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Med-Uni: FPÖ will Extra-Plätze für abgelehnte Männer

08.08.2012 | 12:48 |   (DiePresse.com)

Weiter Aufregung um die genderspezifische Testauswertung. Die Med-Uni Wien solle Studienplätze für "diskriminierte Bewerber" schaffen, so die FPÖ.

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Die Aufregung um die genderspezifische Auswertung des Eignungstests an der Wiener Med-Uni reißt nicht ab. Nun melden sich die Freiheitlichen gegen die "Männerdiskriminierung" zu Wort. Sie fordern in einer Aussendung zusätzliche Studienplätze für die "diskriminierten Bewerber", also für jene männlichen Kandidaten, die bei einer traditionellen Auswertung des Tests einen Platz erhalten hätten. "Die Verantwortlichen sollen (...) auch jenen männlichen Bewerbern, die trotz ausreichender Leistungen nun vor der verschlossenen Uni-Tür stehen, das Medizinstudium ermöglichen", so FPÖ-Ärztesprecher Andreas Karlsböck.

Zur Vorgeschichte: Zum ersten Mal wurden die Ergebnisse des Eignungstests für das Medizinstudium in Wien dieses Jahr genderspezifisch ausgewertet – zugunsten der weiblichen Prüflinge, die bislang stets deutlich schlechter abschnitten. Insgesamt knapp 4400 Kandidaten traten zum Test an, rund 56 Prozent der 740 Plätze gehen heuer an Frauen, erstmals ist das Verhältnis von angetretenen und aufgenommenen Bewerberinnen damit annähernd ausgeglichen.

Viele Männer fühlen sich nun benachteiligt, der Med-Uni drohen Klagen von abgelehnten Bewerbern. Die einzige Möglichkeit, um aus dieser Affäre herauszukommen, sei es nun, mehr Studienplätze zu vergeben, heißt es vonseiten der FPÖ. Angesichts des drohenden Ärztemangels sei dies ohnehin ein Gebot der Stunde. Karlsböck sieht neben dem individuellen Schaden für die diskriminierten Bewerber auch "einen erheblichen Imageverlust für die Wiener Medizin-Uni".

"Diskriminierungswütige Gender-Damen"

Er fordert den Uni-Senat und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) auf, "endlich klare Worte zu finden". Überdeutliche Worte gibt es indes von Karlsböck selbst: "Hier treiben einige diskriminierungswütige Gender-Damen ungehindert ihr übles Spiel auf dem Rücken potentieller Studenten und der Universität, und alle Verantwortlichen schauen zu." Es sei unerhört, dass man nun die benachteiligten und um ihre Bildungschance gebrachten Bewerber alleine im Regen stehen lasse. Von der ÖH fordert die FPÖ finanzielle Unterstützung für eventuelle Klagen gegen die Med-Uni.

(beba)

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29 Kommentare
 
12
Gast: ROTFRONT
10.08.2012 15:56
0 5

Aha, brauchen die Blauen Extra-Freilose für rechte Dummies!

Klar, hat auch der Dr. Mengele wo studieren müssen.

Gast: najaaa
10.08.2012 13:35
0 4

Auch nicht das Ziel

Dann gibt es eine Bevorzugung der Männer. Auch nicht das Ziel. Es sollte keine(r) bevorzugt werden.

Gast: achtung stasi
10.08.2012 06:48
3 0

Warum wundert der Gedanke nicht,


dass die Sozis insgeheim einen Gesinnungstest installieren (wollen), damit nicht die Leistungsbesten den Systemtauglichen vorgezogen werden.

Gast: Fr
10.08.2012 02:04
2 0

Unzulässge Manipulation!

Von einer akademischen Institution wie der Uni erwarte ich mir mehr Logik und Seriosität!

Wo bleibt das wissenschaftliche Denken?
(oder geht es um Ehrendoktorate?)

Also die einfache Frage:

Braucht man in der Medizin eine Neigung zu den Naturwissenschaften und zum logischen Denken - oder braucht man es nicht?

Aus meiner Sicht ein klares "JA" !
Und damit unabhängig vom "Kleinen Unterschied"

(oder geht es um Ausbildung zu Geisterheiler?)
(oder: wenn man's nicht braucht - warum testet man es dann?)

Wenn der Test das allenfalls nicht genug scharf herausarbeitet dann muss man den Test ändern! Und nicht am Ergebnis drehen....
Oder man lässt den Test bleiben....

Richtig ist sicher dass wir Naturwissenschaften und Mathe vom Kindergarten an vernachlässigen. Und insbesondere Mädchen darin nicht genug fordern und fördern (ob das teilweise auch an den vielen KindergärtnerINNEN und LehrerINNEN liegt?)
Hier ist endlich anzusetzen!

Nochmals die einfache Frage:

Braucht man in der Medizin eine Neigung zu den Naturwissenschaften und zum logischen Denken - oder braucht man es nicht?

Dieser Gesichtspunkt hat Leitfaden zu sein!

Die Presse betreibt Linke Vertuschungspolitik!

Männerdiskriminierung muss in diesem Land wirklich nicht unter Anführungszeichen gestellt werden! Solange es keinen "Boy-Day", keine Pflicht für Frauen für das Militär gibt, herrscht in diesem Land eine feindliche Stimmung gegenüber den Männern!

aber echt! genau, nämlich. frechheit auch, dass nur frauen kinder kriegen können!

es ist das erste mal in der geschichte der aufnahmetests, dass mehr frauen als männer aufgenommen wurden, my dear.

was soll eigentlich ein "Boy-Day" (sic!) sein? meinen sie sowas: http://www.boysday.at/boysday/Aktivitaeten/Salzburg/?

männer müssen übrigens auch nicht zum "militär". da gibts noch zivi/friedensdienst. schadet nicht. immerhin werden über 90 % der pflegedienste gratis von frauen erledigt. jahrelang.

"linke vertuschungspolitik" in der presse... ich hau mich weg...

Re: aber echt! genau, nämlich. frechheit auch, dass nur frauen kinder kriegen können!

-->männer müssen übrigens auch nicht zum "militär". da gibts noch zivi/friedensdienst. schadet nicht. immerhin werden über 90 % der pflegedienste gratis von frauen erledigt. jahrelang."<--

Zwang bleibt zwang - ob Militär oder Zivildienst!

Evt. verstehen sie es so besser:
Frauen = kein Zwang
Männer = Zwang

Schadet nicht? Na dann, ab auf die Straße und Müll einsammeln. Wenn´s damit fertig sind, können´s gleich einen Besen in die Hand nehmen und den Gehsteig kehren. Schadet ja nicht!

Antworten Antworten Antworten Gast: nain
10.08.2012 13:44
0 1

Re: Re: aber echt! genau, nämlich. frechheit auch, dass nur frauen kinder kriegen können!

MA48 ist kein 'Kunde' der Zivildienstverwaltung.

Antworten Antworten Gast: asterix der gallier
09.08.2012 21:17
2 0

Re: aber echt! genau, nämlich. frechheit auch, dass nur frauen kinder kriegen können!

Wenn schon "Diskriminierung" bekämpft wird, dann sollte die Testauswertung auch für Katholiken und Protestanten, für Homosexuelle und Heterosexuelle getrennt erfolgen.
Angeblich wurden Katholiken durch die Fragestellungen dieses Tests ebenfalls benachteiligt.

nichts verstanden

und wieder gleitet die Diskussion auf ein frauenfeindliches - teilweise primitives - Level ab - aber nochmals - das was die MedUni machte ist geradezu ein Verbrechen an den Frauen und für ihre Akzeptanz als Frauen im Berufsleben. Und jeder Mann und jede Frau, die diese Klagen nicht unterstützen, hat die letzten 40 Jahren der Emanzipationsbewegung nicht verstanden - gut von Herrn Rektor Schütz hab ich auch nichts anderes erwartet - für 400.000€ pro Jahr wäre Nachdenken schon auch eine erforderliche Grundleistung - aber man prüft schon, wo man die ca. 100 weiteren Studierenden unterbringt - und das ist gut so

Es ist wirklich eine Frechheit,

der Artikel soll suggerieren, dass diejenigen, die sich gegen diese unfassbare Diskriminierung zur Wehr setzen, arme Hascherl sind.


Gast: DerZuschauer
09.08.2012 11:18
4 0

Bevorzugung auch bei Prüfungen

Um die Abschlußquote von Frauen zu "heben", werden wohl auch in Zukunft bei den Einzel-Multiple-Choice Prüfungen Frauen bevorzugt? Naja: früher war's noch subtiler: da hat bei Jus oder Medizin ein kurzer Rock gereicht - und die sind dann Anwältin oder Ärztin geworden ...

Gast: Fraydl Z
09.08.2012 08:39
7 1

FPÖ hat wieder einmal recht

Fertige Mediziner müssen das gleiche leisten.
Warum soll daher die Aufnahmeprüfung unterschiedlich sein?
Nur um die Forderung nach Quote von überzogenen Genderistinnen zu erfüllen?

WIESO SCHREIBEN SIE "DISKRIMINIERTE BEWERBER" UNTER ANFÜHRUNGSZEICHEN?!


Antworten Gast: @nerdfilms
09.08.2012 07:02
9 1

Re: WIESO SCHREIBEN SIE "DISKRIMINIERTE BEWERBER" UNTER ANFÜHRUNGSZEICHEN?!

Ist mir auch aufgefallen.

im DerStandard z.B. wurde geschrieben, dass sich "Männer diskriminiert fühlen".

Witzig, da kann man dann auch sagen, politisch Gefangene "fühlen sich eingesperrt", misshandelte "fühlen sich misshandelt".
Damit wird die Untat virtualisiert, die Täter entlastet...

Unglaublich, welche Blüten die orwellsche Unterwürfigkeit und Vorauseilende-Gehorsamkeit div. Redakteure vor dem Feminismus hervorbringen...

Und dann widerstandskämpfen div. Schreibleringe virtuell gegen seit jahrzehnten vergangene Schreckensregime.

Würd mich interessieren wie angepasst die sich verhalten hätten bei den totalitären Diktaturen des vergangenen Jahrhunderts (wo es nicht nur um überbezahlte stellen in Medien ging wie heute sondern um KopfundKragen), wenn sie sich nichtmal echte Diskriminierungen von Männern ohne G-füsse auszuschreiben trauen (aus Angst vor dem unsichtbaren Chef?).

Frage:

Warum steht Männerdiskriminierung unter Anführungszeichen?

Weibliche "Logik", Frau Bayrhammer?

Antworten Gast: Gasti
09.08.2012 07:31
12 1

Re: Frage:

Weil Maennern jedes Recht abgesprochen wird sich diskriminiert zu fuehlen, selbst wenn sie massiv diskriminiert werden.

Maenner sind immer "Taeter" und Frauen immer "Opfer".

Maenner sollten endlich aufwachen und erkennen, dass Frauen den Maennern schon lange den Krieg erklaert haben. Und weil ihnen Intelligenz, Staerke und Mut fehlen, kaempfen sie diesen Kampf mit den Mitteln der Frau: Bosheit, Verschlagenheit und Intrige, wohlwissend, dass Maenner sich nicht wehren wuerden, da sie von Kindheit an erzogen wurden sich gegen Frauen immer zuvorkommend zu verhalten.

Aber keine Sorge, der Zwergenaufstand ist bald vorbei. Spaetestens wenn der Euro den Bach runter ist und der Staat die Sozialleistungen einstellen muss.

RE

Im Sinne der Gleichberechtigung sollten Frauen ab sofort auch zum Bundesheer/Zivildienst einrücken,
Dienst an der Gemeinschaft ist doch etwas Schönes.
Und warum gehen Frauen eigentlich früher in Pension, trotz längerer Lebenserwartung ?
Wegen der Kinder, für die zumeist der Mann zahlen darf ?


Gast: gastgastgast
08.08.2012 20:52
2 2

gute idee

alternativ - und meiner meinung nach sinnvoller - wäre es doch denjenigen die durch die frauenquote um ihren studienplatz gebracht wurden, für nächstes jahr einen studienplatz zuzusichern. wenn ich wüsste, dass ich wenigstens in einem jahr sicher einen platz hätte, wäre die ganze sache weniger schlimm.

Gast: Gasti
08.08.2012 19:23
9 0

Wieder zeigt sich, dass die FPOe, die

einzige Partei ist, die die Verfassung achtet.

Alle anderen Parteien treten sie mit Fuessen.

Gast: DerZuschauer
08.08.2012 19:21
8 0

Einspruch sollte reichen

An alle abgewiesenen Bewerber: gegen den Bescheid Einspruch erheben sollte eigentlich reichen, da lt. Medieninfo der Senat der MedUNI Wien ja gegen diese ungerechte Auswertung war; der Senat entscheidet aber meines Wissens über die Berufungenen gegen solche Doddelaktionen.

Gast: Bernardo
08.08.2012 16:30
9 0

Endlich einmal ein wahres Wort

Man(n) kann politisch eingestellt sein, wie man möchte. Aber dieses Outing der FPÖ ist die erste, sinnvolle Möglichkeit dem Malheur entgegenzuwirken. Bin selbst einer der betroffenen Männer und hoffe, dass Frau Lobos endlich klar wird, dass die Vorgehensweise falsch war!

Antworten Gast: Gasti
08.08.2012 19:21
7 0

Re: Endlich einmal ein wahres Wort

Sie sollten umgehend klagen!

Die Vergehensweise der Med-Uni ist klar verfassungswidrig. Es gibt auch keinen objektiven Nachteil, den Frauen haben, wenn sie den exakt gleichen Test unter exakt gleichen Bedingungen wie Maenner machen muessen.

Vergessen Sie auch nicht die Schadenersatzklage in Hoehe von 30 Jahrzehnten Verdienstentgang gegen die Unileitung.

Gast: dieFwillshaben
08.08.2012 16:13
0 12

Die F will es haben

so sollen sie auch Zahlen. Denn das sie nicht Rechnen kann zeigt sich am beispiel Kärnten recht gut.

Antworten Gast: schreker
08.08.2012 17:02
6 0

Re: Die F will es haben

So gut rechnen wie Sie rechtschreiben kann die F allemal.

Gast: fanz
08.08.2012 16:09
6 0

-

Man müsste einfach mehr Männer dazu bringen sich unmotiviert zu bewerben.
Wenn dann die Bewerberquote 80 zu 20 für die Männer ist, müssen dann auch 80% Männer genommen werden.

Man sieht ja was für ein Blödsinn diese Auswertung ist.

 
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