25.05.2013 18:57 Merkliste 0

Unis: SPÖ erwägt Beschränkung nach der Wahl

07.08.2012 | 18:10 |   (Die Presse)

Die SPÖ bewegt sich bei strittigen Uni-Themen. Die Landesorganisationen wollen mit einer Akademikersteuer bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr lukrieren. Die ÖVP will von einer „Strafsteuer“ nichts wissen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien/J. N./BEBA/THEA/PÖ. Der Widerstand der SPÖ gegen einen beschränkten Uni-Zugang lockert sich. Nachdem Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas eine Akademikersteuer in der „Presse“ als „diskussionswürdig“ bezeichnete, geht der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) einen Schritt weiter: Für ihn ist auch die Einführung von Zugangsbeschränkungen denkbar.

Mit dieser Meinung stehe er in der Partei keineswegs alleine da, sagt Schaden im Gespräch mit der „Presse“. Was die Uni-Politik betrifft, hätten sich innerhalb der SPÖ zwei Lager gebildet. Offiziell würden zwar noch (fast) alle hinter der Parteilinie – keine Wiedereinführung von Studiengebühren und eine Beibehaltung des freien Uni-Zugangs – stehen, inoffiziell sei das aber keineswegs mehr der Fall. Es bewege sich etwas in der SPÖ. Denn eine „reflexartige Ablehnung von Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen ist zu wenig“, sagt Schaden. Man müsse an der Ablehnung von Zugangsbeschränkungen „rütteln“. Dass Studierende teils um Prüfungstermine „raufen müssen“ und nicht selten die Geschwindigkeit des Internetservers über Prüfungsplätze entscheidet, sei unzumutbar („Wo bleibt da die Gerechtigkeit?“).

Das Vorhaben der Salzburger Landeshauptfrau, Gabi Burgstaller (SPÖ), sieht Schaden dennoch kritisch. Sie kündigte an, ihre Parteikollegen im Herbst von der Wiedereinführung von Studiengebühren überzeugen zu wollen. „Ich bin Realist, im Herbst wird das noch nicht möglich sein“, sagt Schaden. Vor der Nationalratswahl im Herbst 2013 sei das Thema zu heiß. Es gehe um das „Bohren dicker Bretter“, langfristig sei ein Schwenk aber sehr wohl möglich.

ÖVP gegen „Strafsteuer“ für Akademiker

Die steten Zugeständnisse der SPÖ stoßen beim Koalitionspartner dennoch weiter auf Ablehnung. Der Vorschlag, die Uni-Finanzierung durch Einführung einer Vermögensteuer auszubauen, passe zwar „auf jede ,Krone‘-Titelseite“, sei aber ein „wirtschaftspolitischer Schwachsinn“, sagt ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch der „Presse“. Auch von einer Akademikersteuer (mit der sich die Bundes-SPÖ offenbar anfreunden könnte) hält Rauch nichts. Diese sei eine „Strafsteuer für Akademiker“. Die Studiengebühr sei hingegen keine Bestrafung. Immerhin bekämen die Studierenden eine Gegenleistung geboten – und zwar ein modernes Studiensystem und international anerkannte Unis.

Auch aus der Praxis kommen Bedenken. Dass nur die „obersten 80.000“ zahlen müssen, und zwar erst nach Studienabschluss, hält Regina Prehofer, Finanz-Vizerektorin an der WU Wien, für wenig praktikabel: „Das wäre verwaltungstechnisch sehr kompliziert, ich bin für eine einfachere Variante für alle.“ Immerhin hätten viele Unis auch zahlreiche ausländische Studenten. Den SPÖ-Plan hier angemessen umzusetzen sei „schwierig“.

Die Gefahr, dass ausländische Absolventen Österreich verlassen, ohne zu bezahlen, könne man laut SPÖ Kärnten mit einem privatrechtlichen Vertrag ausräumen. Insgesamt sind die Modelle, die in der SPÖ kursieren, aber relativ unausgegoren. Kurz zusammengefasst: Die Kärntner wollen von Absolventen, die jährlich mehr als 40.000 Euro brutto verdienen, einen „Akademiker-Zwanziger“ einfordern. Die niederösterreichische SPÖ denkt an einen Steueraufschlag auf Einkommen über 60.000 Euro (siehe Faktbox).

Solide Berechnungen der Summe, die damit lukriert werden könnte, scheitern bereits an der jeweils herangezogenen Zahl von entsprechend verdienenden Akademikern. Befürworter der Modelle setzen diese recht hoch an. So würde der Akademiker-Zwanziger laut Kärntner Berechnungen bei 450.000 zahlenden Absolventen 108 Millionen Euro pro Jahr bringen – immer noch deutlich weniger als die rund 166 Millionen, die ÖVP-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle durch Studiengebühren lukrieren will. Niederösterreichs SPÖ wiederum geht von 150 bis 200 Millionen pro Jahr aus, wenn rund 250.000 erwerbstätige Akademiker plus die pensionierten Absolventen mit Einkommen über 60.000 Euro die Steuer zahlten.

Erhebungen, die die Statistik Austria für die „Presse“ ausgewertet hat, ergeben ein anderes Bild: Demnach verdienten 2009 rund 340.000 der etwa 600.000 Akademiker in Österreich mehr als 40.000 Euro pro Jahr, rund 160.000 hatten ein Einkommen über 60.000 Euro. Orientiert man sich an diesen Zahlen, würde der Akademiker-Zwanziger nur 81 Millionen Euro bringen. Auch das niederösterreichische SPÖ-Modell könnte die anvisierte Summe demnach kaum einspielen.

Auf einen Blick
Akademikersteuer. Die SPÖ Kärnten schlägt einen „Akademiker-Zwanziger“ vor. Hochschulabsolventen, die jährlich mehr als 40.000 Euro brutto verdienen, sollen ihr Erwerbsleben lang 20 Euro pro Monat zahlen. Niederösterreichs SPÖ kann sich ein anderes Modell vorstellen: einen Steueraufschlag von etwa einem Prozent auf Akademikereinkommen über der ASVG-Höchstbeitragsgrenze (rund 60.000 Euro im Jahr).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

223 Kommentare

Beitrag

Studiengebühren Ja, aber nur wenn auch dementsprechende Bedingungen an den Unis geschaffen werden!
Ich sehe nicht ein Studiengebühren zu entrichten für einen Sitzplatz auf der Stiege des Hörsaals, in einer Universität, die außerhalb unserer Grenzen keine Beachtung findet!

Gast: freiheit
07.08.2012 18:12
2 0

gestern lief auf zdf neo die paepste - sehr interessant

war der teil wo sich die paepste um ihren reichtum und ihre macht zu erweitern alle moeglichen geldeinnahmen ausdachten, das sogar als ihre hauptaufgabe ansahen. suendenerlasssteuer, etc.. etc... frage mich nur was jetzt noch alles kommt von unserem kommunistenpack (oevp, spoe, gruenen und den anderen zwitschern). kurzhemdsteuer, linksabbiegsteuer, wer mehr als 3x in der woche sex hat steuer......

im prinzip bin ich fuer eine studiengebuehr aber nicht unter dem jetzigen steuersystem und auch solange steuern nicht zwecksgebunden sind. erst kuerzlich zeigte man mir wie in einem anderen land mit steuern noch umgegangen wird. bei der bezahlung der grundsteuer bekam er einen ausdruck wie viel von diesen steuern an wen ging. an das lokale krankenhaus, fuer die gemeindeverwaltung, polizei, schule, sport und parkanlagen, etc. inwiefern es wirklich dort landet und ob das geld wirklich richtig verwaltet wird ist eine andere frage aber es gibt dem buerger eine rueckmeldung und ich glaube auch dem buerger eine ahnung was er bezahlt. ob die politiker dann das geld nicht aus einem topf nehmen um damit einen anderen topf zu fuellen - wer weiss.... aber wieso wollen uns unsere poltiker nicht einmal das mindeste an kontrolle geben???

Gast: =EHM=
07.08.2012 17:57
3 0

Der Liesinger Bezirksrat und seine Zirkustruppe.......

.. und keine Ende in Sicht,

..kein Ende in Sicht,

..kein Ende in Sicht.

3 0

Es störe ihn, wenn sehr Wohlhabende Gratisleistungen beanspruchen, sagt Kräuter

und bisher störte es ihn nicht ?!

Nicht nur die generelle Studiengebührbefreiung war eine Farce, auch so manch rote Stiftung samt sonderliche Verträge Grossborderleasinggeschäfte (CBS) sind weiterhin hinterfragens und abschaffungswürdig wie auch das Desaster der Immofinanz endlich aufgeklärt und Schuldige verurteilt werden sollten !

4 0

Re: Es störe ihn, wenn sehr Wohlhabende Gratisleistungen beanspruchen, sagt Kräuter

Als ob Gutverdiener keine Steuern zahlen würden! So ein Holler!

Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Mama, wenn ich groß bin - muss ich dann auch mal Putzmann werden, frägt das Kind. Die biologische Erzeugerin antwortet: Ja, sofern die SPÖ nicht die gierige ÖVP davon überzeugen kann, dass auch sozial schwächere die gleichen Chancen haben müssen.

Das Kind ist traurig. Verständlich. War ich schlimm, oder warum werde ich bestraft, Mama? Mama, hast Du mich nicht mehr lieb?

Doch mein Kind, ich schon - aber nicht die ÖVP, so die Mutter, welche beide sehr traurig sind und wo Trost gut tut.

Laura Rudas ist für das Kind schon zu so etwas wie eine gute Tante geworden. Bei ihr findet der kleine junge Trost. Und wenn er groß ist, kann er vielleicht schon Frau Lieblingsvolksbundeskanzlerin Laura Rudas zu Ihr sagen?

Die Prognosen dafür stehen gut. Aber warten wir ab, was die Zeit bringt. Bis Faymann in die verdiente Pension gehen kann, dauert es Bürgerin sei Dank, doch noch etwas länger.

Soziales bringt in jeder ertänklichen Epoche viel soziale Ausgewogenheit, fachliche Kompetenz und ein Faires Miteinander mit. Ob in der Barock, Klassik oder in der Neuzeit. Weil soziale Werte - so wie die Liebe, zeitlos sind.

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

mein Studienkollegs kommt aus einer Armen Bauernfamilie, schafft Studium dank Beihilfe in Rekordzeit und Noten, machte vor wenigen Monaten neben dem Job seinen doktor und beim Gehalt steht schon lang eine 3 davor!

Blabla sozialbarriere!

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Haha ! Sind´s wieder draußen,
aus dem Sanatorium ?
Lange nichts mehr von Ihnen gelesen,
ja, ja, die Tabletten, versteh schon.

Antworten Gast: I-pack's-net
07.08.2012 19:00
2 0

@ Michi

"Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte" und geistig Schwache, wie unser Michi...

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Wo haben sie Rechtschreiben gelernt?

Antworten Antworten Gast: Zyni
07.08.2012 18:55
0 0

Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

der kleine junge Trost.....Den Michi würde ich gerne einmal leibhaftig sehen!

Antworten Gast: MD_vienna
07.08.2012 18:42
5 0

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Ich komme selbst aus einer sozial schwachen Familie und habe durch Studienbeihilfe die Chance auf ein Medizinstudium bekommen.

JEDER hat in Österreich die Chance, ein Studium zu absolvieren, WENN er sich Mühe gibt und auch mal "reinbeißt" und Freizeit aufgibt, um zu lernen und im besten Fall schon neben dem Studium dort arbeitet, wo er später hin will. Man muss zwar eventuell etwas mehr Arbeit investieren, aber danach stehen die Chancen auch ohne Vitamin B sehr gut!

Antworten Gast: dragoner
07.08.2012 17:04
7 0

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Jössas, die Löwelstraße hat wiedermal ihren Haus und Hoftroll aus dem Zwinger gelassen.

Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Ja, und der ist hier im Forum gefürchtet für seine Intelligenz. Ich bin noch im Zweifel, ob sein IQ schon zweistellig ist.

Antworten Antworten Antworten Gast: dragoner
07.08.2012 20:54
0 0

Re: Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Naja schaun's, im Endeffekt weiß eh jeder, dass er ein Troll ist welcher sich daran aufgeilt, dass er viele rote Stricherl bekommt in der Hoffnung, dass er anderen Usern auf den Geist geht.

Eigentlich muss das ein ziemlich trostloses Leben sein, wenn man seine Zeit mit solchen Aktionen vergeudet.

Armes Menschlein, armer Troll!

Antworten Antworten Antworten Gast: dragoner
07.08.2012 20:27
0 0

Re: Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Naja schaun's, im Endeffekt weiß eh jeder, dass er ein Troll ist welcher sich daran aufgeilt, dass er viele rote Stricherl bekommt in der Hoffnung, dass er anderen Usern auf den Geist geht.

Eigentlich muss das ein ziemlich trostloses Leben sein, wenn man seine Zeit mit solchen Aktionen vergeudet.

Armes Menschlein, armer Troll!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Semjon
08.08.2012 09:25
0 0

Re: Re: Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Dass die Leute das nicht überreißen: MichiAustria ist SATIRE. Und ziemlich gut.

Oder bin ich so blöd und verstehe nicht, dass die erbosten bis überheblichen Kommentare auf MA auch Satire sind?

Re: Re: Re: Re: Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

Werner F. auch

Antworten Gast: globetrotterneu
07.08.2012 17:03
2 0

Re: Soziales Flär garantiert - Laura Rudas eine starke Stimme für sozial Benachteiligte

aber anscheinend ist sie nicht für dich da den anders ist deine Benachteiligung nicht zu erklären.

Ich bin für ganz normale

Studiengebühren und das obwohl ich noch studieren möchte (Medizin, d.h. 6 Jahre zahlen) und nicht reich bin. Wenn ich eine qualitativ hochwertige Ausbildung will, bin ich auch bereit dafür zu zahlen. Auch wenn das bedeutet, dass ich nebenbei arbeiten gehen muss und von meinen Eltern weiterhin abhängig sein muss - das ist es mir wert.

Und für Studenten mit sehr sehr wenig Geld oder Eltern, die sie nicht unterstützen können/wollen, kann man sich ja Leistungsstipendien überlegen. Z.B. alle Schüler mit einem Schnitt bis 1,5 müssen im ersten Jahr keine Gebühren zahlen. Wenn man im Studium weiterhin erfolgreich ist, kann es dann sein, dass man sich für alle weiteren Jahre die Gebühren erspart. Selbst wenn dann 50% der Studenten ein Stipendium erhalten würden, gäbe es noch genug Studenten die zahlen würden um die Unis zu erhalten.

Bei den FHs zahlen die Studenten ja auch 363€/ Semester und den Beitrag finde ich voll okay.

Antworten Gast: medgast
08.08.2012 04:24
0 0

Re: Ich bin für ganz normale

Ich studiere selbst Medizin und kann mir gerade in der Medizin ein Leistungsstipendium mit Schnitt von 1,5 schwer vorstellen.

Ich müsste dann noch mehr als jetzt nebenbei arbeiten oder bei der Jahresprüfung einen einser schreiben.
Würde wahrscheindlich damit enden, dass ich mehrere Arbeitspausen einlegen muss und eine Pause ist bei Medizin automatisch ein Jahr.

Antworten Gast: Gasttt
07.08.2012 21:32
0 0

Du hast anscheinend noch immer nicht begriffen,

dass 500€ pro Semester an der Qualität des Studiums rein GAR NICHTS ändern! Frag' doch mal jene, die während der Zeit der Studiengebühren studiert haben - ich kenne nicht eine einzige Person, die sagt es wäre irgend etwas damals besser gewesen als davor oder danach.

Re: Du hast anscheinend noch immer nicht begriffen,

1.) Wieso "noch immer nicht"? Kann mich nicht erinnern, mit Ihnen jemals darüber gesprochen zu haben.

2.) Siezen fände ich ganz nett, schließlich würden Sie mich auch nicht duzen, wenn ich Ihnen persönlich gegenüber stehen würde.

3.) Bringt es nicht viel, wenn ich jetzt Menschen frage, die früher studiert haben. Schließlich kennen diese Menschen die jetzigen Studienbedingungen nicht (vielleicht von hören-sagen, aber um eine Uni mit und ohne Studiengebühren vergleichen zu können, sollte man auch beides erlebt haben).
Auch wenn 500€ pro Kopf nicht viel sind, ist es doch mehr Geld, dass den Unis dann zur Verfügung steht (und das Geld haben die auch wirklich nötig).

1 0

Re: Re: Du hast anscheinend noch immer nicht begriffen,

Beides erlebt - also mit und ohne Studiengebühren. Außer dass ich mehr abdrücken musste, hat sich durch die Gebühren exakt nichts verbessert.

3 0

Ich kann mir vorstellen Frau Rudas mit 83% voll zu besteuern für die vergangene Schuldenpolitik der SPÖ!

Vorsichtig ist Sie offenbar nur mit Ihrem geistigen Vermögen, das Volksvermögen und die Zukunft der nächsten 5 Generationen hat Sie jedenfalls mit dem ESM wieder einmal SPÖ - Typisch mit verspielt!
Und was sozialistische Budgetverantwortung betrifft: Staatsverschuldung von 35,4% auf 68,3% in nur 15 Jahren durchgehend sozialistischer Finanzminister dort stehen wir heute: die Entwicklung der österreichischen Staatsschulden von 1980-1995 und ihre sozialistischen Finanzminister! 1995 - EUR 119.207.000.000 - 68,3% 1990 - EUR 076.518.000.000 - 56,1% 1980 - EUR 027.002.000.000 - 35,4% Die Finanzminister: Viktor Klima - SPÖ-im Amt ab: 03. Jänner 1996 Andreas Staribacher-SPÖ- im Amt ab: 06. April 1995 Ferdinand Lacina - SPÖ - im Amt ab: 16. Juni 1986 Franz Vranitzky - SPÖ - im Amt ab: 10. September 1984 Herbert Salcher - SPÖ - im Amt ab: 20. Jänner 1981 Jetzt geht es darum wieder auf 71% zu kommen. Wir bräuchten keine neue Steuern und Sorgen wenn wir noch bei 36% BIP Staatsverschuldung wären Frau SPÖ D..F RUDAS!

Antworten Gast: gast45
07.08.2012 16:04
1 0

Re: Ich kann mir vorstellen Frau Rudas mit 83% voll zu besteuern für die vergangene Schuldenpolitik der SPÖ!

richtig erkannt .. es ist nie eine partei, der staat, ein gericht, die staatsanwaltschaft .. sondern es sind immer natürliche personen, die steuer hinterziehen, illiegale parteispenden oder inseratezahlungen annehmen, gesetze nicht vollziehen oder beugen, oder postenschacher betreiben .. oder zu blöd für ihr amt sind usw. usw.
also namen, mit geburtsdatum und wohnadresse dieser leute ..

Das Thema lautet: Wie finanziere ist das ESM Paket?


Gast: Lauras Schnapsideen sprudeln wieder
07.08.2012 15:04
5 0

Viel profitabler wäre eine Deppensteuer, insbesondere wegen der viel zu vielen überbezahlten Politiker!


Gilt das auch für Absolventen ausländischer online-Master-Titelschmieden?

Oder gilt das nur für Absolventen von nostrifizierten Studien?

Die Kinder des Geldadels studieren längst an elitären Luxus-Privatunis im schicken Ausland.

Treffen würde die neue Steuer nur den bereits finanziell ausgezehrten Mittelstand, der sowieso schon über zwei Drittel seiner Bruttobezüge unter verschiedenen Titeln als Steuern, Abgaben, Gebühren, Zwangsbeiträgen abliefern muß.

Viele werden sich dann unter diesen Prämissen ein teures Studium gar nicht mehr leisten wollen, sondern gleich schnurstracks in die Politik gehen um Witzekanzler zu werden.

Die Roten sind immer nur einfallsreich im Geldausgeben und neue Steuern erfinden.

Aber selber zocken sie kräftig ab!


ACHTUNG: "Kibietz" ist ein Troll! Don't feed him!


Antworten Gast: Trollhunter
07.08.2012 15:04
0 1

Re: ACHTUNG: "Globetrotter" ist ein Troll! Don't feed him!


Gast: Bettelstudent
07.08.2012 14:51
0 0

Wird wohl nur die Akademiker-Steuer übrig bleiben

Diese wird vermutlich an den Titel gekoppelt sein. Wer mehrere Titel hat, zahlt dann auch mehrfach, bis zu 50%. Das eingenommene Geld wird der Wirtschaft in Form von Förderungen zugeführt. Wer seinen akademischen Titel gleich direkt von den Unternehmern erhält, hat hier quasi ein Nullsummen Spiel. Somit erübrigt aich auch die Diskussion der Förderungen von arbeitslosen Akademikern, vielmehr müsste die Ausbildung nachträglich zurückgezahlt werden, wie viele in der SPÖ wünschen.

6 0

Re: Wird wohl nur die Akademiker-Steuer übrig bleiben

Die einfache Lösung: Auswandern! Leistung ist hierzulande unerwünscht.

Gast: Laureus 33465
07.08.2012 14:23
7 0

Wenn die Lohra dafür ist, ist es ganz sicher Unsinn.


Gast: Fassungsloser
07.08.2012 14:05
5 0

Wert von Ausbildung

Ich habe heuer € 10.000 (inkl. 20% USt.) und 20 Urlaubstage privat in meine Weiterbildung investiert.

Wenn man die Diskussionen rund um 363,-- Studiengebühren pro Semester mitverfolgt, dann wirkt das alles schon sehr abgehoben und realitätsfremd.


Antworten Gast: Huni
07.08.2012 16:33
0 1

Re: Wert von Ausbildung

Warum nur 10.000 euros? Ich hab 100.000 euros investiert....

Zahlens mehr....wegen die paar Euros....

Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 15:07
0 3

Re: Wert von Ausbildung

Oder ein Prozent Uni-Abgabe für arbeitende Akademiker.

Re: Re: Wert von Ausbildung

und germanistikdeppen Zahlen nix?

Warum sollen...

"Wohlhabende" keine "Gratis-Leistungen" beanspruchen dürfen.

Jene die sie sonst kassieren tragen sowieso nichts für die Staatskasse bei.

Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 14:08
1 13

Re: Warum sollen...

Weil deren Wohlstand meist nicht durch Leistung und harter Arbeit erwirtschaftet wurde.

Freunderlwirtschaft, Korruption, Spekulation, Ausbeutung, unmoralisch hohe und durch keine Leistung gerechtfertigte Gehälter und Bonis, und, und, und, ...

Wenn sie schon so fragen.

Antworten Antworten Gast: Kibietzhunter
07.08.2012 19:02
2 0

Re: Re: Warum sollen...

du neidig...?

Re: Re: Warum sollen...

Achso, so ist das ?

Mir scheint, dass hier wiedermal jemand von Leistung schreibt welcher nichts mit dieser zu tun hat.

Nach dem Pimpalstudium in Wien,wo Pflichübungen bei 100 Studenten pro Hörsaal stattfinden, haben mich meine Eltern für Geld aus der eigenen Tasche nach London auf ein Masterprogramm geschickt.
Erst dort habe ich kennengelernt was Leistung bedeutet.
Nur aufgrund dieser selbstfinanzierten Ausbildung habe ich meinen jetzigen Job bekommen und zahle mittlerweile in Österreich Höchssteuersatz.

Jetzt soll ich auch noch,wenn es nach den leistungsfeindlichen Sozen geht, Akademikersteuer zahlen?

Obwohl ich damals auch Studiengebühren für ein total überlaufenes Jusstudium gezahlt habe wo im Endeffekt wenig gelehrt wurde sondern Massenabfertigung durchgeführt wurde.

Wenn Leute wie Sie über ungerechtfertigte,überproportionale Bezahlung sprechen, nehmen Sie immer die Extrembeispiele heran und scheren alle welche unter diesen Extrembeispielen im selben Bereich arbeiten über den selben Kamm.

Typische Sozenmanier, nach dem Muster, manche Banker sind geldgierige,moralisch und ethisch fragwürdige Erscheinungen, alle Banker sind so.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 15:38
0 12

Re: Re: Re: Warum sollen...

Wievel verdienen sie denn? Sicher genug wenn sie unter den Höchsteuersatz fallen. Da tuts Ihnen sicher nicht weh wenn sie noch ein Prozent Abgabe zahlen und damit die Bildung nachkommender Generationen sichern. Verhungern werden sie ja sicher nicht müssen.

Mit Geldgier hat eher das zu tun es immer nur haben und nichts davon für andere herzugeben.

Re: Re: Re: Re: Warum sollen...

Und Sie glauben, dass mit diesen 1% von den Akademikern die Bildung der nächsten Generationen gesichert werden können?

Dann sind Sie ja wirklich ein schreibendes Beispiel, dass es mit Bildung in diesem Land bergab geht.

Diese 1% Zusatzabgabe ist nicht mehr als eine parteipolitische Augenauswischerei und nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, bei den derzeitigen Zuständen an den österreichischen Gratismassenunis.

Diese 1% Abgabe dient zu nichts mehr als dazu, dass das geifernde Wahlklientel über die Klassenkampfschiene bei der Stange und bei Laune gehalten wird.

Nichts davon herzugeben ?

Sie Träumer, ich gebe mittlerweile den Höchssteuersatz her, welchen ich aber nur aus diesem Grund habe, weil ich eine selbstfinanzierte Zusatzausbildung im Ausland absolviert habe.
Der Staat mit seiner miesen Bildungspolitik verdient an Leuten wie mir obwohl er keine Ausbildung zu Verfügung gestellt hat, welche für meinen Job reichen würde.

Bevor ich noch 1% hergebe nur damit irgendwelche primitiven Parteipolitker Klassenkampfkleingeld wechseln können, nehme ich von meinen Nettogehalt monatlich 1% runter und werfe es in den Abfluss.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 19:38
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Warum sollen...

Tun sie das, bevor sie in unser Land und Leute investieren, schmeissen sies lieber weg. Gute Idee, ein Kanalarbeiter wirds sicher brauchen können!

Antworten Antworten Gast: NPT
07.08.2012 14:25
6 1

Re: Re: Warum sollen...

Ihre Unterstellungen sind eine pure Frechheit! Ganz öffensichtlich mangelt es Ihnen an Leistungswillen und dem Willen zu harter Arbeit um etwas zu erreichen, sonst würden Sie nicht so vor Hass und Neid triefen!

Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 15:45
0 9

Re: Re: Re: Warum sollen...

Es mangelt mir an Verständnis daran das man offenbar nicht bereit ist einen winzig kleinen Teils seines Verdienstes für die unis und die Bildung herzugeben obwohl man selbst davon profitiert hat.

Das dürfte wohl so eine Raffer-Mentalität sein wo man alles haben will aber nichts mehr hergeben will.

Und diejenigen die denken sie seien die "Leistungsträger" sollter sich mal fragen was sie für die Gesellschaft leisten ausser Steuern zu zahlen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hammvieh
07.08.2012 16:23
2 0

Re: Re: Re: Re: Warum sollen...

Weil der "winzige Teil" auf die zwei Drittel draufkommt, den der Moloch sich sowieso schon abknoepft. Wieweit man vom Besuch einer oesterreichischen Uni profitiert, wenn doch Profit herzulande (wie Sie selbst meinen) hauptsaechlich durch "Freunderlwirtschaft, Korruption, Spekulation, Ausbeutung" zustandekommt, muessen Sie auch noch extra eklaeren; da sollten Sie eher CV- und BSA-Mitgliedschaft sowie Freimaurerei solidarbesteuern.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Kibietz
07.08.2012 19:40
0 3

Re: Re: Re: Re: Re: Warum sollen...

Na kennen sie irgendwen der mit ehrlichen Methoden zum Millionär wurde? Vorausgesetzt natürlich sie bewegen sich in diesen Kreisen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum sollen...


mein Boss, 22 Jahre im Ausland gearbeitet.


Gast: AusgewanderterMediziner
07.08.2012 14:00
15 0

Auswandern

Ich selber bin nach meinem Medizinstudium abgewandert! Und ich bereue keinen Tag!

In Ö wird man als junger Mensch nur ausgebeutet und als Kapitalist beschimpft, wenn man mehr erreichen will als der Durchschnitt.

Zwischen den USA und Ö. existiert folgender kleiner Mentalitätsunterschied:

Bei einem erfolgreichen Topverdiener in den USA sagt sich der Normalbürger: Großartig, sowas will ich auch erreichen!

In Ö heißt es nur: Dieser schlimme Kapitalist, warum wird der nicht mehr besteuert!

In diesem Sinne kann ich nur allen meinen Akademiker Kollegen und Innen raten, es so zu machen wie ich, nämlich Ö. und damit diesem sozialistisch kommunistischen System den Rücken zu kehren. Nur so kann man Änderungen erreichen! Denn irgendwann, wenn alle tüchtigen jungen Leute abgewandert sind, wird sich vielleicht doch noch (hoffentlich) ein Umdenken ergeben!

Beste Grüße in die ehemalige Heimat!

0 0

Re: Auswandern


Österreich gut beschrieben.

Es gilt für ganz Europa, leider.

Schlagzeilen Bildung