass ihre Kinder Atomphysiker werden.
Warum pulvert die Sozialdemokratie Millionen in Jene, die am Ungebildetsten sind, die unsere Kultur und Wertegesellschaft und unsere Sprache ablehnen und die wenigste Integrationsbereitschaft aufweist?
WARUM haben wir gerade aus diesem Kulturkreis mehr als 500 000 bei uns????

Antworten Gast: Denker 10
02.04.2011 15:51
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Re: „Sind sonst Sozialhilfebezieher“

Der Familiennachzug wurde von ÖVP-Seite-der Industrie- heftig unterstützt, weil sonst die Arbeiter aus anderen Ländern nicht geblieben wären! Die Industrie brauchte billige Arbeiter, und das Zuckerl für sie, um im Land zu bleiben, war der erlaubte Zuzug ihrer Familien! So schauts aus!

 
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