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Café Rosa geschlossen, doch ÖH muss Miete weiterzahlen

27.08.2012 | 17:28 |   (Die Presse)

Das umstrittene Studentenbeisel sorgt für eine weitere Hiobsbotschaft: Die ÖH kann den Mietvertrag nicht kündigen. Rund 130.000 Euro muss die Hochschülerschaft noch zahlen, sollte sich kein neuer Pächter finden.

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Wien/J. N. Das umstrittene Studentenbeisel der linken Hochschülerschaft der Uni Wien sorgt für eine weitere Hiobsbotschaft: Nachdem das „antikapitalistische“ Café Rosa wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen wurde und das Wissenschaftsministerium den Betrieb erst kürzlich als rechtswidrig bezeichnete, steht nun fest, dass die ÖH den abgeschlossenen Mietvertrag nicht kündigen kann. Soll heißen: Die Miete muss trotz der Einstellung des Betriebs auch noch in den kommenden vier Jahren bezahlt werden.

In Zahlen gesprochen heißt das: Es fallen noch rund 130.000 Euro für die Räumlichkeiten in der Währinger Straße im neunten Wiener Gemeindebezirk an. Die monatliche Miete beläuft sich nach Angabe der Hochschülerschaft auf rund 3000 Euro. Das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien versucht dennoch zu beruhigen. Es sei zwar richtig, dass der Mietvertrag auf fünf Jahre abgeschlossen wurde und dieser somit noch weitere vier Jahre laufe, man sei aber in Verhandlungen und versuche, Lösungen zu finden. Am wahrscheinlichsten ist eine Verpachtung der Räumlichkeiten. Dadurch soll der finanzielle Schaden abgefangen werden. Einen Vertragsabschluss mit einem Pächter soll es bereits in Kürze geben, sagt Jasmin Rückert vom Vorsitzteam der ÖH im Gespräch mit der „Presse“.

Auflösung des Vereins ausständig

Ende Juni forderte das Wissenschaftsministerium die Auflösung des Vereins, der das Café Rosa betrieb. Die Hochschülerschaft wollte durch die Gründung des Vereins die notwendige Genehmigung für die Führung von Wirtschaftsbetrieben durch den Minister umgehen. Die vom Ministerium eingesetzte Kontrollkommission bezeichnete das als „unzulässiges Umgehungsgeschäft“. Aufgelöst hat sich der Verein „Presse“-Informationen zufolge aber noch nicht. Das Ministerium betont: Die Kontrollkommission werde den neuesten Erkenntnissen über eine Auflösung des Vereins nachgehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2012)

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75 Kommentare
 
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Damit wissen die Stundent(Inn)en ...

... gleich wofür Ihr ÖH Beitrag verwendet wird. Think positive!

Würde mich interessieren, ob der neue Pächter auch den "antikapitalistischen" Weg weiterführt?

Ernsthaft - wer haftet jetzt wirklich für den entstandenen Schaden? Oder ist das die Spielwiese für die große Polititk wo niemand schuld und verantwortlich ist? Ich vermisse in AT wirklich die persönliche Haftung der Vorsitzenden in solchen Fällen .....

Re: Damit wissen die Stundent(Inn)en ...

volle Haftung für Wulz!! Kann diese nicht den Schaden bezahlen, gleich Privatkonkurs beantragen!!

Vor kurzem durfte ich mich...

...mit einem von diesen Exemplaren, die sich dort herumgetrieben haben, unterhalten.

Dass das Kaffee "Räume für alle" schaffen sollte und was wir (nach meinem Hinweis auf die nicht vorhandene Profitabilität) Wirtschaftler mit unserer Geldgeilheit eigentlich wollen und "nur Profit Profit Profit".

Der Hinweise auf das Verbraten von ÖH Geld lies sie auch kalt, denn dass Café wäre ja schließlich "für alle". Naja, kann mir schon vorstellen was sie damit meint.
*facepalm*

Re: Vor kurzem durfte ich mich...

Ich frage mich nur, wo diese Tschopperln jetzt hingehen, um weiterhin ihre antikapitalistischen Pläne zu schmieden und eine gerechte Welt zu schaffen.
Na ja: Müssn's halt, wenns draußen kälter wird, wieder einen Seminarraum okkupieren...

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Zukunft

Die zukünftigen Finanzsprecher von Rot und Grün!

Wir freuen uns auf ihren Sachverstand und Kompetenz.

Aus denen wird noch was!

Die Namen Bielowski und Wulz wird man sich merken müssen!

Hier haben die Links-GrünInnen ihre wirtschaftliche Kompetenz grandios unter Beweis gestellt!


Re: Aus denen wird noch was!

So kommt man am schnellsten zu einem Posten als Wirtschaftsreferent bei Rot/Grün!

Gast: Konservativer
29.08.2012 08:35
14 0

Der Öh-Vorstand sollte gezwungen werden, diese Summe abzuarbeiten.

Bauarbeiter, Putzfrauen und Müllmänner sind stets gesucht: Die ÖH-Vorstandsmitglieder, die dem Steuerzahler diese Summe eingebrockt haben, sollte man – bevor man die ÖH generell verbietet – unter Androhung jahrzehntelanger Haftstrafen dazu zwingen, diese Summe dem Steuerzahler durch harte körperliche Arbeit zu erstatten.


Antworten Gast: Everybody
30.08.2012 10:13
1 0

Re: Der Öh-Vorstand sollte gezwungen werden, diese Summe abzuarbeiten.

Du meinst wohl eher den Studenten, schliesslich zahlen die den ÖH-Beitrag und nicht der Steuerzahler!

Re: Re: Der Öh-Vorstand sollte gezwungen werden, diese Summe abzuarbeiten.

öh-Beitrag ist zwangsbeitrag für "antikapitalismus und grüne Träumer!"

verantwortung

jetzt können unsere linken freunde ja mal zeigen was genau sie eigentlich meinen wenn sie von der persönlichen verantwortung der politiker reden ... ;)

Gast: Die Wahrheit macht frei
28.08.2012 18:05
21 0

Das kommt dabei heraus

wenn Kommunisten glauben wirtschaften zu können....

Das war wahrscheinlich ein Cafe ....

.... mit Zugangsbeschränkungen.

13 0

Re: Das war wahrscheinlich ein Cafe ....

richtig war es auch ...

so man nämlich nicht in das beuteschema der betreiber passte (antikapitalistisch, antipartriachistisch, antialles ...) war man dort persona non grata

auf kosten aller studenten

Gast: blub
28.08.2012 15:00
2 16

Was die ÖH sonst noch tut...

...Beratung für Maturanten
...Unterstützung bei Klagen gegen Studiengebühren
...Hilfe bei Konflikten mit der Uni (Prüfungstermine, rechtliche Fragen etc.)
...Beratung für Studierende aus Arbeiterfamilien
...Wohnrechtsberatung
...Unterstützung von beeinträchtigten Studierenden
...Infomaterial (Wohnrecht, Job, Familenbeihilfe, Stipendien, Bachelorstudium, Masterstudium usw. usf.)
...Erstsemestrigenberatunga
...Beratung in den einzelnen Studienrichtungsvertretungen
...Kampf gegen Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen
...Kampf für ein gerechtes und faires Bildungssystem für alle
...uvm.

Re: Was die ÖH sonst noch tut...

Und genau DARAUF sollte sie sich beschränken.
Anitiallesbrutstätten zu sponsern ist nicht die Aufgabe der ÖH.

Antworten Gast: hausverstand1
29.08.2012 11:34
1 0

Re: Was die ÖH sonst noch tut...

Du hast leider noch die Herausgabe einer Zeitung vergessen.
Der Titel des Blattes: Unique - Aber hier leben nein danke

Antworten Gast: Neunmalklug-Siebenstark-Tausendschön
28.08.2012 18:58
14 0

Re: Was die ÖH sonst noch tut...

Das war aber auch schon die Aufgabe der ÖH bevor sich die Kommunisten dort breit gemacht haben......

12 1

Re: Was die ÖH sonst noch tut...

die AG macht in Innsbruck ja auch gute arbeit während sich die bundes-ÖH dem klassenkampf verschrieben hat ...

Antworten Gast: schreker
28.08.2012 16:55
11 1

Re: Was die ÖH sonst noch tut...

Stimmt, und das ist auch recht gut so. Nur dieses Gesindel von Studentenpolitikern, die nur Zwangsmitgliedsbeiträge verschleudern, täten wir nicht brauchen.

anitheteronormativ...

...könnte ich mit meinen ÖH - Beitrag eine Kiste Bier kaufen und hätte wunderbare antiheteronormative Geisteszustände.

ein weiterer - vielleicht heteronormativer - Vorteil, den ich mit der Kiste habe, ist der, dass ich die Leerflaschen wieder zurückgeben kann.

damit ich gleichzeitig auch voll Ökoheteronormativ.

Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
28.08.2012 14:32
10 0

Re: anitheteronormativ...

1. gilt Bier als maskulines Getränk, ist also pfui.

2. im Gegensatz zum Getränke-Leergut können die Studiosi die ÖH-Flaschen leider nicht zurückgeben.

Re: Re: anitheteronormativ...

ad 2. extra nicht erwähnt, um zu sehen, ob es jemand antwortet...Danke!

17 0

Wer verklagt die linken Hochschülerschaft endlich auf Schadenersatz???

Heutzutage wird eh wegen jedem Schaß geklagt.

Hier wär wenigsten mal ein triftiger Grund dazu.

Re: Wer verklagt die linken Hochschülerschaft endlich auf Schadenersatz???

wär vielleicht eine tolle Chance für Jus-Studenten, um sich einen Nahmen zu machen!

Studentenbeisel der linken Hochschülerschaft ist pleite

--In Österreich gehts um gar nichts mehr--

Wo bitte sind die einstigen konservativen Kräfte geblieben, die früher solche linken Spinnereien im Ansatz verhindert hätten?
Schließlich wird dabei Geld durch Blödheit regelrecht "verbrannt"

 
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