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Café Rosa: Verein kann noch nicht aufgelöst werden

03.09.2012 | 10:48 |   (DiePresse.com)

Weil eine Mitarbeiterin im Mutterschutz gekündigt wurde, läuft ein Verfahren am Arbeitsgericht.

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Wien/Thea. Eigentlich sollte der Verein der ÖH Uni Wien, der das umstrittene Café Rosa  betrieb, längst aufgelöst sein. Das hatte die vom Ministerium eingesetzte Kontrollkommission im Juni verlangt. Dass das noch immer nicht passiert ist, hat einen pikanten Grund: Als im Februar klar war, dass das antikapitalistische "Studibeisl" aus finanziellen Gründen nicht mehr weitergeführt werden könne, wurden sämtliche Mitarbeiter entlassen. Eine von ihnen befand sich zu diesem Zeitpunkt im Mutterschutz. Ihre Kündigung hätte einer Genehmigung durch das Arbeitsgericht bedurft, die nicht eingeholt wurde.

So wurde in einer Generalversammlung des Vereins zwar die Auflösung beschlossen, schlagend wird diese aber erst, wenn das noch laufende Verfahren am Arbeitsgericht abgeschlossen ist.

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2 Kommentare
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pfui

Pfui! Das sind ja richtig kapitalistische Sitten: eine geschützte Mitarbeiterin kündigen, nur weil man das Unternehmen zusperrt. Wann meldet sich die Frauenministerin?

Geballte linke Kompetenz.

Alles kein Problem, um unser Geld ist Linken nichts zu teuer ...

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