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Erstmals schaffen mehr Frauen Medizin-Eignungstest

01.08.2012 | 18:16 |   (Die Presse)

Die umstrittene genderspezifische Auswertung zeigt Wirkung: 56 Prozent der Medizin-Studienplätze in Wien gehen an Frauen.

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Wien/Beba. Erstmals sind beim Eignungstest für das Medizinstudium in Wien heuer mehr Frauen als Männer zugelassen worden. 56 Prozent der begehrten 740 Studienplätze gehen an Bewerberinnen. Der Frauenanteil bei der Platzvergabe entspricht damit in etwa jenem beim Test – eine Premiere. Seit der Einführung des Tests vor sechs Jahren waren jedesmal mehr Frauen angetreten, zugelassen wurden aber stets mehr Männer.

Unter gescheiterten, männlichen Bewerbern könnte das diesjährige Ergebnis für böses Blut sorgen. Denn das bessere Abschneiden der Bewerberinnen dürfte weniger an den Leistungen liegen als an der neuen, genderspezifischen Auswertung, die die Med-Uni Wien (als einzige Medizin-Uni) durchgeführt hat. Für Frauen und Männer wurde jeweils getrennt ein Mittelwert errechnet und die Ergebnisse angepasst – profitiert haben die Frauen. Konkrete Zahlen stellte die Med-Uni nicht zur Verfügung, nur so viel: „Es gibt heuer keine Gender-Gap. Wir gehen davon aus, dass das auf dieses Verfahren zurückzuführen ist.“ Gegenüber bereits im Vorfeld geäußerter Kritik (inklusive einem Rechtsgutachten im Auftrag der Studentenvertreter) kontert die Uni: Ziel sei nicht gewesen, einer bestimmten Gruppe zu Vorteilen zu verhelfen, sondern ein faires Verfahren zu schaffen.

An der Med-Uni Innsbruck, an der derselbe Test verwendet wird, wurden die Ergebnisse beider Geschlechter auch heuer gemeinsam ausgewertet. Die Bilanz: 58% der Kandidaten waren Frauen, an sie gingen nur 47% der 399 Studienplätze. In Graz (364 Plätze) ist der Test ein anderer, auch dort waren die Frauen aber weniger erfolgreich.

Ab kommendem Jahr soll diese Problematik ausgeräumt sein: Die drei Med-Unis sind dabei, einen neuen, gemeinsamen Test zu erarbeiten – „fair“ gegenüber allen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.08.2012)

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156 Kommentare

Re: Naturwissenschaftliche Fächer

Ohne das System verteidigen zu wollen: es gibt keine naturwissenschaftliche Fragen.

traurig!

Für mich ist dies keine Bevorteilung von Frauen, sondern im Gegenteil, eine Diskriminierung der Frauen. Wie kann man Bewerberinnen, die tatsächlich geeignet sind für ein Medizinstudium, unterstellen, dass Sie ein anderes Bewertungssystem als die männlichen Mitstreiter benötigen, da es Ihnen womöglich an geistigen Fähigkeiten mangelt?

Bitte stoppt endlich diesen Gender-Wahnsinn der sich in allen Ebenen unserer Gesellschaft breitgemacht hat!

Re: traurig, aber wahr!

Den Fundamentalfeministinnen fehlt es tatsächlich an geistigen Fähigkeiten.....

Gast: galenos 4455
02.08.2012 14:48
21 0

Wodurch unterscheidet sich dieses Vorgehen eigentlich von einem Betrug?


Aha, durch eigene Tüchtigkeit war es nicht möglich, aber Manipulation und ideologiebestimmte Verfälschung der Testergebnisse haben es dann doch möglich gemacht, dass mehr Frauen als Männer Medizin studieren dürfen. Um das Wort "Betrug" ganz bewußt nicht zu verwenden.

Die sogenannte Medizin-Uni darf darauf wirklich stolz sein. Und die Quoten-Ärztinnen auch. Als ob das die tüchtigen unter ihnen nötig hätten. Die dümmeren unter ihnen aber werden es klass finden. Dieses Geschenk, das man vorher wem anderen gestohlen hat.

Bleibt nur noch die große Gefahr, dass halt die neuen Medizinstudentinnen bei den kommenden Prüfungen nicht entsprechen, also durchfallen. Aber die Medizin-Uni hat sicher auch für diese in ihrem bolütisch korrekten Universum undenkbare Möglichkeit vorgesorgt, wetten?

Dürfen wir jetzt erwarten, dass dieselbe Prüfungsleistung bei den vielen Prüfungen im Lauf des Medizinstudiums in Zukunft "genügend" sein wird, wenn sie eine Frau erbringt, aber "nicht genügend", wenn einer der Herren sie erbringt? Dass also sehenden Auges die Unfähigen durchgelassen werden, während andere Kandidaten mit exakt derselben Leistung durchfallen und womöglich ihr Studium beenden müssen?

Wodurch grenzt sich dieses ganze Vorgehen eigentlich von einem glatten Betrug ab? Wodurch, bitte?


Re: Wodurch unterscheidet sich dieses Vorgehen eigentlich von einem Betrug?

Es ist vor allem grenzenlose Dummheit und schadet allen Frauen, insbesondere denen, die eine solche "Hilfestellung" nicht nötig hätten !!

Den größten Schaden dabei erleidet aber die Universität selbst !!!!!

Antworten Antworten Gast: galenos 4455
02.08.2012 17:17
11 0

Re: Re: Wodurch unterscheidet sich dieses Vorgehen eigentlich von einem Betrug?

Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Stöckl, Sie haben ganz recht - den größten Schaden nimmt die sogenannte Medizin-Universität. Aber dort denkt man vermutlich eher an Selbstverwirklichung und Genderwahn als an alles andere. Mia san mia.

Für mich ist ja bereits der Ausdruck "Medizin-Uni" unerträglich (als ob ein solcher Schmalspurverein eine "Universität" sein könnte, handelt es sich doch de facto nur um eine Fakultät, um nicht mehr, aber Bescheidenheit und Traditionsbewußtsein gibt es sichtlich nicht mehr). Aber so ist unsere Zeit offenbar: Jeder bessere Verein darf sich "Universität" nennen, sogar den Ausdruck "Hochschule" (etwa: technische Hochschule") hat man skatiert, vermutlich damit die Amerikaner eine Hochschule bei uns nicht mit einer High School bei ihnen verwechseln.

An so einen Verein gedenke ich nicht anzustreifen, auch nicht an den sogenannten "Alumni-Club", der von der Frau Vizerektorin als ideale Plattform zum "Networking" dargestellt wurde, vor Jahren in irgendeiner Aussendung. Buaahh!

Aber die Manipulation bei den Eignungstests schlägt alles. Man kann nur hoffen, dass dagegen geklagt wird! Es kann nicht sein, dass das juristisch in Ordnung ist!

Re: Re: Re: Wodurch unterscheidet sich dieses Vorgehen eigentlich von einem Betrug?

Völlig Ihrer Meinung!

Die Abspaltung der Med.Unis. war eine einzige Schnapsidee!

Gast: "Bjoungah
02.08.2012 14:23
12 0

"Gleichberechtigung"

Wenn ich das richtig sehe, werden also Frauen mit schlechterem Ergebnis zugelassen als Männer und das im Sinne eines "fairen Verfahrens". Je schlechter also die Leistungen sind, desto einfacher Besteht man die Prüfung. Soviel zum Thema "Gleichberechtigung"...

Die Überschrift ist irreführend

Nicht mehr Frauen "schafften" den Test, sondern mehr Frauen wurden trotz schlechterer Leistung durchgewunken, weil sie eben Frauen sind. Gewünscht und durchgesetzt von einer "Gleichstellungs-"Beauftragten, die per Gesetz weiblich sein muss.

Soviel zu einem "fairen" Test und einer "fairen" "Gleichstellung".

Ein schönes Beispiel, wenn mir das nächste Mal jemand erklären will, Frauen seien in unserer Gesellschaft auch nur irgendwie ansatzweise "benachteiligt".

Gast: gast89
02.08.2012 12:07
14 0

wenn man männern das med studium verbieten würde

dann könnte die überschrift lauten

zum ersten mal haben nur frauen die aufnahme zum med-studium an der wiener uni geschafft

Gast: Ungläubig
02.08.2012 10:02
20 0

Das ist Österreich wie wir es alle lieben

Das interessant an solchen für Frauen Quoten ist ja, dass sie nur dort auffindbar sind wo es um entweder Fürhungspositionen oder akademsiche Titel geht. Oder hat schon jemals jemand etwas von ein Müllfrauenquote gehört, denn ich bin mir sicher, das es Frauen vollkommen egal ist ob dieser Beruf männerdominert ist, schließlich gibt es dort ja nichts zu holen. Dies sollte nur einmal als Beispiel dienen.

Das was mich persönlich am meisten aufregt ist, dass sie es als "faires Auswahlverfahren" tituliert wird, wenn es für jeden logisch denkenden Menschen schon von Weitem ersichtlich ist, dass dies nie der Fall sein kann, wie uns Graz und vor allem Innsbruck (gleicher Test) so schön beweist. Entweder ist man fähig für das Studium und bring alle erforderlichen "geistigen" Kompetenzen mit und kann sich gegen seine Mitstreiter durchsetzen, ob sie nun männlich oder weiblich sind, oder man ist eben nicht gut genung als die anderen 5000 die gemeinsam angetreten sind.

Naja, dies ist eben Österreich wie wir es lieben.

Antworten Gast: Justus66RZ
02.08.2012 19:53
9 0

Re: Das ist Österreich wie wir es alle lieben


Welch feine Ironie. Ich würde lieber gar nicht ironisch sagen:

Das ist Österreich, wie wir es hassen! Mauschelei, Manipulation, Für-dumm-verkaufen, Drüberfahr'n, Mit-zweierlei-Maß-messen, Protektion . . . zum SPEIBEN, das alles. Österreich, wie wir es hassen!

Gast: quotefüralle
02.08.2012 09:51
19 0

Da gäb's noch mehr Quoten

Warum gibt es eigentlich nur eine Quote Mann/Frau? Ich bin auch noch für eine Quote nach
- Hautfarbe
- Alter (alle 20jährigen getrennt von 21jährigen, usw)
- Religion
- Haarfarbe (blond vs. brünett)
- Körpergröße (große und kleine Ärzte sind wichtig)
- Parteibuch (gibt's die nicht eh schon?)
- ...

Erst dann ist es endlich gerecht und jeder hat seine Quote

Wo kann man klagen?

Weiß das jemand? Beim Verfassungsgerichtshof? Wenn irgendwie möglich, würde ich das den unrechtmäßig ausgeschlossenen Herren raten.

Solang Männer ...

... männerfeindliche Parteien wähle, wird sich daran nichts ändern. Es wird im Gegenteil - schlimmer für sie.

Gast: FRAU
02.08.2012 08:51
19 0

Gleichheitsgrundsatz?

Ich bin entsetzt über diese Auswertung, denn dieser Test ist machbar - auch für Frauen! Ich habe mich dieses Jahr intensiver mit den einzelnen Untertests beschäftigt und bin der Meinung, dass jeder zu üben und auch zu bewältigen ist.

Ich finde es schon etwas lächerlich, dass genau die für mich ausschlaggebenden Untertests wie zB Naturwissenschaftliches Grundverständnis angeprangert werden (anscheinend für Teilnehmerinnen zu schwierig). Meine Meinung: Wer kein naturwissenschaftliches Grundverständnis besitzt, hat nichts auf einer Med Uni verloren!

Weiters verstehe ich nicht, wie diese Feministin auf die Idee gekommen ist, so etwas zu fordern. Da könnte sie doch gleich sagen: "Frauen sind zu dumm, machen wir es ihnen leichter!" Sie dürfte nicht bedacht haben, dass damit auch diejenigen Teilnehmerinnen, die es auch ohne Frauenquote geschafft hätten, damit abgewertet werden. Sollen diese sich das wirklich gefallen lassen müssen?

Wenn bei gleicher Qualifikation (gleiche Punkteanzahl) vorrangig Frauen genommen werden, könnte man damit vielleicht noch leben. Aber die Tatsache, dass Frauen um einiges weniger Punkte benötigen ist einfach nicht tragbar und nur als bodenlose Frechheit zu betiteln!

Liebe Verantwortliche der Med Uni Wien, ich hoffe, sie kommen wieder zur Vernunft und heben die Frauenquote rückwirkend auf.

Ansonsten würde ich mir wünschen, dass sich alle unfair-behandelten Männer zusammenschließen u gemeinsam um ihr Recht Medizin studieren zu können kämpfen!

Gast: Bank12
02.08.2012 07:22
15 0

gleiche Bedingungen!

Welchen Unfug treibt da die Wiener Uni? Fair ist´s wenn für jeden die gleichen Bedingungen gelten!
Das hat sich z.B. bei Wahlen etc bewährt :-)

Antworten Gast: Aufpassen
02.08.2012 15:12
3 0

Re: gleiche Bedingungen!

*Das hat sich z.B. bei Wahlen etc bewährt*

Bringen Sie unsere Politikerinnen nicht auf dumme Ideen sonst haben wir bei den nächsten Wahlen auch eine Frauenquote wie zBsp. eigene Wahlkabinen und Urnen für Frauen wobei diese Stimmen dann doppelt zählen ;-)

Gast: D.
02.08.2012 07:22
2 2

Wenn Mensch schon Kritik übt...

Wurde in Innsbruck eigentlich der Anteil der Numerus Klausus Flüchlinge aus Deutschland und deren geschlechterspezifischer Anteil untersucht? Nur in männlich und weiblich zu unterteilen scheint mir etwas kurz zu greifen.

Re: Wenn Mensch schon Kritik übt...

Da "Mensch" ja männlich ist (DER Mensch) muss es politisch korrekt "MenschIn" heißen.

16 0

So ein Blödsinn kann nur einer Quotenpolitikerin einfallen.

Jede Absolventin wird dann noch kritischer beäugt werden, auch wenn sie das Studium auch so geschafft hätte-weiß man ja dann nicht.
Damit wird in Zukunft JEDE Frau Doktor abgewertet-was für eine Hilfe für die Frauen!

Der EMS ist der allerdümmste Eignungstest

für angehende Ärztinnen und Ärzte.
Auch viel schlimmer, als der Numerus clausus in Deutschland, da ausser dem Testergebnis gar nichts zählt.

Gast: international_
01.08.2012 22:25
24 0

eigenwillige interpretation von gerechtigkeit

schade für die männer, die gute ärzte geworden wären, aber wegen frauen, die eigentlich weniger gewusst haben, nicht zum studium zugelassen wurden

und

schade für die frauen, die den test auch ohne hinbiegen bestanden hätten und jetzt in den verruf kommen halt irgendwie nur wegen frauseins einen studienplatz erhalten zu haben.

Gast: Consuela
01.08.2012 21:54
12 0

au weh!

und wenn am Ende das herauskommt, was ich mir zunehmend denke, nämlich dass Frauen meist die schlechteren, weil schlechter organisiert und unfähig Prioritäten zu setzen, Ärzte sind?

Ich habe noch nie bei einem Arzt in der Praxis so chaotische unprofessionelle Zustände erlebt wie bei einigen Ärztinnen.

Dann gibt es auch die genialen, tollen Ärztinnen, Hobisch, Rosen-Burda etc.
die hätten den Test ziemlich sicher auch ohne Gendering geschafft. Es ist ja nicht so, dass Frauen per se keinen Zugang hätten. Also weg mit dem gegenderten Test!

ok, ich gebe zu, ich kenne einen männlichen Test-Teilnehmer. Morgen erfahre ich, ob er den Test bestanden hat. Wenn nicht, empfehle ich ihm auch zu Klagen.

Re: au weh!

Frauen sind die besseren!
Das ist längst wissenschaftlich erwiesen.

Antworten Antworten Gast: Zynicus
02.08.2012 16:01
3 0

Re: Re: au weh! Es geht nichts über ein altes Weib, als ein alter Mann, der einaltes Weib ist !

Ich wandle Nestroy ab: Es geht nichts über eine dumme Feministin, als ein Mann, der ein Feminist ist, lieber Gutmensch Hans Joachim!

Gast: Grübler
01.08.2012 21:10
21 0

Im Vergleich...

...zu den eher "unverfälschten" Ergebnissen aus Graz und Innsbruck wurden also ca. 80 qualifizierte Herren dem Gender-Gott geopfert und nicht zugelassen, damit 80 nicht-qualifizierte Damen auf Patienten losgelassen werden können. Ist Gendern zum Selbstzweck geworden???

Gast: Konservativer
01.08.2012 20:49
29 0

An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Fakt: Es gibt eine "genderspezifische" Auswertung des medizinischen Eignungstests.

Zwingende Konsequenz: Frauen werden anders bewertet als Männer.

Zwingende Konsequenz 2: Wenn eine Frau und ein Mann IDENTISCHE Antworten haben, bekommt die Frau eine andere Punktezahl als der Mann.

Fakt: Ab der Einführung der "genderspezifischen" Auswertung schneiden Frauen besser ab als Männer.

Zwingende Konsequenz: Frauen werden WOHLWOLLENDER bewertet als Männer.

Zwingende Konsequenz 2: Wenn eine Frau und ein Mann IDENTISCHE Antworten haben, bekommt die Frau MEHR Punkte als der Mann.

Fakt: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN von 1948 (AEMR) erklärt, und ich zitiere wörtlich (Hervorhebung von mir):

"Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung
verkündeten Rechte und Freiheiten ohne
irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse,
Hautfarbe, GESCHLECHT, Sprache, Religion,
politischer oder sonstiger Überzeugung,
nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen,
Geburt oder sonstigem Stand."

Zwingende Konsequenz: Die Praxis der "genderspezifischen" Auswertung widerspricht Art. 2 der AEMR TOTAL und DIREKT.

Zwingende Konsequenz 2: Die Praxis der "genderspezifischen" Auswertung ist ein Unrechtszustand, weil sie den Menschenrechten TOTAL und DIREKT widerspricht.

Die Beweisführung ist abgeschlossen.

Sie steht nicht zur Debatte, weil sie lückenlos und logisch zwingend ist.

Wer dieser Beweisführung nicht zustimmt, ist zu blöd, sie zu verstehen.

Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

ich muss ihre "beweisführung" ein wenig korrigieren. Der Grundsatz der Gleichbehandlung nach Art 7 B-VG und EMRK normiert nicht nur die Behandlung von gleichen Sachverhalten mit gleichem Recht, sondern auch die differenzierte Behandlung von ungleichen Sachverhalten.

Wenn sich ein Test als ungleich für männliche wie weibliche Kandidaten darstellt, ist eben genau eine differenzierte Behandlung aus diesem Gleichheitssatz geboten. Das Grundproblem scheint hier zu sein, dass der Test in einem für Mediziner zweifellos wichtigen Bereich(Naturwissenschaft) Schwerpunkte setzt, in einem anderen Bereich zB soziale Kompetenz und Empathie, welcher für einen angehenden Arzt ebenso wichtig erscheint aber Defizite hat. Allerdings würden wohl gerade Frauen in diesem Bereich ihren männlichen Kollegen in den Punkten davon ziehen.

Wer übrigens seine Argumentation mit einem Absolutheitsanspruch ("jeder andere liegt falsch) beendet hat selten Recht. ;-)

Antworten Antworten Gast: Gasti
02.08.2012 19:05
4 0

Re: Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Wenn sich zwei Personen dem objektiv GLEICHEN Test unterziehen, dann muessen sie auch anhand des GLEICHEN Schluessels bewertet und verglichen werden. Voellig unabhaengig, von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, sexueller Orientierung, etc.

Wenn zwei Personen sich NICHT dem GLEICHEN Test unterziehen, dann duerfen sie auch NICHT anhand des GLEICHEN Schluessels bewertet und verglichen werden. Voellig unabhaengig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, sexueller Orientierung, etc.

DAS ist es was die EMRK festlegt.

Im Falle der Med-Uni wurde der GLEICHE Test anhand eines NICHT GLEICHEN Schluessels ausgewertet. Das willkuerliche Diskriminierungsmerkmal dabei ist das Geschlecht.

Das ist im Widerspruch zur EMRK.

Es handelt sich also zweifelsfrei um sexuelle Diskriminierung.

Re: Re: Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Leider wieder ein Irrtum. Wenn bei einem Testverfahren über Jahre statistisch signifikant weniger Frauen als Männer erfolgreich abscheiden, kann nicht von gleichen Voraussetzungen gesprochen werden. Ergo liegt auch ein Grund für eine differenzierte Behandlung vor. Sie
verwechseln hier zwei Dinge. Der Versuch durch eine differenzierte Auswertung eine Gleichheit herzustellen entspricht dem Wesen des Gleichheitssatzes. Die eigentliche Kritik sollte sich aber an den Test selber richten. Es wäre für die Kandidaten wahrscheinlich besser verständlich, wenn die Bandbreite des Tests Männern wie Frauen gleich entsprechen würde. Dann könnte man sich die nachträgliche Justierung ersparen.

PS: Das Wort "zweifelsfrei" kommt bei juristischen Themen üblicherweise nur
vor, wenn dem Ausführenden die Argumente fehlen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast2
13.08.2012 15:03
1 0

Re: Re: Re: Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

"Statistisch signifikant" ist ein sehr dehnbarer Begriff. Wenn Sie etwas Ahnung von Statistik hätten, dann wüssten Sie, dass es in der Statistik selbst keine "Signifikanz" gibt; eine Signifikanz liegt immer im Auge des Betrachters bzw. des Interpreten.

In der Statistik können Sie evtl. Aussagen zu verschiedenen (!) Signifikanzniveaus treffen. Eine Art "absolutes Signifikanzniveau", wie Sie es hier mit "statistisch signifikant" unterstellen, gibt es tatsächlich nicht.

Also beruhen bei genauererm Hinschauen die Daten Ihrer Argumentation nur auf einem sehr sehr dehnbaren Begriff, den Sie alleine für "absolut" erklären...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gasti
02.08.2012 21:05
3 0

Re: Re: Re: Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Frauen haben also nicht die 'gleichen Voraussetzungen' wie Maenner, obwohl der Test gleich ist?

Hoert, hoert. Wollen Sie mir gerade erklaeren, dass Frauen im Vergleich zu Maennern von Natur aus Intelligenzdefizite haben?

Von wegen weiblicher Überlegenheit in sozialer Kompetenz und Empathie!

In Graz wurde der Test gerade aus dem von Ihnen angeführten Grund dahingehend geändert, um den Frauen mehr Chancen zu geben, mit dem Resultat, daß sie dann noch viel schlechter abgeschnitten haben!!!

Die Männer haben offensichtlich schnell begriffen, was die Gutmenschen, die solche Fragen stellen, hören wollen......

Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Der EMS war von vornherein menschenrechtswidrig, da die Eignung zum Arztberuf überhaupt nicht berücksichtigt wird. Es wurde eine Hürde geschaffen, an der mehr Frauen als Männer gescheitert sind. Das nenne ich menschenrechtswidrig.

Re: Re: An der Medizin-Uni herrscht ein menschenrechtswidriger Unrechtszustand. Eine Beweisführung, die keinerlei Ausreden zulässt.

Was ist ein einem Auswahlverfahren menschenrechtswidrig?

Hürde an der mehr Frauen gescheitert sind = menschenrechtwidrig, Ihrer Logik nach ist die vaginale Auswertung eigentlich auch menschenrechtswidrig, da eine Hürde geschaffen wurde, an der mehr Männer als Frauen [!!] gescheitert sind.

angesichts

der Tatsache, dass man es Frauen so leicht wie möglich machen muss, weil sie es aus eigenem Ermessen nicht schaffen, stellt sich doch die Frage, ob es nun nicht Zeit wird Unterschrifteinlisten zu verfassen und Petitionen zu starten, die Forderung vertreten, dass Frauen endlich den Behindertenstatus zu gesprochen bekommen.
QuotenFrau HH wird sich bestimmt über so viel Engagement freuen.


Antworten Gast: Gast2
13.08.2012 15:05
0 0

Re: angesichts

Behindertenstatus? Ja gerne! Aber nur bei Besachwaltung durch Nicht-Behinderte! ;)

Gast: UKW
01.08.2012 20:11
16 0

Liebe Geschlechtsgenossen!

Wer noch einmal bei RotGrün oder den schwarzen Waschlaappen das Kreuzerl macht, kann genausogut eine Schere nehmen und sich selbst die Eier abschneiden. Besser man macht es gleich selbst, sonst machen es demnächst die immer zahlreicheren weiblichen und männlichen Emmmaaanzen, weil sie den gesetzlichen Auftrag dazu bekommen haben.

Es wird aber sicher ein paar Typen geben, die sich noch artig dafür bedanken und diese Neuerung gleich via Facebook verbreiten.

Re: Liebe Geschlechtsgenossen!

Sie haben ja so recht. Wie kann man als Mann noch eine dieser männerfeindlichen Parteien wählen?

Gast: gast89
01.08.2012 19:21
11 0

und wieder wird einer gruppe

das medizinstudium aufgrund von kruden personen, in deren leben wohl viel falsch gelaufen ist verwehrt

irgendwo, irgendwann habe ich so was schon mal im geschichtsunterricht gehört und in diversen tv-berichten gesehn, da hat man vor nicht allzulanger zeit einer gruppe auch das medizinstudium und die ausübung des berufs verwehrt - wer das wohl war, so hat es jedenfalls angefangen und wie hat es geendet??

wehret den anfängen

männer sind jetzt schon massiv in der gesundheitsversorgung gegenüber den frauen benachteiligt, bis 45 kommens ie in der vorsorgeuntersuchung mit ihren geschlechtsspezifischen krankheiten gar nicht vor, in der forschung ist kaum geld für männerkrnakheiten vorhanden, alles wird für frauenvorsorge ausgegeben

durch immer mehr frauen ind er medizin wird sich das noch mehr verschelchtern

das ganze wird damit begründet, dass angeblich die medizin männlich sei, es wird aber nicht gesagt, dass es ausschließlich männer sind, die als versuchskaninchen für neue medikamente herhalten müssen, dass man dann die dosierungen für männer eher kennt als für frauen ist dann auch klar, aber daraus abzuleiten dass männer bevorzugt wären ist an perfidität nicht zu überbieten

männer werden jetzt schon xfach diskriminert
1.) werden zum studium kaum zugelassen
2.) es gibt nur frauengesundheitsbeauftragte
3.) zu medikamntentests werden nur männer herangezogen
4.) vorsorgeuntersuchung bis 45 nur weiblich
5.) es gibt nur frauenärzte
6.) frauenabteilung an kliniken
usw

Gast: gast89
01.08.2012 19:21
12 0

frauen - männer genderfaschismus

männer stellen ein minderheit in unserer gesellschaft dar, es gibt nämlich mehr wahlberechtigte frauen als wahlberechtigte männer, jetzt fordert die mehrheit, die der frauen nämlich eine diskriminierung der minderheit über das auswahlverfahren ein

es findet eine selektion zugunsten der frauen und zu ungunsten der männer statt, die nicht auf dem leistungsgedanken basiert, sondern aufgrund des geschlechts vorgenommen wird, das ganze findet hinter verschlossenen türen statt, niemand hat akteneinsicht auch bedenklich bei einer universität, deren wissenschaftliche arbeit von veröffentlichung eigentlich geprägt sein sollte und das wissen bzw die fakten sollten allen, die daran interesse zeigen zugänglich sein, nicht so bei dem "wissenschaftlichen" vorgang der beurteilung

das sind schon sehr bedenkliche tendenzen und lässt an ganze dunkle zeiten denken

die geheimhaltung dieser vorgänge lässt auch den schluss zu, dass den agierenden der uni sehr wohl klar ist, dass sie gegen geltendes recht verstoßen und widerrechtlich handeln - eigentlich wäre der gesamte vorstand der das zulässt sofort zu entlassen bzw sollte von sich aus den hut nehmen

es gibt also wieder politiker, funktionäre und wissenschaftler, welche glauben entscheiden zu können, wer, wann, wie und wo diskriminiert werden soll und darf

sollte der ogh das nicht kippen, dann zeichnet sich die richterschaft innerhalb eines jhrdts zum 2ten mal als willfähiger helfer eines unrechtssystems aus

0 11

Ich bin zwar gegen

diese Quotenregelung, aber in einem Punkt muss ich den meisten Kommentaren widersprechen:

Deshalb wird man kein schlechter Arzt. Wenn Frau statt 137pkt nur 133 hatte, heißt es nicht, dass sie deshalb eine schlechte Ärztin wird. Sie wird eine, die ihre Ausbildung nicht verdient hat, aber sicherlich wird sie deshalb nicht schlecht werden.

Denn vor ein paar Jahren kam man bereits mit 100-110pkt rein (die Punkte steigen jährlich) - sind diese Ärzte deshalb auch schlecht?

Sich hier aufzuregen ist wichtig, um das Gendersystem zu stürzen, aber wenn dann bitte richtig beschweren!

Antworten Gast: Gsund bleib'm nix rauchen
01.08.2012 19:31
9 0

Re: Ich bin zwar gegen

Zumindest kann man die charakterliche Eignung eines Menschen für den Arztberuf in Zweifel ziehen, wenn er nix dabei findet, auf eine derart absurde Weise durch ein Aufnahmeverfahren geschleust zu werden.

Was für ein Rechtsverständnis liegt eigentlich einem solchen Vorgehen zugrunde.

1 0

Re: Ich bin zwar gegen

Bestimmt wissen Sie, als Uni-Professor es besser als ich. Mir tun nur die Frauen leid die zukünftig zu solchen Quotenärzten (w) gehen werden.

Re: Re: Ich bin zwar gegen

Ja, mich ärgert das ungemein, daß sich in Zukunft Ärztinnen wegen der doofen Emanzen blöd anreden lassen müssen. Danke, liebe FrauIIIInnen. Ich bin jedenfalls froh, daß ich schon 1986 promoviert habe.

Antworten Gast: gast111
01.08.2012 19:14
7 0

Re: Ich bin zwar gegen

der vergleich hinkt, damals hatte keiner eine sonderstellung und musste leistung bringen

der test bzw diese auswertung heißt nichts anderes ich als frau komme auch ohne leistung durch - daher werden das auch keine guten ärztinnen werden, warum sollten sie sich anstrengen, es geht ja so auch

der mensch geht den weg des geringsten widerstandes, wer sich nicht anstrengen muss, der wird auch nicht gut werden, wenn das talent dann auch noch fehlt, dann gute nacht

0 14

Re: Re: Ich bin zwar gegen

Wer sich nicht anstrengt, kommt auch nicht rein. Die Quotenfrauen sind die, die es knapp nicht geschafft hätten - klar, es ist unfair, dass sie den Platz trotzdem bekommen, aber um so viele Punkte zu erreichen, muss man sich dennoch anstrengen und lernen.
Somit hinkt Ihr Vergleich. Eine Frau die eine Leistung von 128 Punkten erreicht und vllt trotzdem studieren darf hat sich sicherlich auch genug auf diesen Test vorbereitet. Denn um zu den 660 Leuten von über Tausenden zu gehören muss man sich anstrengen und bemühen - ja auch als Frau.

2 0

Re: Re: Re: Ich bin zwar gegen

und dann gibt es noch die Diskriminierungs-Gesetze, und eine neue Welle an Klagen wird auf die Uni zukommen

Antworten Antworten Antworten Gast: gast111
01.08.2012 22:15
5 0

Re: Re: Re: Ich bin zwar gegen

du hast es nicht kapiert

erstens habe ich keinen vergleich gebracht und zweitens bedeutet die geschlechtsspezifische gewichtung, dass je schlechter die frauen sind, der gewichtungsfaktor einfach stärker steigt, weil ja anteilsmäßig ungefähr so viele frauen einen studienplatz bekommen sollen, wie zum test antreten

und es ist so, im prinzip müssen sich frauen gar nicht anstrengen, sie bekommen unabhängig von der leistung die studienplätze

die leistungen der frauen werden über die jahre gegenüber der der männer bei der form der testsauswertung sinken

und hätte sich die frau genügend vorbereitet, dann bräuchte sie ja nicht die genderspezifische frauengewichtung bei der testbeurteilung - nach deiner theorie wären ja frauen von haus aus dümmer als männer

schau jetzt ist olympia, da reicht 1/100 sekunde bei einem 2 minuten rennen und du bist nicht olympiasieger

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Gast2
13.08.2012 15:10
1 0

Re: Re: Re: Re: Ich bin zwar gegen

"im prinzip müssen sich frauen gar nicht anstrengen, sie bekommen unabhängig von der leistung die studienplätze"

Stimmt.
Es kommt nur darauf an, möglichst viele Freundinnen dazu zu überreden, beim Test anzutreten, um bei eigener schwacher Leistung dennoch zu bestehen. Denn die Anzahl der "angetretenen Frauen" war dann höher...

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