23.05.2013 18:27 Merkliste 0

Frauenbonus bei Test: Wiener Medizin-Uni unter Druck

15.08.2012 | 18:21 |  BERNADETTE BAYRHAMMER (Die Presse)

Betroffenen bekommen Schützenhilfe von einer Anwaltskanzlei. EU-Recht erfordert demnach rasche Klärung oder eine vorläufige Zulassung.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Die Aufregung um die genderspezifische Auswertung des Eignungstests an der Wiener Medizin-Uni reißt nicht ab. Die bereits angedrohten Klagen zahlreicher gescheiterter männlicher Bewerber nehmen konkrete Formen an. Und: Die Expertise eines oberösterreichischen Anwalts, die der „Presse“ exklusiv vorliegt, dürfte die Med-Uni nun noch weiter unter Druck setzen.

Doch von vorn: Zum ersten Mal wurden die Ergebnisse des Eignungstests für das Medizinstudium in Wien heuer genderspezifisch ausgewertet (siehe Factbox) – zugunsten der weiblichen Prüflinge, die in den vergangenen Jahren stets schlechter abschnitten hatten. Das Ergebnis: 56 Prozent der 740 Plätze gehen heuer an Frauen. Erstmals ist das Verhältnis von angetretenen und aufgenommenen Bewerberinnen damit annähernd ausgeglichen. Für die Med-Uni ist das ein (zulässiger) Ausgleich von Nachteilen, zahlreiche Männer fühlen sich aber benachteiligt: Sie sind überzeugt, dass sie ohne diese Auswertung einen Studienplatz bekommen hätten. Mehr als hundert abgelehnte Kandidaten haben sich bereits an die Studienvertretung gewandt („Die Presse“ berichtete).

 

EU-Recht erfordert rasche Klärung

Die Betroffenen bekommen nun Schützenhilfe von der oberösterreichischen Anwaltskanzlei Poduschka. Michael Poduschka ist überzeugt, dass die Vorgangsweise der Med-Uni – „die die Testergebnisse zugunsten weiblicher Studienanwärter verzerrt“ – eine unzulässige Diskriminierung darstellt. Er fordert eine Klärung noch vor Studienbeginn – und stützt sich dabei auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH 19.6.1990, The Queen vs. Secretary of State for Transport). Dieses besagt: Auch wenn der nationale Gesetzgeber – wie Österreich – keinen einstweiligen Rechtsschutz vorsieht, billigt der EuGH einen solchen in dringlichen Fällen zu. Auf den Fall umgelegt heißt das laut Poduschka vereinfacht gesagt: Es muss noch vor Studienbeginn klar sein, ob ein (abgelehnter) Bewerber ein Recht auf einen Studienplatz hat oder es muss zumindest eine einstweilige Zulassung erfolgen.

Das bringt eine völlig neue Perspektive in den Streit: Denn ein Haken an einem juristischen Vorgehen ist die möglicherweise (jahre-)lange Dauer eines Rechtsstreits, zumal die Med-Uni ankündigte, die Frage durch alle Instanzen auszujudizieren. Berufen sich Abgelehnte nun auf das EuGH-Urteil – laut Poduschka „geltendes Recht“ – würde das die Uni und sämtliche weitere Instanzen dazu zwingen, das Verfahren zu beschleunigen. „In Wirklichkeit muss das binnen 14 Tagen entschieden sein“, so Poduschka. „Ein Student sollte einen Monat vor Studienbeginn wissen, ob er studieren darf oder nicht.“

Der Anwalt – der seine bisherige Expertise übrigens unentgeltlich zur Verfügung stellt – lehnt sich dabei auch an die sogenannte Studienplatzklage an, die in Deutschland gang und gäbe ist. Dort können sich abgelehnte Bewerber jedenfalls noch vor Semesterbeginn eine Entscheidung erkämpfen. Das Brisante: In Deutschland stützen sich diese Klagen laut Poduschka vor allem darauf, dass die Unis ihre Kapazitäten falsch berechnet hätten.

Mit anderen Worten: Es wird argumentiert, die Hochschulen würden im Zweifel eher zu geringe als zu hohe Kapazitäten angeben. In Österreich ist niemand auf die Idee gekommen, dies zu prüfen. Auch dies könne erstmals geschehen – und eventuell Konsequenzen für andere zugangsbeschränkte Fächer wie etwa Psychologie mit sich bringen.

Was den konkreten Fall des Medizinstudiums betrifft, rät Poduschka abgelehnten Bewerbern außerdem zu einer konzertierten Aktion, in der Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt wird. Bis ein solches Verfahren Früchte trägt, dauert es allerdings eine Zeit. Auch eine (mögliche) zivilrechtliche Klage würde sich lange hinziehen.

Auf einen Blick

Der EMS-Test an der Med-Uni Wien wurde heuer genderspezifisch ausgewertet. Für Männer und Frauen wurden jeweils getrennt Mittelwert und Standardabweichung errechnet – anders als in den Jahren davor bzw. in Innsbruck, wo beim gleichen Test die Werte für beide Geschlechter gemeinsam ermittelt werden. Das Ergebnis: Frauen schnitten in Wien heuer deutlich besser ab als bisher. Diese Maßnahme ist allerdings einmalig. Die Medizin-Unis Wien, Innsbruck und Graz arbeiten an einem neuen Eignungstest, der allen Gruppen gegenüber „fair“ ist.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

40 Kommentare
 
12
Gast: Declerq
21.08.2012 20:44
4 0

Verniedlichung einer eklatanten Deskriminierung

ich finde die Situationbeschreibung der Journalitin in diesem Artikel höchst dubios und manipulativ, wenn sie bei diesem Vorgehen lediglich um ein ausgleichen der Ergebnissse erkennt und darum dass Frauen besser abschneiden.
Fakt ist: die Unis haben die nötigen Mittelwerte zum Bestehen für Frauen herabgesetzt und für Männer höher gehalten, damit mehr Frauen den Test bestehen. Plakativ gesagt von hundert Punkten müsste eine Frau 40 haben um angenommen zu werden. Ein Mann würde mit den gleichen Punktezahl abgelehnt, denn er benötigt dank seines Geschlechts 50: Ein klarer Diskriminierungsfall.
... oder ist es etwa die Zugeständnis, dass Frauen blöder sind und dass die armen weniger benötigen zum Bestehen.

Rund 25% der Männer werden so diskriminiert und gröblchst benachteiligt!

Denn die Männer schneiden beim Test zu ca. 12% besser ab als die Frauen.

Nun wird jeder 10-12 Mann, der eigentlich den Test bestanden hätte, zu Gunsten einer Frau eliminiert.

Dann gibt es aber noch weiter Männer, die eine zumindest gleichhohe Punktezahl aufweisen können, wie diese bevorzugten Frauen, was natürlich wieder einer Diskriminierung ausschließlich auf Grund des Geschlechts gleichkommt!!!

Die Med.Uni Wien müßte also diese ganze "gendergerechte" Auswertung zurücknehmen, oder aber allen diesen benachteiligten Männern zusätzlich einen Studienplatz ermöglichen oder aber für den zweifellos entstandenen Schaden bezahlen !!!!

Daß der Wissenschaftsminister da zuschaut und keinen Finger rührt, ist der eigentliche Skandal!

Ich hätte mir vom Herrn Töchterle da wirklich mehr erwartet, aber offensichtlich ist er ängstlich bestrebt, das Niveau von Fay&Spi ja nicht zu überragen !!

Die wirklich Leidtragenden an dieser grenzenlosen Dummheit der Genderistin Lopez sind die kompetenten Ärztinnen, die es ja tatsächlich auch gibt!!! Die müssen erst mühsam durch besonders herausragende Leistung den Makel Quotenfrau abstreifen.

Ein anderer Aspekt dieses "Auswahlverfahrens" muß auch noch angesprochen werden und zwar daß das Leistungsniveau Arzt/Ärztin noch wesentlich weiter auseinanderdriften wird, je länger an diesem Schwachsinn festgehalten wird !!!

Re: Daß der Wissenschaftsminister da zuschaut und keinen Finger rührt, ist der eigentliche Skandal!

Töchterle sieht immer nur zu und sagt nichts - denn er hat nichts zu sagen und er weiss nichts zu sagen

Gast: Gasti
16.08.2012 19:35
11 0

"intellectually challenged"

Das ist der Stempel, den jede Frau von Fr. Lopez aufs Hirn gedrueckt bekommen hat.

Tolle Sache. Irgendwie hab ich es ja schon immer gewusst.

Re: "intellectually challenged"

Schauen`s, was wollen`s von dieser Dame, ist halt ein Prototyp einer Quotenfrau!

Gast: uengthg
16.08.2012 14:03
9 0

schade, dass ein artikel aus der aktuellen ausgabe der öh zeitung progress noch nicht online gestellt wurde

wenn ich mich richtig erinner, stand da doch tatsächlich, dass männer im vergleich zu frauen ja den VORTEIL (kein tippfehler: VORteil!) haben, dass sie zivildienst oder heer machen und sich in dem jahr dann gezielt für diesen ems-aufnahmetest vorbereiten können. das wäre ein grund, weshalb frauen beNACHteiligt sind.

auf so einen abstrusen gedanken muss man ja erst mal kommen.

Gast: suizaa
16.08.2012 13:55
11 0

Frauen praktizieren eine besondere Logik

Die Logik der Feministinnen wird aber noch viel skurriler, nachdem viele erfolgreiche Frauen keinen Mann mehr finden. Doch diese Frauen geben selbst zu, dass sie einen Mann mit mindestens gleicher Qualifikation und Geldmenge suchen, der ihre gehobenen Ansprüche erfüllen kann.

Die männliche Oberschicht ist aber nicht so gross, dass die erfolgreichen Frauen sich den Mann ihres Lebens einfach so schnappen können. Erfolgreiche Männer haben Stolz, Selbstbewusstsein und sie wissen, dass erfolgreiche Frauen besonders teuer und kompliziert sind.
Niemand wird sich freiwillig privat ein großes Problem ans Bein binden, wenn er in der Firma schon ein Problemlöser sein muss. So dämlich kann kein Mann sein. Für solche Frauen kommt ein einfacher Mann natürlich nicht in Frage, denn der kann die luxuriösen Dinge des Lebens nicht finanzieren. Diese Männer fallen gnadenlos durch das Raster.
Also hat Liebe mit Geld doch etwas zu tun und genau das ist feministisch. Frauen werden im Gegensatz zu Männern niemals einen Ehepartner aus der Unterschicht nehmen. Das ist nicht nur unter ihrer Würde, sondern auch menschenverachtend.

Das angeblich neue Selbstbewusstsein der Frauen ist mehrheitlich arrogant und meistens eine reine Luftnummer. Sie glauben, alles zu dürfen und das praktizieren sie auch. Frauen befahren Fußgängerüberwege ohne vom Fahrrad abzusteigen, obwohl sie es nach der Straßenverkehrsordnung müssen. Frauen drängeln an der Supermarktkasse gerne nach vorne, usw.

Antworten Gast: DerZuschauer
16.08.2012 15:52
4 0

Re: Frauen praktizieren eine besondere Logik

Aber geh! In Zukunft kommt doch die Quote! Nur mehr verheiratete Männer (das sind nämlich die Deppen) dürfen arbeiten gehen, dürfen sich versichern und bekommen Sozialleistungen. Die anderen: sind Frauenfeinde und sollen sich vertschüssen.

Gast: suizaa
16.08.2012 13:53
9 0

Frauen praktizieren eine besondere Logik

Logisches Denken und faires Handeln sind die Domäne der Männer und seit Jahrhunderten übernehmen Männer stets Verantwortung. Ganz früher haben sie die Bären erlegt, damit die Familie ein dickes Steak zu essen bekam, aber auch heute sind sie als Familienversorger heiß begehrt.

Männer wissen, dass sie ihr gesamtes Leben lang arbeiten müssen, während die Frauen problemlos längere Auszeiten nehmen dürfen. Kaum eine Frau kann sich vorstellen, bis zur Rente aktiv am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Der feministische Mann wird insgeheim als Waschlappen und Weichling angesehen. Das ist die Meinung der Frauen, die sich nach einem richtigen Mann und Familienoberhaupt sehnen.

Die Beziehungen zwischen Mann und Frau sind durch die feministische Beeinflussung schwieriger geworden. Waren Ehen zwischen Chef und Sekretärin gesellschaftlich akzeptiert, so sieht das heute völlig anders aus. Entweder gilt die Frau als Nutte, die an Geld kommen will oder der Mann ist ein perverses Schwein, der seine sozial abhängige Sekretärin nagelt.

Kaum jemand wird sich heutzutage so eine Beziehung antun. Dem Feminismus sei Dank! Auch war es vor wenigen Jahren völlig selbstverständlich, dass Männer Frauen aus der Unterschicht geheiratet haben. Doch hier sehen die Feministinnen die Gefahr, dass Männer eine angeblich schwache Frau aus der Unterschicht verführen, um sie dann als Sklavin zu missbrauchen. Der starke Mann sucht sich angeblich immer eine schwache Frau.

Antworten Gast: connect
17.08.2012 11:31
2 8

Re: Frauen praktizieren eine besondere Logik

In Ihrem Posting sind sehr viele pauschale Verurteilungen vorhanden, die so einfach nicht richtig sind.

All diese Dinge, die laut Ihnen angeblich nur Frauen tun (drängeln, Fußgängerübergänge etc) - tun Männer genauso. Das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun sondern mit Erziehung und sozialem Verantwortungsgefühl, das nun mal bei beiden Geschlechtern je nach Person mehr oder weniger vorhanden ist.

"Solche" Frauen würden sich nie "einfachere" Männer nehmen? Pauschalisierung. Kennen Sie so viele dieser Frauen?

Die Aussage, dass Männer wissen, dass sie ihr ganzes Leben arbeiten müssten, und Frauen nicht, denn die würden problemlos längere Auszeiten bekommen, ist total unqualifiziert. Auszeit = Karenz, die der Kindererziehung dient und mittlerweile auch von Männern genommen werden kann. Weiters hat oder will nicht jede Frau Kinder, und nicht jede will in Karenz gehen.
Dass eine Frau nach der Geburt eine mehrwöchige Auszeit zwecks Gesundheit braucht, ist ja wohl selbsterklärend.

Ich kenne eigentlich nur Frauen, die sehr wohl bis zum Penionsantritt arbeiten wollen. Vielleicht sind Sie aus einer älteren Generation, in der das früher vielleicht noch nicht so war, aber heutzutage hat sich das sehr geändert.

Nicht falsch verstehen, ich bin gegen genderspezifische Testauswertung und zu viel Feminismus, aber Ihre Ansichten sind einfach sehr einschlägig und von Vorurteilen behaftet.
Augen auf, nicht alle sind so, wie Sie denken - im Gegenteil.

Antworten Antworten Gast: @disconnect
17.08.2012 14:17
9 1

Re: Re: Frauen praktizieren eine besondere Logik

Ich habe aber selber SEHR oft erlebt wie rücksichtslos frauen sich im sozialen Leben gerieren.

Wenn mir im Supermarkt etwa eine frau mit dem Wagerl in die Quere kommt rechne ich - aus Erfahrung - fix damit, dass ICH als Mann zurückstecken muss; die meisten Frauen mit denen ich "aneckte" stellten sich als rücksichtslose, skrupellose "gegnerinnen" heraus...

Pauschalisierungen sagen sie, typische Beschreibung nenne ich es...

Warum gibt es keine funktionierenden weiblichen Teams?
Warum brauchen sogar weibliche Handballteams einen männlichen Trainer?
Weil sie selber es wissen dass es sonst nicht funktionieren würde...

Jedenfalls setze ich - aus Erfahrung - die Hit-quote bei 90:10 an:

90% aller Kontrahenten die rücksichtsvoll waren waren bis jetzt Männer (Im Straßenverkehr, im Berufsleben, etc.).
Nur 10% Frauen - im vorigen beruf etwa fing eine ExKollegin aus reinem Hass an mich bei allen Kollegen und Chefs zu desavouieren (u.a. herausfischen meiner Unterlagen aus dem Müll nach Dienstschluss, dafür blieb die extra länger im Büro; ich hatte 19 Kolleginnen im Gymnasium aber nur 3 männliche Kollegen - wir hatten NIE eine KLassengemeinschaft - der Egoismus, die Kälte und der Hass innerhalb der weiblichen "Gemeinschaft" lässt mir heute noch den Schauer über den Rücken runterlaufen...).

Dass sich Frauen selten Männer nehmen die in der sozialen Hierarchie tiefer stehen ist nicht meine Meinung sondern ist objektive Tatsache (Heiratsstatistik, etc.)

90:10!

Re: Re: Re: Frauen praktizieren eine besondere Logik

Schaun`s, mit Gutmenschen zu diskutieren, ist völlig sinnlos!

Die diskriminieren jeden unbarmherzig, der von der political correctness, so wie sie sie verstehen, auch nur einen Millimeter abweicht!

Selber denken ist absolut verpönt....

10 1

einfach nur schön

Unglaublich, ich würde mich als weibliche Kandidatin schämen und als armes benachteiligtes Hascherl fühlen das auf ein wenig Unterstützung angewiesen ist weil es sonst zu nichts reicht!

14 0

als teil der weiblichen bevölkerungsgruppe...

...finde ich dieses vorgehen beschämend. solche aktionen sind es, die dem feminismus im guten sinne, nämlich jenem, der für GLEICHE behandlung bei GLEICHER LEISTUNG eintritt, wirklich schaden. sehr traurig...

Gast: DerZuschauer
16.08.2012 11:09
10 0

Nicht nachgeben!

Bitte gebt NICHT nach. Weiterhin Emails an das Rektorat, gute Medienarbeit und den Rechtsweg beschreiten mit allen Möglichkeiten, die in Österreichisch und in Europa möglich sind. Nur das hilft und zwingt die Uni-Leitung, diese dumme, intelligenzfeindliche (und wohl auch frauenfeindliche) "Lösung" zu verhindern

preakdamischer Dummheitsbonus

Interessant, dass Angehörigen des weiblichen Geschlechtes ab dem 14 Lebensjahr zugestanden wird Kinder in die Welt zu setzen, egal ob sie diese erhalten können oder nicht.

Aber für einen einfachen Aufnahmetest brauchts einen Anschub? Eigentlich gehörte der Frauenbonus schon bei der Reifeprüfung gewährt oder ist der indirekt durch tiefen Ausschnitt und kurzen Rock sowieso schon enthalten ....

Wo kommen wir da hin?

Dieser Artikel ist nicht in der Lage zu erklären wie die Auswertung wirklich umgesetzt wird und zu der Benachteiligung führt, Standard sei dank verstehe ich es nun und halte diese für eine absolute Frechheit.

Ich würd mich schämen

ich muss da an die Geschichten über Turnusärztinnen denken die mir meine Schwester (Krankenschwester) ab und zu erzählt. Tussis ohne Ende, wenn so eine an mein Krankenbett komm sag ich ihr dass sie mir doch bitte wen anderen schicken soll.
Ich bin selbst eine Frau die versucht in einem technischen Bereich Fuß zu fassen und ich würd mich genieren einen Frauenbonus zu bekommen.

Re: Ich würd mich schämen

Inwiefern Tussis?

Re: Re: Ich würd mich schämen

Bezüglich meinen roten Stricherl: das war nur eine Frage, ich habe damit keine Meinung vertreten. Somit frage ich mich, wie man meinen Beitrag überhaupt bewerten kann (egal ob positiv oder negativ), denn schließlich gibt er keine Meinung wieder (sondern hinterfragt nur einen Begriff).

@ Juris0815

Ich glaube aber, dass das weniger ein Problem des Geschlechtes sondern eines der Erziehung ist. Wer simple Höflichkeitsfloskeln wie grüßen etc nicht beherrscht ist in jedem Beruf falsch (Leichenbestatter vllt ausgenommen). Ihrem letzten Absatz kann ich aber nur voll und ganz zustimmen!

Re: Re: Ich würd mich schämen

den Krankenschwestern (intensiv) wird zB verboten mit kiloweise Schminke im Gesicht ung langen künstlichen Fingernägeln in die Arbeit zu kommen, diese Mädels von der Uni kommen so in die Arbeit.
Dann glaubens noch die Schwestern sind dazu da ihre Arbeit zu tun.
Sie gehen nicht auf den Patienten ein, Höflichkeiten wie grüßen und sich vorstellen kennens nicht,....
ich wäre stark dafür dass ejder der Medizin studieren will zumindest die Pflegehelferausbildung wenn nicht gleich ein Pflegediplom machen müssten, weil da gibts auch Damen die Medizin studiert haben denen graust es vorm Sabber eines Patienten.....

die grünen

und linken sind der untergang eines jeden landes....das wird immer offensichtlicher !

Gast: Klenner
16.08.2012 09:43
5 0

Na toll geplant!

Typisch österreichische Schlamperei: man setzt ein neues System ein und denkt nicht einen Zentimeter weiter, ob das auch rechtskonform ist.
Jetzt hat man die Probleme und streitet anstatt zu arbeiten.
Jeder, der kann, sollte im Ausland studieren. Bei unseren Unis scheint das Niveau auf allen Ebenen so stark abzusinken, dass es schon ein Graus is!

Re: Na toll geplant!

das mit dem im ausland studieren gebe ich ihnen recht, muss halt dafür bezahlen aber was nichts kostet ist auch nichts wert!!

6 3

und wer bitte will sich noch eine österreichische uni antun? vor allem wenn die schon so weit hinten weltweit liegen und die qualität nicht mehr ist was sie sowieso nie war!!!


 
12

Schlagzeilen Bildung