Thema: Auswege für die Schule

Acht Thesen zur idealen Schule
Auswege aus dem Reformstillstand: Die Regierung kommt in der Bildungsdebatte über halbherzige Kompromisse nicht hinaus. Dabei braucht die Schule vor allem inhaltliche Neuerungen - von den Lehrplänen bis zur Integration.
Potenziale nicht ungenutzt lassen
Gesamtschule. Derzeit bleiben die Fähigkeiten tausender Kinder unentdeckt – aus Angst vor der „Gleichmacherei“.
Differenzierung statt Durchschnitt
Echtes Modulsystem. Das Modell muss flexibel sein, damit schwächere und talentierte Schüler profitieren.
Lehrpläne radikal entrümpeln
Weniger Stoff. Schüler müssen vor allem lernen, wie sie Wissen anwenden. Der Fächerkanon gehört reformiert.
Lehrer strenger auswählen
Lehrerausbildung. Es braucht strenge Aufnahmekriterien im Studium, bessere Fachdidaktik und mehr Unterstützung.
Der Raum als dritter Pädagoge
Raumkonzepte. Mehr als nur ein Speisesaal: Vor allem die Ganztagsschule verlangt nach neuen Räumlichkeiten.
Ein Wettbewerb der Standorte
Autonomie. Die Direktoren müssen als „Schulmanager“ gestärkt werden. Auch in ihrer Personalhoheit.
Integration durch Muttersprache
Integration. Deutsch ist ein Muss. Aber: Auch die muttersprachliche Förderung von Migranten ist enorm wichtig.
Keine Angst vor Ganztagsschulen
Ganztagsschule. Ein Plädoyer für ein verschränktes Modell, und keine bloße Nachmittagsbetreuung.
Schulen gründen gegen das Diktat des Mittelmaßes
Gäbe es in diesem Land liberales Denken, gäbe es unsere Schuldebatte nicht mehr. Aber die Sehnsucht nach politisch hergestellter Gleichheit scheint unstillbar zu sein.
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