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Slowakei: Dissertation von Ex-Bildungskommissar wird geprüft

09.08.2012 | 15:58 |   (DiePresse.com)

Der slowakische Politiker Jan Figel soll eine von mehreren Autoren gemeinsam verfasste Arbeit als Dissertation vorgelegt haben.

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Der Chef der slowakischen Christdemokraten (KDH), Jan Figel, soll seinen Doktortitel zu Unrecht haben. "Aufgrund von Medienveröffentlichungen haben wir den Eindruck, dass es da einen großen Fehltritt gab", sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das Ministerium in Bratislava habe eine Überprüfung eingeleitet.

Die Tageszeitung "Sme" hatte zuvor berichtet, Figel habe eine von mehreren Autoren gemeinsam verfasste Arbeit als seine Dissertation vorgelegt. Die von einem Freund geleitete Privathochschule habe ihm aus Gefälligkeit den Doktortitel verliehen. Figel war früher EU-Bildungskommissar (2004-09). In der Slowakei war er danach auch Verkehrsminister (2010-12).

(APA)

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3 Kommentare

Typische EU - Lug und Betrug.


Antworten Gast: uibel
10.08.2012 10:19
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Re: Typische EU - Lug und Betrug.

Typisch hirnlos.
Wenn sich ein Politiker auf nationaler Ebene einen Dr. kauft, ist die EU schuld.

In Ihrem Weltbild ist vermutlich die EU auch daran schuld, dass die Tage gerade kürzer werden...

Antworten Antworten Gast: schreker
10.08.2012 11:12
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Re: Re: Typische EU - Lug und Betrug.

Schuld ist die EU vielleicht nicht, aber daß solche Leute hohe EU-Ämter bekleiden, ist zumindest ein Zeichen, das manche eventuell als Signal deuten würden. Der Hahn gehört ja auch ungefähr in die Liga der unfähigen Schlitzohren.

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