23.05.2013 04:47 Merkliste 0

Missbrauchsskandal: US-Schule tauscht alle Lehrer aus

 (DiePresse.com)

Ein Lehrer missbrauchte in Los Angeles mehr als 20 Kinder. Nun werden an der Schule in Los Angeles alle 150 Angestellten ausgetauscht - von den Lehrern bis zum Hausmeister.

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Nach einem Missbrauchsskandal an einer Schule in Los Angeles wird das gesamte Personal ausgetauscht - von Lehrern über Verwaltungskräfte bis zum Hausmeister und Sicherheitsleuten. Mit dieser Entscheidung reagierte die Schulverwaltung der Stadt auf Befürchtungen, dass der Missbrauch durch mindestens einen der Lehrer von den Kollegen gedeckt wurde. Diese Vorwürfe werden genährt durch die Tatsache, dass die Polizei mehr als ein Jahr brauchte, bevor sie trotz klarer Hinweise einen 61-jährigen Lehrer festnahm. Die Schule hat 150 Mitarbeiter.

Der Lehrer machte Fotos von mindestens 23 Kindern mit verbundenen Augen, denen er Kakerlaken ins Gesicht setzte und Löffel mit Sperma in den Mund schob. Das jüngste Opfer war erst sechs Jahre alt. Ein Mitarbeiter eines Fotolabors, der einen Film mit den Aufnahmen der Kinder entwickelte, alarmierte im Jänner 2011 die Polizei. Daraufhin wurde der Lehrer zwar vom Dienst suspendiert, aber erst in der vergangenen Woche festgenommen und angeklagt. Der 61-Jährige hatte mehr als 30 Jahre lang an der Grundschule unterrichtet.

Am Dienstag wurde ein weiterer Lehrer der Schule wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber einem Kind angeklagt. Berichten zufolge soll zudem mindestens eine Kollegin den Missbrauch der Lehrer gedeckt und sogar unterstützt haben.

(APA/AFP)

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14 Kommentare
Gast: @Redaktion
08.02.2012 18:44
1 0

Meine Einwände

Auch das nicht bringen der Einwände und Fragen die diesen Bericht beinhalt ändert nichts an der Tatsache das dieser Artikel mehr Fragen offen läßt als dieser beantwortet, und das sollte auch der Redaktion der Presse auffallen....

Derartig schlechte Artikel können indirekt sogar Täter nützen, etwas viel schlimmeres kann wohl kaum passieren, und das unter dem Titel Kinderschutz sowohl in Europa als auch in den USA einiges, gelinde gesagt wenig korrekt ablief - die es leider notwendig machen kritisch zu lesen und hinterfragen - kann nicht mal die Presse abstreiten!

Es könnten auch außerhalb des Kinderschutzes Straftaten vorliegen, selbst dieser Punkt wurde begründet bei meinem Einwand!

Ein Leser!

P.S.: Für den Leser, ich bin auf 5 der 7 Einwände die mir in diesem Artikel spontan aufgefallenen sind näher eingegangen, einer müßte tatsächlich zensiert werden, und bei einem hätte der Leser den Artikel noch mal lesen müssen damit er auffällt, war bewußt ausgelassen...

Bravo

bei uns wird er höchstens suspendiert, die Amis ziehen da voll durch, so wie es sich gehört.

Re: Bravo

Wenn an Ihrem Arbeitsplatz wer was stiehlt, werden dann auch alle entlassen?

Re: Re: Bravo

Lesen Sie erst einmal den Artikel, bevor Sie dazu posten. Niemand wurde wegen Diebstahls entlassen.

Re: Re: Re: Bravo

Sie kapieren aber auch gar nix.

Antworten Antworten Antworten Gast: foobaro
09.02.2012 02:53
0 0

Re: Re: Re: Bravo

Sie haben den Post schon verstanden, oder?

Kollektivstrafen...

sind unzulässig. Das ist ein Fall für die Polizei, aber nicht für SS-Methoden a la Lidice.

Antworten Gast: ROTFRONT
08.02.2012 16:45
1 5

Wer in Lidice, BITTE, hat etwas angestellt? Da hat sich kein einziger an was schuldig gemacht.

Sind Sie der Strache, weil Sie so einen hirni Vergleich anstellen?

Re: Wer in Lidice, BITTE, hat etwas angestellt? Da hat sich kein einziger an was schuldig gemacht.

Lernen Sie Deutsch!

Re: Wer in Lidice, BITTE, hat etwas angestellt? Da hat sich kein einziger an was schuldig gemacht.

Es geht darum, dass ALLE bestraft wurden für etwas das einer oder zwei getan hatten. Kapiert?

Antworten Antworten Antworten Gast: ROTFRONT
08.02.2012 23:07
0 1

Re: Re: Wer in Lidice, BITTE, hat etwas angestellt? Da hat sich kein einziger an was schuldig gemacht.

Damals haben die "beiden" in einem Kommando einender übelsten Verbrecher bestraft.
Eine Heldentat.

In besagter Schule hat keiner einen Helden gesehen, sondern für Feiglinge im Staatsdienst.

Das ist der Unterschied!

Re: Re: Re: Wer in Lidice, BITTE, hat etwas angestellt? Da hat sich kein einziger an was schuldig gemacht.

Es geht hier um den Fall einer Schule in USA!!!!! Verbeißen sie sich doch nicht in den Vergleich! Um den gehts ja nicht. Fest steht, dass alle in dieser Schule mitbüßen müssen mit einem oder zwei Verbrechdern.

Gast: ava
08.02.2012 16:10
1 2

es kommt nichts besseres nach

sagt man.

Interessanter Ansatz

denn ich kann mir schwer vorstellen, dass solche Sachen über einen langen Zeitraum völlig unbemerkt bleiben.

Was umso mehr gerade für den katholischen Bereich gilt. Austausch aller Mitarbeiter einer Diözese, ohne Anstellungsgarantie in einer anderen, wohlgemerkt! Ohne Ansehen der Person.

Ausgenommen nur diejenigen, welche das zur Anzeige bringen.

Ich bin mir sicher, da täte sich einiges tun. Im positiven Sinne.

Eduard 2013

Schlagzeilen Bildung