23.05.2012 08:28 | Meine Presse Merkliste 0

Grüß Gott: Passauer Schule verbietet Hallo und Tschüss

 (DiePresse.com)

Eine Passauer Direktorin hat die Grußformeln Hallo und Tschüss aus ihrer Schule verbannt. Sie seien unhöfllich. Und: In Bayern heiße es nun einmal Grüß Gott.

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"Grüß Gott" statt "Tschüss": In Bayern gilt der norddeutsche Gruß mancherorts als unhöflich. Eine Passauer Schuldirektorin hat nun Maßnahmen gesetzt - und das Tschüss aus ihrer Schule verbannt. Wie Spiegel Online berichtet, ist auch das eigentlich recht neutrale Hallo als Begrüßung an der Mittelschule St. Nikola verpönt.

Als große Verfechterin des bayerischen Dialekt sieht sich Schuldirektorin Petra Seibert aber nicht. Sondern: Sie wolle ihre Schüler optimal auf den Beruf vorbereiten. Und das flapsige Hallo oder norddeutsche Tschüss hören bayerische Personaler eben nicht gern. In Bayern heiße es nun einmal "Grüß Gott". Wem das nicht leicht über die Lippen gehe, für den bleibe immer noch ein freundliches "Guten Morgen" oder "Guten Tag".

(Red.)

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98 Kommentare
 
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Gast: Nordlicht
08.02.2012 22:56
0 0

Damit es keinen Streit gibt

Damit es keine Streit gibt und alle wieder froh sind biete ich der Rektorin an, doch unser schönes norddeutsches Moin,Moin in den täglichen Schulablauf zu integrieren. Der Vorteil ist, dass dieser Gruß zu jeder Tageszeit gilt und keinen religiösen Anspruch erhebt.

Gast: Ludmilla
07.02.2012 12:54
1 6

Ned Normal

Wenn das die lehrerin meiner Kinder gesagt hätte. Sie müssen Grüß Gott sagen. Meine Kinder brauchen nur Grüß Gott sagen wenn sie aus der Kirche kommen. Was ist Sie? Lehrerin oder Domina? Frechheit! Pfiati, Tschüss, Hallo, Servus, Griasti das sind standarts Grüße und keinerlei was beleidigned ist.

Gast: DerPresse
07.02.2012 12:42
0 3

Grüß Gott

ist eine Aufforderung zum Sterben. Ich persönlich bevorzuge „Gesundheit”. Die kann jede/r jedes Glaubens brauchen ;)

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Re: Grüß Gott

;-)

Grüß Gott hat zwar nix mit sterben zu tun, aber wie dem auch sei:

Gesundheit is richtig cool. Wie bedankt man sich für den Gruß? Mit 'hatschi'?? ;-)

6 6

aha

Tschüss zu sagen, ist also unhöflich. Jemandem vorzuschreiben, wie er zu grüßen hat: ist das etwa höflich?

Schülern einzureden, etwaige (Sprach)unterschiede zwischen Nord und Süd seien bis in alle Ewigkeit beizubehalten, bereitet aufs Leben vor?

na servas!


Antworten Gast: Ja ich,
06.02.2012 23:03
4 10

Re: aha

Sorry, ich hasse es mit so etwas begrüßt zu werden, und ich grüße auch so nicht, ob das den anderen gefällt oder nicht ist mir dabei herzlich egal. Und Kulturgut ist diese Art zu grüßen auch nicht, außerdem ist es ein absurdum und ein Beleidigung den korrekt heißt es:

Grüße Gott

Und den kann man erst nach seinem Tod grüßen, sprich mit dem Gruß wünsche ich der Person gegenüber nicht mehr und nicht weniger als das er schnellst möglich stirbt.

Servus die Dirndln!

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Re: Re: aha

ich weiß zwar nicht warum Sie mir das schreiben, aber was soll's ;-)
Mir z.B. is völlif wurscht mit welchen Worten mich jemand grüßt. Ein freundliches 'Hey' is mir viel lieber als ein grantiges 'Grüß Gott'. Aber mei, manche Leut legen halt mehr Wert auf Höflichkeit als auf Freundlichkeit;-)

Gott is hier kein Akk. sondern ein Nom.

Grüß ist kein Imperativ sondern ein Optativ und impliziert einen Segenswunsch.

--> Gott möge dich segnen ... wäre ungefähr die Bedeutung, wenn man's genau nimmt.

is aber wurscht
guade Nocht

Antworten Antworten Antworten Gast: Deutschlehrerin
08.02.2012 09:04
0 0

Re: Re: Re: Optativ

Das mit dem Optativ in der deutschen Sprache hätt´ ich gerne genauer erklärt, auch mit Quellenangabe bitte,da ich nicht fündig wurde.

0 0

Re: Re: Re: Re: Optativ

im Deutschen ist der Optativ einfach ein Konjunktiv, der einen Wunsch ausdrückt: Er *lebe* hoch.

wiki: nach Konjunktiv suchen

für die Grußform ein etwas älterer Artikel:

http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/gruss.htm


Antworten Antworten Antworten Gast: Ja, ich
07.02.2012 08:43
0 0

Re: Re: Re: aha

sorry, war als Antwort auf Österr gedacht!

Gast: Nordlicht
06.02.2012 22:23
1 2

Begrüßung

Wenn sich jemand aus dem Süden im Norden bewirbt und mit "Grüß Gott" antritt wird sich sein Gegenüber fragen ob derjenige oder diejenige noch alle Latten am Zaun hat. Moin!

Gast: österr
06.02.2012 21:05
6 3

Neue Kampagne?

Es ist schon seltsam dass dies (nach einer Kolumne) nun bereits der zweite Artikel in Richtung Stimmungsmache gegen den bei uns und in Bayern üblichen Grüß Gott - Gruß ist.

Es ist bei uns eben nicht üblich (besonders in Kundenbereichen) zu jedem Hallo oder Tschüss zu sagen. Was ist also an der Verordnung der Direktorin so berichtenswert?


Antworten Georgius
08.02.2012 13:52
1 0

Re: Neue Kampagne?

Ich sehe da irgendwie etwas vermischt. Zu Lehrern und und anderen Personen mit denen man per "Sie" ist ist Hallo und Tschüss wohl unangebracht. Untereinander, was soll es?

Ich kann mir nur vorstellen das sich das auch den Lehrern gegenüber eingebürgert hat. Und das muß nicht sein

Antworten Gast: L.W.
07.02.2012 12:19
3 0

Es ist schon seltsam


Was bitte ist daran seltsam ? Das ist doch die ach so intellektuelle pc-Linie.

Ginge es nach diese gehirngewaschenen Figuren, dürften wir sowieso nur mehr "Allahu akbar" brüllen, statt zu grüßen.

Aber diese Wurschteln werden sich zum Glück eh nie durchsetzen.

Antworten mick232
07.02.2012 03:33
3 5

Re: Neue Kampagne?

Berichtenswert ist, daß eine Direktorin meint, ihre (noch dazu antiquierte) Privatmeinung anderen vorschreiben zu müssen.

Mit dem selben Argument könnte sie nun T-Shirts und Jeans verbieten, denn auch das kommt nicht bei jeder Bewerbung gut an.


Gast: kkj.h
06.02.2012 20:51
4 0

Wie grüßen?

Ich verwende "Grüß Dich " oder "Begrüße Sie".
Und gibt es auch in abgeschwächter Form als Mundartausdruck.

Gast: Flohn Franz
06.02.2012 17:17
8 7

Die Frau ist zu spät dran!

Bald wird es ohnehin "salem alaikum" heissen, stattt "Grüß Gott!

Gast: Paul K.
06.02.2012 16:54
8 10

Schwachsinn zum Quadrat!

Nach vielen Jahren als Arbeitnehmer im Raum München und Ingolstadt möchte ich der bemühten Frau Lehrer ausrichten:

was Personaler von Firmen NICHT hören wollen, ist Grüß Gott.
Vielleicht in der Provinz, aber sicher nicht in größeren Firmen.

Die Schüler werden sich schön anschauen...

Antworten Gast: L.W.
07.02.2012 12:22
2 0

was Personaler von Firmen NICHT hören wollen


Komisch. In meiner Branche war und ist das definitiv nicht so.

Aber OK, wenn man sich als Türsteher beim Leierkasten oder Kebabverkäufer in der Goethtstraße bewirbt, haben Sie vermutlich recht...

6 1

Re: Schwachsinn zum Quadrat!

Und "Hallo" is besser, oder?

Antworten Antworten mick232
07.02.2012 03:40
2 0

Re: Re: Schwachsinn zum Quadrat!

Am besten ist, das Hirn einzuschalten und die Leute so zu begrüßen, wie es angebracht erscheint.

Einen Bayern durchaus schon mal mit Grüß Gott, einen Jugendlichen mit Hallo und einen Gast aus dem Ausland vielleicht mit Guten Tag.

Ein stures Eintrichtern von "Grüß Gott" ist jedenfalls Schwachsinn.

Gast: herbst9
06.02.2012 16:41
2 6

Wem das nicht leicht über die Lippen gehe ...

... der kann ja "Guten Tag" sagen.

Das kommt aber dann als "Juttn Tach" rüber und das wird dann die bayerische Tussi auch nicht wollen.

Gast: Grüß Gott
06.02.2012 15:59
6 9

Na Servus

Ich denke das die Jugend allen Grund hat heute, nicht mehr mit einem Gott zu grüßen, Frau Petra Seibert sollte sich jenseits von Gott ein Begrüßung und Verabschiedung einfallen lassen!

Und nicht die Jugend sollte fit für veralterte versteifte Firmen gemacht werden sondern die Firmen sollten Fitt für die Jugend gemacht werden, nur so und nicht andersrum wird's was. - Ich wette viel das viele dieser Firmen die auf ein "Grüße Gott" bestehen noch immer Windows 3.11 verwenden und das als modern und fortschrittlich ansehen, nicht lachen, ich kenn 20 Firmen die damit arbeiten und jammern das diese Jugend von heute einfach nichts taugt, dabei sind wir so was von modern und fortschrittlich und Briefe schreiben wir noch immer mit der Olivetti ganz oben auf der Zeit....

Servus Teufel!

Gast: Kibietz
06.02.2012 15:37
6 14

jaja, die Bayern! Da wo immer "O'zapft is"!

Ein weiterer freistaatweiter Beweis, dass Saufen auch für Nicht-Fpöler gefährlich ist.

Antworten Abaddon
06.02.2012 15:51
6 3

Re: jaja, die Bayern! Da wo immer "O'zapft is"!

Sie sind nicht mal witzig.

Gast: Fritz Hecker
06.02.2012 14:33
5 1

Bayern in Deutschland

wenn es um das Wohl der Kinder geht, die keine Nachteile bei Vorstellungsgesprächen haben sollten, dann sollte man auch "Servus", "Pfirdi/Pfiadi/Pfiadeuch" verbieten, ausser man möchte, dass die Kinder sich nur in Bayern bewerben können.

 
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Schlagzeilen Bildung