In einer Woche endet die neue Inskriptionsfrist an den Universitäten: Es bleiben damit nur noch fünf Werktage zur Erstanmeldung für ein Bachelor- oder Diplomstudium. Die Neuregelung soll den Unis mehr Planungssicherheit bringen, damit Lehrende und Hörsäle besser eingeteilt werden können. Bereits inskribierte Studenten, die ihr Studium fortsetzen oder etwa vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln, haben dagegen noch bis Ende November Zeit. Für Unis und Fächer mit Aufnahmeprüfung gelten ebenfalls weiter eigene Fristen.
Härtefälle: Nachmaturanten oder Zivildiener
In klar definierten Härtefällen kann auch weiterhin in der Nachfrist (30. November) inskribiert werden. Die Ausnahmeregelung gilt etwa für Studenten, die bei einem Aufnahmeverfahren gescheitert sind, für Zivil- und Präsenzdiener, "Nachmaturanten", bei einem Scheitern in der Studieneingangsphase, bei einer Verhinderung aufgrund von Praktika, Berufstätigkeit oder Auslandsaufenthalten sowie aufgrund eines "unvorhergesehenen oder unabwendbaren Ereignisses".
Während Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) laut einer Aussendung vom Mittwoch darauf hofft, dass viele Interessierte die kommenden Tage noch nutzen und sich für ein Studium inskribieren, betonte Rektoren-Chef Heinrich Schmidinger, dass die Unis gut für die verkürzte Anmeldefrist gerüstet seien. Er verwies außerdem auf die Möglichkeit, durch die elektronische Vorerfassung die Wartezeit am Schalter zu verkürzen. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) pochte erneut auf Kulanz im ersten Semester mit der neuen Regelung, es dürften "keine StudienanfängerInnen vor verschlossenen Türen stehen und ein Semester verlieren".
(APA)
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