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Uni Salzburg denkt über Österreicher-Quote nach

05.09.2012 | 18:16 |   (Die Presse)

Das Rektorat warnt: Bereits drei Viertel der Bewerber für das Psychologiestudium sind Deutsche. Ideal wäre eine EU-weite Regelung des Studienzugangs, sagt Müller.

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Salzburg/Red. Auch heuer gab es beim Aufnahmetest für das Psychologiestudium an der Uni Salzburg mehr deutsche als österreichische Bewerber. Konkret kamen 75 Prozent der 639 Bewerber aus dem Nachbarland. Wie die „Salzburger Nachrichten“ berichten, fordert Vizerektor Erich Müller die Politik nun zum Handeln auf.

Ideal wäre eine EU-weite Regelung des Studienzugangs, sagt Müller. Da eine solche aber kaum realistisch sei, denkt man an der Uni Salzburg laut über eine Quotenregelung nach. Die Einführung einer Österreicher-Quote sei eine „grundsätzliche Möglichkeit, wenn auch nicht die beste“, sagt Müller. Wie beim Medizinstudium – dort sind 75 Prozent der Plätze für österreichische Staatsbürger reserviert – sollte es eine solche auch für das Psychologiestudium geben.

 

Psychologische Versorgung

In der Medizin kann Österreich hier mit einem drohenden Ärztemangel argumentieren – auch bei Psychologie wäre eine ähnliche Argumentation möglich, sagt Anton Kühberger, Leiter des Fachbereichs Psychologie an der Uni Salzburg: „Es geht darum, ob man mit den 20 Prozent Österreichern die psychologische Versorgung sichern kann.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.09.2012)

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4 Kommentare
Gast: Bettelstudent
10.09.2012 10:23
0 0

So wird es überall kommen

Freier Zugang für Deutsche, Restquoten für Österreicher sofern noch Platz ist. War früher schon so.

Gast: pfff...
07.09.2012 22:38
0 0

...

ungarn hat ab dem derzeitigen semester eingeführt dass absolventen seiner unis die doppelte studienzeit in ungarn arbeiten müssen.
wer das nicht unterschreibt, muss das gesamte studium privat zahlen.

und ?

.... und wie soll das wirklich funktionieren ? Wie jeder weiss, ist die Regelung für die Med-UNI eine Sonderregelung und auch nicht mehr lange halten. Nur so nebenbei bemerkt - es nich immer mehr österreichische Studierende in a deren EU-Ländern studieren als umgekehrt

Gast: Berufstätige Studentin
05.09.2012 22:36
10 0

Gute Idee!

Die lieben Deutschen sollen sich um ihre Studierenden selbst kümmern und den NC eben abschaffen, wenn es mehr Studierende gibt.

Wie kommt Österreich dazu, denn Deutschen das Studium zu finanzieren, wenn es eh genug österreichische Interessenten gibt? Wenn es zuwenig österreichische Interessenten gibt, dann kann man den Rest mit ausländischen Studenten auffüllen.

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