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Martin Schott zum neuen ÖH-Vorsitzenden gewählt

29.06.2012 | 17:44 |   (DiePresse.com)

55 von 75 abgegebenen Stimmen entfielen auf den Fachschaftslisten-Vertreter. Die bisherige Vorsitzende Janine Wulz wird zweite Stellvertreterin.

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Der Fachschaftslisten-Vertreter Martin Schott ist am Freitagnachmittag bei einer Sitzung der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) in St.Pölten zum neuen ÖH-Vorsitzenden gewählt worden. Auf Schott entfielen 55 von 75 abgegebenen Stimmen. Er löst in dieser Funktion Janine Wulz (Grüne und Alternative StudentInnen/GRAS) ab, die dafür Schotts bisherigen Platz als zweiter Stellvertreter übernimmt. Auf sie entfielen 47 von 75 Stimmen. Erste Stellvertreterin bleibt Angelika Gruber vom Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ), die sich keiner Wahl stellen musste.

Anlässlich des Wechsels im ÖH-Vorsitzteam gratuliert Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle dem neu gewählten Vorsitzenden Martin Schott und seinem Team per Aussendung: "Wir sind bekanntlich in einigen Bereichen nicht einer Meinung. Das Entscheidende ist aber ein von Respekt und Fairness getragener Dialog", er.

Der Vorsitzwechsel zur Halbzeit der zweijährigen Amtszeit ist im Koalitionsvertrag zwischen FLÖ, GRAS, VSStÖ und der Fraktion Engagierter Studierender (FEST) vereinbart. Die Koalition verfügt in der 96-köpfigen ÖH-Bundesvertretung über 53 Mandate.

Nachwehen einer Besetzung

Bei der Debatte im Vorfeld der Wahl war Wulz von der Opposition wegen ihrer Rolle als Kassierin des umstrittenen Studentenlokals "Cafe Rosa" scharf angegriffen worden. Das Lokal wurde von der HochschülerInnenschaft der Uni Wien mit rund 450.000 Euro unterstützt und war u.a. "antiklerikal" und "antikapitalistisch" ausgerichtet. Wegen wirtschaftlicher Probleme suchen die Studentenvertreter seit März einen externen Betreiber. Zuletzt hatte das Wissenschaftsministerium als Aufsichtsbehörde entschieden, dass Einrichtung und Betrieb des Lokals durch einen Verein der HochschülerInnenschaft der Universität Wien rechtswidrig war.

 

(APA/sh.)

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15 Kommentare

sie üben sich schon im keine-konsequenzen-ziehen

uns bis hinauf zum bundeskanzler funktioniert das system dann.

tu felix austria

Re: sie üben sich schon im keine-konsequenzen-ziehen

zu Felix austria betrüge.... oder war das nube?

9 3

€ 450.000,-- Schaden ...

... und die Konsequenz ist ein lapidarer Sesseltausch.


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Re: € 450.000,-- Schaden ...

sagte ich ja, ist zwar weniger groß, als der verzockte Pensionsfond der WKÖ, aber noch ungefähr in der gleichen Liga. Wozu bitte da Konsequenzen, kleinkrämerisch bei 225 Milliarden € Staatsschulden müssen wir jetzt bitte wirklich nicht sein!
Solche kleinen Unfälle passierten auch schon bei der Asfinag oder ViaDonau nach Auslagerung vom BMVIT, alles halb so wild... :=)

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Unfälle steht hier für wirklich nur patschert

und ich meine damit wirklich auch nur nicht sonderlich geschickt gewirtschaftet und KEINESFALLS kriminell oder betrügerisch. Das kann jedem passieren, niemand ist immer erfolgreich. Als Selbstständiger musst du dir aber selbst Maßnahmen überlegen damit es wieder ins Lot kommt und als Angestellter bekommst du vom Vorgesetzten einen Maßnahmenkatalog.
An der Spitze egal wo, fehlen halt meistens die effektive Korrekturmaßnahmen für die Zukunft, außer bei einem wirklichen Skandal, weil dort werden dann schon Schritte eingeleitet.

Antworten Gast: yoshi1
01.07.2012 01:23
5 1

Re: € 450.000,-- Schaden ...

Mitnichten. Soweit es mir bekannt ist war der Postentausch von Beginn an ausgemacht. Warum auch zurücktreten? Die Vorbilder machens ja vor wie man ein ums andere Skandal aussitzt und am Futtertro öh ich meine Amt bleibt..

2 0

Stimmt ...

... die Vorbildwirkung is a Hund!

Einfach nur egal!

Nächste Meldung bitte.

Ist die ÖH

nicht völlig unötig??

Und,

kommt die Wulz jetzt endlich in U-Haft?

Re: Und,

keine passende Zelle, der Innenhof muss erst überdacht werden

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400.000

Man errechne mal wieviele Nicht Simone_de_Beauvoir Lesbal/Hetereo bzw. ..... man damit aus der Patsche helfen könnte in der Intention ihren Hunger zu stillen. Nichtmal der Ideologie geschuldet.
Lieber eine Trotzkistatue für Bürgerliche Linke.

1 5

Obwohl, der Gesetzgeber gibt ihr Recht.


Re: Obwohl, der Gesetzgeber gibt ihr Recht.

tut er das?

Antworten Gast: fordere Wahrhaftigkeit
29.06.2012 22:09
16 2

Re: Und,

Verdient hätte sie es ja. Untreue und so weiter.
Aber auch Sachbeschädigung, ...
Ein überraschender Drogentest würde vielleicht auch weiterhelfen ...

Das wird leider etwas dauern.
(Wahrscheinlich bedarf es dafür mehrerer Regierungswechsel)

Erst vor kurzem hat sich ein linksextremer krimineller Verein von derer, wo Janine Rädelsführerin, selbst aufgelöst (Autonome UniAntifa Wien).

Aber laut Meldung des RFS ermittelt das LKA.
Vielleicht ist das Innenministerium so mutig und verbietet kriminelle linksextreme Vereine. ...

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