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Frauenbonus? Ministerium prüft Testauswertung an Med-Uni Wien

06.09.2012 | 11:53 |   (DiePresse.com)

Die genderspezfische Testauswertung an der Med-Uni Wien schlägt Wellen: Studentenvertreter haben beim Ministerium Beschwerde eingereicht.

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Die umstrittene gendergerechte Auswertung des Aufnahmetests zum Medizinstudium an der Medizin-Uni Wien beschäftigt nun auch das Wissenschaftsministerium: Die Studentenvertretung der Med-Uni hat eine Aufsichtsbeschwerde eingereicht, das Ministerium wird nun "die rechtliche Zulässigkeit der von der Medizinischen Universität Wien angewandten Auswertungsmethode beim diesjährigen Zulassungstest prüfen", heißt es. Auf die bereits zugesagten Studienplätze hat das unabhängig vom Ausgang keine Auswirkung.

Hintergrund der Beschwerde der von der VP-nahen AktionsGemeinschaft (AG) dominierten HochschülerInnenschaft (ÖH) der Medizin-Uni Wien: Die Uni-Leitung hat beim EMS-Test die Ergebnisse heuer erstmals nach Geschlechtern getrennt ausgewertet. Das kann dazu führen, dass Frauen trotz identer Punktezahl einen höheren Testwert als Männer aufweisen - und deshalb einen Studienplatz bekommen. Die Neuregelung wurde eingeführt, weil sich bisher stets mehr Frauen als Männer beworben hatten, der Anteil an zum Studium zugelassenen Frauen aber deutlich darunter lag. Heuer waren die Werte mit 56 Prozent erstmals etwa gleich.

Die ÖH der Medizin-Uni Wien hatte stets von einer "überstürzten politischen Entscheidung" gesprochen und sich deshalb mit einer Aufsichtsbeschwerde an das Ministerium gewandt. Dieses wartet nun auf eine Stellungnahme der Med-Uni zu der Beschwerde. Auf Basis der Stellungnahme entscheidet sich dann, ob und wann das Ministerium weitere Schritte setzen wird. Die Ausgestaltung der Zulassungstests fällt in die Autonomie der Universitäten, das Ministerium war deshalb bisher noch nicht damit befasst.

Gender-Auswertung könnte bleiben

Ob diese Testauswertung eine einmalige Sache war, ist nicht ganz klar: Wie Med-Uni-Wien-Rektor Wolfgang Schütz der "Presse" sagte, könnte die genderspezifische Testauswertung auch künftig angewendet werden. Derzeit arbeiten die drei Med-Unis Wien, Graz und Innsbruck an einem neuen Test. Sollten Frauen allerdings auch bei diesem – wie bisher beim sogenannten EMS-Test – deutlich schlechter abschneiden als Männer, werde eine genderspezifische Auswertung sicherlich notwendig sein, sagte Schütz.

(APA/Red.)

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54 Kommentare
 
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Feminismus als solchen zu kritisieren, wird hier nicht geduldet!

Das widersricht der PC !

0 4

2 tests?

was spricht eigentlich gegen 2 getrennte tests und die besten 50% werden aus jeder geschlechtergruppe genommen?

Antworten Gast: gfdgfdgfd11
09.09.2012 23:35
0 1

Re: 2 tests?

ist ein sehr vernünftiger vorschlag. es gibt fachbereiche, da schneiden oftmals männer aufgrund fachlicher spezifika im direkten vergleich mit frauen schlechter ab und man wünschte sich eine ähnliche handhabe, um auch männer berücksichtigt zu wissen.

im falle einer stipendienvergabe in asien für europa (vollstipendium für fünf jahre masterstudium mit möglichkeit zur verlängerung für weitere vier jahre doktoratsstudium) (mit prüfungsgespräch in der fremdsprache) für angehende ingenieure, in der studienleistungen plus fremdsprachenkenntnisse berücksichtigt werden mussten, hätte es kein einziger männlicher bewerber ins ausland geschafft. 15 frauen sind vor dem besten mann gereiht gewesen - dieser wurde dann einfach vorgereiht, um auch einem mann eine chance zu geben während man einer frau das stipendium aberkannt hat, die darüber alles andere als glücklich war, da ihre leistung ja besser war...

Warum eigentlich nicht gleich eine eigene Universität nur für Frauen?

Dann wären die armen Frauen vor jedem lästigen Vergleich mit Männern am besten geschützt!

Re: 2 tests?

Der Leistungsgedanke, beispielsweise?

Antworten Gast: gustav_gast
09.09.2012 13:02
4 0

Re: 2 tests?

sie dürften eine frau sein

Antworten Gast: ZARA
09.09.2012 12:42
4 0

Re: 2 tests?

Wenn dann rauskommt, dass die Beste der Frauengruppe z.B. nur den 10ten Platz bei den Männern erreicht hätte ..... Nicht auszudenken!

Warum soll ich zu einer gepushten Ärztin gehen, wenn ich einen richtigen Arzt haben kann?

Antworten Antworten Gast: DerZuschauer
09.09.2012 16:46
2 0

Re: Re: 2 tests?

Ja genau. Wie ist denn das bei den Führerscheinprüfungen? Da waren doch die Frauen auch immer im Hintertreffen, weil sie u.a. Gas- und Kupplung immer verwechseln. Gibt's da jetzt auch einen "Bonus" für das "schwache" Geschlecht?

Fairness?!

Mir leuchtet dann nicht ein warum Aufnahmeprüfungen gemacht wenn dennoch nicht die besten genommen werden...

Gast: N_K
09.09.2012 08:56
6 0

Harald Eia läßt GENDER-WAHN platzen

" Frauenbonus an Med-Uni Wien wird geprüft "

Der Norwegische Spitzen-Komiker Harald Eia hat zusammen mit einem Fernsehteam mit einem Paukenschlag dafür gesorgt, daß das mit 56 Millionen gesponserte Gender-Projekt nicht mehr unterstützt und das NORDIC GENDER INSTITUTE gschlossen wurde, also GENDER als DAS entlarvt, was es war und ist: IDIOTISCH GELDVERSCHLINGENDER HUMBUG ! (Siehe auch http://agensev.de/agens-meint/aus-fur-gender-2/). Wann wacht die übrige endlich EU auf?

Re: Harald Eia läßt GENDER-WAHN platzen

ja, bemühen nicht immer unsere Politiker das skandinavische Modell um alles mögliche und unmögliche zu rechtfertigen?
In diesem Fall wohl nicht . . .

Der übliche Alltagsrassismus............


Antworten Gast: oO?
09.09.2012 01:01
1 0

Re: Der übliche Alltagsrassismus............

rassismus?

Antworten Antworten Gast: w schneider
09.09.2012 09:19
1 2

Re: Re: Der übliche Alltagsrassismus............

Ja, wenn die Argumente fehlen, wird einfach mit dem Begriff des "Rassismus" um sich gehauen; erspart die intellektuelle Auseinandersetzung mit einem Thema.

13 0

wann reagiert die Politik wieder sachlich?

vielleicht dann, wenn eine ernst zu nehmende "Männerpartei" auftritt. Betonung liegt auf "ernst zu nehmend".
Wenn sie dann auch noch mit dem Korruptionssumpf aufräumt und Experten regieren lässt, den Proporz abschafft und das Förderunwesen beseitigt, das uns allen die Taschen leerräumt . . .
na ja, träumen darf man ja noch.

Antworten Gast: mauerstrasse
08.09.2012 10:21
9 0

Re: wann reagiert die Politik wieder sachlich?

Das geht nicht.

Der Feminismus wird vom Regime als Chefsache protegiert.

Deshalb gibt es eine Frauenministerin und keinen Männerminister.

Beim Feminismus sind höchste Kreise des FInanzkapitalismus treibend tätig, bzw. der US-Geheimdienst!

Nur so ist der generalstabsmässige Umsetzung feministischer Politik gleichgeschaltet in der ganzen EU möglich!

Männerpolitik hat da keinen Platz, Männer bekommen hie und da ein Würstchen zugeworfen wenn es die Auswüchse des Feminismus die Menschenrechte zu stark beeinträchtigen.

Aber im Grunde genommen: Männerrechtler werden vom Regime kriminalisiert, deshalb auch der Vorschlag der Justizministerin Männerrechtler als "Terroristen" zu beamtshandeln.

Die Justizministerin ist eben auch dem Regime angehörig und kann hier nicht geschlechterdemokratisch vorgehen.

13 0

frauen dürfen mehr falsche antworten geben

ich gebe dieses zu bedenken, v.a. weil es beide geschlechter diskriminiert.
1. manche männer, die bei den prüfungen bessere ergebnisse erzielt haben als manche frauen dürfen nicht studieren. der grund: weil sie männer sind!
2. frauen wird so öffentlich ins gesicht gesagt, dass sie "dümmer" seien als ihre männlichen pendants und dass das schon in ordnung sei!

Gast: it`s a trap!
07.09.2012 21:47
9 1

benachteiligung von transsexuellen beim medizinaufnahmetest?

was ist mit transgenderpersonen? bekommt eine gebore frau, die inzwischen aber behördlich & körperlich (soweit möglich) ein mann geworden ist, den frauenbonus? bekommt ein geborerner mann, der inzwischen aber behördlich eine frau ist den frauebonus? wenn ja, ist das dann nicht ungerecht, da ja zB der trans-mann ja aufgrund seines geschlechts doch eigentlich die vorraussetzungen erfüllen müsste, um nach den kriterien für männliche testteilnehmer beurteilt zu werden?

Gleichberechtigung?

Was können denn die männlichen Studenten dafür, dass sie Männer sind? Das Geschlecht eines Menschen sollte im 21. Jahrhundert wohl wirklich nicht mehr ein Kriterium dafür sein, wie leicht man einen Studienplatz bekommen kann.

Re: Gleichberechtigung? Nein! Sexuelle Diskriminierung !

Offensichtlich gilt der Gleichheitsgrundsatz, ja die ganzen Menschenrechte überhaupt nur für Frauen!

Gast: @schürhagel
07.09.2012 15:19
12 0

Beileid an die Professorinnen der Medizin

die haben dann die Aufgabe die unfähigen Medizinstudentinnen rauszuprüfen die jetzt gegendert durch die AUfnahmeprüfung geschleust wurden.

Damit wird ads Problem nicht nur verlagert sondern sogar verschärft.

Denn denken wir nach:

Bei den Mädchen wird die Gruppe nach unten erweitert, obwohl diese Gruppe der weilblichen Studienanwärterinnen sowieso schwächer ist als die männliche (deshalb der Gender-test inkl. Männerbenachteiligung).

Bei den Männern dagegen wird gnadenlos aussortiert, dass in dieser Gruppe der Männer nur die allerbesten zum zug kommen.

Jetzt treffen also mediokre weibliche Studentinenn auf eine starke elitäre Auslese männlicher Studenten.

Dann wird ads Wehklagen wohl umso grösser sein, wenn die Mädchen dann im Studium ihre Unterlegenheit bei den Prüfungen und der Praxis zu spüren bekommen.

Fazit:
um den Feminismus im Medizinstudium VOLL auszugestalten müsste das Feminat DURCHGEHEND im gesamten Studium die männl. Studenten um einen Faktor benachteiligen der dem Aufnahmetest-faktor entspricht (ca. 10% Schlechterstellung).

Ob DAS den Feministinnen gelingen wird?

Im Grunde könnten sie das denn es wäre genauso viel/wenig ein Verfassungsverstoss wie der diskriminerende AUfnahmetest.

Ich würde es den Feministinnen zutrauen Männer im gesamten Studium konsequent zu benachteiligen und rauszuprüfen.

Menschenverachtende Ideologien haben schon weit schlimmeres angerichtet als ein paar Studenten das Studium illegal zu verwehren...

Re: Beileid an die Professorinnen der Medizin

Ich würde Ihnen zustimmen, wenn nicht ein Problem da wäre:

Den Test sagt nichts darüber aus, ob man ein guter oder schlechter Student/ Arzt ist.

Bisher war es immer so, dass weniger Frauen den EMS geschafft haben, aber sich das im Studium wieder ausgeglichen hat, so dass es am Ende ca. gleich viele Absolventen und -innen gab.
Deshalb braucht man die Genderauswertung auch absolut nicht.

Antworten Antworten Gast: @wassabi
08.09.2012 11:40
5 0

Re: Re: Beileid an die Professorinnen der Medizin

Naja, stimmt nicht ganz.

Bem Auswendiglernen sind Mädels den Burschen sicher überlegen.

Aber wie schaut es dann aus in der Praxis?

Ein grosses Problem ist heute in der Medizin dass Landärzte rar werden.

Und als Arzt auf dem Land bewerben sich fast nur Männer, weibliche Medizinerinnen gehen lieber in die Spitäler oder bleiben in der Stadt.

Das Leben als Landarzt ist eben ein ganz anderes als das einer Spitalsärztin oder einer Mitarbeiterin einer Farmaphirma!

Das fängt schon damit an dasS Frauen sich dabei schwerer tun bei Nacht und Nebel herumzufahren, bzw. in fremde Haushalte zu gehen wenn es z.B. um Trunkenbolde geht.

Wenn jetzt - auch durch diesen Test noch mehr Frauen als Medizinerinnen ausgebildet werden, wird das Problem der mangelnden Landärzte noch mehr verstärkt.

Mein Fazit daher: man sollte lieber Frauen im Medizinstudium bzw. im aufnahmetest benachteiligen und nicht Männer wie es jetzt geschieht, denn dann würden sich auch wieder mehr am Land als Ärzte geben.

So wird die Konzentration in den von Frauen bevorzugten Bereichen noch mehr verschlimmert während das Land wg. fehlender Ärzte ausgehungert wird.

Männer haben es ja auch bei der Partnerwahl leichter, ein Gemeindearzt gibt sich auch mit einer normalen Frau als Partnerin zufrieden, aber eine Landärztin hat da echt ein Problem (weil sich Frauen zu gut dafür sind nach untern zu heiraten).

Re: Re: Beileid an die Professorinnen der Medizin

....weil auch im Studium selbst die Frauen milder beurteilt werden !!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: pretschko
08.09.2012 10:00
7 1

Re: Re: Re: Beileid an die Professorinnen der Medizin

Ja, ich kann das sogar beweisen.

In unseren Übungen:

Mädchen: benotung 1 bis 2.

Prüfung fand im Juni statt, die Studentinnen besprachen schon eine Woche vor der mündlichen Prüfung die "Kleiderordnung".

Demenstprechend nuttig angezogen erscheinen sie dann, verschwanden in kompakten 3er Gruppen im Prüfungszimmer.

DIe Burschen bekamen 4 bis 5, bestenfalls 3 als Note.

AUch in div. Übungsarbeiten wurden wir männlichen Studenten gnadenlos hart beurteilt.

Ich erhielt z.B. eine Arbeit dei 2 Wochen Arbeit täglich 10 Stunden bedeutete.

Der Professor verurteilte gnadenlos die Übungsarbeit und erteilte "gnadenhalber" ein NOCH-Genüdgend...

Die Mädchen erhielten Arbeiten wo man mit einigenArbeitsstunden fertigwurde, und ehielten durchwegs sehrgut bis gut als note.

Köstlich: die weiblichen Professorinnen beurteilten die STudentinnen und Studenten ziemlich gleich, nu die männlichen Professoren verstiessen gegen ihren Amtseid und gaben den Studentinnen illegal bessere Noten.

Das läuft unter "wissenschaftliche Freiheit"...

Und: mir ist ein Fall bekannt wo eine Sekretärin und der von ihr um den Finger gewickelte Leiter des Institutes dasselbe in Grund und Boden wirtschafteten.

Schuld war ihre Gier und die Privatprostitution die sie auf Staatskosten und Kosten der Mitarbeiter und des Institutes betrieben.

DAs dürfte kein Einzelfall sein...

Es wundert mich wirklich...

...dass noch niemand die genderspezifische Stellenausschreibung der Medizinischen Universität Wien kritisiert hat. Dort heißt es nämlich bei jeder einzelnen Ausschreibung wortwörtlich "dass Frauen bei GLEICHER Qualifikation VORRANGIG aufgenommen werden". Also wenn DAS keine Diskriminierung männlicher Bewerber ist...

Nachzusehen unter folgendem Link:
http://www.meduniwien.ac.at/homepage/content/organisation/dienstleistungseinrichtungen-und-stabstellen/personalabteilung/bewerbung-stellenausschreibungen/

 
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