19.05.2013 12:05 Merkliste 0

Neue Inskriptionsfrist an Unis endet in einer Woche

29.08.2012 | 11:15 |   (DiePresse.com)

Wer im Herbst studieren will und noch nicht eingeschrieben ist, muss sich beeilen. Die kürzere Frist soll den Unis mehr Planungssicherheit bringen. Ausnahmen gibt es nur für Härtefälle.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

In einer Woche endet die neue Inskriptionsfrist an den Universitäten: Es bleiben damit nur noch fünf Werktage zur Erstanmeldung für ein Bachelor- oder Diplomstudium. Die Neuregelung soll den Unis mehr Planungssicherheit bringen, damit Lehrende und Hörsäle besser eingeteilt werden können. Bereits inskribierte Studenten, die ihr Studium fortsetzen oder etwa vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln, haben dagegen noch bis Ende November Zeit. Für Unis und Fächer mit Aufnahmeprüfung gelten ebenfalls weiter eigene Fristen.

Härtefälle: Nachmaturanten oder Zivildiener

In klar definierten Härtefällen kann auch weiterhin in der Nachfrist (30. November) inskribiert werden. Die Ausnahmeregelung gilt etwa für Studenten, die bei einem Aufnahmeverfahren gescheitert sind, für Zivil- und Präsenzdiener, "Nachmaturanten", bei einem Scheitern in der Studieneingangsphase, bei einer Verhinderung aufgrund von Praktika, Berufstätigkeit oder Auslandsaufenthalten sowie aufgrund eines "unvorhergesehenen oder unabwendbaren Ereignisses".

Während Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) laut einer Aussendung vom Mittwoch darauf hofft, dass viele Interessierte die kommenden Tage noch nutzen und sich für ein Studium inskribieren, betonte Rektoren-Chef Heinrich Schmidinger, dass die Unis gut für die verkürzte Anmeldefrist gerüstet seien. Er verwies außerdem auf die Möglichkeit, durch die elektronische Vorerfassung die Wartezeit am Schalter zu verkürzen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) pochte erneut auf Kulanz im ersten Semester mit der neuen Regelung, es dürften "keine StudienanfängerInnen vor verschlossenen Türen stehen und ein Semester verlieren".

 

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

7 Kommentare
Gast: Nomenklatura
30.08.2012 13:50
0 0

Egal aber...

Hat das nicht irgendwann mal einfach Immatrikulation geheissen?
Und nicht (Erst-)Inskription oder ähnlicher Nonsens.

zu blöd

ich glaub eher zur studierendenfreundlichen gruppe zu zählen - wer aber für diesen ersten selbständigen schritt zu blöd ist, hat dann doch nichts auf der uni verloren.

Gast: Gastprofessor
29.08.2012 12:06
2 0

Studenten in Österreich:

Zu blöd zum Inskribieren. Was soll man noch sagen?

Re: Studenten in Österreich:

Die Öffnungszeiten auf manchen Unis sind aber ein Witz! TU 10-12 Uhr! Wie soll man da als arbeitender Mensch vernünftig hin gehen können?
Ein Tag in der Woche mit längeren Öffnungszeiten wär super!
Ja natürlich hat man dann noch die Tage im September aber da Studenten faul sind kann ich mich zu den Massen stellen nur weil ich mir sehr schwer frei nehmen kann!

Re: Re: Studenten in Österreich:

Wenn Ihnen das bisschen Zeiteinteilen schon eine Hürde ist, werden Sie im Studium Probleme bekommen. (Übungen müssen besucht werden!)

Re: Re: Re: Studenten in Österreich:

ich studiere bereits auf der WU und fange mit Herbst ein Zweitstudium an der TU an und meine Zeiteinteilug funktioniert bis jz ganz gut! Aber sind wir mal ehrlich, der einzige Grund wieso dieses Zeitfenster so "schön" liegt nicht daran dass es nicht anders umsetzbar ist sondern weil es hier für die Angestellten an der Uni am angenehmsten ist!

Re: Re: Re: Re: Studenten in Österreich:

Da werden Sie schon recht haben. Die einzigen Termine die man sich tatsächlich auch als Student bequem ausmachen kann ist mit Professoren.

Welch Ironie ...

Schlagzeilen Bildung