Für gewöhnlich sehen sich die Universitäten in den nationalen und internationalen Rankings gerne weit oben. In jener Rangliste, die das US-amerikanische Nachrichtenmagazin „Newsweek“ kürzlich publizierte, will aber wohl keine Uni gerne ihren Namen lesen. Denn hier wurde erhoben, welche Hochschulen ihre Studenten am meisten Geld kosten – und ihnen zugleich für die Berufslaufbahn am wenigsten bringen. Eine klare Kosten-Nutzen-Rechnung also. In dem Ranking wird daher nicht nur die Höhe der Studienbeiträge verglichen.
Ebenso wurde erhoben, wie viele Absolventen die Uni mit Schulden in welcher Höhe verlassen, und wie viel Geld Absolventen der jeweiligen Uni zu Beginn und im späteren Verlauf ihrer Berufslaufbahn verdienen.
Platz eins des untypischen Rankings, belegt dabei die katholische Sacred Heart University in Fairfield, Connecticut. Platz zwei geht an das private Nazareth College in Rochester, New York, und auf Platz drei landet die ebenfalls private Ashland University in Ashland, Ohio.
24.000 Dollar Schulden
Ein Studium an einer renommierten Universität ist in den USA generell sehr teuer. Viele Studierende verschulden sich wegen ihres Studiums massiv. Durchschnittlich belaufen sich die Schulden der Absolventen nach dem Abschluss auf 24.000 Dollar. So macht es durchaus Sinn, sich zu überlegen, wie viel einem das Studium an der gewählten Uni tatsächlich bringt. Übrigens: Auch US-Präsident Barack Obama zahlte seine Schulden lange ab: So erklärte er erst kürzlich in einer Rede, dass er und seine Frau Michelle erst vor acht Jahren ihr letztes Studiendarlehen zurückbezahlt hätten.
"Most affordable Schools"
Neben diesem Ranking wurden von „Newsweek“ aber auch jene US-Universitäten ermittelt, die das beste Verhältnis von Kosten und Verschuldung aufweisen. Darunter sind auf Platz Eins das Massachusetts Institute of Technology und auf Platz Zwei die Princeton University und auf Platz drei landete das California Institute of Technology.
(thea)
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