Shanghai-Ranking: Die besten Unis 2012

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Die Universität Shiatong in Shanghai hat ihr neues Universitäts-Ranking veröffentlicht. Zum zehnten Mal in Folge haben die US-Universitäten die Spitzenplätze ergattert.

Österreich fällt dagegen weiter zurück: Sieben heimische Unis haben es unter die 500 Besten der Welt geschafft – allerdings muss man sie in den hinteren Reihen suchen.

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7 Kommentare
Gast: Belin
18.08.2012 14:26
0

Ja, diese Rankings sind absolut wichtig und sinnvoll

Sie zeigen nämlichm in welch desolatem Zustand die österreichischen Universitäten sind. Und bitte nicht wieder larmoyant auf die fehlenden Mittel verweisen. Es ist die Mittelverwendung, die höchst ineffizient ist. Sündteure Rektorate und Universitätsräte auf der einen Seite, Professoren, die kaum oder gar nicht publizieren, Assistenten, die für die "Hofhaltung", die primär für die Demonstration von Macht der Ordinari verwendet werden, auf der anderen. All dies fordert mit der Zeit seinen Tribut.

Die Autonomie der Universitäten hat dazu geführt, dass diese überhaupt keiner Leistungskontrolle mehr unterliegen. Dass ein interner Wettbewerb Platz greifen würden, war ein frommer Wunsch, eine naive Illusion.

In Österreich selbst gibt es überhaupt keine ernst zu nehmende Evaluierung. Nun hält man uns mit den Rankings den Spiegel vor´s Gesicht. Typisch österreichische Reaktion: Ignorieren, bestreiten, die Beleidigten spielen, mehr Geld verlangen!

Das UG 2002 muss sofort außer Kraft gesetzt werden. Professoren, die in den letzten fünf Jahren nicht international publiziert haben (also nicht also in der Hauspostille), gehören sofort entlassen. Ebenso Wissenschaftler, die plagiiert haben bzw. gegen die gute wissenschaftliche Praxis verstoßen haben.

Gast: Valery
17.08.2012 10:41
2

JA, aus diesen Tatsachen ergeben sich viele Fragen!

z.B.
Warum wird nicht mehr Budget zur Verfügung gestellt?
Warum gibt es nicht endlich Studiengebühren?
Warum suchen Unis nicht mehr Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, d.h. Sponsoren?
Warum studieren bei uns StudentInnen noch immer viel zu lange im internationem Vergleich?

Die Besten österr. StudentInnen studieren im Ausland und kommen dann häufig gar nicht mehr nach Ö zurück! Ein Jammer: jeder weiß es aber keiner tut was. Die ÖH ist unfähig, und kümmert sich mehr um ihre Hobbys (wie z.B. Kafeehaus, Kindergarten, etc.) die Minister haben zu wenig Kompetenzen und die Parteien sind uneinig. So wird das nie etws.
Daher hat ein Ranking schon Sinn. Es hält den Spiegel vor das Gesicht, aber viele wollen nicht hineinschauen.

Re: JA, aus diesen Tatsachen ergeben sich viele Fragen!

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Gast: NPT
17.08.2012 09:56
4

:(

Abgesehen von der Unsinnigkeit solcher "Rankings":
Österreich hat für alle Universitäten ein Budget von ca 2,7 Mill. €
Harvard hat ein Vermögen von ca 27 Mill. $ und ein Jahresbudget von ca 3,7 Mill. $!!!
Die anderen Unis auf den vorderen Plätzen stehen kaum schlechter da.
Sonst noch Fragen?

Antworten Gast: Zyni
17.08.2012 15:14
7

Österreich

hatte in der Zwischenkriegszeit viele Nobelpreisträger hervor gebracht....seit der paddeifilz wuchert...ZERO, NULL

Antworten Gast: ADVOCATUS DI
17.08.2012 10:33
3

Re: :(

KOMMENTAR:
1.Diese Uni-Rankings sins-ABSOLUT SINNVOLL!! Sie dienen als Entscheidungsbasis und zwar weltweit, für Studenten, die als-EXZELLENT EINGESTUFT WURDEN!
2.Wenn Sie einem der stimmberechtigten Repräsentanten einer der FÜHRENDEN 10 UNI,s erklären würden, dass beim MedAufnahmetest zu Gunsten der weiblichen Teilnehmer mit einem "Genderfaktor" gerechnet wird, so würde dieser folgendes vorschlagen:
a.Auflösung der betroffenen UNI,s, sowie,
b.Sofortige Entlassung derer, die für diese Maßnahme verantwortlich sind!
FAZIT: NPT, urteilen Sie nicht über Angelegenheiten, über die Sie weitgehend-ALS UNWISSEND-einzustufen sind!
Ein-"Ex Havard Boy", das zu Ihrer Info,Sir!

Antworten Antworten Gast: Belin
18.08.2012 14:32
1

Re: Re: :(

Sie haben vollkommen Recht, A.I. Die Sinnhaftigkeit von Rankings zu bestreiten, ist geradezu lächerlich. Damit verabschieden wir uns gänzlich von der internationalen Wissenschaftsgemeinde.
Und dabei war Österreich einst eine so große Wissenschaftsnation...

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