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Medizin-Test: "Bislang wurden Männer bevorzugt"

08.07.2012 | 18:04 |  JULIA NEUHAUSER (Die Presse)

Die Vizerektorin der Med-Uni Wien, Karin Gutiérrez-Lobos, über die genderspezifische Auswertung und das wahrscheinliche Ende des EMS-Tests.

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Die Presse: Vergangenen Freitag absolvierten 4352 Bewerber den Aufnahmetest für das Medizinstudium an der Med-Uni Wien. Ist der verwendete EMS-Test die beste Art, die geeigneten Studenten und späteren Ärzte auszuwählen?

Karin Gutiérrez-Lobos: Es ist ein sehr gut abgesicherter Test. Aber: Die medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck und Graz wollen eigentlich ein gemeinsames Aufnahmeverfahren finden.

Der EMS-Test hat also Tücken. Wo liegen die denn?

Es gibt kein Verfahren, das keine Tücken hat. Wir haben versucht, die Defizite des Tests zu kompensieren. Im Bereich der Zahnmedizin haben wir heuer deshalb einen zusätzlichen Praxistest eingeführt. Außerdem wollten wir durch die genderspezifische Auswertung für mehr Fairness sorgen.

 

Wie sollte ein gemeinsames Aufnahmeverfahren aussehen?

Wir wollen keinen eindimensionalen Test machen. Es sollen mehrere Items abgefragt werden. Sprich: Es darf nicht nur das Wissen überprüft werden, sondern es muss auch um kognitive Fähigkeiten und soziale Kompetenzen gehen.

Der in Graz verwendete Test setzt genau auf diese Dinge. Also auf kommunikative und soziale Fähigkeiten. Wird sich das gemeinsame Aufnahmeverfahren daran orientieren?

Wir werden gemeinsam etwas entwickeln. Wir werden schauen, wo die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Verfahren liegen. Und wir werden alles, was sich als sinnhaft erwiesen hat, einbeziehen.

Es braucht also ein mehrstufiges Verfahren. Ist es denkbar, dass das Aufnahmeprozedere für ein Medizinstudium mehrere Tage dauern wird?

Mehrstufig muss nicht heißen, dass das Verfahren an unterschiedlichen Tagen stattfindet. Wir wollen es nicht komplizieren.

Sie haben die genderspezifische Auswertung angesprochen. Kritiker sprechen von einem Frauenbonus bzw. von Quotenärztinnen.

Erstens einmal ist es kein Bonus. Und zweitens: auch keine Quote. Was wir machen, ist etwas, das bei jedem psychometrischen Test üblich ist: Wir bilden getrennte Mittelwerte für Männer und Frauen. Und dementsprechend werden dann auch die Plätze vergeben. Diese Vorgehensweise käme durchaus auch Männern zugute, wenn diese weniger gut abschneiden würden.

Nachdem stets Frauen weniger gut abgeschnitten haben, sind es auch die Frauen, die bevorzugt werden.

Bisher sind die Männer bevorzugt worden. Wir versuchen hier einen Ausgleich zu schaffen.

Warum waren die Männer bisher bevorzugt?

Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Schulbildung spielt dabei ebenso eine Rolle wie bestehende Vorurteile, die eine Leistung beeinflussen. Es kann aber auch mit dem Design des Verfahrens zusammenhängen.

Kann es sein, dass der Test gewisse Schultypen bevorzugt? Könnte es also sein, dass Frauen schlechter abschneiden, da sie weniger häufig Schulen mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt besuchen?

Es gibt Studien, die Hinweise darauf geben.

 

Werden Sie versuchen, die beiden anderen Med-Unis davon zu überzeugen, eine genderspezifische Auswertung einzuführen?

Das hängt vom Design des Auswahlverfahrens ab, auf das wir uns schließlich einigen werden. Der Test wird nicht das einzige Kriterium sein. Dementsprechend relativiert sich vielleicht auch die Notwendigkeit einer Auswertung nach Geschlechtern.

 

Sie verkaufen die genderspezifische Auswertung als Ausgleich von Nachteilen für die Frauen. Der Anwalt der Österreichischen Hochschülerschaft bezeichnet die Maßnahme als umgekehrte und indirekte Diskriminierung. Rechnen sie mit Klagen?

Wir haben das rechtlich prüfen lassen. Unsere Prüfung hat sogar ergeben, dass wir verpflichtet sind, so einen Nachteilsausgleich vorzunehmen. Aber es steht jedem frei zu klagen.

Sie glauben also, dass Sie recht behalten?

Das werden wir sehen. Es gibt bislang noch keine Judikatur dazu.

Zur Person

Karin Gutiérrez-Lobos ist die Vizerektorin der Med-Uni Wien. Außerdem ist sie die Vorsitzende der „Taskforce für Gender & Diversity“ der Universitätenkonferenz. Diese beschäftigt sich mit Frauenförderung, Gleichberechtigung und der Rolle von Menschen mit Behinderung an den Unis. [Eva Rauer]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.07.2012)

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111 Kommentare
Gast: gast5566
09.07.2012 14:41
7 0

das erwirbt man im Studium

oder soll ein fertiger Arzt studieren beginnen??

"Es darf nicht nur das Wissen überprüft werden, sondern es muss auch um kognitive Fähigkeiten und soziale Kompetenzen gehen."

am Anfang des Studiums geht es nur ums Wissen, ein Erstsemestriger wird wohl hoffentlich nicht auf Patienten losgelassen

soziale Kompetenz hat von den Studenten sowieso keiner, da geht es nur um den eigenen Vorteil

Antworten Gast: wiieso
09.07.2012 21:38
0 4

Re: das erwirbt man im Studium

Wieso so pauschaalisieren wie in Ihrem letzten Satz?

Gast: gast5566
09.07.2012 14:39
21 0

gehts noch??

"Bisher sind die Männer bevorzugt worden. Wir versuchen hier einen Ausgleich zu schaffen.

Warum waren die Männer bisher bevorzugt?

Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Schulbildung spielt dabei ebenso eine Rolle wie bestehende Vorurteile, die eine Leistung beeinflussen. Es kann aber auch mit dem Design des Verfahrens zusammenhängen."

fakt ist, dass Burschen schon über Jahre von Lehrerinnen schlechtere Noten bei gleicher Leistung als Mädchen bekommen

diese Feministinnen kommen mir vor wie der Dieb, der schreit haltet den Dieb

es sind Frauen, die andere benachteiligen wollen und nicht Männer

wer ist denn auf den Schlachtfeldern gestorben, wer stirbt denn am Arbeitsplatz vorwiegend? wer macht all die schlechten und gefährlichen Jobs, im Rohstoffsektor, der Energieversorgung, am Bau, in der Forstwirtschaft??

Feministinnen stehen für Ungleichbehandlung, Diskriminierung, null Ahnung von irgendwas, jammern am laufenden Band und Fehler machen ja nur die Anderen

Wieso nur muss ich mich bei näherer Betrachtung fragen...

... ob diese Frau weiß, dass "Gender" eigentlich kaum etwas mit dem biologischen Geschlecht zu tun hat?

Wenn man den Vorsitz für eine Organisation namens "Taskforce für Gender & Diversity" disqualifiziert man sich meiner Meinung nach ohnehin selbst.

Einmal abgesehen von der Tatsache, dass dieser Verein - im radikalen Gegensatz zu seinem Namen - für Gleichmachung und nicht für Vielfalt eintritt ist der Titel der Gruppierung ein hässliches Mischmasch aus Deutsch und Englisch, wie er nur von Leuten gewählt werden kann, die die Deutsche Sprache nicht zu schätzen wissen.

Wieso genau muss man sich an unseren Universitäten denn bitte für Frauenförderung einsetzen? Habe ich eine Y-Chromosom Verordnung übersehen oder steht es jedem frei zu studiere, was ihm beliebt solange er dafür qualifiziert ist?

Gast: Rette sich wer kann!
09.07.2012 14:30
19 0

Die Argumentationsakrobatik der Frau Vizerektorin ist beeindruckend!

Die krümmt sich wie ein Wurm um nicht die Wahrheit sagen zu müssen ......

Gast: Alien (Dauerzensuriert)
09.07.2012 13:53
7 1

Für Gleichberechtigung!

Quotenfrauen vor! Wir lieben Sie alle!

österreich

schafft sich ab....und unsere qu otentan ten arbeiten daran massgeblich mit !

das wäre ja ein

thema für direkte demokratie: eine volksabstimmung über diesen gen der wahn wäre ganz interessant...und mit sicherheit nicht entspannend für diese linken qu oten tanten !

Aufforderung zur Verdummung?

"Die Quote würde durchaus auch den Männern zugute kommen, wenn diese nur schlechter abschneiden würden."

Ist das eine Aufforderung?

Gast: international_
09.07.2012 13:26
13 0

klartext

genderspezifische auswertung heißt also im klartext: es werden frauen zum med-studium zugelassen, die schlechteres wissen haben als männer nur weil sie frauen sind.

langsam wird es schon merkwürdig, was man unter gerechtigkeit versteht. kommt das dann auch bei allen weiteren prüfungen?

vielleicht sollte man es sich in zukunft überlegen, ob man wirklich von einer ärztin behandelt werden will. könnte ja eine von den quotenfrauen gewesen sein.


Re: klartext

Natürlich ist es die logische Folge, daß die "Frauenförderung" auch durch das ganze Studium hindurch fortgesetzt werden muß! Es müssen am Ende doch auch mindestens 50% Frauen promoviert werden !!!

11 1

...

Heimat bist du großer Töchter....

24 0

Die Männer wurden bisher nicht bevorzugt

sie haben einfach nur besser abgeschnitten.

Jemand der diesen Unterschied nicht begreift, so wie offensichtlich auch Fr. Gutierrez-Lobos, hat an einer Hochschule nichts verloren.

Re: Die Männer wurden bisher nicht bevorzugt

Sieht so aus, in einem hat die Dame aber dennoch Recht an vielen Unis (nicht nur Meduni) mangelt es an Ausbildung hinsichtlich soft-skills. ich stell mir nur die Frage was einfacher anzueignen ist Soft-Skills oder ein Grundwissen (auf dem aufgebaut werden soll) ? Bin auch für mehr Frauen in "Männerberufen" wenn gleiche Kompetenzen vorhanden sind.

4 0

Re: Re: Die Männer wurden bisher nicht bevorzugt

Sorry, aber das sehe ich anders. "Soft skills" ist leider meist nichts anderes wie der Versuch genderfeministischer Pressuregroups objektive und nachvollziehbare Kriterien durch irgendwelche nebulösen und nicht rationellen Einflussfaktoren aufzuweichen, was meist zu lasten der Qualität geht, nur in der vagen Hoffnung damit schlechter abschneidende Frauen zu bevorzugen.

Was wir brauchen sind jedenfalls Ärzte die analytisch und rationell denken können, damit sie eine richtige Diagnose stellen. Wenn man dann auch noch gut reden kann und einfühlsam ist (soft skills), so ist das sicher ein Bonus aber kein Muss für den Arztberuf und sollte deshalb auch nicht Eingang in den Aufnahmetest finden.

Gast: Gustl
09.07.2012 13:08
3 0

Gender-Objektivierung

Ein objektivierter Test, der Chancegleichheit sicherstellen soll verträgt keine genderspezifische Auswertung. Dies wäre angemessen, wenn körperliche Leistungen (etwa Gewischte heben) Teil des Tests wären. Dem ist aber nicht so

Ein wirklich ekelerregender Artikel.

Immer wieder merke ich, wie sich in meinem Rachen der Geschmack bitterer Galle ausbreitet, wenn ich gezwungen werde, bei dem Wahn, der die Karrierefrauen unserer Gesellschaft in ihrem fast schon zwangsneurotischen Selbstverwirklichungsdrang befallen zu haben scheint, tatenlos zuzusehen.

Es ist mir ein Grauen, wenn ich mich fragen muß, ob die Ärztin, in deren Hände ich mich oder künftig meine Kinder gebe, ihren Doktortitel ihren eigenen Leistungen verdankt, oder ob die gute Frau quotenbedingt den Studienplatz eines qualifizierten Mannes erhalten hat.

Völlig realitätsfremd kommt auch die Argumentation zur früheren Bevorzugung von Männern daher. Ist es etwa nicht jedem Menschen selbst zuzugestehen, wie gut er sich auf diesen Test vorbereitet? Ist es etwa die Schuld der Männerwelt, wenn Mädchen rudelweise die Sprachzweige der Gymnasien stürmen anstatt sich mit der berufsbezogeneren Materie des Naturwissenschaftlichen Zweiges anzufreunden?

Es ist diskriminierend anzunehmen, daß die Frauen in unserem Land den EMS-Test nicht selbst bewältigen können. Es ist fahrlässig, Patienten einer Person anzuvertrauen, die sich ihren Studienplatz nicht erarbeitet hat sondern diesen quotenbedingt erhalten hat. Und es ist moralisch mehr als grenzwertig, Männern eben jene Studienplätze vorzuenthalten, die ihnen ihrer Leistung nach zustünden.

Fortsetzung folgt.

Re: Ein wirklich ekelerregender Artikel.

Dies sind drei Gründe, die ein quotenbasiertes Medizinstudium ad absurdum führen. Und doch: diese Argumente kommen nicht bei den tauben Ohren unserer Kampfemanzen an. Rationalen Argumenten unzugänglich wird „weitergegendert“ um das eigene Ego zu befriedigt, blind gegenüber den Folgen, stumm wenn es um eine Diskussion mit den betroffenen geht.

Ideologie ist eine besonders bösartige Abart der Dummheit !!!.


Ideologie ist eine besonders bösartige Abart der Dummheit !!!.


Re: Ideologie ist eine besonders bösartige Abart der Dummheit !!!.

Und dennoch ist sie jene, der man besonders leicht anheimfällt, wenn man die Fähigkeit zur Reflexion und Differenzierung über Bord wirft.

Re: Re: Ein wirklich ekelerregender Artikel.

Edit: um das eigene Ego zu befriedigEN

Gast: Z84njwrtz
09.07.2012 13:04
11 0

Weibliche Logik

Männer werden aufgrund ihrer höheren Bildung "bevorzugt" ... danke für dieses Paradebeispiel weiblicher Logik :-)

Gast: Männerminister
09.07.2012 12:47
11 0

Vertretung

Wenn man diese schwachen versuch für ausreden, warum Männer diskriminiert werden sollen liest und indirekt Frauen weiter für immer dümmer und armseliger erklärt werden kommt mir einfach das Kotzen!
Es wird Zeit dass dieser Geschlechterwahn mal wieder eingegrenzt wird. Am Besten wäre ein Männerminister und eine Männervertretung in der ÖH um dem Unsinn mal entgenegzutreten und die ganzen hirnlosen Emanzen eliminiert werden.

Gast: OCD
09.07.2012 12:35
8 0

Positive Diskriminierung ist ein perverser Euphemismus!

Denn wo immer jemand "positiv" diskriminiert wird, muss zwangsläufig jemand negativ diskriminiert werden. Da sich negative Diskriminierung nicht gut verkauft und eigentlich verboten ist, wird halt der Schmäh von der "positiven Diskriminierung" ausgepackt. Praktisch jede Quotenregelung etc. basiert darauf.

Wenn sich Mädchen seltener für qualifizierende Schulzweige interessieren, dann muss dort angesetzt werden (falls denn überhaupt was im Argen liegt, kann ja jeder frei entscheiden was er/sie machen will), aber es können nicht Burschen bestraft werden, nur weil diese sich öfter für einen Schulzweig interessieren der sie besser qualifiziert.

Ganz davon abgesehen dass solche Regelungen auch den vielen qualifizierten Frauen schadet, die dadurch ungerechtfertigt an Ansehen verlieren.

Durch diese Regelung verlieren alle Männer und ein guter Teil der Frauen. Wie kann sowas möglich sein, zu was hat sich Österreich in den letzten Jahrzehnten entwickelt?

Gleichberechtigung ist in Österreich nicht erwünscht, stattdessen werden die männlichen Bürger vielerorts bereits diskriminiert.

Es ist höchste Zeit dass sich die anständigen Bürger (Männlein und Weiblein) dieses Landes gemeinsam gegen diesen Wahnsinn wehren, so darf es nicht weitergehen!

Die Genderitis ist eine ganz gefährliche Gehirnerkrankung!

Sie führt nämlich zum Paradoxon, daß die davon befallenen indirekt bestätigen, daß Frauen weniger intelligent sind , als Männer und daher geschützt werden müssen.

Die geschlechtergetrennte Auswertung ist eine Selbsterfüllende Prophezeihun

Sie wird dazu beitragen, dass noch mehr als bisher schwache Burschen nicht zum EMS-Test antreten werden, schwache Mädchen aber eher. Der Durchschnittswert bei den Frauen wird dadurch noch weiter sinken, der bei den Männern weiter steigen.
Ganz geniale Idee!

Re: Die geschlechtergetrennte Auswertung ist eine selbsterfüllende Prophezeiung

Das ist ein durchaus zu erwartender Nebeneffekt, der zu einer weiteren Abwertung des Ansehens der Frauen ganz allgemein und der Quotenfrauen im besonderen beitragen wird!

Allerdings nehme ich an, daß in Zukunft diese Auswertungsergebnisse streng geheim bleiben werden und nur mehr eine Reihung nach genderbereinigter Punktewertung veröffentlicht wird.

Offenkundiger Unsinn darf doch nicht dokumentiert werden !!!!

Re: Re: Die geschlechtergetrennte Auswertung ist eine selbsterfüllende Prophezeiung

Das ist in der Tat eine mögliche Entwicklung, die ich so noch nicht einmal bedacht hatte!

"Außerdem wollten wir durch die genderspezifische Auswertung für mehr Fairness sorgen."

Was soll daran fair sein, wenn -- nur angenommen -- bei einem Test eine Frau 90/100 Punkte und ein Mann 95/100 Punkte erzielt, und die Frau --weil sie Glück hatte, als solche geboren worden zu sein -- aufgenommen wird, aber der Mann nicht?

Gast: blitzpfeil_
09.07.2012 11:38
9 0

Die freie Wahl

Man hat ja freie Arztwahl. Wenn man nur reden will geht man zu einer Frau Dr., wenn man behandelt werden will geht man zu einem Herrn Dr. So einfach ist das. :-) Die Vizerektorin gibt zu, dass Frauen schlechter sind als Männer. Also ich finde das köstlich. :-)

Antworten Gast: international_
09.07.2012 13:57
2 0

Re: Die freie Wahl

allerdings wird dieses hochintelligente system vielleicht bald auf alle prüfungen ausgeweitet werden.

sich die anderen verkehrsteilnehmer auszusuchen, wenn der quotenführerschein kommt, wird schon schwieriger sein, als den richtigen arzt zu wählen!

Re: Re: Die freie Wahl

strassenverkehr ist ein schlechtes beispiel, schlimmer kann's da nicht mehr werden!!

Gast: verwundert
09.07.2012 11:28
6 0

wo bleibt der Aufschrei der Kollegen?

Der Kollegen, die vom Genderwahnsinn noch nicht benebelt sind? Warum melden sich die nicht zu Wort und verurteilen die Diskriminierung des männlichen Nachwuchses? Ist es denen allen auf ihren festen Stellen zu bequem geworden, sich gegen Mißstände zu wehren?

Oder wird nicht gender-gemainstreamte (was für ein häßliches Wort!) Meinung von der "freien" Presse nicht goutiert und daher nicht publiziert, außer in Benutzerkommentaren, die ja wirklich allesamt einer Meinung sind. Wie kommt diese Diskrepanz zwischen autokratischer Führungsmeinung und Untertanenmeinung zustande? In was für einem Land leben wir eigentlich?

Re: wo bleibt der Aufschrei der Kollegen?

in einem Land, in dem das Gendersyndrom oft anzufinden ist, Argumente dafür sind nur Nebensache, Frau geht davon aus benachteiligt zu sein. Punkt aus.

Gast: superquant
09.07.2012 11:14
8 0

Diskriminierung Schuhgröße 38

Neue Studien haben herausgefunden, dass Leute mit Schuhgröße 37,38,39 beim Test schlechter abschneiden, deshalb wird für diese Gruppe jetzt ein eigener Mittelwert gebildet um diese Diskriminierung zu umgehen.
Ich mein entweder der Test gilt für alle oder nicht. Was soll der Blödsinn. Ich bin der Meinung Männer und Frauen sind gleich gescheit, leisten das gleiche und sollten gleich bezahlt werden. Also auch bei Tests gleich behandelt werden.

Gast: LegendIn
09.07.2012 11:08
9 0

Man kann nur jedermann und jederfrau empfehlen, sich eine Zusatzversicherung mit freier Arztwahl zuzulegen!

Das kostet nicht die Welt und sollte davor schützen, in einigen Jahren von einer Quotenärztin, welche zwar nichts von Medizin versteht, dafür aber "sozial Kompetent" ist, operiert zu werden.

Man muss sich wirklich nicht wundern warum Österreich in ALLEN relevanten Rankings immer weiter abstürzt!

Filmtipp: Idiocracy

http://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy

Das ist nicht mehr undenkbar!

21 1

Genderirrsinn in Reinkultur...


Langsam nimmt das schon gefährliche Ausmaße an.

Womit auch klar wäre, wie diese Dame in diese Position kommen konnte.

Ein kleines harmloses Beispiel dazu, wohin das führt:
Ich war bei meiner Hausbank, um 23 Stk. 5-Euro Silbermünzen zu wechseln.
Die Bankangestellte zählte sie und meinte das sind 105 Euro. Nach dem 3.
Zählen bei gleichem Ergebnis verlangte ich - noch immer ruhig - nach dem
Filialleiter. Die mir unbekannte Filialleiterin und die Agestellte haben
beide nochmals gezählt, aber das Ergebnis blieb gleich: 105 Euro. Nebenbei
wurde ich auch noch in arroganter Art quasi als Querulant/Idiot bezeichnet.
Die Warteschlange hinter mir wurde immer länger und war gezwungen, es den
Damen vorzurechnen, auf 23 Stk. ist auch die erste Zählung schon gekommen.
Also "20 X 5 = 100 + 3 X 5 = 15". Staunen. Als ich dann noch erwähnte, daß
mein jüngster Sohn (9 J./3. Klasse Volksschule) solche Kopfrechnungen blitzartig
lösen kann und spätestens beim 5. Versuch kein Taschengeld bekommen würde,
ist dann doch noch die Einsicht eingekehrt und die Frau Filialleiterin hat
fluchartig dem Raum verlassen. Ich habe mich danach schriftlich beschwert,
aber nur eine Standardfloskel als Antwort erhalten, scheinbar passiert so
etwas öfter. Aber zumindest habe ich die beiden Damen dort nie wieder gesehen.
Den Namen der Bank möchte ich nicht erwähnen, da ich zu Verzeihen gewohnt bin.

Alle in ihrem Wirken kompetenten Frauen hassen diesen Gender/Quotenwahn noch
mehr als die meisten Männer.

Re: Genderirrsinn in Reinkultur...

ich vermute Bank Austria

Antworten Gast: Derpy Hooves
09.07.2012 11:16
5 0

Re: Genderirrsinn in Reinkultur...

Wäre noch interessant zu erfahren, um welche Bank es sich hierbei gehandelt hat.

Antworten Gast: gustav_gast
09.07.2012 11:11
0 16

nettes gschichtl

und auf einmal war das nachtkastl schwanger

15 0

Klagen!

Männliche Bewerber, die durch dieses Gegendere nicht angenommen werden, sollten klagen.
Das Problem dabei ist nur, daß die UNI diese Klage verschleppen wird und deshalb der Einzelne keinen Vorteil davon haben wird, irgendwann nach Jahren vor dem europäischen Menschenrechtsgerichtshof recht zu bekommen. Das weiß diese Quoten-Dame natürlich nicht, deshalb ist sie auch so entspannt.

Gast: HBS2
09.07.2012 10:27
10 0

Wie war das denn früher

als die weniger begabten Studenten nicht per seltsamen Kreuzerltest sondern im Laufe des Studiums in zig Prüfungen aufgrund ihres Wissens beurteilt und gegenenfalls ausgesiebt wurden?

4 0

Re: Wie war das denn früher

Daran hat sich ja mW bisher nichts geändert, die Quotenstudenten werden halt später bei den Prüfungen scheitern... zumindest solange die Prüfungen nicht auch noch gegendert werden.
Aber ich bin sicher, das steht als nächstes an.

Gast: Quotilde
09.07.2012 10:25
24 0

Quotenfrau für Frauenquote

Wer hätte das gedacht?

Mangels eigener vorzeigbarer Leistungen (erbärmlicher Publikationsnachweis, das Aushängeschild eines Wissenschafters) glaubt Frau Gutierrez-Lobos wohl, dass Frauen generell nichts auf dem Kasten haben und deshalb allesamt wie sie selbst der Quotensänfte bedürften. Das ist die wahre Diskriminierung, nicht irgendwelche unbelegten Behauptungen von angeblich bevorzugten Männern.

Treten Sie zurück, Frau Gutierrez-Lobos! Sie sind eine Schande für alle Frauen, die etwas leisten und für die Medizin-Universität!

Re: Quotenfrau für Frauenquote, denn die Männer sind ja so perfide !!!

Die einfältigen Feministinnen haben ja bis heute noch nicht geschnallt, daß die Frauenquoten das wirksamste Mittel der Männer sind, alle Frauen schon von vornherein als minder abqualifizieren zu können !

So ist auch die beste Frau dazu verdammt, ihre Qualifikation erst durch überdurchschnittliche Leistungen mühevoll beweisen zu müssen !!!

18 0

"...bestehende Vorurteile, die eine Leistung beeinflussen. Es kann aber auch mit dem Design des Verfahrens zusammenhängen."


...leistungsbeeinflussende vorurteile...diskriminierendes design...??!

mit diesem schwachsinn will man also völlig unverblümt die diskriminierung von männern rechtfertigen !
selbst wenn - rein hypothetisch - frauen in diesen aufnahmetests auf irgend eine art benachteiligt worden wären, würde es sicher keiner dieser "benachteiligten" frauen helfen, wenn jetzt männer benachteiligt werden würden.
mangels geeigneter schulpolitik, die auch mädchen für naturwissenschaftliche fächer mehr begeistern kann, will man mit dieser primitiven pauschalbetrachtung ("Bisher sind die Männer bevorzugt worden.Wir versuchen hier einen Ausgleich zu schaffen.") die sog. "positive diskriminierung" salonfähig machen.
das ist genauso stumpfsinnig, als wenn ein dieb sich vor gericht damit rechtfertigen würde, dass er auch einmal von irgendwem bestohlen worden wäre...


Gast: INTELLEGO
09.07.2012 09:46
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IQ-TEST

Diese unsägliche Dame soll sich einem offiziellen IQ-Test unterziehen: Jede Wette, DIE SCHAFFT NIEMALS EINEN IQ-WERT VON 120!!
Die Männer wurden also bevorzugt, wo auch immer, beim Med-Aufnahmetest niemals, da Verliefen die Bewertungsverfahren, und das ist völlig außer Streit-GENAU UMGEKEHRT!!
Wie heißt das Ganze: "Rote Bildungsauslese"-Ziel harte Nivellierung nach unten!!

Gast: schonwiederich
09.07.2012 09:43
10 0

bitte bitte bitte

sagt mir dass dafür kein steuergeld verwendet wird ...


Gast: E.T.
09.07.2012 09:28
0 0

Alles Test sehe ich kritisch

Ich persönlich bin ein Gegner von den sogenannten Eignungstest. Nicht nur, dass diese eine momentane Situation darstellen, sondern, oft gar nichts aussagen, ob man für den Beruf, welchen man durch ein Studium ausüben kann, geeignet ist oder nicht.
Der beste Theoretiker kann eine Niete als Arzt sein und der beste Arzt hat vielleicht für sein Studium länger gebraucht.
Ich möchte lieber von einem Arzt behandelt werden, der Herz und Hirn gleichermaßen einsetzt, als nur von irgend einer Maschine, vollgestopft mit reinem Schul-Wissen.
Also wieso nicht an andere Formen des Uni-zugangs denken, keiner sagt, dass Studieren gratis sein muss. Wir haben auch ein sehr gutes Stipendiensystem.
Ich würde eher mehr Plätze an der Uni schaffen. Das würde auch Arbeitsplätze schaffen und das Thema Mann- Frau wäre wieder vom Tisch.

Antworten Gast: international_
09.07.2012 15:31
1 0

Re: Alles Test sehe ich kritisch

eigentlich ist dieser uni-test ja nur der anlassfall. wenn das unwidersprochen bleibt, gibt es bald die gegenderte matura, den gegenderten führerschein und vieles mehr.

damit senken wir aber das durchschnittsniveau - ganz egal ob im einzelfall männer oder frauen benachteiligt werden - und das darf und kann sich österreich nicht leisten .

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