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Frauenbonus: Med-Uni drohen Klagen

06.08.2012 | 19:09 |   (DiePresse.com)

Rund 100 gescheiterte männliche Bewerber haben sich bereits an die Studienvertretung der Wiener Medizin-Universität gewandt.

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Sexismus, Betrug und Quotenspielerei: Nachdem in der Vorwoche die Ergebnisse des Eignungstests der Wiener Med-Uni bekannt gegeben wurden, geht es in einschlägigen Internetforen wie medizinstuidum.at nun rund. Gescheiterte männliche Bewerber fühlen sich benachteiligt – und drohen sogar mit Klagen gegen die Universität.

Doch von vorn: Zum ersten Mal wurden die Ergebnisse des Eignungstests für das Medizinstudium in Wien dieses Jahr genderspezifisch ausgewertet – zugunsten der weiblichen Prüflinge, die bislang stets deutlich schlechter abschnitten. Insgesamt knapp 4400 Kandidaten traten zum Test an, rund 56 Prozent der 740 Plätze gehen heuer an Frauen, erstmals ist das Verhältnis von angetretenen und aufgenommenen Bewerberinnen damit annähernd ausgeglichen.

Zahlreiche Männer sind nun überzeugt, dass sie ohne diese Auswertung einen Studienplatz bekommen hätten. Rund 100 gescheiterte Bewerber haben sich bisher an die Studienvertretung gewandt, viele von ihnen ziehen auch Klagen in Betracht. „Sie vermuten, dass sie in den Graubereich fallen, den die neue Auswertung berührt“, sagt der Chef der ÖH Medizin, Christian Orasche. Vermuten – denn wie der Eignungstest bei der traditionellen Auswertung ausgefallen wäre, gibt die Uni nicht bekannt.

Juristen sind geteilter Meinung

Was die Chancen einer Klage betrifft, sind die Meinungen geteilt: Der Grazer Jurist Joseph Marko sieht die „umgekehrte und indirekte Diskriminierung“ als rechtswidrig an, für den Verfassungsrechtler Heinz Mayer ist eine Klage zumindest „nicht aussichtslos“. Sein Kollege Bernd-Christian Funk hingegen hält die Maßnahme der Uni für einen rechtlich gangbaren Weg. Denn: Es handle sich nicht um eine Bevorteilung der Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich. So argumentiert auch die Medizin-Uni. Bei Klagen werde dies ausjudiziert.

Für eventuelle Kläger könnte das einen langen Weg durch die Instanzen bedeuten. Außerdem soll es ab kommendem Jahr ohnehin einen völlig neuen Test geben. 

(beba)

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59 Kommentare
 
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Gast: Na und?
08.08.2012 12:02
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Liebe Studenten, liebe Studentinnen!

Lasst Euch nicht gegeneinander aussielen!

Es mangelt nicht an Geldnot, denn ein paar Milliarden werden jedes Jahr nebenbei an Pleitestaaten überwiesen.

Lasst Euch auch nicht Märchen von x-beliebigen "Genderbeauftragten" erzählen.

Das Problem sind unsere Politiker und -Innen, denen Bildung einfach egal ist. So einfach ist das!

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Kassenstellen

Noch schlimmer ist die männliche DISKREMINIERUNG bei der Vergabe von Kassenstellen. In NÖ bekommen Frauen aufgrund des Faktors "durch das weibliche Geschlecht zusätzlich vermittelte besondere Vertrauen" 4,8 Punkte bei Bewerbung um einen Kassenvertrag zugesprochen. Im Vergleich dazu bekommt man z.B für eine Zusatzzfachausbildung, ein Jus practicandi oder für eine Habilitation jeweils nur 4 Punkte! Der Gipfel ist aber, dass diese 4,8 Punkte eine eigene Kategorie in der Bewertung bilden d.h. ein Mann kann noch soviele Ausbildungen machen und wird sofern eine Frau in den anderen Kategorien auch die volle Punkteanzahl bekommt immer den kürzeren ziehen! Wenn das so weiter geht werden männliche Professoren bald mäßig ausgebildeten Ärztinen die Tupfer reichen müssen. Absolute REVERSE DISCRIMINATION

weder Nachteil noch Vorteil

... und diese Klage ist gut so - und jede Frau muss diese Vorgehensweise der MedUni als absolut frauenfeindlich empfinden - Frau zu sein darf kein Nachteil und kein Vorteil sein. Den betroffenen Männern wird zu 100% sicher Recht gegeben - und Herr Schütz hat wieder mal bewiesen, dass er für seine ca. 400.000€ / Jahr keine adäquate Leistung erbringt

Gast: Denk modern!
08.08.2012 08:54
6 0

Rücktritt von Rektor Wollfgang Schütz!

Wenn nicht die Besten genommen werden, geht dies zu Lasten der Patienten. Rektor Schütz stellt den, unreflektiert aus den USA übernommenen Genderwahn, ober das Wohl der Patienten. Als Art müsste für ihn der Patient aber an erster Stelle stehen (Hippokratischer Eid). Er ist damit untragbar geworden und soll abgesetzt werden.

KLAGT, MÄNNER!


Gast: Ein Mann
08.08.2012 05:34
7 0

an die kuenftigen Patienten:

In etwa zehn Jahren auf keinen Fall zu einem weiblichen Arzt gehen (= "Quotendummerl"), d.h. nur die verbliebenen maennlichen Kollegen aufsuchen !
Ich wuerde mich als Frau wirklich schämen...

soso

Gutierrez-Lobos: Ich habe relativ lang studiert (lacht). Mein quasi selbstverordneter Eignungstest war, dass ich vor Beginn des Studiums als Hilfskrankenschwester tätig war.

Gast: gast999
08.08.2012 00:27
0 0

damit wird ja von siten der uni spekuliert

es dauert lange das bei gericht durchzufechten

"Für eventuelle Kläger könnte das einen langen Weg durch die Instanzen bedeuten. Außerdem soll es ab kommendem Jahr ohnehin einen völlig neuen Test geben. "

Gast: Kleiner Maxi
07.08.2012 23:17
4 0

Die Uni gibt sich auf

Wie stell' ich mir Wissenschaft vor: ich hab einen Test, der bringt nicht die erwarteten - gewünschten Resultate. Also rechne ich die Ergebnisse um, bis die Resultate für mich stimmen. So stell ich mir das vor. Ein neuer Test ist viel zu teuer, und wer weiß
Wie die Testergebnisse dann sind ???

Gast: pc2012
07.08.2012 22:45
4 0

Genial

das Lexikon der political correctness bekommt einen neuen Eintrag: Deppenbonus=Nachtteilsausgleich

Kostspielige Fehler ohne Konsequenz?

Leistung hat einen Namen! Es muss doch möglich sein, jene Führungskraft, die dieses offensichtliche Nichtkönnen auf dem Sektor der Leistungsbewertung und der gerechten Zulassung zu einem Studium unter Beweis gestellt hat, öffentlich beim Namen zu nennen. Die "Presse" hat keinen Grund, zu verschweigen, dass es Karin Gutierrez-Lobos ist, die Vizerektorin für Lehre und Gender, verantwortlich für die Neuerung bei den Eingangstests.
Meiner Meinung nach sollte jemand, der offensichtlich so wenig von Mathematik, Statistik und Leistungsbewertung versteht, sofort den außerordentlich gut dotierten Posten im universitären Leitungsgremium verlassen müssen! Die bisher aufgewendeten Mittel für diese Fehlleistung aus öffentlichen Geldern ist von der Frau zurückzuerstatten.

Gast: schreker
07.08.2012 18:41
21 0

Nachteilsausgleich?

Das Argument mit dem Nachteilsausgleich von Funk und Öhlinger ist insoferne unrichtig, als derselbe Test in der Schweiz und in Deutschland keinen gender-gap aufweist, in Österreich aber schon. Die plausibelste Vermutung ist eher (und es wäre seeehr interessant, das mit Deutschland zu vergleichen), daß bei uns die Mädels in der Schule tendenziell noch immer um einen Notengrad besser bewertet werden (brav, fleißig, schöne Schrift...) und deshalb ganz einfach mit grandioser Selbstüberschätzung zum EMS gehen. Und es ist wirklich nicht einzusehen, warum die Frauen 8 Punkte weniger benötigen, nur weil am unteren Ende der Skala ein "Rattenschwanz" von 1500 unbegabten Mädels geglaubt hat, zum EMS antreten zu müssen.

Re: Nachteilsausgleich?

Ich kenne kein Mädchen, das eine bessere Benotung aufgrund ihrer schönen Schrift erhalten hat (höchstens in der Volksschule Ber ab der Unterstufe sicher nicht mehr). Brav-sein kann ich auch nachvollziehen. Wenn ein Bursche im Unterricht laut ist, kann ein Lehrer davon ausgehen, dass er nicht aufpasst -> schlechte Mitarbeit -> schlechte Note. So unfair find ich das gar nicht, denn auch Mädels die im Unterricht viel tratschen werden schlechter benotet.
Vor allem Fleiß finde ich sehr wichtig. Wenn man eine Begabung für zB Mathe hat, sich aber nicht bemüht und zB nicht regelmäßig die Hausaufgaben macht oder im Unterricht nicht aufpasst, braucht man sich nicht wundern, wenn das nicht gut bewertet wird. Im Job ist es auch wichtig fleißig zu sein - somit finde ich auch diese Beurteilung völlig okay.

Soll jetzt nicht heißen, dass alle Jungs laut und alle Mädels brav sind, aber diese Aufteilung ist zumindest häufig zu sehen.

Aber nein, ich bin gegen die genderspezifische Auswertung.

Gast: Als angemeldeter User gesperrt
07.08.2012 18:23
14 0

Dieses Prozedere ist nur noch "kank"!

Erinnern wir uns bitte an die Zeit der coeducativen Erziehung, wo den Buben der Traktor weggenommen wurde und den Mäderln die Puppen - wir sind ja alle so gleich! Diese ursprüngl. DDR Flause übernahm der "Westen" bald, und die aufgekeimten Feministinnen jauchzten ob der "Chancengleichheit" (dass nun die Buberln auch stricken können....).
Scheinbar ist diese These "abgelebt" und muß durch Spezifizierung erneuert werden - Neusprechausdrücke wie "Nachteilsausgleich" et al. sind politisch korrekt rasch definiert, usw...
Plötzlich kommt 'man' - in dem Fall die First Feministin - nun doch d'rauf, dass wir wieder Pupperln für gewisse Mäderln brauchen........

Bleibt nur zu hoffen, dass die vernünftigen und tüchtigen Frauen gegen diesen diskriminierenden Quotenwahn, aus Selbstschutz - auftreten.

Antworten Gast: Konservativer
07.08.2012 19:30
5 1

Re: Dieses Prozedere ist nur noch "kank"!

"Bleibt nur zu hoffen, dass die vernünftigen und tüchtigen Frauen gegen diesen diskriminierenden Quotenwahn, aus Selbstschutz - auftreten."

Lässt sich leider nicht beobachten.

Konsequenz muss ergo sein: ÄRZTINNEN-TOTALBOYKOTT AUF LEBENSZEIT!

Re: Re: Dieses Prozedere ist nur noch "kank"!

Also ich habe vor, dieser doppelbenamsten Tussi einen Protestbrief zu schreiben. Wird nicht viel nutzen, nur der seelischen Hygiene. Der Schaden, den diese Weiber anrichten, ist unglaublich.

Antworten Antworten Gast: Als angemeldeter User gesperrt
07.08.2012 22:07
0 0

Re: Re: Dieses Prozedere ist nur noch "kank"!

@ Konservativer,

den Boykott können Sie nur in der "freien Wildbahn" durchführen, im Spital sieht das schlecht aus.

Re: Re: Re: Dieses Prozedere ist nur noch "kank"!

mit gkk nicht, nein...

Ein Hoch den FrauInnen und BenachteiligungsausgleicherInnen!

Und der MinisterInIn, die sich dafür so lebenswert einsetzt!

So sichert frauIn die reine Qualität der ideologischen Art.

Re: Ein Hoch den FrauInnen und BenachteiligungsausgleicherInnen!

... soll natürlich "lobenswert" heißen, nicht "lebenswert"

Gast: Konservativer
07.08.2012 17:43
13 1

Ich musste mich leider dazu entschließen, aus Sicherheitsgründen NIE MEHR eine weibliche Ärztin aufzusuchen.

Da ich mich aufgrund aktueller Ereignisse anscheinend nicht mehr darauf verlassen kann, dass Ärztinnen aufgrund ihrer Leistung – und nicht aufgrund ihres Geschlechts! – während ihrer Studienzeit jene Prüfungen bestanden hatten, die das Fundament für ihre jetztige Praxis bildet, muss ich leider schweren Herzens auf Nummer Sicher gehen und den Besuch von Praxen weiblicher Ärztinnen persönlich ausnahmslos vermeiden, auch wenn dies kilometerlange Umwege mit sich bringt.

Ich werde meine Gesundheit nicht in die Hände von jemanden legen, der womöglich unqualifiziert ist und nur aufgrund seines Geschlechts überhaupt den Arztberuf erlangen konnte.

Bei Familie, Freunden und Bekannten habe ich ebenfalls so argumentiert, das Echo war groß.

Da es um die Gesundheit geht, empfehle ich, es mir gleichzutun.

Den durch die feministische, also menschenrechtswidrige Prüfungspraxis um ihren Studienplatz BERAUBTEN Männern wünsche ich für den kommenden Gerichtsprozess alles Gute und ich hoffe, dass die dafür Verantwortlichen in den Ruin geklagt werden.

Aber egal, wie es ausgeht: NIE MEHR ÄRZTIN! Das Vertrauen ist weg und es haben auch zu wenig weibliche Studentinnen gegen den Gender-Test protestiert, weswegen ich hier die Grenze scharf ziehen muss.

Es geht um meine Gesundheit.

Da dulde ich keine Quote.

Gast: Gast564
07.08.2012 17:34
10 0

Wortklauberei der Juristen

was soll das für ein Nachteil gewesen sein, der ausgeglichen werden musste?? durften Mädchen am Gymnasium nicht zum Physikunterricht oder wie??

"..Kollege Bernd-Christian Funk hingegen hält die Maßnahme der Uni für einen rechtlich gangbaren Weg. Denn: Es handle sich nicht um eine Bevorteilung der Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich. So argumentiert auch die Medizin-Uni. "


Hoffentlich

bleiben wir alle Gesund! Die quotenÄrzte (Ärztinnen ;-)) kommen

Hoffentlich

b

Die Frauenministerin hat wieder zugeschlagen

Nun sollte auch dem letzten die Schuppen von den Augen fallen!
Es stinkt gewaltig im Staate Österreich.
Der Feminismus, augenscheinlich angetrieben von Frauenministerin Heinisch – Hosek kennt keine Grenzen.

Dass hier eine klare Bevorzugung des weiblichen Geschlechtes vorliegt steht für mich außer Frage,
so ist umso verwunderlicher dass es jetzt nicht mehr Bevorzugung heißt sondern in –vermutlich- Pseudo-Fachkreisen
als Benachteiligungsausgleich benannt wird.

Fakt ist jedoch dass es keine Benachteiligung des weiblichen Geschlechtes gab und auch nicht gibt, es einfach und allein die Leistung
der weiblichen Bewerber die bis dato nicht ausreichte.

Diese schlechten Leistungen werden jetzt, vermutlich dank Frauenministerin und SPÖ Frauengruppe, mit einem Studienplatz belohnt.

Man kann den abgelehnten Studenten nur raten gegen die Universität juristische Schritte einzuleiten um auch hier auf die desolate bzw.
nicht vorhandene Gleichberechtigungspolitik von Frauenministerin Heinisch – Hosek hinzuweisen.
Denkbar wäre hier auch Schadensersatzleistungen bzgl. entgangenen Verdienst welche durch die nicht Annahme aufgrund von Bevorzugung des anderen
Geschlechtes entstanden ist.

Mal schauen, bald wird es Österreich getrennte öffentliche Verkehrsmittel geben, getrennte Eingänge bei öffentlichen Gebäuden.
Vermutlich nimmt sich die Ministerin ein bsp. an der ehemaligen Politik der NP während der Apartheit in Südafrika.

Gast: FrauenImVerkehr
07.08.2012 12:33
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Die Frage der Woche

Frage der Woche:
Gilt für österreichische Frauen (auch) die Rechtsregel?

Antwort: Nur für die, die sie kapieren. Bei den anderen sind die Unfallgegner Selbstzahler

 
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