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Med-Uni-Test: Frauen in Graz erneut schlechter

26.07.2012 | 12:09 |   (DiePresse.com)

57 Prozent der österreichischen Kandidaten waren Frauen, aber nur 43 Prozent von ihnen bekommen im Herbst einen Studienplatz. In Physik waren die Männer fast doppelt so gut.

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Beim jüngsten Aufnahmetest für das Medizin-Studium in Graz lag laut der nun vorliegenden provisorischen Reihungsliste die Erfolgsquote von Frauen erneut deutlich unter jener der Männer. In der Gruppe der Bewerber mit österreichischem Maturazeugnis gehen trotz 57 Prozent weiblicher Kandidaten nur 43 Prozent der Studienplätze an Frauen. Insgesamt bekommen 154 Frauen und 210 Männer einen Studienplatz, teilte die Med-Uni am Donnerstag mit. Die Ergebnisse der Aufnahmetests an den Medizin-Unis Wien und Innsbruck liegen erst kommende Woche vor.

75 Prozent der Studienplätze an den Medizin-Unis sind für Bewerber mit österreichischem Maturazeugnis reserviert. 20 Prozent der Plätze gehen an Bewerber aus EU-Mitgliedstaaten und fünf Prozent an jene aus anderen Ländern.

Nur 43 Prozent der Bewerberinnen genommen

Von den insgesamt 1686 Bewerbern beim Aufnahmetest am 6. Juli in Graz waren 56,5 Prozent weiblich, das entspricht praktisch auch dem Frauenanteil in der rein "österreichischen Gruppe" (57 Prozent), so Hans Peter Dimai, Vizerektor für Studium und Lehre an der Med-Uni Graz. Allerdings bekommen nur 43 Prozent der Frauen mit österreichischem Maturazeugnis einen Platz.

Im Vergleich dazu haben 2011 in Graz Frauen mit österreichischem Maturazeugnis vergleichsweise besser abgeschnitten: Damals gingen in der "österreichischen Gruppe" rund 51 Prozent der Plätze an Frauen, 2010 bekamen 43 Prozent der Bewerberinnen aus Österreich einen Studienplatz.

Psychosoziale Kompetenzauch beurteilt

78 Personen aus einem anderen EU-Land erhalten im neuen Studienjahr einen Studienplatz, davon 72 aus Deutschland. Das beste Ergebnis insgesamt wurde von einem Bewerber aus Österreich erzielt. Die Kandidaten mussten sich einem dreiteiligen Test unterziehen, bei dem naturwissenschaftliche Kenntnisse und medizinrelevantes Grundlagenwissen auf Mittelschulniveau und Textverständnis bewertet und mit dem "Situational Judgement Test" auch die psychosoziale Kompetenz beurteilt wurde.

Der Unterschied im Erfolg von Männern und Frauen ergebe sich durch den naturwissenschaftlichen Kenntnistest und hier vor allem im Bereich der physikbezogenen Fragen: "Im physikalische Bereich brachten die Bewerberinnen, wie auch schon in den Jahren zuvor, wieder die schlechtesten Ergebnisse. Ihre männlichen Kollegen waren hier fast doppelt so gut", so Dimai.

Schulen in der Verantwortung

"Wir gehen jetzt nicht davon aus, dass Männer und Frauen unterschiedlich leistungsfähig sind", so der Vizerektor. Aus seiner Sicht würden die Daten darauf hinweisen, "dass die Männer, die zum Test antreten, sich intensiver mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen auseinandergesetzt haben". Insbesondere was das physikalische Wissen betreffe, seien jedoch auch die Schulen in der Verantwortung, "beiden Geschlechtern gleiche Grundbedingungen für das spätere Studium und Berufsleben zu bieten", so Dimai.

Die drei Medizin-Unis in Wien, Graz und Innsbruck erarbeiten derzeit ein gemeinsames Testverfahren, das bereits im Herbst 2013 erstmals zum Einsatz kommen soll, so Dimai. Aus Sicht Dimais wäre es besonders wichtig, dass soziale Kompetenzen, kognitive Fähigkeiten und sozialpsychologische Fragestellungen stärker betont werden. Das Test-Design will man Ende des Jahres präsentieren.

(APA)

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47 Kommentare
 
12
Gast: gast111
01.08.2012 13:56
3 0

<ber dass 57% frauen zum test antreten

scheint kein problem darzustellen?

es gibt überall nur frauenquoten, und auch nur da wo es angenehm ist

wo sind die forstarbeiterinnen, die bauarbeiterinne, die kanalarbeiterinnen, die müllfrauen, die gebäudereinigerinnen, die frauen am hochofen, die frauen in bergwerken, die frauen beim aufräumen von AKW-unfällen, die frauen an der front bei kriegseinsätzen??

selbst beim tierarztausbildung wollen sie sich nur um hund und katze kümmern, die schwere aufgabe der nutztiere überlassen sie den männern

Gast: zeuge
29.07.2012 21:58
3 0

und um was nachzureichen

ich studiere selber medizin und habe auch prüfungen in anderen fächern belegt um die wahlfachstunden voll zu kriegen und meine meinung ist, dass vieles in richtigen naturwissenschaften vom niveau her deutlich über dem was das medizinstudium fordert liegt. intelligenz ist also nicht zwangsläufig nötig um medizin zu studieren. eher lernwilligkeit.

Gast: zeuge
29.07.2012 21:41
2 1

ich kann ihnen versichern

das der grazer test wenig mit intelligenz zu tun hat. ich kenne selber studenten die im test sehr gut waren im studium aber nur so lalala. in graz misst man beim aufnahmetest schulwissen und irgendwas, was sie als soziale kompetenz bezeichnen. letztlich aber auch nicht durch unabhängige studien evaluiert ist, sondern nur die ansichten der uni leitung wieder gibt. der wiener test (ems) ist besser.

Unsere Gesellschaft es


so oder so dem Untergang geweiht. Dass wir über solche themen hier diskutieren. Viel Spass den Frauen beim Verwalten des Untergangs. Ganz am Boden angelangt werden dann wieder Männer und Frauen gemeinsam , nach Stärken und Schwächen den Karren wieder aus dem Sumpf ziehen. Hoffen fallen wir nicht bis in die Steinzeit zurück!!

12 0

Für die Quote

Ach was freu ich mich schon, einmal von einer Quotenärztin behandelt zu werden.


Re: sorry aber dieser Hinweis alleine widerspricht der political correctness !!

Schämen Sie Sich! Wo bleibt der Aufschrei der Frauenministerin?

24 0

"Wir gehen jetzt nicht davon aus, dass Männer und Frauen unterschiedlich leistungsfähig sind"

Wir ignorieren die Realtiät und ändern die Parameter so lange, bis das Ergebnis der Ideologie genügt.

Warum sagt er's nicht gleich?

14 0

Dann muss man halt

den Test sexistisch verändern.

19 1

Die Staatsanwaltschaft ist gefragt!

Bitte die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft sofort einschalten, damit der/die Designer des Tests sofort wegen Ungleichbehandlung von Frauen hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Männliche Designer sollen mit der Höchststrafe belegt werden. Weibliche natürlich nur auf Bewährung verurteilt werden, da sie ja eh schon überall benachteiligt werden. Irgendwo muss man ja auch ausgleichende Gerechtigkeit walten lassen...

Gast: justerix
27.07.2012 22:40
26 0

Grazer Med Uni Test

So ein Skandal! DEr Test muss sofort im Sinne der
political correctness wiederholt werden,damit alle Quotenfrauen zum Zuge kommen.

Gast: Hammvieh
27.07.2012 17:13
34 0

Schon wieder! Jetzt wird's aber hoechste Zeit

... endlich Extrapunkte fuers Frausein zu vergeben. Was soll sonst die Frauenministerin von uns denken?

Re: Schon wieder! Jetzt wird's aber hoechste Zeit

die einfachere Lösung wäre, die Tests in der Küche abzuhalten. vielleicht hilft das gewohnte Umfeld? :)

bildungsbürgertum

war nicht mal die presse die zeitung für das bildungsbürgertum ! so verändert hat sich die presse ja nicht in den letzten jahrzehnten, als dass es berechtigt erschiene, dass die kommentare doch stammtischniveau erreichen !

Re: bildungsbürgertum

die vielen "gefällt mir nicht" bestätigt mein vorurteil !

Re: Re: bildungsbürgertum

SIE reden von stammtischniveau und sind als akademiker nicht einmal fähig einen korrekten satz zu schreiben. vielleicht finden sie selbst den fehler, dann IST nicht hopfen und malz verloren ;)

und jetzt ehrlich: finden sie nicht diese frauenquotenregelung schwachsinnig. eben diese ist ja diskriminierend, und das in beide richtungen. denn einerseits wird qualifizierten männern ein ausbildungsplatz weggenommen, nur weil sie männer sind, und andererseits wird frauen so öffentlich gesagt, dass sie dumm seien, aber das mache nichts, weil sie frauen seien!

Re: Re: Re: bildungsbürgertum

es geht um das pseudo-wissenschaftliche gequatsche welches hier gepostet wird - hirn-unterschiede, muskel-aufbau - die alten stereotypen von gleich aber nicht gleichartig. als biologe mag ich diese feststellungen nicht, da das mit der eignung für den beruf eines arztes aber gar nichts zu tun haben - beim eisenbieger schon !

Re: Re: bildungsbürgertum

Die komplette Ermangelung von Argumenten Ihrerseits (und deren Ersetzung durch eine Pauschalbeschimpfung anderer Forumsteilnehmer) bestätigt die Berechtigung vieler roter Stricherln.

Probieren Sie doch mal, uns mitzuteilen, was für eine Laus Ihnen über die Leber gelaufen ist.

Re: Re: Re: bildungsbürgertum

die argumente, die hier verwendet werden sind zu einem grossen teil derart pfimitiv frauenfeindlich, dass man sich als mann für sein geschlechtsgenossen schämt.

Re: Re: Re: Re: bildungsbürgertum

Na dann schämen Sie sich mal fleißig in die Herzen der Damenwelt.

Ich wünsche viel Erfolg.

Hehehe.

Herr Heinisch-Hostek, sofort eingreifen :-)

Test

diese tests entlarven den genderschwachsinn :)

Gast: Geschlechtsunterschiede
27.07.2012 10:54
16 0

Biologisch beeinflusste Verhaltens- und Persönlichkeitsunterschiede, lt. Wikipedia

"Gehirn

Das menschliche Gehirn ist stark sexualdimorph. Das männliche Gehirn ist im Durchschnitt 11 % schwerer und dieser Unterschied bleibt signifikant, wenn die Körpergröße konstant gehalten wird. Die Größe einzelner Hirnareale im Verhältnis zur Gesamtgröße unterscheidet sich ebenfalls. Beispielsweise sind die Frontallappen bei Frauen größer, die Amygdala und der Hypothalamus bei Männern.!

Auch bei Hirnarealen, die für kognitive Funktionen zuständig sind, gibt es Geschlechtsunterschiede. Frauen haben ein relativ größeres Sprachzentrum und Forschungsergebnisse suggerieren, dass diese anatomischen Merkmale mit höheren Sprachfertigkeiten von Frauen korrelieren.[8]

Die Geschlechtsunterschiede beim Menschen gehen weit über anatomische Merkmale hinaus und finden sich in vielen Aspekten der Kognition, des Verhaltens und Störungen desselben wieder. Die historische Perspektive des Mannes als Jäger und Sammler, konkurrierend mit anderen Männern um Nahrung, Ressourcen und Frauen und mit geringen Investitionen in die Erziehung der Kinder, ist konsistent mit der Entwicklung von speziell männlichen Eigenschaften wie Aggression, Konkurrenz und Raumvorstellung. Bei Frauen standen wahrscheinlich Kindererziehung und die Fähigkeit, in einer kooperativen Gemeinschaft zu überleben, im Vordergrund, was die Herausbildung von kommunikativen und sozialen Fähigkeiten beförderte. Trotz des kürzlich eingetretenen kulturellen Wandels der Geschlechterrollen wird die Evolution des Menschen auch in Zu

Re: Biologisch beeinflusste Verhaltens- und Persönlichkeitsunterschiede, lt. Wikipedia

you don't say. Sie sind nicht der Erste, der weiß, dass sich die Gehirne von Mann und Frau unterscheiden. Die Frage, die sich stellt, und auf die auch Sie keine Antwort bringen, ist, ob Frauen schlechter für den Arztberuf geeignet sind, als Männer.

Viele sind sich einig, dass der EMS diese Frage nicht beantwortet. Dennoch wird er herangezogen, um zu entscheiden, wer studieren darf.


Re: Re: Biologisch beeinflusste Verhaltens- und Persönlichkeitsunterschiede, lt. Wikipedia

das Studium besteht aus Prüfungen, so what?

4 0

auf die Quote achten!

Ist nur mehr abzuwarten, dass vielleicht unsere Frauenministerin

 
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Schlagzeilen Bildung