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Uni-Ranking: Österreich nur einmal unter Top-200

11.09.2012 | 12:56 |   (DiePresse.com)

Beim neuen QS World University Ranking ist nur die Uni Wien in den Top 200, und selbst die hat sich verschlechtert. Das MIT verdrängte Cambridge von der Spitze.

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Rochaden auf den Spitzenplätzen hat die aktuelle Ausgabe des von Quacquarelli Symonds erstellten "QS World University Rankings" gebracht: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT), im vergangenen Jahr noch auf Rang drei, verdrängte die britische University of Cambridge von der Spitze. Die Harvard University (USA) rutschte im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang auf Platz drei ab. Die einzige österreichische Hochschule in den Top 200 im Gesamtranking ist die Uni Wien auf Platz 160 (2011: 155).

Die Top-Ten der Rangliste werden auch diesmal wieder von US- und britischen Hochschulen dominiert. Auf das MIT, Cambridge und Harvard folgen mit dem University College London, der University of Oxford und dem Imperial College London drei britische Unis. Rang sieben geht an Yale, gefolgt von der University of Chicago, Princeton und dem California Institute of Technology - Caltech (alle USA).

Neben der Uni Wien scheint in der Gesamtwertung der Top 700 auch die Technische Uni (TU) Wien (Rang 274; 2011: 231) auf, außerdem die Uni Innsbruck (276; 2011: 290), die Uni Graz (373; 2011: 366), die Uni Linz (wie 2011 auf den Rängen 451 bis 500), die Uni Salzburg (Ränge 551 bis 600; 2011: Ränge 501 bis 550) und die Uni Klagenfurt (wie 2011 auf den Rängen ab 601).

Im Fachbereich Medizin schaffte es die Medizin-Uni Wien wie im Vorjahr auf Rang 115, die Medizin-Uni Graz landete auf Rang 224 (2011: 234) und die Veterinärmedizinische Uni Wien auf Rang 288 (2011: 260). Im Bereich Ingenieurswissenschaften und Technik belegte die TU Wien Rang 80 (2011: 81), die TU Graz Rang 141 (2011: 147); in den Naturwissenschaften ergatterte die TU Wien Platz 157 (2011: 144), ihre Schwester-Uni in Graz Rang 293 (2011: 259). Die Wirtschaftsuni Wien erreichte in ihrem Fachbereich Sozialwissenschaften und Management Rang 142 (2011: 164).

Quacquarelli Symonds Ltd war früher für die Datensammlung für das Times Higher Education Ranking zuständig und gibt seit 2009 auf http://topuniversities.com/university-rankings ein eigenes Ranking heraus. 40 Prozent der Reihung hängen dabei von den Ergebnissen einer weltweiten Umfrage unter Akademikern zum Ansehen von Hochschulen ab, weitere zehn Prozent von einer zusätzlichen Befragung unter Arbeitgebern. Je 20 Prozent der Wertung ergeben sich aus dem Zahlenverhältnis Studenten-Lehrende sowie der Forschungsleistung und je fünf Prozent aus dem Anteil an internationalen Studenten bzw. Forschern und Lehrenden.

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23 Kommentare

Spitzenclubs

Die Sache ist viel komplizierter als es ein paar Zahlen darstellen können. Erstens werden hier Äpfel mit Birnen verglichen - denn die Spitzenunis sind Forschungseinrichtungen mit sehr hohem Budget (über eine Milliarde €) und einer geringen Lehre (30000 Studierende) Andererseits ist die Universität Wien eine Bildungseinrichtung mit sehr umfangreicher Lehre (90000 Studierende bei ca. 800 fix angestellte Wissenschaftler_innen), die mit eher geringen Mitteln sehr gute Forschung macht. Warum aber überhaupt der Blick auf Ranking -Ergebnisse, vergleichbar der Maus, die der Schlange in die Augen blickt. Eine der Antworten lautet "als Spitzenuniversität bekommen wir die internationalen Spitzenleute und können so in einer Welt des wissenschaftlichen Konkurrenzkampfes bestehen" - Nun will ich das mit einem Fußballverein vergleichen - ich kann als Spitzenklub Legionäre einkaufen, da das Geld da ist, weil es auch für die eigene Wertsteigerung was bringt - und weil die Fans hinter ihrem Klub stehen – wobei ich die Fans als die Bevölkerung außerhalb der Unis sehe. Kluge Clubs (z.B. Barcelona) haben sich ihrer eigenen, jungen Leute erinnert, ausgebildet und sie als ihre Zukunftsinvestition am Weg zum absoluten Spitzenclub gesehen. Und genau das sollten auch unsere Unis machen – das Geld für die Spitze und auch die internationale Beachtung fehlt zur Zeit – also schicken wir doch nicht immer unsere eigenen Spitzleute ständig hinaus –es braucht ein Ende des Verhinderns von Hausberufungen !

Re: Spitzenclubs

Grundsaetzlich stimme ich Ihnen zu, ABER die Spitzenuniversitäten wie Harvard, Oxford oder MIT schicken staending ihre PhD Absolventen "hinaus". Die PhD Absolventen werden sehr sehr selten hausberufen. Entweder sie bewerben sich oder bekommen ein Angebot von anderen Institutionen. Diese Mobilitaet ist auch ein Zeichen der Qualitaet oder der Wettbewerbsfaehigkeit.

Re: Spitzenclubs

Grundsaetzlich stimme ich Ihnen zu, ABER die Spitzenuniversitäten wie Harvard, Oxford oder MIT schicken staending ihre PhD Absolventen "hinaus". Die PhD Absolventen werden sehr sehr selten hausberufen. Entweder sie bewerben sich oder bekommen ein Angebot von anderen Institutionen. Diese Mobilitaet ist auch ein Zeichen der Qualitaet oder der Wettbewerbsfaehigkeit.

Spitzenclub

Die Sache ist viel komplizierter als es ein paar Zahlen darstellen können. Erstens werden hier Äpfel mit Birnen verglichen - denn die Spitzenunis sind Forschungseinrichtungen mit sehr hohem Budget (über eine Milliarde €) und einer geringen Lehre (30000 Studierende) Andererseits ist die Universität Wien eine Bildungseinrichtung mit sehr umfangreicher Lehre (90000 Studierende bei ca. 800 fix angestellte Wissenschaftler_innen), die mit eher geringen Mitteln sehr gute Forschung macht. Warum aber überhaupt der Blick auf Ranking -Ergebnisse, vergleichbar der Maus, die der Schlange in die Augen blickt. Eine der Antworten lautet "als Spitzenuniversität bekommen wir die internationalen Spitzenleute und können so in einer Welt des wissenschaftlichen Konkurrenzkampfes bestehen" - Nun will ich das mit einem Fußballverein vergleichen - ich kann als Spitzenklub Legionäre einkaufen, da das Geld da ist, weil es auch für die eigene Wertsteigerung was bringt - und weil die Fans hinter ihrem Klub stehen – wobei ich die Fans als die Bevölkerung außerhalb der Unis sehe. Kluge Clubs (z.B. Barcelona) haben sich ihrer eigenen, jungen Leute erinnert, ausgebildet und sie als ihre Zukunftsinvestition am Weg zum absoluten Spitzenclub gesehen. Und genau das sollten auch unsere Unis machen – das Geld für die Spitze und auch die internationale Beachtung fehlt zur Zeit – also schicken wir doch nicht immer unsere eigenen Spitzleute ständig hinaus – es braucht ein Ende des Verhinderns von Hausberufungen !

Relevanz von Rankings

Empfehlung in diesem Zusammenhang:
http://science.orf.at/stories/1704006/

Gast: y<cXY
12.09.2012 00:38
0 0

Bei diesen Postings

wird eines klar: aus vielen spricht der blanke Neid, da sie vermutlich nicht einmal die Pflichtschule mit guten Noten geschafft haben!

1 0

Pauschale Aussagen nicht zielführend

Solche Rankings sind mE nur bedingt vergleichbar. Die universitäre Lehre in Österreich ist darauf ausgerichtet, möglichst einer breiten Masse ein Studium zu ermöglichen. Jene der Länder mit den Top Unis ist vor allem auf den Output von hochqualitativer Lehre um jeden Preis ausgerichtet. Man kann natürlich diskutieren, bis zu welchen Grad eine Anpassung des österreichischen Uni Systems sinnvoll ist. Ich glaube jedoch, dass der Weg des Aussortierens mittels Studiengebühren bzw. das Angwewiesensein auf Stipendien für ein Studium nicht gesellschaftlich zielführend ist.

Ein zweites Thema ist jenes der Messkriterien für solche Rankings. Diese setzen meist Schwerpunkte im Bereich der Anzahl der Nobelpreisträger, Publikationen oder das Betreuungsverhältnis Student-Professor. Ob sich solche Kriterien als gewichtigen Vorteil eignen sei dahin gestellt, mE sollte man jedoch auch die Messkriterien der Rankings selbst beleuchten um aussagekräftigere Ergebnisse zu erhalten.

Einen Punkt den ich noch ansprechen möchte betrifft die Qualität der Lehre. Diese ist in einigen Bereichen sicher ausgezeichnet und es gibt teils tolle Professoren, die den Stoff auch bestens vermitteln können. Ich kann also eine pauschale Abwertung der universitären Lehre von Seiten vieler Poster nicht verstehen, obwohl es natürlich Verbesserungsbedarf gibt. Dennoch sollte man sich etwas besser mit der universitären Lehre beschäftigen, bevor man pauschale Aussagen trifft!

Gast: Corvinus Lapid
11.09.2012 22:55
4 0

Interessant

dass die meisten Poster die Schuld bei den Studierenden suchen. Gemessen wird aber die Forschungsleistung der Professoren - und die ist eben nicht immer super!

Aber da Plagiate, wissenschaftliches Fehlverhalten und völlige Untätigkeit von akademischem Personal in Österreich praktisch nicht verfolgt werden, ist das auch kein Wunder.

Da würden auch weitere Forschungsmillionen wenig bringen.

Gast: Gasti
11.09.2012 21:27
1 1

Hauptsache die Quote stimmt!

Quote wirkt. Man sieht es ja.


Gast: TUStudent9955123
11.09.2012 20:41
7 1

Lösungsvorschlag:


1) Numerus Clausus einführen.

2) Studiengebühren, damit auch eine qualitativ höchstwertige Lehre auch finanziert werden kann.

3) Zugangsregelugen (zusätzlich zum NC), etwa in der Form halbjährlicher knock-out Prüfungen bzw Aufnahmeprüfugen.
Prüfungen sollten generell nur mit 90% korrekter Antworten bzw Punkte oder mehr bestanden werden. Es sollte nur "bestanden" und "nicht bestanden" geben.

4) Sanktionieren des studentischen Müßiggangs auf das härteste! Wer nicht lernt, sondern nur Party macht, fliegt raus! Eventuell würde ich auch zum einführen von regelmäßigen Urintestes zur Kontrolle des Suchtgiftkonsums tendieren, es geht nämlich das Gerücht herum, dass Studenten gelegentlöich gerne Marihuana (!) konsumieren würden! Es kann mMn nicht sein, dass jemand auf Staatskosten eine teuere Ausbildung macht, aber gleichzeitig hinterrücks dessen Gesetze bricht!

Antworten Gast: ein richtiger Student ;)
12.09.2012 00:36
1 2

Re: Lösungsvorschlag:

Den Studenten nehm' ich Ihnen nicht ab! Selbst einer unserer Professoren hat gemeint, dass viele seiner Kollegen darauf aus wären, Studenten ein Bein zu stellen mit kaum lösbaren Klausurfragen. Wie sollte man dann 90% schaffen?? Dann gäbe es vermutlich nur noch so um die 150-200 Studenten pro größerer Uni. Stellt sich nur die Frage, wie dann zukünftig der Bedarf an Juristen, Ärzten, Technikern gedeckt werden sollte, besonders da der Bedarf an Ärtzen exponential steigen wird aufgrund der rapiden Überalterung, oder wollen sie die auch gleich mit "entsorgen"? So kann nur jemand schreiben, der noch nie eine Uni von innen gesehen hat oder für sein Studium keinen Finger krumm machen muss, da er Unterhalt und Unterkunft von Mami und Pappi gesponsert bekommt. Wer aber arbeiten gehen muss und evtl. sogar schon Kind(er) hat - was bei vielen Master- und Doktoratsstudenten der Fall ist, denn wenn man Familie will, sollte man ja nicht unbedingt bis 30, 35 warten, denn die Eizellen werden bekanntlicherweise auch nicht "frischer" - kann diesen irrwitzigen Vorstellungen niemals entsprechen. P.S.: Selbst Einstein hatte in manchen Fächern nur mäßige Noten, den hätten Sie dann wohl auch nicht studieren lassen, wie? *kopfschüttel*

Antworten Antworten Gast: TUStudent9955123
12.09.2012 18:32
3 0

Re: Re: Lösungsvorschlag:

1) Wenn sie die Klausurarbeiten nciht schaffen, ist das ihr Fehler.

2) Es obliegt eben so Ihrer Verantwortung, ob Sie Kinder zeugen oder nicht. Die Uni interesiert das nicht, wenn Sie sich selbst einen Stein in den Weg legen.

3) Es ist eine sogenannte Urbane Legende, dass Einstein in der Schule Sitzegeblieben wäre. Alleine schon, dass Sie auf so einen Mist hineinfallen zeigt, dass sie offensichtlich kein richtiger Student sind, so wie Sie behaupten, denn sonst würden sie nicht mit einer Sache argumemtieren, über deren Hintergrund bzw Wahrheitsgehalt sie sich zuvor derart mangelhaft (wenn überhaupt) informiert haben.

4) Ich rate ihnen weniger Marihuana(!) zu konsumieren, vielleicht sehen sie ja dann einen Sinn in meiner Argumentation, wenn sie nicht mehr High sind.

Re: Lösungsvorschlag:

ist das jetzt Satire oder wirklich ernst - ernst ? nein das kann nicht sein, denn dann wären sie so dumm, um auch nicht des Schreibens mächtig zu sein

Antworten Antworten Gast: TUStudent9955123
11.09.2012 23:28
3 1

Re: Re: Lösungsvorschlag:

Das Studium an einer Universität sollte nicht nur eine (Berufs)ausbildung sein, sondern auch für denjenigen, der es absolviert, gleichzeitig einen persönlichen Härtetest darstellen. Nur durch harte Bedingungen wird, paralell zum von mir geforderten NC, der sogenannte Numerus Autoselectus, also die natürliche Selektion der besten, möglich, welche wir dann ob der größeren Finanziellen mittel pro Kopf auch entsprechend fördern können.

Leute die Marihuana (!) konsumieren werden da wohl kaum weit kommen.

Re: Re: Re: Lösungsvorschlag:

Was soll ständig das sinnlose Rufzeichen nach Marihuana? Nur zur Information, das gehört nicht zum Wort "Marihuana" dazu...

Re: Re: Re: Lösungsvorschlag:

Wo haben's dich denn rauslassen? Sowas wie dich sollte man ohne Verhandlung wegsperren!

Rankings sind nicht Ursache, sondern Symptom des Übels

"Hierin steckt das Problem. Wir wollen exakt messen, was sich nicht exakt messen lässt. Oder anders gesagt: Wir wollen einfache Wahrheiten, wo es keine gibt. Manager fragen: Wer ist der beste Wirtschaftswissenschaftler? Studenten fragen: Welche ist die beste Uni? Rankings liefern einfache und bequeme Antworten. Dabei sollten gerade Akademiker wissen, dass man sich an solchen Ergebnissen allenfalls orientieren kann. Nicht mehr, nicht weniger."

Gast: Hans im Glück
11.09.2012 15:06
1 1

Und ich habe geglaubt man schaut sich immer nur die Top 10 an.


Gast: Mag. Zürich
11.09.2012 14:07
4 2

Sieht man ja!

Man braucht sich ja nur unsere Absolventen anzusehen!

Re: Sieht man ja!

Darf ich fragen ob Sie einen Uni Abschluss besitzen? Meistens sind die, die am meisten schimpfen jene, die nur
mit ach und krach den Hauptschulabschluss geschafft haben...

Re: Sieht man ja!

Wenn jeder Imbezile heute (mit jeder Menge an Nachhilfestunden) ein Maturazeugnis kriegt und die Unis nur mehr ein Massenbetrieb für Maturanten, die nicht einmal schreiben und rechnen können ist, kann man wohl nichts anderes erwarten. Die Folge? Jede Menge an arbeitslosen Akademikern. Beispiel? Spanien.

Re: Re: Sieht man ja!

Die gleiche Frage richtet sich an Sie: Sind Sie Akademiker bzw. haben Se selbst die Matura? Ich bezweifel das doch sehr stark bei solchen Aussagen.

super!

aber wenigstens skifoan könnens die Österreicher!

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