Rochaden auf den Spitzenplätzen hat die aktuelle Ausgabe des von Quacquarelli Symonds erstellten "QS World University Rankings" gebracht: Das Massachusetts Institute of Technology (MIT), im vergangenen Jahr noch auf Rang drei, verdrängte die britische University of Cambridge von der Spitze. Die Harvard University (USA) rutschte im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang auf Platz drei ab. Die einzige österreichische Hochschule in den Top 200 im Gesamtranking ist die Uni Wien auf Platz 160 (2011: 155).
Die Top-Ten der Rangliste werden auch diesmal wieder von US- und britischen Hochschulen dominiert. Auf das MIT, Cambridge und Harvard folgen mit dem University College London, der University of Oxford und dem Imperial College London drei britische Unis. Rang sieben geht an Yale, gefolgt von der University of Chicago, Princeton und dem California Institute of Technology - Caltech (alle USA).
Neben der Uni Wien scheint in der Gesamtwertung der Top 700 auch die Technische Uni (TU) Wien (Rang 274; 2011: 231) auf, außerdem die Uni Innsbruck (276; 2011: 290), die Uni Graz (373; 2011: 366), die Uni Linz (wie 2011 auf den Rängen 451 bis 500), die Uni Salzburg (Ränge 551 bis 600; 2011: Ränge 501 bis 550) und die Uni Klagenfurt (wie 2011 auf den Rängen ab 601).
Im Fachbereich Medizin schaffte es die Medizin-Uni Wien wie im Vorjahr auf Rang 115, die Medizin-Uni Graz landete auf Rang 224 (2011: 234) und die Veterinärmedizinische Uni Wien auf Rang 288 (2011: 260). Im Bereich Ingenieurswissenschaften und Technik belegte die TU Wien Rang 80 (2011: 81), die TU Graz Rang 141 (2011: 147); in den Naturwissenschaften ergatterte die TU Wien Platz 157 (2011: 144), ihre Schwester-Uni in Graz Rang 293 (2011: 259). Die Wirtschaftsuni Wien erreichte in ihrem Fachbereich Sozialwissenschaften und Management Rang 142 (2011: 164).
Quacquarelli Symonds Ltd war früher für die Datensammlung für das Times Higher Education Ranking zuständig und gibt seit 2009 auf http://topuniversities.com/university-rankings ein eigenes Ranking heraus. 40 Prozent der Reihung hängen dabei von den Ergebnissen einer weltweiten Umfrage unter Akademikern zum Ansehen von Hochschulen ab, weitere zehn Prozent von einer zusätzlichen Befragung unter Arbeitgebern. Je 20 Prozent der Wertung ergeben sich aus dem Zahlenverhältnis Studenten-Lehrende sowie der Forschungsleistung und je fünf Prozent aus dem Anteil an internationalen Studenten bzw. Forschern und Lehrenden.
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