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Med-Uni: Männerprotest könnte Frauen Plätze bringen

17.09.2012 | 16:25 |   (DiePresse.com)

Die Medizin-Uni Wien überlegt, die Zahl der Studienplätze aufzustocken. Sie will Klagen gegen die Gender-Auswertung abwenden.

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Der Protest männlicher Bewerber gegen die genderspezifische Auswertung des Medizin-Eignungstests in Wien könnte auch Frauen zugute kommen: Wie „Die Presse am Sonntag“ berichtete, hat der Uni-Rat angeregt, die Zahl der Anfängerplätze um weitere 60 auf 800 aufzustocken. Der Eignungstest war heuer erstmals nach Geschlechtern getrennt ausgewertet worden – zum Vorteil der Frauen, die bis dato schlechter abgeschnitten hatten. Bei der Uni sind daraufhin rund 70 Beschwerden eingegangen. Geschätzt wird aber, dass 15 bis 20 männliche Bewerber tatsächlich aufgrund der Gender-Auswertung keinen Platz bekommen haben. Die Extraplätze sollen somit nicht nur an Männer gehen, sondern anhand der Test-Rangliste vergeben werden – also auch an Frauen.

Ob tatsächlich aufgestockt wird, soll spätestens heute, Dienstag, klar sein. Der Uni-Rat will mit den zusätzlichen Plätzen potenzielle Klagen von Männern, die sich diskriminiert fühlen, abfangen, sagt Uni-Rats-Chef Erhard Busek. Ganz freiwillig dürfte die Uni übrigens nicht einlenken: Vielmehr soll das Uni-Ministerium, das die Maßnahme nach einer Beschwerde der ÖH prüft, Druck ausgeübt haben. Ob es für zusätzliche Plätze auch mehr Geld gibt, ist noch offen.

(beba)

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17 Kommentare

Langsam wird die Dummheit zur Methode!!


Gast: Ein Mann
19.09.2012 19:32
3 0

Ich fühle mich...

mittlerweile von der Universität nur noch betrogen! Erst nachdem ich mich erfolgreich zu dem Ems angemeldet (Feb. 2012) habe (97€) erfahre ich, was genderspezifische Auswertung bedeutet (im vorhinein wurde im Mitteleingblatt vom 28.12.2011 nur gesagt die Testwerte werden Gendermässig berechnet)! Danach werde ich direkt diskriminiert (ich erfahre eine andere Behandlung aufgrund meines Geschlechtes), danach darf ich mir anhören, dass ich NICHT diskriminiert wurde, weil es sich HÖCHSTES um 15-20 Personen handeln kann die aufghrund der Bewertung nicht zum Zuge kommen... Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf! Solange Frauen mit 130-131 Punkten zugelassen werden und Männer erst ab 138-139 ist das diskriminierung der Männer die die selbe od bessere Punktezahl als die schlechteste Aufgenommene Frau aufweisen! Das Argument der faktischen nichtgleichstellung greift hier nicht, da alle den selben bedingungen ausgesetzt sind und die Maschine nicht zw. geschlechtern unterscheidet!

Selbst der Testersteller sagt es gibt keinen Gendereffekt (http://www.unifr.ch/ztd/ems/faq-d.pdf Seite 24!!!) Der Test misst die Studierfähigkeit der Bewerber! Sprich wie Wahrscheinlich ist es, dass der Bewerber das Studium in Mind.studienzeit absolviert! Aufgrund dieser getrennten auswertung kann man nicht von einer Leistungsorientierten Reihung Sprechen und es liegt klar auf der Hand, dass das eine rein politische Handlung war....


Gast: it s a trap
19.09.2012 16:09
0 0

Gendernngerechtigkeit Bekämpfen!

Medizinstudium nur noch für Transgenderpersonen - JETZT!

als Hermaphrodit,

muß man da noch Medizin studieren, oder bekommt man da gleich den Doktortitel? ;))

Gast: DerZuschauer
18.09.2012 11:29
1 0

und in Innsbruck?

Die Quotenärztinnen gibt's in Innsbruck schon seit 2011. Da können sich Männer zum Teil gar nicht mehr bewerben, weil nur "Frauenstellen" ausgeschrieben werden. Man(n) nennt das dann "Frauenförderung".

Männerverachtung

Die männerverachtende Aktion der MED Uni kann durch dieses scheinbare Entgegenkommen auch nicht besser gemacht werden. Männliche Studenten, die jetzt noch einen Platz bekommen sollten dennoch klagen, da es hier ums Prinzip geht und man sich solche Diskriminierungen nicht bieten lassen kann. Es kann hier wohl in Zukunft nur eine Losung geben: Kampf der Quotenärztin!

4 0

Warum denn plötzlich diese Aufstockung

wo doch diese Vorgehensweise angeblich rechtlich einwandfrei ist, wie doch der Rektor noch vor kurzem erklärt hat. Ist es vielleicht doch eine rotzfreche Männerdiskrimnierung die glasklar gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt?

Da ist eigentlich nur noch der Rücktritt des Rektors und seiner Vizerektorin (auf deren Mist diese Diskriminierung gewachsen ist) fällig. Dass man nun auch noch diese Aufstockung macht (und dabei die Diskriminierung im Kern beibehält) nur um die Klagen per Umgehungslösung wegzubekommen ist eine einzige Schande und ich hoffe. Denn dadurch wird eine illegale Testbeurteilung noch lange nicht legal. Ich hoffe jedenfalls, dass einige der Kläger trotzdem hart bleiben und dieses System der Schande zu Fall bringen.

Wie wäre es denn ...

... wenn die akademisch gebildeten Damen und Herren Gesetzestexte, die sie betreffen, VOR ihren Entscheidungen lesen?
Sie bekommen schliesslich genug bezahlt dafür.

Gast: who knows
17.09.2012 23:59
0 0

Was soll das bewirken?

Geschickt....So fängt man 20-25 Männer ab, die grad so nicht reingekommen sind, kann noch mehr Frauen aufstocken und die Leute(Männer) die eigentlich nachrücken könnten, können keine Widerspruch mehr einlegen, weil die Frist abgelaufen ist!

Schlimm, fair wäre nur, wenn alle 60 Plätze an die 70 Männer gehen würden, eigentlich müssten sogar 70 Plätze her! Und selbst dann haben die Feministinnen den Mänern mal wieder ein Streich gespielt, denn am Schluss kam eine 50/50-Quote raus!

Ah da schau her

Zuerst war die im Gender-Neusprech als "Nachteilsausgleich" titulierte Männerdiskriminierung "rechtlich einwandfrei", "wasserdicht" usw., und jetzt so etwas?

Geht den Gender-Spezis jetzt etwa doch der Reis?

Am besten das gesamte Rektorat austauschen und alle "Gleichbehandlungs"-Stellen ersatzlos streichen, und um das gesparte Geld mehr Studienplätze - und zwar für die Besten, nicht für die geschlechtlich Genehmen.

Gast: Medicus
17.09.2012 20:42
7 1

Rücktritt von Rektor Wolfgang Schütz!

An erster Stelle steht das Wohl des Patienten, und dafür braucht es die besten Mediziner. Rektor Schütz verletzt seine oberste Pflicht als Arzt sträflich, indem er dem Genderwahn Priorität einräumt. Wie viele Patienten werden unnötig leiden müssen?

Und die Extraplätze

für die Söhne und Töchter unfähiger SPÖ-PolitikerInnen

Gast: DerZuschauer
17.09.2012 18:43
3 0

So ein Blödsinn

Die einzige Möglichkeit ist die Neuberechnung aller Testwerte und die (zusätzliche) Vergabe von Plätzen an die Personen, die laut der un-gegenderten Asuwertung einen Anspruch haben - unabhängig vom Geschlecht etc. Alles andere wäre ein Sauerei und einer Universität nicht würdig (nicht einmal einer österreichischen)

Gast: Helmut Maurer aus NÖ
17.09.2012 17:55
6 0

Soll das eine Pflanzerei sein?


Schon wieder werden die Männer benachteiligt? Dann muss es vor den Verfassungsgerichtshof gebracht werden und eventuell vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

" Die Extraplätze sollen somit nicht nur an Männer gehen, sondern anhand der Test-Rangliste vergeben werden – also auch an Frauen."

- Anhand einer Test-Rangliste die wie gehabt auf der genderspezifischen Auswertung beruht (es wird weiterhin diskriminiert und es könnte weiterhin geklagt werden)?

Oder anhand der Test-Rangliste die die tatsächliche Testergebnisse bzw. Leistungen wiedergibt, also ohne genderspezifische Auswertung (führt die bisherige Bemühungen genderspezifisch auszuwerten irgendwie ad absurdum)?

unglaublich

Was für ein unwürdiges Spiel für eine Universität, die ja, die ach so dringend gebrauchten und so unglaublich wertvollen Akademika ausbilden soll.

"Geschätzt wird aber, dass 15 bis 20 männliche Bewerber tatsächlich aufgrund der Gender-Auswertung keinen Platz bekommen haben."

Vielleicht schafft die MedUni endlich Transparenz und veröffentlicht die Testergebnisse, dann wissen wir ja, wie es aussieht und nichts wird geschätzt.

und weil man in Ö. immer noch nichts davon gehört hat (Unterbergers Blog leider nur für Partner), gehört es "gepostet" bis zum Abwinken (norwegisch mit englischen Untertiteln):

http://www.youtube.com/watch?v=p5LRdW8xw70

Konsequenz des Videos:

http://agensev.de/agens-meint/aus-fur-gender-mit-updates/

Kein Geld mehr für diese Sexisten!


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