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Med-Uni Innsbruck: 13 Bewerber für Rektorsposten

31.08.2012 | 11:26 |   (DiePresse.com)

Im Oktober 2013 wird das Amt neu besetzt. Auch der amtierende Rektor Lochs und die ehemalige Vizerektorin Margarethe Hochleitner bewerben sich.

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An der Medizinischen Universität Innsbruck steht wieder eine Wahl an, das Amt des Rektors wird mit 1. Oktober 2013 neu besetzt. Gestern, Donnerstag, lief die Bewerbungsfrist aus. 13 Personen haben Interesse für diesen Posten gezeigt. "Darunter befinden sich hochkarätige Bewerbungen", sagte die Vorsitzende des Universitätsrats, Gabriele Fischer, am Freitag. Auch der amtierende Rektor, Herbert Lochs, und die ehemalige Vizerektorin, Margarethe Hochleitner, sind unter den Kandidaten.

"Er bewirbt sich im Sinne der Kontinuität", begründete eine Sprecherin des Rektors bereits Donnerstagabend die Entscheidung von Lochs. Er habe in seiner Amtszeit wesentliche Strukturentscheidungen sowohl im klinischen als auch im medizinisch-theoretischen Bereich wie der Inneren Medizin, Psychiatrie oder Kinderklinik getroffen, führte der Med-Uni-Chef gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" in der Freitagausgabe näher aus. Zudem habe er beim Klinischen Mehraufwand eine Einigung mit Bund und Land erreichen können.

Hochleitner war 2009 abgelehnt worden

Hochleitner bestätigte ihre neuerliche Kandidatur. Die 62-Jährige war bei der Wahl Mitte April 2009 nicht zum Zug gekommen, stattdessen machte der Gastroenterologe Lochs das Rennen. Daraufhin hatte die Bundes-Gleichbehandlungskommission (B-GBK) in einem Gutachten bestätigt, dass die Internistin als Frau diskriminiert worden war. Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung klagte daraufhin auf Schadenersatz. Das Landesgericht Innsbruck lehnte die Klage Anfang Juni schließlich ab.

Laut Fischer kämen die Bewerber aus dem In- und Ausland. Und "Gott sei Dank" befänden sich darunter auch Frauen. "Der Medizin-Uni-Standort Innsbruck ist ein Aushängeschild, besonders aufgrund der Entwicklungen in den vergangenen Jahren", meinte die Unirats-Vorsitzende. Ihren Aussagen nach solle die oder der neue Rektor noch in diesem Jahr feststehen.

Rektorswahl
Gemäß dem Ablauf werde nach den Hearings der Interessenten vor einer Findungskommission ein Dreiervorschlag an den Senat ergehen. Dieser sei nicht an diese Vorgabe gebunden. Der Dreiervorschlag des Senats werde im Anschluss an den Universitätsrat für die Wahl der Rektorin oder des Rektors weitergeleitet.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Gasti
02.09.2012 16:19
0 0

Med-Uni Innsbruck?

Die ist ohnehin ein Fehler. Warum wird die nicht wieder in die Uni eingegliedert?

Das wuerde dem Steuerzahler Millionen sparen und seien wir uns ehrlich, diese Quotenbesetzungen braucht kein Mensch - jeder weiss, dass es nur um Politik und nicht um Leistung geht. Es ist daher wenig ueberraschend, dass die Med-Uni auf dem wissenschaftlichen Parkett voellig irrelevant ist.

Quote hat eben ihren Preis.

Gast: gast111
31.08.2012 23:18
1 0

ja gleichstellung an der uni

"Daraufhin hatte die Bundes-Gleichbehandlungskommission (B-GBK) in einem Gutachten bestätigt, dass die Internistin als Frau diskriminiert worden war. Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung klagte daraufhin auf Schadenersatz."

an der wiener med-uni ist es sogar lt dieser gleichstellungskapazunder rechtens, wenn frauen beim aufnahmetest aufgrund eines faktors trotz schlechterer leistung dann am schluss zusätzlich bonuspunkte fürs geschlecht bekommen

Ja,ja, die Genderitis treibt immer seltsamere Blüten!


"Gott sei Dank" Frauen?

Mittlerweile sind Bewerbungen von Frauen ja eher eine Liability, da die Herzchen sofort klagen, wenn sie nicht genommen werden - es kann ja nur an Diskriminierung liegen, jedenfalls in ihrer Selbstwahrnehmung.

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