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Hochschulranking: Österreichs Unis fallen weiter zurück

15.08.2012 | 18:21 |   (Die Presse)

Harvard führt auch heuer das internationale Shanghai-Ranking an. Minister Töchterle will mehr private Mittel und Zugangsregeln.

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Wien/Apa/Red. Die Spitzenplätze sind beim jährlichen Shanghai-Hochschulranking auch heuer fest in den Händen von US-Unis: Platz eins geht an Harvard, gefolgt von Stanford und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Österreich fällt dagegen weiter zurück: Sieben heimische Universitäten haben es unter die 500 besten Hochschulen der Welt geschafft – allerdings muss man sie in den hinteren Reihen suchen.

Beste österreichische Uni ist die Universität Wien, die wie in den Vorjahren auf Platz 151–200 liegt (ab 101 wird in 50er, ab 201 in 100er-Gruppen gereiht). Med-Uni Wien und Uni Innsbruck folgen wie in den Vorjahren in der Gruppe zwischen 201. und 300. Platz. Eine Gruppe abgestürzt sind die Uni Graz und die Med-Uni Innsbruck, sie finden sich nun gemeinsam mit der TU Wien und der Med-Uni Graz auf den Rängen 401–500.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) fordert angesichts dessen erneut mehr private Mittel – darunter fallen auch Studiengebühren – und Zugangsbeschränkungen. Das Shanghai-Ranking basiert unter anderem auf der Zahl der Publikationen und Nobelpreisträger pro Uni.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.08.2012)

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3 Kommentare
Gast: Sinus-2
16.08.2012 08:48
1 0

UG 2002

Das UG 2002 hat nicht gehalten, was es versprochen hat. Es muss ein neues Leistungsdenken her.

Solche Habilitationen und Berufungen, auf die in den Medien immer wieder hingewiesen wird, darf es an einer europäischen Universität nicht geben:

http://derstandard.at/1304551134092/Innsbruck-Eine-Habilitation-wie-ein-aufgewaermtes-Gulasch

http://diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/755333/Aufregung-um-Stelle-an-Uni-Innsbruck?from=suche.intern.portal

private mittel

zu fordern ist nicht besonders originell von töchterle, in den ländern in denen das funktioniert zahlen die leute nicht wie wir 60% steuern.

Gast: Gasti
15.08.2012 21:41
0 1

Frauenfoerderung hat eben ihren Preis

Die Med-Uni Wien macht es vor.

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